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Greifenklaue

48, Männlich

Beiträge: 34

Re: Pathfinder 31 Tage Challenge

von Greifenklaue am 23.10.2013 00:14

Die dritte Woche der Pathfinder 31 Day Challenge - ganz im Zeichen der Monster:

 

31 Day Challenge – Pathfinder – 14. Tag – Lieblings-NSC
31 Day Challenge – Pathfinder – 15. Tag – Lieblings-Untoter
31 Day Challenge – Pathfinder – 16. Tag – Lieblingsaberration
31 Day Challenge – Pathfinder – 17. Tag – Lieblingstier /-insekt
31 Day Challenge – Pathfinder – 18. Tag – Lieblingsexternar
31 Day Challenge – Pathfinder – 19. Tag – Lieblingselementar
31 Day Challenge – Pathfinder – 20. Tag – Lieblingshumanoider

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Silberbacher

46, Männlich

Beiträge: 46

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Silberbacher am 23.10.2013 00:10

Ich denke, dass liegt alles dadran, wie frei man seine Abenteuer spielt. Ich persönlich bin selbst neu bei DSA, und kann aus meiner Position heraus vielleicht auch ein zwei Sachen beitragen:

Ich finde die Einsteigerabenteuer gut, weil sie wirklich viele hilfreiche Tips und Tricks und Kniffe für die Spielgruppe haben. (Ich spreche hier von einer Spielgruppe, die größtenteils keine bis wenig Rollenspielerfahrung hat). Und, ja, sie sind einschränkend, weil sie eben nicht alle Möglichkeiten aufzeigen können. Ich denke, dass es auch unmöglich ist, ein Kaufabenteuer so zu schreiben, dass es alles offen hält.

Für mich stellt sich dann die Frage, wie gut die Gruppe harmoniert. Wie einfallsreich sind die Spieler? Wie flexibel ist der Spielleiter? Mit Aussagen à la "Das geht jetzt nicht" stößt man relativ schnell an die Grenzen, das muss man anerkennen. Ist der Spielleiter flexibel, hat er immer ein zwei Ideen wie es weitergehen könnte, wenn die Spieler eben nicht über die wichtige Brücke gehen, sondern lieber durch den Bach, muss man doch flexibel bleiben. Also immer einen Plan B,C und D in der Tasche haben.

Den Vergleich mit der Suppe finde ich ganz gut, allerdings würde ich einen anderen Vergleich anstellen. Ich sehe das ganze irgendwie so wie BROT BACKEN.....

Ich als Spielleiter muss wissen wie mein Brot aussehen soll ( Schwarzbrot,Mischbrot,...). Ich muss wissen das es auf der Welt eben nicht nur das eine Brot A oder das Brot X gibt, sondern auch B,C,D,etc.

Um Brot backen zu können, brauche ich gewissen Zutaten, die ich irgendwie vermenge. Wenn ich merke, dass zu viel Wasser drin ist, muss ich reagieren. Ich packe dann Mehl hinzu. Wenn zu viel Mehl drin ist, kommt mehr Wasser rein.

Das erste selbst gebackene Brot wird sicher nicht jenes sein, welches den Brot-Nobel-Preis gewinnt, aber es ist ein Brot. Wenn es nicht schmeckt, muss ich etwas verändern - aber.....es ist ein Brot was mich ernähren wird. Ich verbessere beim nächsten Mal was, ändere die Mischungen, packe mehr Körner etc. rein und nehme was anderes hinaus. Verwende dunkles, statt helles Mehl, etc. pp.

Was ich damit sagen will: Ich habe die Möglichkeit mein Spiel so zu gestalten, wie ich es will. Sage ich meinen "Kunden" nur. Es gibt nur das eine Brot, weil es mir schmeckt und es muss euch auch schmecken.....tja, dann gehe ich vielleicht konkurs. Man kann sicher ein Brot nur per Rezept backen, aber dann ist es halt nur Reproduktion und keine Anwendung (die Lehrer unter uns wissen was ich damit meine). Nehme ich mir aber nur die Zutaten und schließe das Backbuch und probiere herum, werde ich ein eigenes Brot backen können. Ich persönlich forme etwas nach meinen Vorstellungen.

_________
Als Anmerkung: Ich glaube L.Wittgenstein hat einmal geschrieben, dass Spiele nicht zuvielen Regeln unterliegen dürfen, da sie sonst nicht spielbar seien. Und er hat es mit Sprache verglichen, dass Sprache zwar gewisse Regeln braucht damit sie funktioniert, aber wenn ich nur ein Wort sage, kann ich die Aussage eben beliebig interpretieren.



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Greifenklaue

48, Männlich

Beiträge: 34

Re: Was spielt ihr aktuell?

von Greifenklaue am 23.10.2013 00:05

In den letzten drei Monaten:

Regelmäßige Runden:

Pathfinder - Kingmaker
Pathfinder - Schlangenschädel
Warhammer 3

Pathfinder - Rise of the Runelords
Warhammer 2 - Enemy Within

Dungeonslayers mit den Feierabendslayers: ein Caera-Vampir-Abenteuer und dann ein Bodora-Goblinfestungstürmabenteuer.
Dungeonslayers - Crimlak-Trilogie
Und neu Dungeonslayer - MultiGruppenQuest I - Treibjagd in den Fiebersümpfen

Auf dem Ding Dungeonslayers-Nordana sowie MGQ und MouseGuard. Und auf dem Einsteigerding konnte ich Gammaslayers antesten.

Eine Proberunde Splittermond hat auch noch hingehauen. 

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von Zarathustra am 22.10.2013 23:44

Ich werde mir noch intensive Gedanken machen, ob man diese Sterblichen abkoppelt (siehe WoD), oder ob man sie mit Sondervorzügen ausstattet um sie aufzuwerten.


Ich mache erstmal mit den Magiern weiter. Die sind zwar etwas komplexer, aber historisch wichtig, da für die Existenz der anderen im wesentlichen mit verantwortlich.




Magier:

Magier können wie schon erklärt die Energien des Imateriums anzapfen, umwandeln und lenken. Dazu müssen sie diese jedoch durch sich hindurchfließen lassen. Was ist nun also möglich? Jeder Magier ist in der Lage Energie herbeizurufen um sie in ganz klassischen Energieformen zu nutzen, wie wir sie kennen. Also im Wesentlichen als Licht, Bewegung oder Wärme. Dabei sind keine Grenzen gesetzt! Der Magier als Fokus ist nur leider nicht endlos belastbar. Kleine Effekte, wie das langsame telekinetische Bewegen eines Stiftes, ein kleines schwaches flackerndes Licht, sich im Winter mal die Hände warm machen, das alles ist erstens einfach zu bewerkstelligen und wird den Magier auch nicht sonderlich mit Befleckung aufladen. Einen LKW schweben zu lassen, die Nacht über einer ganzen Stadt erhellen, mit Flammen um sich schmeißen, das alles ist schwieriger, verlangt vom Magier je nach seinen Möglichkeiten auch eventuell ein Übermaß an Energie anzuzapfen um den gewünschten Effekt zu erzwingen. Diese Aufladung mit Befleckung baut sich nur langsam wieder ab und bringt erhebliche Nachteile mit sich. Es kann passieren, dass es bei Magieanwendung einfach zu ungewollten Nebeneffekten kommt, die in ihrer Heftigkeit stetig zunehmen werden. Das reicht von einem Knistern in der Luft, über kleine Stürme, über Mutationen am Magier oder das ungewollte herbeirufen eines jenseitigen Wesens, bis hin zur völligen Vernichtung des Magiers. Es einmal zu übertreiben oder sich in Situationen zu begeben in denen man nur noch durch Magieeinsatz am Leben bleiben wird, kann eine fatale Abwärtsspirale in Gang setzen, die den Magier, der vielelicht dazu neigt sich auf seine Coolpowers zu verlassen, vor ernste Probleme stellt, wenn er diesbezüglich eine Weile pausieren muss, und nun plötzlich auf Fähigkeiten angewiesen ist, die er meinte schon längst über Bord geworfen zu haben.

Neben dieser Grundform der Magie gibt es noch andere Einsatzmöglichkeiten, die jedoch separat erlernt werden müssten. Was regeltechnisch bedeutet, dass man wenn man auf solche Möglichkeiten schon direkt nach der Charaktergenerierung zurückgreifen möchte, dazu Karten wählen muss, also im Endeffekt weniger Fertigkeiten und Argumentationsmöglichkeiten zur Ableitung zur Verfügung haben wird.

Andere Möglichkeiten, die ich nur kurz anreißen wollte sind folgende:

- Biomantie (jenseitiges Echo auf Lebensenergie anzapfen. Damit kann man Wachstum anregen, Heilung wirken, im Extremfall Lebewesen zu Chimären verbinden. Allerdings bewirken dauerhafte Veränderungen auch meist dauerhafte Befleckung...)

- Nekromantie (Jenseitige Echos verstorbener anrufen["Geister"], jenseitige Energien einsetzen um Unleben hervorzurufen und Leichen zu erheben)

- Telepathie (Jenseitige Energie von Emotionen und Gedanken nutzen um diese zu übertragen, oder bei anderen einzusehen, oder vielelicht auch um diese unterbewusst zu beeinflussen)

- Alchimie (Erschaffung befleckter Gegenstände oder Verbrauchsgegenstände mit besonderen magsichen Eigenschaften, was ritualisiert übrigens auch profanen Sterblichen möglich ist!)

- Orakel (Die Flexibilität von Zeit und Raum im Imaterium nutzen um über Umwege Dinge, Orte, Personen, Zukunft und Vergangenheit zu sehen. Sehr gefährlich, teils irreführend und Wahnsinn befördernd. Auch normalen Sterblichen ritualisiert zugänglich!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.10.2013 23:51.

Wullewuh

41, Männlich

Beiträge: 10

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Wullewuh am 22.10.2013 23:21

Das mit dem Railroading ist auch sowas was ich nicht nachvollziehen kann. Wenn man eine wie auch immer geartete Geschichte erzählen will an der sich Leute erfreuen... Nein besser noch, wenn man den Spielern eine Aufgabe zukommen lässt. Dann braucht man einen Ausgangspunkt, eine Motivation, eine Herausforderung und im besten Falle einen Spannungsbogen. <br />
<br />
An deinem Auto ist ein Kratzer, du bist nicht versichert. (Ausgangspunkt)<br />
Du willst keine Kratzer an deinem Auto und du willst auch kein Geld ausgeben (Motivation)<br />
Du musst ohne Anhaltspunkte herausfinden wer es war (Herausforderung)<br />
Der Schuldige ist ein Hells Angel (ist kein Spannungsbogen aber mir ist nix besseres eingefallen <img src="/templates/core/images/smilies/wink.gif" alt="" border="0" />)<br />
<br />
Für all das müssen Dinge mit den Spielern passieren ,die Spieler nicht beeinflussen können. Klar kann der Spieler auch sagen der Kratzer juckt mich nicht. Aber ganz ehrlich wie langweilig soll der Abend werden? Ich hab nicht genug Fantasie mir vor zu stellen wie ein Rollenspiel ohne Vorgaben vom Spielleiter Spaß bringen soll. Beispiele:<br />
<br />
Die Mexico Sabbat Chroniken, (wer es nicht gesehen hat, ist sehr zu empfehlen finde ich)<br />
Der Anfang, Spielerin trifft auf "Kante", wie hätte sie das verhindern sollen? Und warum hätte sie das verhindern wollen? Egal wie sie aus dem Gebäude gekommen wäre, er wär da gewesen. Geh ich jede Wette ein.<br />
<br />
Das Ende des ersten Teils, die letzten 2-3 Sätze, Pflock + "es wird dunkel" keine Probe, keine Gelegenheit für die Spielerin etwas ein zu wenden. Niemanden stört das, den SL nicht, die Spielerin nicht, die Zuschauer nicht und mich auch nicht. Im Gegenteil alle wollen wissen wie es weiter geht.<br />
<br />
Call of Koali, das ganze Abenteuer stand vorher fest. Welcher der Spieler wäre auf die Idee gekommen nicht in den Zug einzusteigen? Hätten die Spieler überhaupt eine Möglichkeit gehabt der Situation zu entgehen? Wie viele Lösungsmöglichkeiten gabs wohl für das Abenteuer? Völlig egal! Alle hatten Spaß. <br />
Aber ist das alles nicht "Railroading"? Was ist so schlimm daran? Oder hab ich den Begriff einfach nicht verstanden? <img src="/templates/core/images/smilies/smile.gif" alt="" border="0" /> erklärt mir bitte wie das ohne gehen soll. <img src="/templates/core/images/smilies/smile.gif" alt="" border="0" /><br />
<br />
Das soll keine Provokation sein, ich bin wirklich einfach neugierig.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.10.2013 23:36.

Lameth

50, Männlich

Beiträge: 935

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von Lameth am 22.10.2013 23:03

Nein, natürlich nicht, wie gesagt, der ist dann noch gesondert behandelt. Es muss aber eben für Menschen auch reizvolle Konzepte geben, wenn die Menschen eine rolle in dem Setting spielen sollen.

Antworten

BahnausSee
Gelöschter Benutzer

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von BahnausSee am 22.10.2013 23:02

ein van helsing spion quasi? das wäre wohl ne lösung, aber das kann auch nicht jeder mensch sein. 

Antworten

Lameth

50, Männlich

Beiträge: 935

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von Lameth am 22.10.2013 22:32

Das hängt stark von den Konsequenzen der Nutzung von Magie ab. Ich würde den Profanen Menschen schon irgendwas an die hand geben, was sie attraktiv zu spielen macht. Mehr stabilität, weniger empfenglischkeit gegenüber der anderen Welt. so dass Menschen sich durchaus der Wahrnehmung solcher Wesen wie Vampiren usw. entziehen können.

Ich habe gerade die Idee für so einen Profanen Charakter, ein "Blanco" der kaum von übernatürlichen erfasst werden kann. Eine Waffe gegen die Übernatürlichen, der noch weiter, vieleicht durch biochemische Eingriffe, von der anderen Welt abgeschirmt wird und Technik zur Verfügung hat, mit der er die Übernatürlichen aufspüren kann...

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BahnausSee
Gelöschter Benutzer

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von BahnausSee am 22.10.2013 22:31

hm. ja... mal schaun wie genau die charakteristika der einzelnen rassen dann genau sind.. vllt ist ja doch alles nicht so extrem.
man bleibt gespannt.  

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Noch nicht mal ein Arbeitstitel *schnüff*

von Zarathustra am 22.10.2013 22:20

Gruppen aus nur Übernatürlichen sind durchaus wahrscheinlich. Aber das klappt in anderen Systemen wie zum Beispiel der WoD auch, wo man zum Beispiel bei Vampire absolut auf nächtliches Spiel begrenzt ist. Das mit dem Prügelknaben ist aber ein wirklich guter Hinweis, die Gefahr besteht definitiv.

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