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Re: Beidhändigkeit
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 19:38@Profezzor_Darkness
Nur keine Panik! Wenn ich Hollywood-Bullshit austeilen kann, so kann ich auch Funkiller einstecken, keine Sorge, ich bin da nicht heikel! Andererseits ist das mit dem andere Wange hinhalten auch nicht mein Ding......
Richtig ärgerlich werde ich normalerweise erst wenn man mit Kartoffeln nach mir wirft. Wie ich schon Nur1Mensch erklärte: Vorsicht Kulturschock!
Den Advocatus Diabolus mache auch ich oft, ist eine Art Reflex (hat mir schon riesig Aerger eingebracht).
"Dual-Wield Elfenkampfmagier".... tönt badass - kommt das aus Shadowrun? Oooops Fettnapf, sehe gerade auf dem Profil dass Du nicht Shadowrun spielst!
Wie schon gesagt... echt KEINE negativen Emotionen meinerseits!
Amitiés Zaphod
Re: [WH40K/WHF]Suche Gruppe
von gnostIkR am 12.03.2017 19:36Wenn ihr vorhabt Warhammer 40k Schattenjäger zu zocken würde ich mich gerne noch anbieten falls benötigt. Habe selber schon 2-3 Abenteuer in dieser Welt gespielt und bin durchaus mit dem Hintergrund vertraut. Einen spielfertigen Charakter bringe ich auch mit. Allerdings ginge es bei mir nur online per Teamspeak zb.
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Profezzor_Darkness am 12.03.2017 19:29Ich bin auch immer für viele freie Talente. Ich habe da ein system zusammengeschraubt, dass, je nachdem welches Setting ich bespiele, verschieden "Pflicht" Talente hat.
(So sollte im Mittelalter eigentlich jeder wissen, wie man ein Feuer macht, mal so als Beispiel)
Oder jeder in einem Utopischen Cyber Setting kann mit Computern umgehen und sein Betriebssystem selber optimieren oder so.
Der Rest ist frei.
Ich benutze da eine Aufteilung in "Alltagstalente", also Dinge die wirklich jeder bis zu einem gewissen punkt kann und irgendwie immer braucht, oder auch schwachsinniges wie "Milch aus dem Auge spritzen". (Dinge, die den Charakter zu etwas "besonderem" machen.)
"Abenteuer und Handwerkstalente", Survivalkram, und Dinge die mit dem Beruf verbunden sind, den der Charakter ausübt. Ein Jurist hat für gewöhnlich wenig Ahnung davon im Wald Nahrung zu finden, ein Soldat hingegen schon.
"Kampftalente", Umgang in bestimmten Waffenarten und Kampfformen.
Von dem ersten bekommen Spieler oft nen ganzen haufen, vom zweiten so etwa ein dutzend und je nach setting vom letzten maximal 5 in einer sehr matialischen welt, und 2 für eine eher friedliche. (So wie unsere Moderne. Ich kann nur "Schwertkampf" und "Raufen" effektiv. Mehr kann der Durchschnittsdepp von heute nicht. "Schulhofprügeln" "Steine Werfen" ist so der Standard.)
Da ich Charaktere aber immer auch mal mit den Spielern bespreche, kann man dann auch was an der Aufteilung etc. schrauben, aber es funktioniert gut.
Und es entlastet einen Spielleiter ungemein! Der Spieler nennt das Talent, erklärt warum das Talent jetzt von Nutzen ist und ich schätze die Situation ein.
Wie viel dem Seiltanz dabei hilft nicht von dem Elefanten zu fallen, entscheide dann letztendlich ich.
"Das Forum zum Buffet werd ich verwandeln, um Euch als Cervelatwurst zu behandeln!"
Profezzor_Darke - Meine DeviantArt-Seite
Re: Beidhändigkeit
von Profezzor_Darkness am 12.03.2017 19:04Ich wollte was schreiben, habe dann referesht, und gemerkt, dass Nur1Mensch gerade eben alle meine Argumente mit eingebaut hat.
(P.S.: Das mit dem Funkill ist mir anzurechenen, Leute die mir meine Dual-Wield Elfenkampfmagier miesmachen... tststs. Wie ich bereits sagte; Beim Rollenspiel zählt nicht der Realismus, sondern der Spaß. Das andere wären Kriegssimulationsspiele.
Und ich tendiere auch dazu ein kleiner Advocatus Diabolus zu sein... ich meine es meist auch nicht böse.)
"Das Forum zum Buffet werd ich verwandeln, um Euch als Cervelatwurst zu behandeln!"
Profezzor_Darke - Meine DeviantArt-Seite
Re: Beidhändigkeit
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 18:44@Nur1Mensch
Vorsicht Kulturschock! Ich glaube nicht, dass ich Dich falsch verstehe, ich bin auch nicht beleidigt oder auf Streit aus. Ich denke, wir zwei sind da in einer Kulturfalle!
Ich bin seit Jahren im Beruf und Alltag eher einer französischen „Diskussionskultur" ausgesetzt, da geht es gerne mal auf Frontalkurs - sogar wenn man mit dem Gesagten grundsätzlich einverstanden ist – Leute aus der germanischen Ecke fühlen sich da bisweilen direkt angegriffen wo der Franzose lediglich die Verteidigungslinien abtasten will. Ich habe wohl nicht mehr so viel Übung im Umgang mit Deutschen - Sorry!
Meinerseits empfinde ich unseren Austausch interessant und gebe meinem Wort keinesfalls mehr Gewicht als Deinem, ist wie im Fechten, En garde, Finte, Parade, Attacke..... fürchte jetzt aber das wir aneinander vorbei reden..... echt KEINE negativen Emotionen meinerseits!
Amitiés Zaphod
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 18:25@Nuvok. Vielen Dank, schon Downgeloadet und am Youtuben. Merci!
@Nur1Mensch
Vielen Dank für den Tip, habe mir Fate vor Monaten mal angeschaut, werde aber die Liste der Fertigkeiten nochmals durchgehen.
Tatsächlich gab es DSA schon mal in Französisch.... stellte sich aber als Flop heraus. Allzu komplexe regeln entsprechen nicht der Mentalität des französischen Spielers. Auf dem "Gebrauchtmarkt" findet man ab und an noch alte Boxen, das sind dann aber Sammlerstücke für die man bis zu 100 EUR verlangt.
@Alle
Was würdet Ihr denn vom "idealen Spielsystem" erwarten? Wie würdet Ihr den Meister regeltechnisch entlasten damit er sich maximal um den Plot kümmern kann?
Amitiés Zaphod
Nur1Mensch
Gelöschter Benutzer
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Nur1Mensch am 12.03.2017 17:48Ich möchte mal das Fate-Regelwerk in den Ring werfen.
Gibt es auch kostenfrei und hat einen guten Schnitt an benötigten Fertigkeiten.
Andererseits möchte ich darauf hinweisen, daß es eine Reihe interessanter Systeme gibt, bei welchen der jeweilige Spieler seine Fertigkeiten selbst festlegen kann.
Als erstes fällt mir da Wushu ein.
DSA übersetzen:
Die Redaktion hat das Spiel auch bereits in einer Reihe anderer Sprachen veröffentlicht und arbeitet im Moment wohl sogar an einer französischen Version.
Nur1Mensch
Gelöschter Benutzer
Re: Beidhändigkeit
von Nur1Mensch am 12.03.2017 17:36Wow, ich bin selten so falsch verstanden worden ...
Zuerst einmal, Zaphod, ich habe Deinen Beitrag nicht als "Funkill" empfunden, da hier jeder seinen Senf abgegeben hat - warum also nicht auch Du - also fühle ich mich bei diesem Teil einfach mal nicht angesprochen.
Warum sich der Kampf mit zwei Waffen nicht durchgesetzt hat:
Weil bewaffneter Nahkampf sich insgesamt kaum durchgesetzt hat.
Nur eine Waffe ist sportlicher, was die Wettkämpfe angeht.
Bajonette an der Waffe sind kompakter.
Außerdem haben sich Rapiere auch nicht durchgesetzt und olympische Säbel haben nichts mehr mit einer Kavalleristenwaffen gemein.
Kein nicht-Schaukampf im Kung-Fu mit zwei Schwertern:
Ein wirklich guter Freund trainiert 7-Star-Mantis-Kung-Fu und trainiert mit Stäben, Speeren, Säbeln und Schwertern und regelmäßig auch mit zweien davon, weil die Form zum Stab und dem Speer ziemlich ähnlich ist.
Anzuführen, daß es bei den Chinesen keine bekannte, historische Fälle von der Verwendung zweier Schwerter gibt, halte ich für sinnfrei, gibt es doch ziemlich überzeugende Belege von Zwei-Schwerter-Techniken aus Japan und Indien.
In China funktionierte der gemeine, nicht-soldatische Kämpfer eben anders.
Außerdem gibt/gab es in China dieses Hakenschwert, welches paarweise verwendet wird.
Steinschloßpistolen:
Ich wüßte nicht, daß ich die Optimalreichweite einer Steinschloßpistole irgendwie falsch oder überhaupt dargestellt hätte.
Sicherlich gilt, es hilft, was nützt. (Übrigens etwas, daß auch für den Nahkampf gilt.)
Was bedeutet das?
Steinschloßpistolen sind sehr ungenau und es gilt zwar: Die beste Reichweite ist der aufgesetzte Schuß - aber wenn der Gegner nicht den Anstand hat, auf diese Reichweite heran zu kommen, muß man die Situation entsprechend neu bewerten und gegebenenfalls einen gewagten Schuß versuchen.
... und natürlich wirft man Pistolen nicht einfach weg, diese kosten ja einen Haufen Geld.
Aber eine Verwendung als Knüppel ist bekannt und auch durch Verstärkungen an den Waffen belegt.
Die Verwendung zweier Pistolen:
Ist in diverse Formen überliefert.
Und zwar in der Form: Erst ein Schuß, dann nicht nachladen müssen und der zweite Schuß, gegebenenfalls mit der falschen Hand.
Ein solcher Fall gehört beispielweise zu den britischen Dragonern bei der East India ...
Moderne Pistolen:
Die P8 ist übrigens auch eher unpräzise.
Bis 10m geht so, aber auf höheren Entfernungen ...
Ein Witz besagt: "Die P8 - 15 Warnschüsse und ein tödlicher Wurf."
Also auch hier: Die beste Reichweite ist der aufgesetzte Schuß.
Übrigens bin ich mir sicher, daß es amerikanische Soldaten mit Vorliebe für 2 Pistolen gibt.
(Womit ich nicht sagen will, daß die spinnen, aber die spinnen.
)
Zwei Gewehre:
Ich habe auch nicht gesagt, daß es sinnvoll sei. Lediglich, daß es möglich sei und sogar nutzbar sein kann.
Übrigens waren Tragegurt ebenfalls im Spiel. Hilft ungemein. Nicht nur zum Umhängen.
Schießen mit dem G36:
Natürlich habe auch ich mit scharfer Munition geschossen, aber eben nicht mit zweien gleichzeitig.
Wir waren Spinner, keine hirnverbrannten, fahrlässigen Vollspasten.
Deshalb gab es in dem entsprechenden Experiment nur Manövermunition.
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von Nuvok am 12.03.2017 17:27FUK! Systemvorstellung:
https://www.youtube.com/watch?v=JHKZMMHzgNc
Gibt es auch zum gratis Download.
Wenn ich den Titel google, kommen Dinge, die ich lieber nicht gefunden hätte...
"Don't be a dick!"
- Wheaton's law (PAX 07)
Re: Wie viele Talentwerte scheinen sinnvoll und welche Talente sind aus Erfahrung unerlässlich?
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 16:50Nuvok & Honehe
Vielen herzlichen Dank!
Tipps und Tricks sind für mich von unschätzbarem Wert wenn es darum geht, ein wirklich gutes System zu schaffen! Ich bin für jeden Kommentar wirklich sehr, sehr dankbar.
F.U.K the System und Unknown Armies kenne ich nicht, - klingt toll! Ich werde das gleich nachgoogeln!
Tatsächlich ist die Idee, den Mix zwischen Talenten und Attributen nur soweit einzuschränken, dass mindestens 1Talent bzw. 1Attribut in der Suppe schwimmen muss.
Ich habe mir in der Tat schon überlegt, die Talente gänzlich frei zu lassen. Irgendwie habe ich da aber Schwellenangst: Ziel ist es ja, den Meister regeltechnisch zu entlasten damit er sich mehr dem Plot widmen kann. Da finde ich es wichtig, dass er gewisse Grundwerte ohne langes herum suchen oder umrechnen auf dem Zettel zur Verfügung haben sollte. Auch ein unkompliziert möglicher Vergleich der Kapazitäten zwischen Spielern und NPC finde ich als Meister bisweilen eine praktische und zeitsparende Sache.
Beispiel: der passionierte Hobbyhistoriker bekommt es im Trödelladen mit einem Händler zu tun.
Wie vergleiche ich als Meister in zwei Augenblicken „passionierter Amateur und Kenner" mit „ausgefuchster Gebrauchtwarenhändler".... Im Vergleich zu Geschichte 19% und Geschichte 24%. Andererseits habe ich eine Abneigung gegen die Idee, jeden Charakter einen Wert in Geschichte mit sich herum schleppen zu lassen.... darum auch meine Frage in die Runde.
Zeit für den Apéro
Amitiés Zaphod

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