"Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

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Orbi

33, Männlich

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"Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 10.08.2018 10:45

Moin,
ich möchte Versuchen, dass die Geschichte, die wir über Discord als RPG-Chat entwickeln, hier zum mitlesen anzubieten.
In ungewissen Abständen wird die erlebte, gespielte und erzählte Geschichte hier erweitert.
Bei Interesse kann auch quer eingestiegen und mitgespielt werden.
Ich übernehme keine Haftung für historische Korrektheit und Einhaltung der geschichtlichen Abfolge der Ereignisse, wie wir sie kennen. Schließlich ist es eine Geschichte. Und sie ist im Entstehen.
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HINTERGRUND (kleiner Exkurs in Geografie und Politik)
Wir befinden uns auf der Erde, wie wir sie kennen. Naja, nicht ganz so, wie wir sie kennen. Die südliche Halbkugel ist überwiegend mit Wasser bedeckt. Australien, Malaysia, Afrika und Südamerika sind als Landmassen nicht existent. Die Völker und Rassen sind wirklich Völker und Rassen, als ob sie aus einer Fantasy Geschichte stammen.

 

Deutschland ist aus den Herzogtümern und Gebieten der Menschen gewachsen und nach dem großen Krieg erneut erstarkt.
Die Nachbarn der Menschen sind im Norden der Clan der Dänen, ein Clan von Hügelzwergen.
Im Westen sind die Halblinge in mehreren Reichen ansässig. Die Niederländer, Belgier, Franzosen und das Herzogtum Lichtenstein.
Im Süden Grenzen die menschenähnlichen Schweizer. Sie sind hervorragende Bankiers, die ihre Neutralität durch ihre hohe Magieaffinität erhalten können. Der Clan der österreichischen Zwerge wohnt ebenfalls in den Bergen der Alpen.
Im Osten sind die Nachbarn etwas kleiner als Menschen, mit hellgrüner Haut und leicht spitzen Ohren sind die Goblin Stämme der Polen, der Tschechen und Slowaken, Ungarn und so weiter angesiedelt.

Der Nationalsozialismus wuchs nach 1930 zur Massenbewegung heran. Am 30. Januar 1933 wurde ihr und ihren rechtskonservativen Verbündeten die politische Macht übergeben, als Reichspräsident Paul von Hindenburg einem Zwerg aus dem Clan der Österreicher zum Reichskanzler ernannte. Der Föhrer, Azolf Hintern ist für Menschen relativ klein, für einen Zwerg aber recht lang und schlaksig. Er hat seinen Bart gestutzt und nur unter der Knollnase zwei schmale Balken stehen lassen. Dazukommen die kurzen, zum Scheitel gezogenen Haare und die unbuschigen und schmalen Augenbrauen. Schon untypisch für einen Zwerg.

PROLOG:
1. Juni 1936 14:56 Uhr
Ausbildungsstelle "Wolfsburg"
Die Kaserne, in der die Rekruten sich eingefunden haben, ist in der Nähe von Wolfsburg in Niedersachsen. Drei rote Backsteingebäude, quadratisch, praktisch und in Hufeisenform um den Exerzierplatz angeordnet.
Es sind ca. 50 neue Rekruten zum ersten Mal angetreten, 5 Reihen mit 10 freiwilligen Männern und ein paar Frauen. Andere Zehnergruppen sind ebenfalls zu sehen, teilweise marschierend, joggend oder anders beschäftigt.
Der Feldwebel schreitet an den Frischlingen vorbei. Ein mittelgroßer Mann um die 50 Jahre alt, scheinbar von der alten Garde. Uniform mit Orden behängt, Pickelhaube und gezwirbeltem Schnauzbart. Er blickt immer wieder auf seine Taschenuhr, schreitet die Reihen auf und ab. Beobachtet dabei die halbwegs Strammstehenden. Plötzlich klappt er seine Uhr zu und der gesamte Platz kann die dröhnende Stimme hören: "Punkt Fünfzehnhundert! Damit gehör'n eure faul'n Ärsche nun Mir! Ihr seid soeb'n offiziell Soldat'n!" Er lacht laut, das Echo davon schallt von den Gebäuden zurück. "HAH! Von weg'n Soldat'n! Waschlapp'n stehen vor mir! Fünfzig Lapp'n, mit den'n ich eur'n Schweiß noch aufwisch'n werd'! Und nun STRAMM STEH'N! Ich bin Feldweb'l Klintz und ich werd' in der Grundausbildung und darüb'r hinaus eur' Mutt'r, Vat'r und Gott sein!" Und so geht es weiter, er hält eine ganze Stunde lang eine Ansprache.
Die Rekruten werden eingeteilt, leben zusammen, leiden zusammen, werden gedrillt und ausgebildet.
1.2.1937 10:00 Uhr
Feldwebel Klintz befielt, nachdem alle angetreten sind: "Vor sieb'n Monat'n stand'n wir hier und es ist tatsächlich etwas bess'r geword'n mit euch Lapp'n." Er macht eine kurze Pause... "Schütz'n Claus'n, Richt'r, Freiherr von Striegelwitz, Wächt'r, Kais'r, Wint'r, Web'r, Schloss'r, Schultz und Schmidt, Vortret'n! 30 Minut'n bis zum Ausrück'n, Sie werd'n verlegt! Der Rest, weit'r im Dienst, Rühr'n!" Er hat wieder seine Taschenuhr in der Hand und achtet, wie gewohnt, exakt auf die Einhaltung der Zeit.
Ungläubig gucken sich die 7 Männer und 3 Frauen an, besinnen sich schnell und stürmen zu ihrer Koje. Spind ausgeräumt, Gepäck geschnappt und zurück zum Spieß. Dieser sagt nun etwas leiser: "Ihr seid die 10 Best'n Lapp'n. Bild't euch nichts darauf ein. Mitkomm'n!"
Ihr marschiert in Zweierreihen aus der Kaserne, angeführt vom Feldwebel. Ca. 3km ausserhalb wartet ein LKW, der euch nach einer Stunde Fahrt in eine andere "Kaserne" bringt. Der Name ist merkwürdig, "Zentrum für Agrar- und Reichswirtschaftsfahrzeuge" Dort stehen viele LKWs, Traktoren, PKWs, Motorräder. Ihr werdet genau kontrolliert, eingewiesen und seid nun die "2. Kraftradgruppe 1. Aufklärungszug , 6. Reservekompanie". Es befinden sich diverse Werkstätten und Trainingsgelände um das Areal herum. Ein Teilbereich ist nicht für die neue Krad-Gruppe zugänglich.
1.2.1937 12:15 Uhr
Die 2. Krad-Gruppe bekommt eine eigene 10 Personen Baracke zugewiesen. Recht einfach eingerichtet, 5 Hochbetten, 10 Spinde, 2 Tische mit je 4 Stühlen. Sanitär ist in einer extra Baracke. Direkt angeschlossen befindet sich eine Garage inklusive kleiner Werkstatt. In der Garage bzw. Baracke befindet sich die Ausrüstung sowie 8 schwere Krafträder 750 ccm BMW R12, 3 davon mit Beiwagen.
Order für die Krad-Gruppe: Kojen in Beschlag nehmen und Essen fassen. 14:Uhr antreten vor der Kaserne.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.08.2018 19:24.

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