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La_Cipolla

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Re: 4 Monate Nerdpol - Experiment gescheitert?

von La_Cipolla am 03.12.2013 08:36

Ich sehe das wie Lameth. Tatsächlich kenne ich im deutschsprachigen Bereich kein Forum, das sich mit verschiedenen Systemen beschäftigt und trotzdem einen dermaßen respektvollen Umgangston hat. Nerds (oder jegliche Spezialisten, was das angeht) sind nun mal Egomanen, viel mehr ist da also nicht drin. Und dass gelegentlich mal ein Diskussionsstrang ausufert, ist nur menschlich.

Ich finde tatsächlich, solange der Konflikt ein generell ... menschliches Niveau hält und im Diskussionsbereich BLEIBT (!), spricht nicht viel dagegen. Wen das mitnimmt, vermeidet den Bereich, und ihr dürft das als Administratoren natürlich auch nicht so persönlich nehmen. Ein Forum ist ja per Definition ein Ort für Austausch und Diskussion, und eine "professionelle" administrative Sichtweise ("Das ist mein Job.") kann gewaltig helfen. Im Zweifelsfall vielleicht lieber ein, zwei Moderatoren einstellen, die euch einen Teil der Arbeit abnehmen. Aber bitte nicht irgendjemanden, der gern diskutiert oder provoziert (wie mich ;D).

Athair hat das eigentlich auch schon sehr gut gesagt, realisiere ich peinlicherweise jetzt erst. ^^'' 

Los Muertos, ein Rollenspiel mit Skeletten - Inklusive Thread am Nerdpol!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2013 08:40.

La_Cipolla

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Re: Gruftis hier?

von La_Cipolla am 28.11.2013 16:55

Ich habe noch nie rohes Hühnerblut getrunken, wenn du das meinst. Wirklich!

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La_Cipolla

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Re: Welche V:tM Edition?

von La_Cipolla am 28.11.2013 10:27

Wenn dich Englisch nicht stört, dürfte die V20 das einzig Wahre sein. Wobei "um hier mitzuspielen" natürlich so eine Sache ist - da tickt jede Gruppe und jeder Spielleiter ein bisschen anders. Dann wiederum sind die Unterschiede nicht so rabiat, dass man sie nicht innerhalb von 5 Minuten erklären könnte, du läufst also kaum Gefahr, ein "unnützes" Buch zu lesen.

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La_Cipolla

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Re: Nerd = Rollenspiel vs Nerd = Außenseiter

von La_Cipolla am 28.11.2013 08:58

Jo, der Begriff hat einfach unterschiedliche Bedeutungen. Die Bewertung ("Sind Nerds cool?") dürfte dabei sogar an zweiter Stelle stehen, denn davor kommt erstmal die Definition ("Jemand, der sich hingabevoll/übertrieben für ein Thema interessiert, heißt Nerd." vs. "Ein Außenseiter mit komischen Interessen ist ein Nerd."). Ist klar, dass unterschiedliche Leute den Begriff unterschiedlich benutzen. Und weil diese Benutzung relativ neu ist, gibt es auch kaum ein richtig oder falsch dabei.
 
Einige versuchen ja auch, den Unterschied zwischen "Nerd", "Geek" etc. zu betonen, aber das ist am Ende alles ziemlich willkürlich. Gibt immer auch andere Bedeutungen bei solchen kurzlebigen Modebegriffen.

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 20:23

Meine Frage ist nochmals, wie die Gefahr für die Zukunft davon einzuschätzen ist und wie man einfach diese meiner Einsicht nach unnötigen Hetzkampagnen vermeiden kann. Ich bin leider ein wenig eigen da und ich würde mich gerne auf Seiten der Realität finden.

Das Hauptproblem ist halt, dass die Meinung über "unnötig" auseinandergeht. Ich finde es vielleicht nicht nötig, aber doch total sinnvoll, weil ich durchaus an eine Wechselwirkung zwischen Medien und Realität glaube - zwar nicht in der Art und Weise "Killerspiel machen Amok!", sondern eher in der Bestätigung und Auffrischung von Klischees und Stereotypen, die ich als negativ empfinde. Medien sind EIN Teil unserer Welt, und die Annahme, dass sie unsere Wahrnehmung von Realität nicht beeinflussen würden, ist in meinen Augen ähnlich absurd wie die Idee, dass die armen Kinder alles nachahmen würden, was sie im Fernsehen gesehen haben. Ein Grund dafür, dass in einer Gegend mit niedrigem Ausländeranteil statistisch gesehen mehr Deutsche was gegen Ausländer haben, ist u.a. die Gewöhnung. Wenn etwas ein Teil deiner Welt ist, akzeptierst du es eher, gerade unterbewusst, und deshalb würde ich mich bspw. darüber freuen, ein breit gefächertes und positives Frauenbild in Rollenspielen zu sehen. Das übliche Beispiel sind Rüstungen, die vielleicht nicht realistisch, aber doch irgendwie ernst zu nehmen sind, zumindest wenn sich das Spiel ansatzweise ernst nimmt.

That being said ... Punkt 1: es IST wie erwähnt schon besser geworden, und das sollte man unbedingt anerkennen! Die Pathfinder-Illustrationen sind vielseitiger geworden, obskure biologische Klasseneinschränkungen gehören der Vergangenheit an und man findet inzwischen auch Rüstungen, die über einen Metall-Bikini hinausgehen.
Punkt 2: Ich will diese Forderung nicht verallgemeinern. Je nach Genre, Intention und Stil kann das für ein Spiel mehr, für ein Spiel weniger Sinn machen. Aber jedes moderne, gut designte Rollenspiel sollte sich in meinen Augen zumindest mit diesen Fragen auseinandersetzen und bewusste Entscheidungen treffen.

Und wie Roland sehe ich die Negativwirkungen als minimal an - wenn jemand in jeder Spielrunde dreimal seinen großen Feminismuspenis auf den Tisch hauen muss, spiele ich halt nicht mehr mit ihm (oder ihr), aber das hat nicht viel mit Feminismus zu tun, sondern damit, dass die Person doof ist. Dafür braucht es keinen Feminismus.

Anders gefragt: Ganz handfest, WAS sind die negativen Auswirkungen? "Frau X ist zu militant" zählt nicht, denn Frau Y ist zu desinteressiert. Das sind persönliche Sachen, es MUSS also um die tatsächlichen Auswirkungen gehen. Welche "schädlichen" Ideen werden verbreitet? Welches Spiel hat unter feministischen Ideen gelitten, und ist dieser Nachteil tatsächlicher wichtiger als die erhofften Vorteile? (Mir fällt übrigens selbst mindestens eine Antwort ein, aber die heb ich mir mal auf ... ;D Zumal sie nicht allzu krass ist.)

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 19:29

So klar voneinander trennen kann man das auch nicht, denke ich. Das Rollenspiel lebt ja nicht in einer rosa Hobby-Blase, die unbeeindruckt vom Rest der Welt über Aventurien schwebt. Und gerade, wenn das Ganze in einem abgetrennten Forenbereich diskutiert wird, spricht in meinen Augen auch nichts dagegen. Was man von "äußeren Einflüssen" wie gesellschaftlicher Entwicklung oder Politik (lol) gutheißt, unterstützt oder "bekämpft" ist dann wieder hochgradig interessant.

Zumal Stammtischparolen wie in Post #2 politisch genau so brisant (und mindestens so effektiv) sind wie eine ernst gemeinte Diskussion.

So, genug gebitcht, sorry dafür. 

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 18:03

Finde ich gerade echt nicht okay.
Ich denke, das hier war als Diskussionsthread geplant.

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 15:45

Respekt.
Und ja, es regt mich tatsächlich auf, zumindest auf dem Niveau. Auf einem anderen Niveau könnten ich mich stundenlang über Sarkeesians Videos aufregen. Aber hier gibt es offensichtlich größere Probleme.

Mal so nebenbei, die Kritik am Hobby hat Gott sei Dank schon positive Ergebnisse gehabt. Bestes Beispiel ist wohl Pathfinder, wo sie seit Beginn versuchen, mal ein paar ungewöhnlichere Illustrationen einzubringen (ich sag nur weiblicher Halb-Ork-Inquisitor, der öfter mal auftaucht), oder D&D Next, wo man zumindest über ungewöhnliche Körpertypen nachgedacht hat (mal sehen, was es am Ende wird), oder auch großartige Rollenspiele wie Heroine, die es ohne die Feminismusbewegung nicht gegeben hätte.

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 15:40

Hier noch mal für die tl;dr Fraktion.

 

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La_Cipolla

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Re: Rollenspiel im Mainstream - Nur Vorteile?

von La_Cipolla am 27.11.2013 15:29

Es tut mir leid, den Thread für eine Feminismus-Debatte zu derailen, aber spätestens Zarathustra hat es provoziert.

Mann. Dass sich dieser total unsinnige Vergleich nach Jahren immer noch hält ... es geht auch darum, dass das Männlichkeitsideal (He-Man) mit Stärke und aktiver Kraft zur Veränderung aufgeladen wird (He-Man rettet die Welt), während sich das Weibliche (Barbie) lediglich auf Äußerlichkeiten und Objektstatus bezieht (Barbie ... hat Ken und redet mit ihren Freundinnen über Schmuck und Jungs). Heißt, ja, He-Man ist auch behindert, aber der Vergleich ist absurd.
Davon abgesehen kritisiert jeder ernst zu nehmende moderne Feminist heute auch idiotische Männlichkeitsideale (also He-Man), wenn nicht sogar die Unterscheidung der beiden. Die haben ganz andere Probleme, und dieser Fokus auf Theorien, die inzwischen 30 Jahre alt sind ... Mann, Mann, Mann.

Zur eigentlichen Frage: Ja, Mainstream hat wohl auch Nachteile. Aber die Aufmerksamkeit, was kritische Gesellschaftsströmungen angeht, kann unserem Hobby ganz bestimmt nicht schaden. Was in meinen Augen auch ein abstruser Gedanke ist. 
Frauen, die mit "ihren" Tischregeln beherrschen wollen ... ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen sollte, also lass ich es lieber. ~_~'' Aber diese Aussage hat in meinen Augen KEINEN WERT außer als lustige Anekdote.

Aber einfach immer mal schön an der Oberfläche kratzen, wie die Klatschpresse die Angst vor dem Fremden spielen lassen und sich dann auf die letztendlich lahmen "Poster Girls" wie Sarkeesian oder Schwarzer stürzen, die ihre Aufmerksamkeit nur deshalb kriegen, weil sie mit ihrer Ewig-Gestrigkeit ein leichtes Ziel abgeben. Hat die letzten 40 Jahre ja auch gereicht.

Immerhin sind einige Leute so entsetzt von dem Shitstorm, dass sie sich ernsthaft mit Feminismus auseinandersetzen, also sag mal jemand, die behinderten Videos (und ähnliche "Diskussionen") hätten nichts gebracht.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2013 15:33.
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