Sind manche Hobbys doof?

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SirPadras

48, Männlich

Beiträge: 750

Re: Sind manche Hobbys doof?

von SirPadras am 22.10.2013 19:08

@Zarathustra
Ich habe es auch so gehört wie Wullewuh, hat mich auch maßlos aufgeregt, da ich auch schon Spaß mit der ein oder anderen Kneipenscene hatte. 

Rules are important, they help control the fun

nerdvana.eu

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Glgnfz

51, Männlich

Beiträge: 510

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Glgnfz am 22.10.2013 18:49

"Meistens sind die Einsteiger Abenteuer so aufgebaut, dass sie den Meister (das böse Wort) und Spieler an die Hand nehmen."


Das kann man aber auf mehrere Arten und Weisen tun. Warum soll ich ihm dem Meister (und bei DSA ist es absolut okay das zu sagen, denn da ist es der "terminus technicus") direkt zu Beginn beibringen, dass es eine tolle Sache ist, die Spieler am Nasenring durch Aventurien zu führen.

Wenn meine Myranor-Sandbox erscheint, werde ich sie mit wichtigen Tipps für Meister und Helden garnieren und das ist für beide ganz genau so leicht.

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Zarathustra am 22.10.2013 18:46

Der Typ der diesen Spruch abgelassen hat, ist meiner Meinung nach gar nicht ernst zu nehmen. Rollenspiel ist Freiheit, alles zu machen was man selbst und die Mitspieler wollen.

Warum kannst du jemanden nicht ernstnehmen, der deiner Meinung ist? Hat er fast genauso gesagt. Und nicht nur einmal. Und seinen Anspruch, dass Bücher gefälligst gut sein sollen, wenn man dafür Geld ausgibt, kann ich auch mehr als nachvollziehen.

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_Tindrana
Gelöschter Benutzer

Re: Sind manche Hobbys doof?

von _Tindrana am 22.10.2013 18:36

Der Typ der diesen Spruch abgelassen hat, ist meiner Meinung nach gar nicht ernst zu nehmen. Rollenspiel ist Freiheit, alles zu machen was man selbst und die Mitspieler wollen. Was das dann am Ende ist bleibt ganz alleine euch überlassen. Ich würde darauf nichts geben. Wenn du meinst, dass ein geschriebener Text nicht passt, dann ändere ihn ab oder benutze ihn wenn er dir gefällt. In keinem DSA Abenteuer steht drin, dass man das was geschrieben steht 1:1 übernehmen soll. Es bietet jedoch die Möglichkeit. Meistens sind die Einsteiger Abenteuer so aufgebaut, dass sie den Meister (das böse Wort) und Spieler an die Hand nehmen.

Tin 

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Glgnfz

51, Männlich

Beiträge: 510

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Glgnfz am 22.10.2013 18:36

... und um auf die Frage in der Threadüberschrift zu antworten.


"Ganz bestimmt! Ich beispielsweise finde Modelleisenbahnen total doof."

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Zarathustra am 22.10.2013 18:35

Amen!

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Glgnfz

51, Männlich

Beiträge: 510

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Glgnfz am 22.10.2013 18:33

Ich mag nicht besonders die viel zu umfangreichen, auf viele Regelwerke verteilten, mechanisch völlig uneinheitlichen, sich oft selber widersprechenden, manchmal unverständlich formulierten... Regeln.
Die verleiten geradezu dazu sich nicht an sie zu halten - und dann kann ich auch einfach freeform spielen.

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Zarathustra
Gelöschter Benutzer

Re: Sind manche Hobbys doof?

von Zarathustra am 22.10.2013 18:33

Erstens wurde das so nicht gesagt, zweitens darf man das gerne bescheuert finden. Ich finde echt nicht, dass Taschi versucht hat Leute zu beleidigen. Er hat eine Meinung, die begründet ist, er hat gesagt, dass es um seinen individuellen Geschmack geht und ich fand es extrem mutig von ihm als YouTube-Noob in so einen Hangout zu gehen und einem Publikum in dem er nur mit schwerem Gegendwind rechnen konnte so offen aber auch sachlich seine Meinung zu sagen. Das haben sich viele andere leider nicht getraut.

Ich verstehe jetzt auch nicht warum du einmal sagst du hättest es schnell abgeschaltet, jetzt aber wohl doch eine ganze Weile geguckt haben musst um die Kneipenszene mitbekommen zu haben. Ich gehe sogar mal davon aus, dass du das Ding eventuell sogar ganz geguckt hast und kann die Empörung nicht verstehen.

Er hat ja auch wörtlich gesagt, dass er nichts gegen DSA-Spieler im Allgemeinen hat... 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.10.2013 18:34.

Wullewuh

39, Männlich

Beiträge: 10

Ich werde deinem Rat folgen

von Wullewuh am 22.10.2013 18:17

Der Titel sagt alles

Ich hoffe das ist das letzte mal das ich mich dazu verleiten lasse was dazu zu sagen. Aber Sätze wie "Leute die sich 3stunden lang hin setzen, ausspielen wie sie in einer Schänke Bier trinken und das ganze dann stimmungsvoll nennen, sind bescheuert!" Müssen innerhalb unserer kleinen Gemeinde echt nicht sein, besonders nicht im Internet

Egal, mein Hauptanliegen an alle deren Meinung ich noch nicht kenne, bleibt bestehen. Was findet ihr an DSA schlecht?

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koali

46, Männlich

Beiträge: 3723

Re: Sind manche Hobbys doof?

von koali am 22.10.2013 18:15

Taschi hat gestern recht eindeutig gesagt, das ER DSA nicht so prickelnd findet. JA...
Blöd, dass du abgeschaltet hast, denn es wurde auch erklärt warum.

DSA hat in dan alten Zeiten... und DSA ist ja schon recht alt... tendenzen gehabt, die "Böse" Spielstile popagieren.
Auch die Erschaffer von DSA haben diese Stile mit "Hilfetexten" extrem forciert.

Es geht darum, dass viele Publikationen von DSA das soganannte RAILROADING als DIE Spielhaltung propagiert.
Railroading ist synonym dafür, dass der Spielleiter den Spielern vieles vorgibt und sie in ihren Möglichkeiten beschneidet. Dieser Spielstil ist essenzialler Teil von DSA gewesen und findet sich sogar heute noch in vielen Publikationen. Als Beispiel dafür kannst du viele Meisterinformationentexte und Vorlesetexte i9n einigen Abenteuern heranziehen. Solche Dinge, wie... die Spieler dürfen unter keinen Umständen diese Tür öffnen können etc... Allerdings beginnt auch DSA sich langsam von diesen Stilen zu emanzipieren, was sehr gut ist aber von vielen, die leidvolle Erfahrungen damit gemacht haben nicht honoriert wird.

Viele reagieren allergisch darauf, weil sie eben die Spielfreiheit lieben und DSA sie dem Spieler früher per defintion genommen hat, wenn der Spielleiter es nicht von sich aus anders gemacht hat.
Da viele Leute mit DSA ins Rollenspiel eingestiegen sind und die "Was ist gutes Rollenspiel" Texte in den Büchern von DSA gelesen und ernst gtenommen haben, kam es dazu, dass quasi Rollenspiel durch diese DSA Texte definiert wurde.

DAS war und ist ein Dorn im Auge derer, die in dem Railroading Stil eben ein Manko sehen... und diese "Geisteshaltung" immer wieder aus den Köpfen der Neulinge herausbekommen wollen.

Dazu kommt wie oben beschrieben, das DSA fast schon eine Monopolstellung hat und seinen Spielstil durch diese Vormachtstellung der Szene aufdrückt...

Es ist ein bisschen so, wie wenn jemand sagen würde,... der einzig wahre Weg Suppe zu essen ist indem man vorher eine massive Portion Salz hinenkippt. Die Suppe wird davon nicht ungenießbar und es mag sogar Leute geben, die ultra salzige Suppe gern essen, dennoch bleibt die Suppe versalzen. Und wenn man von allen Ecken hört, das dies doch die beste Suppe ist,.. dann glaubt man irgendwann, dass alle Suppen versalzen sein müssen um gut zu sein, weil man es so gewohnt ist.

Dagegen wehren sich die Alten Hasen und deswegen gibt es teilweise harte Reaktionen, weil sie in DSA eine Bedrohung erlebt haben udn immernoch erleben.

Dazu kommt, dass das Regelsystem mit der unübersichtlichen Charaerstellung, den massiven Sonderregelwust, dem für manche mehr als ausgefeilten Metaplot, dem "Langweiligen" und "unübersichtlichen" Kampfsystem... und und und... nicht dazu beiträgt, das Allgemeinbild zu verbessern.
Die DSA Regeln sind unnötig kompliziert, ... das merkt man, wenn amn sich auch mal mit anderen Systemen befasst und merkt, dass es auch anders und einfacher geht.
Ich denke aber dass diese kompliztiertheit nur ein Tropfen auf den Heißen Stein ist und die Historie da viel mehr Gewicht hat.

Ich gebe dir aber recht damit, dass manche dieser HATER, sich so in ihren Hass eingeigelt haben, dass sie eben die schönen Sieten am System und an der Welt inzwischen ignorieren. DAS ist sehr schade!

Ich selbst leibe auch die DSA Welt und will meien Runde nicht missen.... dennoch lassen wir bestimmt die hälfte aller Regeln weg und auch das Talentprobensystem kommt nur rudimentär zum einsatz, vieles vorgegebene wird ignoriert... im Prinzip hangeln wir uns an dem Plot entlang und haben für den Fall der Fälle Werte... Doch das machen eben nicht alle udn so ist es rein vom Wort der Regeln auch nicht gedacht (und das stört eben viele)...
Wobei DSA sich da auch inzwischen öffnet,... wie man am Vorwort im Basisregelwerk z.B. lesen kann.

Auch Leute wie Anguy, die sich der Problematik bewusst sind aber dennoch die Welt lieben... haben einen Weg gefunden DSA Neulingen näherzubringen... aber eben im "Neuen" Sinne...
Das ist aber denke ich bei vielen noch nicht angekommen und sie sind es gewohlt zu flamen, sobald jemand DSA sagt...
Sie können sich nicht vorstellen, das man aus dem Moloch, der ihrer meinung nach für alles steht, was man im Rollenspiel nicht will... doch etwas guten hervorbringen kann...

Das finde ich schade, aber in einigen Punkten durchaus verständlich!


Kolali_auf_Youtube1.jpg

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