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Re: Kender/Schelme/Malkavianer nerven!
von Lameth am 30.11.2013 20:52Von Slayern nd Kendern
Ich möchte hier an das Hangout von Zarathrustra anknüpfen, in dem es um das Spielen von schwierigen Charakteren geht.
Wie spiele ich vermeintliche Problemcharaktere?
Wie der Titel schon sagt, möchte ich etwas näher auf die Slayer und die Kender eingehen. Beides Charaktere aus bestimmten Settings.
Der Slayer
Was ist ein Slayer? Nun zunächst und als aller erstes ist ein Slayer ein Zwerg aus der Warhammer Welt von Games Workshop. Da GW bei Tolkien geklaut, was nicht niet- und nagelfest war, sind es sehr typische Zwerge. Sie sind stolz, stur und sehr konservativ. Veränderungen mögen sie nicht, Ordnung und Dauerhaftigkeit lieben sie.
Ein Slayer ist nun einer dieser Zwerge, der unfassbare Schande auf sich und sein Klan geladen hat. Die Schande ist so groß, dass der einzige Ausweg, diese wieder gut zu mache, der Tod ist. Wäre der Zwerg ein Samurai, so würde er jetzt Sepuku begehen. Doch die Zwerge der Warhammer Welt treten nicht so einfach ab. sie weihen sich dem Tod, schwören aber beim sterben so viele Zwergenfeinde wie möglich mitzunehmen. Je größer und gefährlicher der Feind ist, gegen den der mit Schande überladene Zwerg fällt, um so wahrscheinlicher, dass ihm seine Schande vergeben wird. An dem Punkt dieses Schwurs ist der Zwerg bereits tot für die Gesellschaft der Zwerge. Um zu kennzeichnen, dass er ein Ausgestoßener ist, rasiert er sich die haare in Wild Frisuren (nein nicht jeder Slayer trägt ein Iro) und auch durchaus Teile des Bartes. Er trägt keine Rüstung und kein Schild. Er verliert alles was ihm wichtig war, alles was ihn als Zwerg ausgemacht hat. Nun will er nur noch möglichst schnell und bombastisch abtreten. Der ganze Vorgang hinterlässt natürlich deutliche Spuren auf der Seele des Zwerges und nicht selten leidet der Verstand.
Jetzt die Frage: Ist das ein guter Ausgangspunkt für einen Charakter? Ich meine nein. Ich würde nur in äußerst seltenen Fällen jemanden nach Absprachen einen Slayer als Anfangscharakter zulassen. Leider ist das nach den Regeln ohne weiteres möglich. Die Option, im Laufe des Spieles zum Slayer zu werden und ein sehr episches Ende zu finden, besteht natürlich immer. Da hatte ich auch schon sehr schöne Spielsitzungen mit sehr zufriedenen Spielern, aber der Slayer ist eigentlich das Ende eines Charakters nicht sein Anfang.
Man muss sich auch im klaren sein, dass manche Abenteuer mit einem Slayer nciht funktionieren. Abenteuer, in denen es um Heimlichkeit und Unaffälligkeit geht, genauso wie Abenteuer, die sark auf sozialer Interaktion basieren, sind mit einem Slayer kaum durchführbar. Leider haben die Romane um Gotrek und Felix, einen Slayer ,der einfach zu gut ist, um zu sterben, umd einen Menschen, der seine Geschichte aufschreibt, den Slayer Salonfähig gemacht. Nur ist Gotrek eine absolute ausnahme und nicht die Rgel, was Slayer anbetrifft.
Ganz bitter wird es, wenn sich ein Spieler, der einen Slayer spielen möchte, nicht ein mal Gedanken dazu gemacht hat, was seinen Charakter dazu bewogen hat, den Slayereid abzulegen.
Oft sieht man die Slayer auch eher lustig gespielt, als liebenswerte grobschlächtige Haudraufs mit wenig Manieren aber dem Herzen auf dem rechten Fleck. Tut mir leid, aber da kriege ich die Krise. Was denn wohl so witzig ist an einer Person, die das durch litten hat, was ich im ersten Abschnitt beschrieben habe, erschließt sich mir nicht ganz. Eine großartige Idee ist dann auch von Seiten der anderen Spieler, den Slayeer zu ärgern und zu trietzen, weil der ja so schön ausflippt aber der kann einem ja nichts tun, weil man ja kein pvp macht...ähm...genau...
Wenn man schon eine tragische Gestalt spielt, dann bitte mit der nötigen Würde.
Wenn ihr gerne einen Slayer spielen wollt, überlegt euch, warum ihr ihn spielen wollt und ob der Zwergenkrieger diese Rolle nicht besser ausfüllen kann. Ein Slayer ist kein Iro mit zwei Äxten. Wenn ihr euch entscheidet einen zu spielen, seid euch bewusst, dass es ein kurzes Vergnügen wird. Plant nicht etwa schon allle Career Exits durch... :o
Nun zum Kender:
Kender sind eine humanoide Rasse aus der Welt Krynn im Drachenlanzeuniversum. sie ähneln von Gestalt her kleinen Elfen. Sie sind immer gut gelaunt, tragen überall Glöckchen und werden vor allem gerne von weiblichen Spielern gespielt, die sich nicht mit dem Setting auseinander setzen wollen....das mag jetzt etwas reißerisch klingen, fußt aber durchaus auf persönlicher Erfahrung. Ich habe die Welt Krynn sehr ausgibig bespielt.
Also was macht Kender aus? Kender sind von Natur aus sehr neugierig und sie kennen keine Furcht. Des Weiteren ist das Konzept des Eigentums in ihrer Gesellschaft unbekannt. Alles gehört jedem und man nimmt was man gerade braucht.
Das führt natürlich zu diversen Konflikten, wenn ein Kender in die Welt hinauszieht und das tut jeder Kender irgendwann, es ist der natürliche trieb, die Welt kennen zu lernen, unter den Kendern als "Wanderlust" bekannt.
Kender sind aber von Natur aus herzensgute Geschöpfe, stets hilfsbereit. Das „Stehlen" geschieht auch nicht aus böser Absicht. Der Kender nimmt entweder was er gerade bracht, odersammelt aDinge auf, die liegengelassen wurden. Und manchmal führt das zu Konflikten. Ein Kender stiehlt nichts so aus Spaß oder gar um jemanden einen Streich zu spielen. Schon gar nicht würde ein Keder mitten im Kampf seinen Verbündeten die Waffen stehlen.
Auch der Kender ist lernfähig und wird ein Verhalten, mit dem er seine Freunde vor dem Kopf stößt auch mal abstellen.
Der bekannteste Kender ist einer der Protagonisten der Drachenlanze Romane, Tolpan Barfuß. Er wird von seinen gefährten gemocht und das sicher nicht, weil er ständig jedem auf den Nerv geht. Er ist ein sympathischer kleiner Kerl, der viel für seine Freunde tut, oft sehr nützlich ist und vor allem, er entwickelt sich. Er lernt was Verantwortung heißt, was es heißt, Konsequenzen zu ertragen, er lernt Trauer und Furcht um seine Freunde und er lernt letztendlich auch das Weinen und traurig sein.
Er ist bei weitem nicht so nervig oder störend, wie der Großteil der Spieler Kender. Weil die Spieler wieder ein Gimmick zum Konzept machen. Das „Stehlen" und lustig sein macht doch nicht den Charakter, die Person aus? Das Stehlen muss auch nicht ständig und nicht immer zum Nachteil der Gruppe sein. Wenn sich Spieler einfach mal ernste Gedanken zum Konzept ihres Kenders machen würden und sich gar mehr am Vorbild aus den Romanen orientieren würden, hätte wohl niemand ein Problem mit Kendern in seinen Spielrunden.
Ansonsten greifen auch hier die Ratschläge bezüglich Schelmen und Ewoks aus dem Hangout.
Re: Lameth goes Fantasy 2014
von Giuno am 30.11.2013 20:48Alles klar dann mach ich das so und ich schicke dir später das Char sheet und du kannst dann ja mal drüber schauen.
Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?
von SirPadras am 30.11.2013 20:47Leseverstehen?
Das bezog sich auf die "Schlampen" in seiner Umgebung, die vl behaupten könnten, Zarathustra sei ein Sexist.
Bini, ich glaube kaum, dass die Frauen in unsererm Forum einen White Knight in shining armour benötigen, also steig von deinem Ross und entspann dich
Rules are important, they help control the fun
nerdvana.eu
Re: Lameth goes Fantasy 2014
von Lameth am 30.11.2013 20:45Du brauchst nicht eine Ellenlange Geschichte zu deinem Char zu schreiben, du bist noch jung und hast noch nicht soo viel erlebt. Außerdem ziehe ich eine erspielte Geschichte einer ausgedachten immer vor.
Was du dir überlegen musst, ist die Persönlichkeit deines Charakters, seine Ziele, seine Werte, seine Wünsche, seine Ängste und Hoffnungen.
Den Hintergrund des Hauses darfst du dir durchlesen, allerdings werde ich das modifizieren, weil sich mit dem Auftauchen von zwei Erbkindern die Situation im Haus grundlegend ändern wird ;)
Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?
von Meister_Bini am 30.11.2013 20:42falls all die kommentare auf mich bezogen waren (ich bin mir grade etwas usnicher) dann nur so viel: ich habe hier gar keinem etwas vorgewrofen. lediglich zaras art und weise zu kommunizieren habe ich kritisiert. nicht, dass da was falsches rüberkam.
nun zu einem satz der mich grade sehr stutzig macht: "Ja, ich bedrohe die Schlampen falls sie versuchen gegenteiliges zu behaupten"
soll ich mich jetzt angesprochen fühlen? wenn ja, fühle ich mich bedroht (herzlichen glückwunsch).
das ist si doe art und weise zu reden, die mich davor abschreckte hier überhaupt was zu schreiben.
Re: Lameth goes Fantasy 2014
von Giuno am 30.11.2013 20:34Wow das ging ja fix.
Also ich hätte aufjedenfall Lust den Erben zu spielen, wird sicher nicht leicht aber ich würde definitv mein bestes geben. Trotzallem muss ich nicht ^^
Also wir können den Charakter gerne zusammen erstellen, ganz wie du magst. Habe mir schon einige Gedanken gemacht aber da ich nicht weiß wie ausgefallen die Hintergrundgeschichte sein darf, wäre es vielleicht nicht schlecht.
Dürfen wir eigentlich aus dem Chronicle starter die komplette Beschreibung des Hauses durchlesen oder definitiv nicht rein lesen? Hab jetzt nichts drin gelesen aber ich dachte ich frag vorsichthalber mal.
Zarathustra
Gelöschter Benutzer
Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?
von Zarathustra am 30.11.2013 20:31Ich schreibe gerade ein Abbenteuer. Es geht darum, dass eine Gruppe von Helden in eine Stadt kommt. Soweit nichts ungewöhnliches. Sie treffen auf dem Markt den Hausmann Alrik, verheiratet mit der Schmiedin Ingerimmigunde. Er ist offensichtlich traurig und tut, was er immer tut wenn er traurig ist: Frustshoppen! Die Helden können schnell herausfinden, dass es darum geht, dass seine schwangere Frau das Schmiedehandwerk in den letzten Monaten ihrer glücklichen Umstände nicht mehr ausführen kann. Es wird an den Helden liegen ihr zu helfen ihr Recht auf Mutterschaftsgeld vom örtlichen ingerimmtempel einzuklagen. Ich halte das für einen glaubhaften mittelalterlichen Hintergrund. Und wer hat das in Aventurien noch nicht erlebt. Naja, vielleicht schon fast wieder abgedroschen... Ich hoffe echt, dass ich das fertig kriege bevor der Trip nachlässt.
Zurück zum Thema:
Ich habe jetzt schon gefühlte tausend mal vorgeschlagen, dass man Menschen einfach Menschen sein lassen und nach ihen Fähigkeiten und taten bewerten sollte. Für Rollenspiel heißt das: Bist du mit meinem Spiel kompatibel? Ja? Willkommen an Bord! Nein? Da ist die Tür! Was den Leuten zwischen den Beinen baumelt oder nicht, das ist mir unfassbar egal, zumal ich eh nicht innerhalb einer Rollenspielrunde rumvögeln würde, das tue ich auch nicht im Freudneskreis. Und außer für Geschlechtsverkehr ist das Geschlecht für mich vollkommen irrelevant. Ich spiele mit Männern, Frauen, Schwulen, Lesben, drücke sogar bei überzeugten Christen ein Auge zu, sofern sie gute Rollenspieler im Rahmen meiner höchst subjektiven Bewertung sind. Wenn sie dann noch an Würfel, Charakterblätter und Hygiene denken, alles wunderbar, der Rest ist mir egal. Und lustigerweise hat sich aus meinem persönlichen Umfeld noch nie jemand beschwert, dass ich irgendwie sexistisch auffallen würde. Und bevor da jetzt Schlüsse auf mein umfeld gezogen werden: Ja, ich bedrohe die Schlampen falls sie versuchen gegenteiliges zu behaupten! Und nein, das Ende werde ich nicht als Sarkasmus kennzeichnen und es ist mir auch egal, ob Gewalt, wie wohl jeder wissen müsste ein ernstes Problem ist, ich bin nicht Mutter Theresa und ich diskutiere nicht mit Leuten die so gravierende Verständnisprobleme haben, dass sie das nicht erkennen können.
Ich hätte irgendwie nicht wneig Lust jetzt Mänenr betreffenden Sexismus auszubreiten, Väterrechte, Rollenbilder, Benachteiligungen im Bildungssystem usw. usw. usw... Aber verdammt, ich beweise einfach mal Eier, alsse es bleiben und ziehe mich weiterhin lachend aus dieser Diskussion, wie sie ein Ionesco nicht schöner hätte zeichnen können, zurück und marschiere in den Sonnenuntergang in Richtung Brokeback Mountain, weil ich ein echter Cowboy bin!
Re: [Shadowrun] suche Spieler / Master
von Khoriminus am 30.11.2013 20:23Heiho und ein herzerfischendes Krah vom Rabenpriester,^^
Ich wäre sehr Interssiert an Shadowrun da ich mir das Buch eh zu Weinachten kaufe ^^ bin sowohl für meister als auch für Spieler Posten zu haben. ^^
Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?
von Lameth am 30.11.2013 20:19Ohne mich groß in die Diskussion einzumischen, die ich einfach zu anstrengend finde, möchte ich doch etwas zu Zarathustra sagen. Seinen Humor und seinen Sarkasmus muss man nicht mögen, ihn aber tatsächlich Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen ist albern. Seltsamerweise kommen die wirklich aktiven weiblichen Mitglieder der Nerdpocommunity wunderbar mit dem Kamel aus, spielen in seinen Runden, gestalten gemeinsame Hangouts mit ihm. Das spricht doch eine deutliche Sprache.
Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?
von SirPadras am 30.11.2013 20:11Ich bin Spartacus!
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