"Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

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Orbi

33, Männlich

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"Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 10.08.2018 10:45

Moin,

ich möchte Versuchen, dass die Geschichte, die wir über Discord als RPG-Chat entwickeln, hier zum mitlesen anzubieten.
In ungewissen Abständen wird die erlebte, gespielte und erzählte Geschichte hier erweitert.
Bei Interesse kann auch quer eingestiegen und mitgespielt werden.
Ich übernehme keine Haftung für historische Korrektheit und Einhaltung der geschichtlichen Abfolge der Ereignisse, wie wir sie kennen. Schließlich ist es eine Geschichte. Und sie ist im Entstehen.
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HINTERGRUND (kleiner Exkurs in Geografie und Politik)
Wir befinden uns auf der Erde, wie wir sie kennen. Naja, nicht ganz so, wie wir sie kennen. Die südliche Halbkugel ist überwiegend mit Wasser bedeckt. Australien, Malaysia, Afrika und Südamerika sind als Landmassen nicht existent. Die Völker und Rassen sind wirklich Völker und Rassen, als ob sie aus einer Fantasy Geschichte stammen.

 

Deutschland ist aus den Herzogtümern und Gebieten der Menschen gewachsen und nach dem großen Krieg erneut erstarkt.
Die Nachbarn der Menschen sind im Norden der Clan der Dänen, ein Clan von Hügelzwergen.
Im Westen sind die Halblinge in mehreren Reichen ansässig. Die Niederländer, Belgier, Franzosen und das Herzogtum Lichtenstein.
Im Süden Grenzen die menschenähnlichen Schweizer. Sie sind hervorragende Bankiers, die ihre Neutralität durch ihre hohe Magieaffinität erhalten können. Der Clan der österreichischen Zwerge wohnt ebenfalls in den Bergen der Alpen.
Im Osten sind die Nachbarn etwas kleiner als Menschen, mit hellgrüner Haut und leicht spitzen Ohren sind die Goblin Stämme der Polen, der Tschechen und Slowaken, Ungarn und so weiter angesiedelt.

Der Nationalsozialismus wuchs nach 1930 zur Massenbewegung heran. Am 30. Januar 1933 wurde ihr und ihren rechtskonservativen Verbündeten die politische Macht übergeben, als Reichspräsident Paul von Hindenburg einem Zwerg aus dem Clan der Österreicher zum Reichskanzler ernannte. Der Föhrer, Azolf Hintern ist für Menschen relativ klein, für einen Zwerg aber recht lang und schlaksig. Er hat seinen Bart gestutzt und nur unter der Knollnase zwei schmale Balken stehen lassen. Dazukommen die kurzen, zum Scheitel gezogenen Haare und die unbuschigen und schmalen Augenbrauen. Schon untypisch für einen Zwerg.

PROLOG:
1. Juni 1936 14:56 Uhr
Ausbildungsstelle "Wolfsburg"
Die Kaserne, in der die Rekruten sich eingefunden haben, ist in der Nähe von Wolfsburg in Niedersachsen. Drei rote Backsteingebäude, quadratisch, praktisch und in Hufeisenform um den Exerzierplatz angeordnet.
Es sind ca. 50 neue Rekruten zum ersten Mal angetreten, 5 Reihen mit 10 freiwilligen Männern und ein paar Frauen. Andere Zehnergruppen sind ebenfalls zu sehen, teilweise marschierend, joggend oder anders beschäftigt.
Der Feldwebel schreitet an den Frischlingen vorbei. Ein mittelgroßer Mann um die 50 Jahre alt, scheinbar von der alten Garde. Uniform mit Orden behängt, Pickelhaube und gezwirbeltem Schnauzbart. Er blickt immer wieder auf seine Taschenuhr, schreitet die Reihen auf und ab. Beobachtet dabei die halbwegs Strammstehenden. Plötzlich klappt er seine Uhr zu und der gesamte Platz kann die dröhnende Stimme hören: "Punkt Fünfzehnhundert! Damit gehör'n eure faul'n Ärsche nun Mir! Ihr seid soeb'n offiziell Soldat'n!" Er lacht laut, das Echo davon schallt von den Gebäuden zurück. "HAH! Von weg'n Soldat'n! Waschlapp'n stehen vor mir! Fünfzig Lapp'n, mit den'n ich eur'n Schweiß noch aufwisch'n werd'! Und nun STRAMM STEH'N! Ich bin Feldweb'l Klintz und ich werd' in der Grundausbildung und darüb'r hinaus eur' Mutt'r, Vat'r und Gott sein!" Und so geht es weiter, er hält eine ganze Stunde lang eine Ansprache.
Die Rekruten werden eingeteilt, leben zusammen, leiden zusammen, werden gedrillt und ausgebildet.
1.2.1937 10:00 Uhr
Feldwebel Klintz befielt, nachdem alle angetreten sind: "Vor sieb'n Monat'n stand'n wir hier und es ist tatsächlich etwas bess'r geword'n mit euch Lapp'n." Er macht eine kurze Pause... "Schütz'n Claus'n, Richt'r, Mühlbau'r, Wächt'r, Kais'r, Wint'r, Web'r, Schloss'r, Schultz und Schmidt, Vortret'n! 30 Minut'n bis zum Ausrück'n, Sie werd'n verlegt! Der Rest, weit'r im Dienst, Rühr'n!" Er hat wieder seine Taschenuhr in der Hand und achtet, wie gewohnt, exakt auf die Einhaltung der Zeit.
Ungläubig gucken sich die 6 Männer und 4 Frauen an, besinnen sich schnell und stürmen zu ihrer Koje. Spind ausgeräumt, Gepäck geschnappt und zurück zum Spieß. Dieser sagt nun etwas leiser: "Ihr seid die 10 Best'n Lapp'n. Bild't euch nichts darauf ein. Mitkomm'n!"
Ihr marschiert in Zweierreihen aus der Kaserne, angeführt vom Feldwebel. Ca. 3km ausserhalb wartet ein LKW, der euch nach einer Stunde Fahrt in eine andere "Kaserne" bringt. Der Name ist merkwürdig, "Zentrum für Agrar- und Reichswirtschaftsfahrzeuge" Dort stehen viele LKWs, Traktoren, PKWs, Motorräder. Ihr werdet genau kontrolliert, eingewiesen und seid nun die "2. Kraftradgruppe 1. Aufklärungszug , 6. Reservekompanie". Es befinden sich diverse Werkstätten und Trainingsgelände um das Areal herum. Ein Teilbereich ist nicht für die neue Krad-Gruppe zugänglich.
1.2.1937 12:15 Uhr
Die 2. Krad-Gruppe bekommt eine eigene 10 Personen Baracke zugewiesen. Recht einfach eingerichtet, 5 Hochbetten, 10 Spinde, 2 Tische mit je 4 Stühlen. Sanitär ist in einer extra Baracke. Direkt angeschlossen befindet sich eine Garage inklusive kleiner Werkstatt. In der Garage bzw. Baracke befindet sich die Ausrüstung sowie 8 schwere Krafträder 750 ccm BMW R12, 3 davon mit Beiwagen.
Order für die Krad-Gruppe: Kojen in Beschlag nehmen und Essen fassen. 14:Uhr antreten vor der Kaserne.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2018 13:51.

Orbi

33, Männlich

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Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 24.08.2018 06:20

Oberst E. Heeresleitung
12:15 Uhr, noch genug Zeit, um sich einzuquartieren und zum Essen fassen, bevor der Appell stattfindet.
Elderik Schlosser
Elderik war baff, er hätte nach diesen Monaten mit schlimmeren gerechnet. Seufzend sah er sich um, als sie an den mobilen Geräten der Baracke. Sein braunes Haar ist nun kurzgeschoren und die blauen Augen sahen sich um. Seine schmalen rauen Finger strichen über die Uniform. Irgendwie war er dankbar dafür, denn seine Sachen waren nicht so neu und ungebraucht. Ob es seiner Mutter gut ging? Noch einmal blickte er sich um und versuchte, einzuschätzen, was seien neuen Barackenkameraden dachten.
Oberst E. Heeresleitung
Die 6 anderen Mitglieder der Gruppe sind aus irgendeinem Grund recht zurückhaltend und ruhiger.
Christina Wächter
Christina kommt gerade aus dem Lazarett zurück unter dem Arm hält sie einen Rucksack mit dem offensichtlichen Aufnäher der Feldsanitäter der bei ihrer zierlichen Gestallt viel zu groß wirkt. Etwas nervös streicht sie sich eine fast platinblonde Strähne aus dem Gesicht. Ihre Haare sind zu einem Festet Dutt gebunden, die Uniform wirkt trotz der Größe XS immer noch ein wenig zu groß und sitzt vor allem an den Schultern zu locker. Auf der linken Brust ist der Name Wächter eingestickt. Auf den Schulterplatten befindet sich ein rotes Kreuz. Ihre braunen Augen huschen durch den Raum, bis sie die Tische entdeckt und zielstrebig in Richtung dieser läuft. Dort angekommen beginnt sie mit der Bestandsaufnahme ihres neuen Rucksacks.
Elsa Winter
Elsa's Blick schweift durch die neue Unterkunft. Die hellgrauen, fast schon weißen Augen bewegen sich schnell, bleiben auf keinem Detail lange haften. Die anderen hat sie alle in den letzten Wochen des Öfteren gesehen, doch von keinem hat sie sich den Namen gemerkt. Sie hielt es bisher nicht für nötig. Der Rucksack hängt fast schon lässig auf einer Schulter, die schwarzen Haare sind als fester Dutt gebunden, aus dem einige wilde Strähnen herausschauen. Mit der linken Hand spielt sie unbewusst mit dem Anhänger der Kette, die um ihren Hals hängt, während sie durch die Baracke geht und nach ihrem Bett sucht. Dort angekommen landet der Rucksack mit einem dumpfen Geräusch auf selbigem, bevor die Schwarzhaarige sich daneben fallen lässt.
Harm Clausen
Es hatte keine Minute gedauert nachdem alle angekommen waren, und Harm Clausen hatte schon sein Bett vorschriftsmäßig bezogen und seine Sachen in den Spind sortiert. Wie auch schon in der Grundausbildung versucht er immer noch der Mustersoldat zu sein - ohne sich aber jemals bei den Vorgesetzten eingeschleimt zu haben. Jetzt sitzt er an einem der Tische und schreibt gerade einen Brief zu Ende. Und diejenigen, die jemals den Fehler gemacht haben und ihn fragten an wen die Briefe gehen, wissen, dass er mal wieder an sein ‚Mädel daheim' schreibt. Sobald alle in der Baracke sind, steht er aber auf und guckt sich um. Trotz all seiner Bemühungen ist sein norddeutscher Dialekt noch stark zu hören. „Kameraden, ich denke wir sollten jetzt Essen fassen gehen. Wir wissen nich', wat für heute geplant ist, aber ich möchte nich' noch einmal direkt nach 'nem ordentlichen Mittagessen auf die HiBa gehen müssen. Is' glaub' ich besser, wenn wir etwas Zeit zum Verdauen zwischendurch haben."
Oberst E. Heeresleitung
Die anderen belegen 3 Hochbetten, räumen ihre Sachen ein und nicken dann zustimmend, als Clausen das Essen anspricht.
Weber kommt zu Elderik: "Ich bin Weber, Karl. Komme aus Wolfsburg. Mein Vater hat eine Automobilwerkstatt. Mir ist bei der Führung aufgefallen, dass ich nicht der einzige von uns bin, der sich für die Motorräder interessiert?"
Elderik Schlosser
Auch er setzte seine Sachen an seinem Bett ab. "Wolfsburg?", überrascht reiche ich die Hand. "Schlosser, Elderik, ähm ja, mein Vater hat eine Werkstatt und ich habe ihn oft ausgeholfen, daher der Blick. Grüß dich." Als Clausen rief, sah er zu diesem. Er saß schon wieder an einem Brief. "Hörst du? Wir werden zum Mittag aufgefordert. Er ist echt sehr korrekt.", die Zeit einschätzend, war ihm sein eigener Hunger noch nicht all zu gegenwärtig. "Sag, habt ihr nur Autos repariert? Mein Vater hat so ziemlich alles angenommen, was an Mechanik Reparaturen im Umkreis gab. Einmal musste ich mit ihm einen Notstromgenerator flicken. Der Besitzer hatte das Schrottteil mit einem Eisenrohr versucht wieder funktionstüchtig zu bekommen. Hatte nicht so geholfen." Elderik sah Weber ins Gesicht und erwartete ein verhaltenes Lächeln, wie er es zeigte.
Oberst E. Heeresleitung
Weber grinst: "Ja, das habe ich auch schon erlebt. Aber wir haben nur Automobile repariert. Weber & Sohn? Mein Alter setzt auch Kutschen instant. Aber damit kann ich nichts anfangen. Und Hunger habe ich auch. leiser Clausen? Ja, sehr Korrekt... irgendwie ist er immer unter den schnellsten. Unheimlich sage ich dir..."
Elderik Schlosser
"Ein wenig.", grinst Elderik zurück, ebenso leise. "Ach, ich habe kein Spaß an den Motoren, nur an den Kupplungen.", erzählt er frei von der Leber weg und spaziert Richtung Ausgang hin zu den Küchen.
Oberst E. Heeresleitung
Weber: "gibt ja auch mehr an einem Automobil, als den Motor. Wobei der schon das Herzstück ist." Er geht mit Elderik. Die anderen folgen den beiden. Ca. 10 Minuten benötigen sie zur Kantine. Dort gibt es ein Andrang, sind wohl mehr als 100 Menschen versammelt
Einfache Infanterie, Panzergrenadiere, Mechaniker, Sanitäter, Panzerbesatzungen, Pioniere, Offiziere und Unteroffiziere können an den Abzeichen identifiziert werden. Allesamt vom Heer, keine Luftwaffe. Mit leckerem Standartessen beglückt, wird gerade ein Tisch frei, Sanitäter anscheinend.
Harm Clausen
Harm geht sofort auf den freigewordenen Tisch zu und bedeutet den anderen sich erst einmal Futter zu holen, während er sich hinsetzt die Plätze freihält.
Christina Wächter
Noch in der Baracke schaut Christina verwundert auf, nachdem sie den letzten Hacken auf ihrer Liste gesetzt hatte, nur um festzustellen, dass sie alleine in dem Raum ist. Zügig packt sie die Sachen zusammen und läuft Richtung Kantine
Elderik Schlosser
"Ähm, Harm, soll ich dir schon etwas mitbringen, sonst wartest du eine halbe Stunde auf dein Essen."
Harm Clausen
Eldrick, nicht wahr? Dat wäre echt nett. Hol mir einfach wat von allem. Es sei denn es gibt Sauerkraut. Dat kannste da lassen. Lacht
Elderik Schlosser
"Ok, ich schau nach, außer die erlauben es nicht, wenn man 2 Sachen gleichzeitig holt."
Harm Clausen
"Dann nimm das, wo mehr Fleisch dabei ist."
Elderik Schlosser
Elderik nickte und marschierte los, um die erforderlichen Dinge zu erhalten. Brav stand er dabei in der Schlange und redete weiter mit Karl. "Ich kann dich doch Karl nennen oder?", erkundigte er sich zwecks Höflichkeiten.
Elsa Winter
Elsa verfolgt das gesamte Schauspiel schweigend, sie stand zwar hinter den Männern in der Schlange, aber bewusst lauscht sie ihnen nicht.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "Karl, klar. Unter uns und ohne Einsatz sollten wir vernünftig bleiben. Aber sobald ein Offizier anwesend ist, besser nicht. Hatte schon genug Ärger."
Elderik Schlosser
"Ja, die sind echt streng. Puh und das Training war hart. Ich war nie der Überflieger im Sport, deswegen war das fast traumatisch für mich.", Elderik grinst verlegen und schaut sich um. Übersieht jedoch dabei erst Elsa, bis er ein zweites Mal sie ansieht. "Hey, dich kenne ich doch, du warst im Ersthelferkurs mit in meiner Gruppe oder? Wie war gleich dein Name? Ich bin Elderik Schlosser und das ist Karl Weber."
Elsa Winter
"Jep, das war ich. Winter, Elsa Winter. Freut mich ihr beiden", nickt die Schwarzhaarige und schiebt ihre Kette wieder unter ihr Oberteil.
Elderik Schlosser
"Wir sind auch in einer Baracke oder?"
Oberst E. Heeresleitung
Weber: "Freut mich auch, Elsa. Bin gespannt, was gleich los sein wird, beim Appell"
Kaiser: "Und mich überseht ihr zwei. Hans Kaiser, ich liege unter deiner Matratze, Karl. Und wo ist unsere Sani hin?"
Elderik Schlosser
"Entschuldigung, Hans, ich habe dich wirklich übersehen."
Elsa Winter
"Ja, zusammen mit unserer Sani. Die müsste auch gleich hier sein, wenn sie noch was essen will. Tag Hans", fügt Elsa fast beiläufig hinzu.
Elderik Schlosser
Kurz legt Elderik ein überlegendes Gesicht auf, wer war Sani? Den Kopfzerbrechend machte er einen Schritt vor.
Christina Wächter
5min später kommt Christina auch endlich in der Kantine an und reit sich in die Schlange der wartenden Leute ein.
Oberst E. Heeresleitung
Jeder bekommt ausnahmslos nur eine Portion Eintopf, es ist Gemüse und sogar Fleisch erkennbar.
Elderik Schlosser
Mist, denkt sich der Rekrut und nimmt seine Portion. Einen Blick in die Schlange werfend, schätzt er ab, ob er eine neue bekommt, wenn er sich erneut anstellt. Rasch geht er zu Clausen zurück. "Hier, es ist wohl nicht gestattet, mehr als eine Portion zu nehmen. Ich stelle mich nochmal an.", ich setze ihn den Eintopf vor. "Außerdem kann man nur zwischen Eintopf und Eintopf, mit einem kleinen Schuss Eintopf wählen."
Elsa Winter
Nachdem sie ihre Portion erhalten hat, setzt Elsa sich an den freigehaltenen Tisch. Der Name des Rekruten, dem Elderik gerade seinen Eintopf überlassen hat, ist ihr schon wieder einmal entfallen, doch das macht ihr wenig. Er kann sich ja erneut vorstellen, wenn er es für wichtig hält. Sie nickt ihm zum Gruße kurz zu, dann rührt sie wenig begeistert in ihrem Eintopf, beginnt aber schließlich doch zu essen.
Harm Clausen
"Oh, danke. Ich hätte mich ansonsten auch einfach angestellt. Ich nehm dann Eintopf, wenn's recht ist."
Bevor die anderen alle eintrudeln, versucht Harm auszuhorchen, was an den Nachbartischen alles besprochen wird. Er versucht herauszubekommen, was in der Kaserne eigentlich gemacht wird.
Elderik Schlosser
Er lächelt und huscht in die Schlange und hofft, noch etwas zu bekommen. Doch merkt er, wie die Zeit knapp wird und kaum als er die warme Schüssel in der Hand hat, fängt er an zu Löffeln.
Christina Wächter
Mit der Schüssel in der Hand schaut sich Christina kurz um und läuft dann auf den freien tisch zu um dort eine halbe Portion zu essen und den Rest jemand anderem anzubieten.
Oberst E. Heeresleitung
Der Platz leert sich langsam, 15 Minuten bis zum Appell
Elderik Schlosser 1
Mit ein wenig Magenschmerzen schlingt Elderik das Essen hinab, stürmt an den Tisch mit seinen Kameraden und meint: "Los!" Dabei sieht er aufmunternd in alle Gesichter.
Harm Clausen
Harm hat sich "aufgeopfert" die Reste von Christinas Portion zu futtern und ist gerade fertig, als Elderik an den Tisch kommt. Erschrocken guckt er auf die Uhr und merkt erst jetzt, wie viel Zeit eigentlich vergangen ist. "Oh, Mann. Es wird jetzt wirklich Zeit. Sprung auf, Marsch, Marsch, Leute." Damit rennt er schon fast los, aber nicht ohne vorher sein Geschirr abzugeben und sich beim Kantinenpersonal fix zu bedanken. Dann wartet er ungeduldig bis zumindest die meisten sich anfangen zu bewegen und geht mit.
Christina Wächter
Da Christina ihre Sachen dank aufopfernder Unterstützung nicht wegräumen muss geht sie schon mal vor um sich Appell fertig zu machen.
Elderik Schlosser
Rasch hetzt er hinter den andern her. Die Schüssel auf einen der Träger für das Geschirr abgestellt und sich den Mund abwischen. "Oh je, bei Hintern, ich hoffe ich habe mich nicht bekleckert.", seufzt er.
Elsa Winter
Nach der Aufforderung bewegt sich auch Elsa wieder Richtung Ausgang. Ihr Geschirr gibt sie beim zuständigen Personal ab und nickt selbigen zum Abschied kurz zu. Jeder Soldat hat mal Kantinendienst, eine der Aufgaben, die sie wirklich nicht gerne macht.
Harm Clausen
Sobald Harm sicher ist, dass sich alle aufgemacht haben, eilt er in die Baracke macht sein ohnehin schon tadelloses Bett noch einmal fertig. Danach guckt er, wie das bei den anderen aussieht. Sollte es wirklich grobe Mängel bei jemanden geben, wird er das anmerken. Aus der AGA hat er zumindest eines gelernt: hat's einer verkackt, sind alle dran.
Christina Wächter
Christina verlässt die Baracke Richtung Appell ihr Bett ist nach Vorschrift gemacht, wie sie es in der Grundausbildung gelernt hatte. Sie selber ist so gut es eben, mit zu großen Klamotten, geht hergerichtet.
Elderik Schlosser
Eilig folgt er in die Baracke, sein zeug muss noch ordentlich verstaut werden. Der Koffer unters Bett in der Nähe des Kopfes, der Sack mit den Klamotten rasch verstaut und nochmal über das Bett gestrichen. Da raunzt ihn Harm an, dass die Decke schief ist und das Kissen nicht auf Kante liegt. Hurtig korrigiert er die Mängel, zieht ein Taschentuch und wischt nochmal über die Stiefelspitze. Nervös schrubbt er auch mal über die Pfosten des Bettes.
Elsa Winter
Zurück in der Baracke kontrolliert Elsa ihr Bett und schiebt ihre Taschen einfach darunter. Ausräumen kann sie die auch wann anders noch, sollte sich die Zeit dazu finden. Das Gemecker von Harm lässt sie zusammenzucken und sie wendet den Kopf. Allerdings war nicht sie Ziel des Angriffes, sondern Elderik. Nachdenklich legt sie den Kopf schief, während sie ihren Kameraden mustert. "Kann es sein, dass du da einen Fleck auf deiner Hose hast?", fragt sie dann und deutet auf einen dunklen Schatten auf Elderiks Schienbein.
Elderik Schlosser
Entsetzt über die Möglichkeit schaut er auf die Hose. Doch nein, es war kein Suppenfleck, es war nur Staub von unter dem Bett, wo nun sein Koffer lag. "Danke.", meinte er und wischte diese schnell weg.
Oberst E. Heeresleitung
1.2.1937 Punkt 14:00 Uhr Ein Oberfeldwebel betritt die Baracke. Perfekte Vorzeigeuniform, blanke Stiefel, Schnauzbart und harte Augen, die grimmig dreinblicken. Er ist mittelgroß, durchtrainiert, kantig-männliches Gesicht, durchaus attraktiv.
Harm Clausen
Sobald Harm den Oberfeldwebel sieht, stellt er sich stramm neben sein Bett. "Aaach-tung!"
Oberst E. Heeresleitung
Die Schützen Richter, Freiherr von Striegelwitz, Kaiser, Weber, Schultz, Schmidt stehen ebenfalls stramm.
Oberfeldwebel: "Heil Hintern" und grüßt zackig
Elderik Schlosser
Rasch strafft er sich und hält sich stramm, wie er es gelernt hat. "Heil Hintern!", erwidert er gefolgsam.
Harm Clausen
Harm reiht sich in den Chor ein.
Elsa Winter
"Heil Hintern", grüßt auch Elsa brav und steht vorbildlich stramm neben ihrem Bett.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel sieht sich prüfend um, marschiert alles ab. Er blickt auf sein Klemmbrett, was er unter dem Arm hat: "Ich sehe zehn Betten. Ich sehe hier zehn Namen auf meiner Liste. Ich sehe auch zehn ordentliche Kojen... aber ich sehe nur neun Nasen..." er blickt alle der Reihe nach an.
Oberfeldwebel: CLAUSEN, Erklärung!
Harm Clausen
Zuckt zusammen und steht strammer als vorher Herr Oberfeldwebel! Ich habe keine Erklärung. Ich habe vor dem Appell alle aus der Kantine gehen sehen. Guckt schnell die anwesenden Kameraden an Aber ich glaube irgendwo muss uns unsere Sanitäterin abhandengekommen sein.
Oberst E. Heeresleitung
Dem Oberfeldwebel schwellen die Halsadern an. Rot wird er auch noch und er brüllt: "DAS HEISST HERR OBERFELDWEBEL! APPELLPLATZ! AUSRÜCKEN! SOFORT!"
Harm Clausen
Rennt raus
Elsa Winter
Zuckt zusammen und beeilt sich hinterher zu kommen
Elderik Schlosser
Auch Elderik marschiert eilig hinaus.

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Orbi

33, Männlich

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Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 27.09.2018 14:19

Oberst E. Heeresleitung
Ein Leutnant kommt auf Wächter zu. Er salutiert schneidig: "Heil Hintern! Wo zur Hölle sind die Anderen Ihrer Gruppe, Schütze Wächter?"
Christina Wächter
Auf dem Appellplatz steht eine sichtlich nervöse Christina die sich wundert wo alle bleiben, während sie immer wieder zur großen Uhr über der Kantine aufschaut.
Oberst E. Heeresleitung
Die Uhr sagt: "14:03 und alles ist gut"
Christina Wächter
"Ähm... Heil Hintern" erwidert sie hastig "Ich weiß nicht grade eben waren noch alle in den Barracken um sich für den Appell fertig zu machen aber bis jetzt ist niemand angekommen... Herr Leutnant"
Oberst E. Heeresleitung
Sichtlich verärgert folgt er ihrem Blick zur Uhr, vergleicht sie mit seiner Taschenuhr, blickt Wächter wieder an: "Es ist schon nach 14:00... aber Oberfeldwebel Klacker macht denen gleich Beine..."
Christina Wächter
"Jawohl Herr Leutnant!" antwortet sie merklich leiser wie andere Rekruten Antworten würden
Oberst E. Heeresleitung
"DAS HEISST HERR OBERFELDWEBEL! APPELLPLATZ! AUSRÜCKEN! SOFORT!" ist draussen laut und deutlich zu vernehmen, umliegende Soldaten Blicken herüber und versuchen ein grinsen zu unterdrücken, ducken sich schnell weg und verschwinden aus dem Blickfeld.
Christina Wächter
Zuckt kurz zusammen
Oberst E. Heeresleitung
Wie die Hasen kommen die anderen zu Wächter gerannt, den Oberfeldwebel gemächlichen Schrittes folgend. Glanzzeit beim Aufstellen in Reih und Glied.
Christina Wächter
Christina entspannt sich ein wenig aber nicht zu merklich, um nicht den Zorn von irgendwem auf sich zu ziehen. Fühlt sich innerlich allerdings erleichtert, als sie feststellt, dass sie am richtigen Ort war.
Oberst E. Heeresleitung
Der Leutnant ist sichtlich ungnädig. an die 2 Meter groß und ein Abbild der Götter. Dagegen ist sogar der Oberfeldwebel noch ein Wurm. Er schreitet mit dem Oberfeldwebel an den jungen Menschen entlang unt mustert jeden prüfend und kritisch. "2. Kradgruppe! Ich bin Leutnant Lachs und dies hier ist Oberfeldwebel Klacker. Sie unterstehen ab sofort und bis auf weiteres meinem Befehl. Oberfeldwebel Klacker übernimmt die Ausbildung und ist das Bindeglied zwischen Ihrer Gruppe und mir. Verstanden?"
Harm Clausen
"Jawohl, Herr Leutnant!"
Christina Wächter
Jawohl, Herr Leutnant
Oberst E. Heeresleitung
Diese Lektion wurde auch von den anderen gelernt.
Leutnant Lachs: "Sie haben bei Ihrem ersten Befehl schon Schande über sich und Ihre Einheit gebracht! Ich halte viel von Feldwebel Klintz Urteilsvermögen. Enttäuschen Sie uns nicht noch einmal!" Er sieht alle der Reihe nach an. Nach dieser bedeutungsschweren Pause und auch sichtlich ruhiger: "Oberfeldwebel, kümmern Sie sich um die entsprechende Strafe in angemessener Weise." Oberfeldwebel Klacker: "Jawoll Herr Leutnant" Lachs seufzt: "Also gut, damit wird der Schandfleck getilgt werden. Kommen wir nun zum eigentlichen Thema"
"Ich werde nun ein paar Beförderungen aussprechen: Schütze Clausen, vortreten! Unterfeldwebel Clausen, Glückwunsch. Sie haben sich bisher besonders hervorgetan. Sie sind für die Gruppe verantwortlich. Machen Sie mir keine erneute Schande." Er blickt ihn mahnend an, wendet sich dann zu den anderen: "Die anderen, Glückwunsch zum Obergefreiten. Machen Sie ihr Land Stolz. Ich überlasse Sie jetzt Oberfeldwebel Klacker. Heil Hintern!" Es wird ordentlich geheilt.
Harm Clausen
heilt mit sehr großen Augen zurück
Christina Wächter
Heil Hintern
Elsa Winter
Heil Hintern
Oberst E. Heeresleitung
Leutnant Lachs dreht sich um und marschiert Richtung Offiziersbereich. Oberfeldwebel Klacker: "2. Kradgruppe Latrinendienst. Ganzen Monat. Zusätzlich auf dem Exerzierplatz ein paar extra Runden drehen. Im Anschluss. 10km." Er grinst herausfordernd. "Zusätzlich zum normalen Sportprogram. Täglich!" Er macht eine Pause. "Auf der Liste von Feldwebel Klintz. Ein paar Informationen über Sie. Obergefreiter Wächter, sie haben bereits Erfahrung mit dem San-Dienst. Ihre Zusatzausbildung. Obergefreiter Schlosser, KFZ-Mechanikern. Obergefreiter Weber, auch. Unterfeldwebel Claus, soweit auch klar. Unteroffiziersschulung. Vier Freiwillige! Funker, zwei MG-Schützen und Grobes und Lautes Aufräumen. Vorkenntnisse?" Er Blickt fragend in die Runde.
Christina Wächter
wird dank der Aussicht auf extra körperliche Ertüchtigung noch bleicher und kleiner als ohnehin schon
Fred Richter
Richter tritt einen Schritt vor. Die gelbblonden Haare zu einem kurzen Bürstenschnitt geschoren und ein schiefes Grinsen im Gesicht. Mit einem fiesen Blick schaut er zum Leutnant. "Obergefreiter Richter. Erfahrung mit dem Kar98. Vorzugsweise mit Zieloptik. War vor meinem Dienst Jäger für kleine und große Säuger." Tritt wieder zurück in die Reihe und schaut gerade nach vorn.
Elsa Winter
Kurz darauf tritt auch Elsa einen Schritt vor, allerdings nicht ohne zuvor den Kopf in einer leicht genervt wirkenden Geste in den Nacken gelegt zu haben, aufgrund des anstehenden Latrinendienstes - da einzige was sie wirklich noch weniger mochte als Kantinendienst. "Obergefreite Winter, melde mich freiwillig zum Aufräumdienst", sagt sie mit klarer und fester Stimme, dann tritt sie wieder in die Reihe zurück. Die schwarzen Haare schimmern im Licht und ihre hellgrauen Augen funkeln bei der Idee, für was sie sich da gerade gemeldet hat.
Elderik Schlosser
Stolz auf Clausen schauend unterdrückt er ein Lächeln, besonders die Sonderschichten erzeugen kein gutes Gefühl. Er wird sowas von Tod sein. Doch gerade vor dem Klacker mag er sich keiner Blöße hingeben. Eines hatte er gelernt, wenn er nicht gefragt war, dann sollte er schweigen. Und weder bei den Waffen, noch beim Aufräumen fühlte er sich im Besonderen angesprochen. Nur die Ruhe bewahren, nur Ruhe, kreiste es in seinem Kopf. Leider ahnte er schon, dass erst jetzt der Dill losgehen würde. Flach und unauffällig holte er mental sein Bild hervor, beschwor seine Motivation. DU wirst es schaffen, motivierte er sich, während er, beflissen zurück grüßte.
Harm Clausen
Unglaublich, aber den ersten Schritt Richtung Ziel, hat Harm geschafft. Er ist sich noch nicht im Klaren, ob er sich wirklich bewusst ist, was auf ihn zukommen wird. Aber er hat nicht so hart gearbeitet, um jetzt vor der Verantwortung zurückzuscheuen. Gleichzeitig fühlt er sich schuldig, dass alle so harte Strafen aufgebrummt bekommen haben. Aber aus der AGA weiß er, dass wenn die Ausbilder die Rekruten bestrafen wollen, dann finden sie einen Grund. Das hier wird wohl auch nichts anderes sein, als eine Art Begrüßungsritual für Neuzugänge.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel grinst, als er Wächters Reaktion bemerkt. Er nickt bei den Worten von Richter und schreibt sich eine Notiz auf. Ebenso bei Winter, wobei bei Ihrer Meldung seine Augen kurz aufblitzen. "Gut, Funker: Kaiser. Schultz, Schmidt, MG. Standartgewehr Karabiner K98 bekommt jeder. Gesamte Ausrüstung steht 18:00 Uhr bereit. Baracke 69 Materiallager. Tagesablauf: 6:00 Wecken 6:30 Morgenappell in Gruppenbaracke. Anschluss Sportprogram. 8:30 30 Minuten Frühstück. Theorieunterricht nach Stundenplan 9-11 zusammen 11:15-13 Spezialtheorie. 13-14 Essen fassen. Bis 18 Uhr Praktischer Unterricht, Übungen und Sport. Bis 20 Uhr Abendessen. Anschließend Abendappell Appellplatz. 22:00 Licht aus. Fragen?"
Christina Wächter
Herr Oberfeldwebel... Wann müssen dann die... ähm Extraaufgaben erledigt werden?
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker: "Befreit vom Üblichen Turnus: Wachdienst während ihrer Schicht. Kantienendienst während ihrer Dienstwoche. Fäkalinis ... " seine Augen blitzen kurz auf " 18:30 Uhr bis Fertig. Anschließend 10km. Ausserdem nach Bedarf"
Elderik Schlosser
Nach Bedarf und bis Fertig klingt für de jungen Schlosser gar nicht gut, doch hütet er seine Zunge, sonst käme der Kantinendienst in der Pause noch hinzu. Ein wenig freute er sich auf die Spezialstunden.
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker: "Sportplatz. Körperliche Ertüchtigung. Laufen, HiBa, Schwimmen. Anschließend Schiessstand! Ausrücken!"
Christina Wächter
Macht sich auf Richtung Sportplatz
Harm Clausen
Bevor Wächter losläuft, stellt sich Clausen vor die Truppe. "Alles klar, Kameraden. Sportsachen anziehen und dann hier in einer Minute vor der Baracke wieder versammeln. Marsch, Marsch! Wir haben einen Namen wiedergutzumachen!" Clausen rennt vor treibt dabei die anderen an.
Fred Richter
Richter schaut noch einmal genervt in Richtung des Oberfeldwebels und wetzt dann los in Richtung Baracke, um sich die Sportsachen an zu ziehen.
Oberst E. Heeresleitung
Da alles sehr gut und vorschriftsmäßig ausgeschildert ist, sind die Örtlichkeiten auch gut zu finden.
Christina Wächter
entscheidet sich doch dafür vorher noch Sportklamotten anzuziehen
Elsa Winter
Verdreht aufgrund von Clausens Aussage kurz die Augen "Als ob ich da nicht selber dran gedacht hätte", murmelt sie fast lautlos und läuft zurück zur Baracke um sich umzuziehen.
Oberst E. Heeresleitung
Nach einem ca 1km Marsch durch einen schönen Wald voller deutscher Eichen erreicht ihr das Sportgelände. Es hat eine Laufstrecke von 2km Länge. Sie verläuft oval einmal um das abgesperrte Areal. Innerhalb der Laufbahn befindet sich ein Hindernis Parcours mit allerlei zum Klettern, Kriechen, Springen, Hangeln, Seilen und allem, was sich ein Ausbilder an Schikanen nur ausdenken kann. Weiter ist ein kleiner See zu sehen, zwischen 100m und 150m lang, ca. 50m breit. Der lädt perfekt zum Schwimmen ein, bei den kühlen Temperaturen. Andere Gruppen und sind tagsüber immer auf dem Gelände. Der Eichenweg, weiter folgend am Gelände vorbei, führt direkt zur Schiessanlage für Handfeuerwaffen. Das Bellen der Karabiner und Pistolen und ab und zu das Rattern eines MGs ist deutlich zu hören. Es ist euch vorher auch schon aufgefallen, aber da war es wesentlich leiser. 5 Runden Laufschritt zum warm werden. Glücklicherweise ist das noch kein Problem, das kennt ihr schon aus der Grundausbildung in Wolfsburg. Der Oberfeldwebel begleitet euch nicht, hat euch beim Laufen aber im Blick.
Harm Clausen
Harm will es direkt am ersten Tag nicht übertreiben und versucht mit seinen Kräften hauszuhalten. Aber das hält ihn nicht davon ab, seine Kameraden weiterhin anzufeuern und sie zu unterstützen - zumindest solange er merkt, dass sie sich anstrengen. Sollte irgendjemand einfach aufgeben, wird er sich nicht für denjenigen verausgaben und diejenigen zurückfallen lassen. Sie alle sind nicht hierhergekommen, nur um jetzt wegen ein bisschen Sport aufzugeben.
Elderik Schlosser
Gott, ist das anstrengend. Klar War er dankbar für Clausens Anfeuerung. Dennoch nahm es nicht den Stress, der ihn völlig fertig machte. Könnte er noch eine Zahnputzbürste halten? Müde sah er sich um.
Christina Wächter
Gedanken: Stumm weiterlaufen nicht nachlassen warum sind die anderen alle so schnell? Na toll jetzt bin ich auch noch gestolpert... einfach weiter machen
Elsa Winter
Sport macht ihr nichts aus, an Training war die schon vor ihrer Zeit als Rekrut gewöhnt. Auch extra Sport macht ihr nichts aus, sie macht ihn eigentlich sogar gerne. Dennoch powert sie sich nicht vollständig aus, der Tag ist noch lang, sie wird ihre Kräfte noch brauchen.
Oberst E. Heeresleitung
Es läuft sich recht passabel, Christina und Harm bilden auf Dauer das Ende der Gruppe. Für Februar ist es schon angenehm mildes Wetter. Es wird nach dem Laufen aber nicht kühl, da es direkt über den Parcours geht. Auch da haben Elsa und Fred etwas Vorsprung zu den anderen... Die Gruppe wird härter rangenommen, als in Wolfsburg. Die spitzen Sprüche vom Oberfeldwebel, die es als Belohnung fürs straucheln oder nicht auf Anhieb schaffen hagelt, bekommen alle ziemlich gleichermaßen ab. Christina und Harm noch gleicher.
Elderik Schlosser
Es wird einfach nicht besser. Nun gibt es auch noch Hindernisse zu überspringen. Erneut muss er das Fluchen und Jammern im Schach halten. Doch wird es mit Runde zu Runde schwerer.
Fred Richter
Fred versucht sich immer ganz vorne zu halten. Beim gelegentlichen Überrunden der Nachzügler brüllt er (soweit es die Atemluft zu lässt) ihnen zu: "LOOOOS." "Den Letzten beißen die Hunde!" "Wollt ihr zurückgelassen werden?" Innerlich freut er sich bei jedem Ausruf des "Anfeuerns" und zeigt es durch ein kurzes Grinsen im Gesicht.
Christina Wächter
Fred wird ihr von Runde zu Runde unsympathischer, sie lässt sich allerdings nichts anmerken
Elsa Winter
Auch wenn Elsa Vorsprung vor den anderen hat, das Überrunden und rumbrüllen überlässt sie Fred. Jedes Mal, wenn sie ihn rufen hört verdreht sie die Augen, läuft allerdings verbissen weiter. Aufgeben ist nicht.
Oberst E. Heeresleitung
Ihr kommt an eure Grenzen und das kalte Bad steht noch aus
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker brüllt über den Platz: " WAS SEID IHR DENN FÜR WEICHKÄSE? HÄTTEN WIR DAMALS SOLCHE SOLDATEN WIE EUCH GEHABT, WÄRE DER KRIEG AN DER GRENZE SCHON VERLOREN GEWESEN! WEIL IHR CAMEMBERTS VON DEN HALBLINGEN ZUM 3. FRÜHSTÜCK VERSPEIST WORDEN WÄRT! LOS LOS LOS! WÄCHTER, NICHT SO LAHM ÜBER DIE WAND! HOCH MIT DEM ARSCH! CLAUS, KOPF RUNTER! SCHNELLER DURCH DEN DRECK!
Oberst E. Heeresleitung
SCHLOSSER! HANGELN UND NICHT HÄNGEN! RÄUCHERSPECK HÄNGT AUCH UND WIRD BEIM MITTERNACHTSIMBISS VERPUTZT!
RICHTER! SOLCHE WIE DICH SIND AUCH NUR NACHTISCH! DURCH DIE REIFEN ABER FÜSSE HOCH!
Elderik Schlosser
Musste er vom Essen reden? Dachte sich Elderik, Käse, Speck, fehlten nur Eier, er war so hungrig und Müde. Aber weiter, immer weiter. Was blieb ihm übrig?
Oberst E. Heeresleitung
EISZAPFEN, BEWEG DICH! DIE STANGE KANNST DU AUCH SCHNELLER HOCH! EIN SPANFERKEL HÄNGT AUF DER STANGE UND DREHT SICH! EIN DEUTSCHER SOLDAT IST ABER KEIN SPANFERKEL! LOSLOSLOS!
Die anderen Trainierenden, ca. 8-9 Gruppen, sehen den Neulingen zu. Halten sich aber zurück. Einige zeigen Mitleid, andere Freude.
Elsa Winter
Eiszapfen? Der war neu, den kannte sie noch nicht. Kopfschüttelnd versucht sie sowohl die blöden Rufe, als auch die Blicke zu ignorieren, während sie stur das Sportprogramm weiter absolviert.
Oberst E. Heeresleitung
Ganz schön fertig und am Pumpen wird der Parcours endlich beendet. Kurze Pause und fertig machen zum Schwimmen. Das werden 10 lange und kalte Bahnen.
Harm Clausen
"Los, Leute. Nicht schlapp machen. Und je schneller ihr schwimmt, desto wärmer wird es.#"
Elderik Schlosser
Rasch zog er sich um. Kurz schüttelte er sich aus, genoss etwas Wasser und verdrängte mit unruhigen herumzuppeln den Hunger. Dann sprang er ins kalte Wasser. Kurz schien er zu krampfen, dann zog er es durch. Er versuchte sich abzulenken, zählte Werkzeuge auf, Schlüssel, Hochkantflanks und auch Zahnradarten. Schrauben und Muttern durften in solch einer Aufzählung nicht fehlen. Doch so leicht war das gar nicht. Wann war es endlich vorbei?
Harm Clausen
An der Küste und mit der Küste aufgewachsen, sieht Harm keinerlei Probleme ein bisschen schwimmen gehen zu müssen. Ohne große Umschweife schmeißt er sich ins Wasser - und irgendwas läuft falsch
Christina Wächter
zögert zu recht, als sie ins Wasser eintaucht krampfen Ihre Waden sofort und vor Schreck schluckt sie einen guten Satz Wasser. Hustend und prustend stellt sie sich an den Rand und versucht die Beine zu belasten.
Elsa Winter
langsam lässt sie sich ins Wasser sinken, verdammt ist das kalt! Egal, Augen zu und durch - nicht wörtlich, aber immerhin.
Elderik Schlosser
Er merkt, dass Harm, der eigentlich einen munteren Eindruck gemacht hat, irgendwie im Wasser krampft. Rasch versucht er zu wenden und dem Kameraden zu helfen. Er packt ihn und bemüht sich ihn hoch zu drücken, aber Harm scheint zu sehr zu treten, sodass auch er aus dem mühsam erlernten Schwimmrhythmus kommt und auch mehr ins Wasser hineintaucht, als gewollt. Doch er reißt sich zusammen, drückt sich hoch und beiden halten den Kopf über Wasser und schwimmen.
Elsa Winter
Auf dem Rückweg paddelt sie zu den anderen. "Ein bisschen Hilfe?", fragt sie und legt den Kopf schief, wobei ihr das Eiswasser ins Ohr läuft. Genervt den Kopf schüttelnd sieht sie Christina fragend an. "Ich bin zwar nicht so stark, aber zusammen geht es vielleicht" auch im Wasser mit den Schultern zucken ist nicht die beste Idee, aber es geht auch eher ums Prinzip
Christina Wächter
hust hust ein Auge zusammenkneifend und den letzten Schwall Wasser hochwürgend versucht sich Christina ein lächeln abzuringen: "Ja ich glaube ein bisschen Hilfe würde mir nicht schaden danke Winter"
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel sieht vom Rande des Sees zu, wie die Gruppe sich in die Fluten stürzt. Drei der Zehn neuen können sich zwar über Wasser halten, aber eine Figur oder gar eine Gute machen sie nicht. Zumindest die Anderen schwimmen ihre Bahnen halbwegs. Als zwei bis vier Bahnen geschwommen wurden, hat er allem Anschein ein Einsehen. "RAUS, IHR CAMEMBERTS! ZUM SCHWIMMEN VIEL ZU KALT! LOSLOSLOS! ABTROCKNEN, WARM ANZIEHEN! IHR GEHÖRT ZUR KRIEGSMARINE! EURE SCHIFFE SINKEN NIE! WEIL IHR CAMEMBERTS NICHT SCHWIMMEN KÖNNT!" Die umstehenden Soldaten brechen in lautes Gelächter aus.
Euch fällt auf, dass sonst keiner während eures heutigen Trainings im Wasser war, nur ihr.
Der Oberfeldwebel verzieht keine Miene, als die anderen Soldaten lachen. Er beachtet sie nicht einmal. Aber es blitzt in seinen Augen vor Schadenfreude.
Christina Wächter
Gedanken: naja hätte bestimmt irgendwie schlimmer sein können... einfach weiter Richtung Umkleide... Und hört auf zu klappern dämliche Zähne
Elsa Winter
endlich raus aus der Kälte, von wegen mit dem Namen friert man nicht, was sollte denn daran witzig sein? Wo zum Henker ist mein Handtuch und wie krieg ich diese Haare wieder trocken?
Harm Clausen
Er hat sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert beim Schwimmen und ist deshalb recht froh doch nicht die ganzen Bahnen ziehen zu müssen. Aber das reizt ihn nur sich selbst mehr anzustrengen und die anderen zu besseren Resultaten anzufeuern.
Christina Wächter
Christinas Haare haben sich ein bisschen gelockert was eine Strähne freigibt die ihr bis zur Hüfte reicht. Als sie das bemerkte lässt sie die Haare schnell wieder in ihrem Dutt verschwinden. Die Haare scheinen sehr dünn zu sein oder der Dutt sehr eng gebunden.
Fred Richter
Fred zieht sich aus dem Wasser und trollt sich mit den anderen in Richtung Umkleide und Baracke. Leise vor sich hin murmelnd: "Ja ja. Lacht nur ihr dummen Ärsche. Wir sehen uns dann an der Front wieder. Mal sehen, ob ihr dann immer noch lacht oder doch flennend zusammenbrecht und nach eurer Mami schreit. Ihr ollen bekackten ..." undeutliches Gemurmel...
Elderik Schlosser
Dankbar zog er sich und Harm an den Beckenrand. Hoffentlich kam dieser alleine raus. Es war wirklich bitter kalt. Doch er war so erschöpft und müde, dass er das Zähneklappern kaum noch merkte. Aber warum waren sie jetzt in der Marine, waren sie schon zugeteilt worden? Außerdem, sollte die Marine nicht erst recht schwimmen können? Er hatte nie viel übrig für Piratengeschichten, aber dort konnten doch sicher auch alle schwimmen, oder nicht? Leider bekommt er von den anderen nicht sehr viel mit. Er fühlt sich kalt und zerschunden an, die Finger sind Blau und die Lippen sehen nicht besser aus. Rasch schmeißt er die nassen Kleider fort und versucht das Stechen der Eisnadeln unter der Haut zu verdrängen.
Oberst E. Heeresleitung
Bis zur Ausgabe der Ausrüstung ist es noch eine Stunde hin. Das geplante Schießtraining wird nicht mehr durchgeführt, die Camemberts dürfen bis dahin wieder auftauen und sich in die warme Baracke zurückziehen.
Elderik Schlosser
Mit zittrigen fingern und glücklich im warmen zu sein, packt er an seinen Bett aus.
Christina Wächter
Sitzt erstmal eine ganze Zeit wie ein Eiszapfen auf dem Bett bis sie endlich aufgetaut ist und auch beginnt ihre Sachen auszupacken
Elsa Winter
Brummelnd wuschelt sie die schwarzen Haare trocken, wobei sie mit wippenden Beinen auf ihrem Bett sitzt und versucht sich aufzuwärmen. Sobald das einigermaßen erreicht ist, wirft sie das Handtuch zur Seite und packt ihre Sachen aus. Die schwarzen Haare fallen über ihren Rücken hinunter. Obwohl sie noch nass sind, sieht man, dass es sehr viele, wild durcheinander fallende Strähnen sind. Sobald die Klamotten verstaut sind, wird der wilde Haarwust wieder als strenger Dutt zusammengenommen, der allerdings etwas zerrupfter aussieht als zuvor und auch ein wenig dicker aussieht, als der vom frühen Morgen, doch das interessiert Elsa gerade weniger.
Harm Clausen
Harm nickt Elderik noch einmal dankbar zu, bevor er seine Klamotten fix wechselt. Er sieht sich um, registriert zwar die bedeutend längeren Haare seiner Kameradinnen, achtet aber eher darauf, dass alle in der Baracke sich abtrocknen und aufwärmen. Eine Stunde sollte genug Zeit sein, damit alle sich von der ersten Hälfte des Tages erholen können. Danach setzt er sich etwas ins Abseits und grübelt darüber nach, was heute bisher alles falsch gelaufen ist, wieviel davon sein eigener Fehler war und was er tun kann, damit die Truppe endlich wieder auf das Niveau kommt, das dazu geführt hatte, dass sie für diese Einheit ausgewählt wurden.
Elderik Schlosser
Was mehr klappert, seine Zähne oder das Werkzeug, die Metallteile und Materialien aus dem Koffer ist unklar. Er zieht einen kleinen Kasten hervor und beginnt, nachdem das Zittern ein wenig aufgehört hat, daran zu schrauben und zu feilen. Ansonsten scheint es ruhig, jeder wirkt erschöpft, einsam, und ungesellig. Elderik hat das Gefühl, dass alle erstmal klarkommen müssen, mit dem neuen Ton und Umgang den man pflegt. Ab und an sah er sich um und schaute zu Klar oder Harm, blickte on Elsass oder Christina Richtung, nur um zu sehen, dass alles sich von den Strapazen erholten oder es versuchten. Klack, Klack, Tick, Kratsch, als er eine Feder Festzug und den kleinen Hebel einbaute. Es War langsam zu erkennen, dass er eine Spieldose bauen wollte und den Drehmechanismus anfertigte. Er sah ab und an auf, aber nicht einmal zur Uhr.
Fred Richter
Fred zieht sich ein Handtuch aus seinem Spind und trocknet sich die letzten Wasserreste aus den kurzen Haaren. Nach dem der Rest auch zügig abgetrocknet wurde, zieht er sich eine seiner grünen Uniformgarnituren an und wirft sich auf seine Pritsche. In die Runde: "Das waren ja mal einen paar echt bekackte Übungen. Erwarten die das jetzt jedes Mal von uns?"
Harm Clausen
Harm kam gerade zum Schluss seiner Grübeleien und steht auf. Er stellt sich an einen der Tische, sodass ihn alle sehen können. "Ich denke nicht. Das war mehr oder weniger nur ein Begrüßungsritual für uns. Aber ich denke wir haben uns den Umständen entsprechend so gut gehalten, wie es eben ging. Wir werden uns von solchen kleinen Schikanen aber nicht unterkriegen lassen. Lasst die anderen lachen, die haben bestimmt dasselbe mal durchgemacht. In einem Jahr oder so werden wir über die Neulinge lachen, die im Winter in den See springen werden. Seht es einfach als Abhärtung."
Christina Wächter
hat sich inzwischen ein Buch aus ihrem Koffer gekramt und schaut von diesem auf als Harm seine Rede beginnt.
Elderik Schlosser
Schon wieder sprang die Feder aus dem kleinen Anker. Hatte er diesen zu fein abgeschliffen? War das Zahnrad zu kurz oder waren es sein zitternden Finger und müden Gedanken, die ihm es an Konzentration mangeln ließen. Als dann Harm aufrief und zum Tisch sprang, sprang auch seine Feder und er hinterher. "Nein!", rief er entsetzt, gar nicht zuhörend, was der Rest machte. Er war dabei so rasch rausgesprungen, dass das Bett ordentlich wackelte.
Harm Clausen
steht immer noch am Tisch und erschreckt sich leicht als Elderik aufschreit
Fred Richter
Ohne sich nach unten zu beugen: "Hey, Schlosser! Hör auf des Bett zum wackeln zu bringen. Was du in deiner freien Zeit machst, geht zwar keinen was an, egal was du treibst. Aber gewisse stoßhafte Bewegungen von unten bewirken nun mal, dass es oben wackelt..."
Elderik Schlosser
"Was?! Oh, entschuldige. Mir ist nur meine Feder weggesprungen.", meinte er knapp und kriecht noch etwas suchend am Boden.
Fred Richter
"So nennt man das also bei euch.."
Elderik Schlosser
Langsam sickerte das Gesagte in seinen Kopf. Unter dem Bett des Nachbarn kam er hoch. "Au!", als er sich am Rahmen stieß. "Woran hast du den gedacht? Mein Hintern! Es sind Frauen anwesend.", grummelte er.
Fred Richter
"Woah. Dein Hint..? Oha. Wie schon gesagt, was du in deiner freien Zeit machst, geht keinen was an. Aber vielleicht solltest du gewisse Aktivitäten nicht in der Gemeinschafftsbaracke machen. Gerade weil Frauen anwesend sind."
Elderik Schlosser
Die feine Feder in der handhaltend, anklagend zu Fred zeigend. "Schlechtes, wer schlecht denkt.", meinte er scharf. "Aber selbst wenn, glaubst du wir bekommen für sowas irgendwo Einzelzimmer?!", sein Ton war immer noch scharf und vorwurfsvoll. Vielleicht klang er auch irritiert. Dann sah er sich um.
Christina Wächter
verdreht kurz die Augen lässt Jungs Jungs sein und widmet sich wieder ihrem Buch
Harm Clausen
Harm schüttelt nur den Kopf, sieht die beiden dann aber etwas schärfer an. "Richter, Schlosser. Wenn ihr beiden euch vielleicht eurer Uniform und eurem Alter entsprechend wieder benehmen könntet? Danke."
Fred Richter
Fred ignoriert die Feder in der ausgestreckten Hand von Elderik gekonnt. "Ich denke nicht, dass DU ein eigenes Zimmer bekommen würdest. Kannst aber mal den Oberfeldwebel fragen. Vielleicht denkt der anderes darüber." An Harm gewandt: "Er hat angefangen."
Elderik Schlosser
Schnaubend besann er sich an die Worte der Mutter: "Ok, es tut mir leid." Dabei schnappte er sich seinen Apparat und setzte sich wieder hin. "Kommt nicht mehr vor." Dann besinnt er sich. "Ist der Oberfeldwebel auch für Raumbelegungen zuständig?"
Fred Richter
"Wenn er das nicht macht, haben wir vielleicht einen Kasernenkommandanten, der dir da weiterhelfen könnte. Der müsste dann vermutlich sein Büro im Stabsgebäude haben. Schau am besten gleich vorbei, nicht dass alle guten Zimmer schon vergeben sind und du keines mehr bekommst."
Elderik Schlosser
Kurz hält er mit dem feinen Schraubendreher inne. "Müssten die nicht rotierend wechseln, wer diese Zimmer benutzt? Sonst wäre es ja nicht gerecht oder?"
Fred Richter
"Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."
"und wer zu spät kommt..."
Elderik Schlosser
Erneut, aber behutsamer, springt er auf. "Was?! Das ist widerlich!"
Fred Richter
"So ist das aber nun mal. Wir sind hier schließlich nicht irgendwo. Wir sind in der Armee. Da ist nicht immer alles gerecht.
"
"Also beeil dich lieber."
Elderik Schlosser
"Aber warum sollte man damit Malen?!" Sein Blick zeigte deutliche Irritation und Ekel.
Fred Richter
"Wollte damit nur sagen, dass du dich lieber beeilen solltest, wenn du dein eigenes Zimmer haben möchtest. Ansonsten könnte es sein, dass alle belegt sind."
Harm Clausen
seufzt "Richter. Ich glaub das reicht jetzt. Schlosser: Es gibt keine Einzelzimmer. Wir sind hier bei der Armee. Da gibt es Baracken und die werden von den Kameraden geteilt. Du wirst nicht zu irgendeinem Vorgesetzten gehen und ein besseres Zimmer verlangen. Wir sind nicht in einem Hotel."
Elderik Schlosser
"Ich will doch kein besseres Zimmer. Aber ich dachte...", er wird rot.
Fred Richter
Verrollt die Augen, legt sich zurück und schiebt sich grinsend seine Feldmütze über das Gesicht.
Harm Clausen
"Auch dafür gibt es keine Zimmer. Beherrsch dich einfach oder warte bis du Ausgang bekommst."
Elderik Schlosser
Mit hochrotem Kopf und beschämt zieht er sich auf sein Bett zurück und fängt an kleine Metallstifte zu feilen.
Harm Clausen
Harm sieht sich um. Anscheinend sind alle in der Baracke gerade intensiv mit sich selbst beschäftigt. Der anstrengende Nachmittag hat niemanden komplett aus der Bahn geworfen. Schließlich scheint es sich hier nur um eine etwas intensivere Ausbildung zu handeln. Ein kurzer Blick auf die Uhr sagt ihm, dass er noch eine halbe Stunde hat. Er schnappt sich eines seiner Militärbücher und liest noch eine Weile. Die Uhr ist aber immer im Blickfeld, damit er auf keinen Fall wieder zu spät ist.
Elderik Schlosser
Auch Elderik hat die Uhr ihm Bick, jedoch nur seine Spieluhr, sodass er die Zeit gänzlich außer Acht lässt und kein Gefühl hat, wie schnell sie verrinnt.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "He was bastelst du da eigentlich?" Kommt neugierig zu Elderik
Elderik Schlosser
Erschrocken schaut er auf. "Karl!" Ein wenig verwirrt schaut er ihn an. "Ach das, ich wollte eine kleine Spieluhr basteln. Na ja, ich bin gerade bei dem Kurbelmechanismus. Ab und an Feile ich an den Klangstäben." Dabei zeigt er auf die kleinen Klangstangen aus Metall.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha Schmidt, die dritte Frau in der Gruppe, meldet sich zu Wort: "Wat schmökerst de egentlich da, Sani?" Fragt die große, kräftige blonde mit Berliner Akzent. Sie sitzt oben auf ihrem Hochbett und lässt die Beine baumeln.
Karl: "Das sieht ja nicht verkehrt aus. Wäre dort nicht eine größere Übersetzung möglich? Ich habe zwar keine Ahnung von Spieluhren, aber Mechanik ist Mechanik" er lacht und setzt sich dazu.
Elderik Schlosser
"Ähm, schon, doch, dann könnte es hier aber klemmen und wäre nicht so filigran. Das macht den Reiz aus. Leicht, einfach, schön und doch funktionell. Das ist mein Ziel." Während er und Karl fachsimpeln, lächelt er glücklich.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha Schmidt lacht: "lecht, enfach, scheen und funktionel, dat wollen de Menners alle habn."
Elderik Schlosser
Elderik sieht sie an. "Na ja, eine schwere Mechanik, mit groben Rädern, die unnötige Wege geht, um einen Mechanismus auszufüllen ist nunmal schneller gebastelt, als anders herum. Schau.", er zeigt ihr die kleinen feinen Räder und Federn, die ineinander greifen sollen und über ein simples, fast primitives System das noch nicht fertige Bolzenrad drehen werden, was von der Kurbel ausgehen wird.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "Hertha, davon verstehst du nichts. Halte du mal dein MG fest und lass die Feinarbeit den Fachleuten" Hertha: "ICK GEB DICH GLEICH WAT FEINARBEITES!" und schüttelt ihre große Faust. Sie lacht dann aber genauso laut.
Harm Clausen
guckt kurz auf, als Hertha laut wird. Liest aber weiter, als er merkt, dass es kein Streitgespräch ist
Elderik Schlosser
"Hey, hey. Wenn sie sich dafür interessiert, können wir es ihr ja erklären. Ich kann zwar nicht alles gut rüberbringen, aber sicher finden wir jemanden, der das kann. Wenn du das möchtest, Hertha." Ein wenig beschwichtigend schaut er zwischen den beiden hin und her. Doch scheint Hertha sich nur einen Scherz erlaubt zu haben. Er seufzt
Fred Richter
Fred grübelt oben auf seinem Bett, springt dann auf und geht an seinen Spind. Aus dem Spind zieht er den Klappspaten, faltet diesen auseinander und blickt diesen überlegend an. "Ja. Das könnte klappen." Nimmt noch etwas aus seinem Privatfach und setzt sich mit Klappspaten wieder aufs Bett. Dort beginnt er damit eine Seite des Spatens mit einem Schleifstein zu bearbeiten.
Nach dem Spaten ist das Messer/Bajonet dran. Erst als auch das als Rasierklinge verwendet werden könnte, legt er den Schleifstein wieder zurück in sein privates Fach im Spind.
Harm Clausen
Harm hört Fred mit dem Schleifstein arbeiten und denkt sich erst nichts dabei. Dann guckt er doch auf und sieht den Spaten. Er klappt sein Buch zu und geht zu ihm. "Hey, Richter. Hör auf damit. Wenn der Oberfeldwebel das rauskriegt, bist du dran. Und ich auch. Von mir aus kannst du den Spaten anspitzen, sobald wir im Feld sind. Aber solange wir unsere Ausbildung hier in der Kaserne machen, bleibt das nen Spaten. Einverstanden?"
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "Nee lass man jut sein, ick hab da nix von eurem kleenkram."
Fred Richter
Fred schaut verwundert zu Clausen. "Clausen hast du eine Idee davon, was wir im Feld machen sollen? Wir werden da bestimmt nicht nur in Ruhe mit unseren Krads durch die Landschaft fahren, uns die Gegend anschauen und uns in geleckter Paradeuniform mit einwandfreien Gerödel zur Schau stellen. Man wird von uns erwarten, dass wir Feinde ausschalten, also töten. Was machst du, wenn dir die Munition ausgeht? Willst du dich auch dein Messer verlassen? Klingt ja nicht schlecht, aber hast du schon mal jemanden mit einem Messer getötet? Oder ein Tier? Irgendetwas? Hast du eine Ahnung, wie mühselig es ist, das mit einem Messer zu versuchen? Würdest du da nicht lieber etwas Besseres haben? Schau dir den Klappspaten mal genauer an. Wenn du die eine Kante hier schärfst, hast du eine improvisierte Axt. Jetzt frag ich dich, was ist wohl besser, um Feinde zu töten. Eine Axt oder das Messer? Wie lange meinst du denn haben wir im Feld Zeit, um uns auf den Feind vorzubereiten? Sollten wir die Zeit, die wir hier haben nicht dafür nutzen, um uns richtig auf den Feind vorzubereiten? Deswegen sind wir doch hier, in der Ausbildung. Ich möchte nicht direkt nach der Ausbildung ins Feld kommen, womöglich direkt extremen Feindkontakt haben, alle Munition verschossen und nur um dann festzustellen, dass mein Messer nicht ausreicht, um die Kerle umzubringen und mit nem stumpfen Spaten da zu stehen. Willst du uns unvorbereitet in den Kampf schicken und dafür verantwortlich sein, dass die Hälfte oder alle von uns verrecken, weil du es nicht zulässt, dass wir uns auf extreme Situationen im Feld einstellen? Echt jetzt?" Fred schaut in die Runde, die Schultern in fragender Geste nach oben gezogen. "Oder sehe das nur ich so?"
Harm Clausen
"Ich weiß, dass ein geschärfter Klappspaten als improvisierte Axt benutzt werden kann. Und ich weiß auch, dass wir im Feld alle nötigen Mittel benutzen sollten, um zu überleben und um unsere Ziele zu erreichen. Aber während der Ausbildung bleibt der Spaten ein Spaten, es sei denn unsere Ausbilder sagen uns etwas anderes. Außerdem sind wir keine Fallschirmspringer. Ich glaube nicht, dass sobald wir in den Einsatz geschickt werden, direkt am ersten Tag an die Front kommen. Erst einmal müssen wir dahin kommen. Das wird schon eine Tagesfahrt werden. Dann werden wir ohnehin bei einer Basis halt machen und da unser Lager aufschlagen, Befehle kriegen, uns orientieren. Danach werden wir wahrscheinlich zuerst auf Patrouille geschickt, um die Umgebung kennenzulernen. Nach Abschluss unserer Ausbildung werden also mehrere Tage vergehen, bis wir Feindkontakt bekommen. Und in denen hast du Zeit deinen Spaten anzuspitzen. Es ist immer noch gegen die Regulierungen, den Spaten zu schärfen, selbst im Feld. Trotzdem hab ich da nichts gegen. Aber das machst du nicht hier. Nicht während der Ausbildung."
Elderik Schlosser
"Warum Feld? Bevor wir in einen echten Einsatz kommen, muss es ja erstmal Krieg geben. Pah, das würde sich doch kein Land trauen. Erst recht nicht, wenn wir weiter so wachsen und unsere Militärstarke demonstrieren.", meint Schlosser leichtfertig und dreht dabei ein Rädchen fest. "Boa, Harm, es klingt fast so, als wärst du schon im Einsatz gewesen!"
Harm Clausen
"Mein Vater war im Krieg. Er ist der Grund, warum ich mich freiwillig zum Dienst gemeldet habe."
Fred Richter
Fred klappt den Spaten mit einem abwertenden Blick in Richtung Harm zusammen und macht mit dem Messerschärfen weiter. "Wir werden sehen... Ich hoffe natürlich auch, dass es nicht dazu kommt. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es immer von Vorteil ist, wenn man sich auf alle möglichen Situationen vorbereitet. Wenn die Hälfte der Betten leer bleibt, musst du damit klar kommen und dich nachts fragen, ob du nicht doch etwas anders hättest machen können."
Christina Wächter
Gedanken: Naja eigentlich bin ich zum Militär gegangen um Menschenleben zu retten nicht um mit einem Spaten auf Mördertour zu gehen... einfach nix sagen die scheinen grade alle auf Konfrontationskurs zu sein
Harm Clausen
Harm nickt. "Ihr arbeitet an eurer Ausbildung und ich arbeite daran, dass ihr euren Spaten nur zum Graben braucht." Er geht zurück zum Tisch. Ein Blick auf die Uhr sagt ihm, dass noch etwas Zeit da ist. Das Kapitel über Taktiken ist schwieriger als gedacht. Er wird das nochmal lesen müssen.
Elderik Schlosser
"Viele waren im Krieg und haben Dinge und Erlebnisse mitgebracht, die alle beeinflussten.", meinte Elderik, als er ein Zahnrad ummontierte. "Wie spät haben wir es eigentlich?", unter dem Kissen suchte er seine Uhr, doch die war nicht komplett zusammengebastelt. "Ich bin mir nicht sicher, welche Uhrzeit wir haben."
Elsa Winter
Elsa wirft einen kurzen Blick aus dem Fenster, nachdem sie den anderen bisher nur gelauscht hat und dabei Löcher in die Decke gestarrt hat. Dort vor dem Fenster hängt eine große Uhr, ganz praktisch das Teil. "17:45 ist's", antwortet sie, obwohl sie sich nicht einmal ganz sicher war, ob Elderik sie eigentlich angesprochen hatte.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "Wat, so spät schon? Keen wunder, Ick hab ja och hunger. Dat Quartiermeesta is am anneren Ende vom Lager, villeicht sollten wa ma los?"
Harm Clausen
Mist. Schon wieder die Zeit vergessen. Schnell packt er das Buch weg und steht schon wieder auf. "Stimmt schon. Los gehts, Leute."
Bevor das aber in ungeordnetes Chaos ausbricht, fügt er noch schnell dazu: "Aber wie in der AGA: In zweier Reihe und Gleichschritt. Wir stellen uns draußen auf. Marsch."
Oberst E. Heeresleitung
Hertha grinst, hüpft vom Bett runter, dass der Fußboden zittert: "Jawoll, Underfeldwebel". Weber erhebt sich und seuftz: "Dann gibt es wenigstens gleich Essen und danach..." "Jibbet Latrinen schrubben" sagt Hertha.
Elderik Schlosser
Seufzend packt er die Teile unter sein Kopfkissen, steht auf und richtet seine Kleidung. Als Harm zur 2er Reihe aufruft, verdreht er die Augen. Mussten sie jetzt für immer im Gänsemarsch marschieren? Doch beflissentlich zog er seinen Mantel über und ging nach draußen seine Position suchen. Er winkte dabei Karl, um sich weiter um Mechaniken zu unterhalten. Da war wieder diese unangenehme Erinnerung. Latrinendienst. Schrecklich.
Harm Clausen
"Schlosser. Pack deine persönlichen Sachen in den Spind. Dafür ist das Privatfach da. Ich will nicht, dass heute noch unsere Stube inspiziert wird und unser Latrinendienst verlängert wird, weil irgendjemand sein Zeug hat rumliegen lassen." Er wendet sich an alle. "Seht zu, dass ihr hier alles in bester Ordnung hinterlasst. Der Oberfeldwebel und der Leutnant haben uns schon aufm Kieker. Da müssen wir denen nicht noch mehr Gründe liefern. Auf jetzt. Zeit läuft."
Elderik Schlosser
Sich fassend machte er kehrt, nahm sein Material heraus, verstaute es und machte das Bett. Auf mehr Latrinendienst hatte er auch keine Lust. Dann suchte er im Eilschritt den Kercher und schob nochmal die Späne zusammen, um sie im Müll zu entsorgen. Er hoffte, dass sie den nicht gleich mitnehmen sollten.
Christina Wächter
Packt ihr Buch zurück in die "Privatschublade" und macht sich auf aufzustehen. In Gedanken: Wenn des so weiter geht und er sich nur an die Vorschriften hält kann des ja was werden mit dem Unterfeldwebel. Des mit den Zweierreihen war hoffentlich nur ein Scherz
Elsa Winter
Elsa schwingt sich vom Bett herunter. Allerdings nicht wie normale Menschen das tun würden, sondern in einer Art Handstandüberschlag. Nicht darauf achtend ob das jemand gesehen hat,, dass sie sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat und beinahe auf die Nase gefallen ist, macht sie sich auf den Weg zur Tür.
Fred Richter
Fred schwingt sich von seiner Pritsche, verstaut den Schleifstein wieder im Spind, schnappt sich seinen Mantel und reiht sich an seiner Position ein. "Vielleicht gibt es heute ja mal was leckeres zum Essen."
Oberst E. Heeresleitung
In Zweierreihen wird zum Gebäude des Quartiermeisters marschiert. Einige andere Gruppen sind auch unterwegs, eher wenig Einzelne. Die Meisten steuern Richtung Kantine. Vom Oberfeldwebel oder Leutnant ist nichts zu sehen. Dort angekommen, pünktlich wie es sich gehört, werdet ihr von einem Feldwebel von oben bis unten gemustert.
Harm Clausen
salutiert "Unterfeldwebel Clausen. Zweite Krad Gruppe ist vollständig angetreten und meldet sich zur Ausrüstungsausgabe."
Oberst E. Heeresleitung
Er schaut auf seine Papiere, blättert ein wenig, murmelt "Soso... Klausen... Zweite Krad... wo haben wir es... Ahja, hier. Standard Ausrüstung wurde schon zugeteilt, Uniform komplett.... das auch... aha... Die R12 Maschinen befinden sich schon in der Baracke. Macht es einfacher für mich... Soso... jaja... mhm"
Oberst E. Heeresleitung
"Pistole, Luger Standard, Eins. Holster, Eins. Kartentasche, Eins. Feldstecher Eins. Kompass, Eins. Tasche für Feldstecher und Kompass, Eins. Unterfeldwebel Clausen, ach mit tzee? Nagut von mir aus, Clausen hier Empfang quittieren." Während er vorliest, legt ein Schütze die Gegenstände auf den Tresen.
Harm Clausen
Harm unterschreibt und nimmt die Sachen entgegen. Er tritt zuerst beiseite und befestigt dann die Ausrüstung.
Oberst E. Heeresleitung
"Gut gut... Wen haben wir den hier... Obergefreite Wächter, Feldsanitär... Sehr gut. Besondere Ausrüstung? Na wenn es hier so steht... Also Feldsanitär Verbandskasten mit Verbandstasche, Eins, mit besonderer Ausrüstung, Eins. Unterschreiben hier."
"Richter... Richter... Vortreten, ist einfach. Zieloptik für Präzisionsschüsse, Eins. Unterschreiben."
Fred Richter
Wartet, bis er das Gewehr gereicht bekommt, überzeugt sich dann davon, dass es auch in Ordnung ist (ohne einen Schuss ab zu geben) und unterschreibt zum Schluss. Schultert danach das Gewehr mit dem Riemen und tritt zurück in die Gruppe.
Oberst E. Heeresleitung
"Weber und Schlosser, jeweils Werkzeugkiste Krafträder, schwere, Eins. Stehen bereit bei den Maschinen. Unterschreiben"
"MG36, Standard. Eins. Nein, Spezial für Beiwagen. Eins. Zweibein für MG 36, Eins. Schmidt, unterschreiben."
"Karabiner K98, Neun. Bajonett, Standard abnehmbar, Neun. Waffenreinigungsset, Neun. Alle unterschreiben."
Elderik Schlosser
Geflissentlich huscht er nach vorne und setzt seine krakelige Handschrift auf das vorgezeigte Papier.
Oberst E. Heeresleitung
"Habe ich etwas vergessen...?" Blättert durch seine Papiere und schaut dann in die Runde.
Oberst E. Heeresleitung
"Ohja, richtig... Sanitär Reinigungsmittel, diverse, Zehn."
Elsa Winter
Bei der Erwähnung des letzten Ausgabeartikels kann Elsa sich ein genervtes Augenrollen nicht verkneifen. Willkommen in der Armee, putzen Sie bitte zuerst die Toilette schießt es ihr unwillkürlich durch den Kopf.
Oberst E. Heeresleitung
"Obergefreite, Sie haben etwas anzumerken?"
Elsa Winter
Unwillkürlich zuckt die Schwarzhaarige zusammen. "Ähm - Sir, nein Sir"
Christina Wächter
geht nach vorne unterschreibt und nimmt dann den Sanitätskoffer entgegen
Oberst E. Heeresleitung
Der Feldwebel zieht eine Augenbraue hoch: "Soso... Na dann. Munition ezetera, ezetera gibt es vor Ort bei den Übungen oder werden dann entsprechend ausgehändigt. Achja, Marschmunition... Holzattrappen für Handgranaten, je Zwei und Munition, je Zwei, damit die Märsche noch schöner werden. Einfach vor Vollgepäck Märschen die Handgranaten an die Koppel hinten hängen und die Munitionsklötze vorne in die Taschen stecken. MG Gurtattrappen, Sechs. Fragen? Nein? Gut. Heil Hintern"
Elderik Schlosser
"Heil Hintern! ", drückt Elderik versucht lässig heraus. Er fand die ganzen Beschreibungen verwirrend, dass, was er bekam, tragend, folgte er Harm und den anderen.
Christina Wächter
Heil Hintern
Harm Clausen
hat alles an seine Koppel befestigt und grüßt zurück "Heil Hintern"
Elsa Winter
Heil Hintern
Harm Clausen
Harm achtet darauf, dass alle ihre Ausrüstung bekommen haben und alle ihre Putzsachen bekommen haben. Danach geht's in geordneten Zweierreihen schnell zurück zur Baracke. "Also gut, Kameraden. Verstaut schnell eure Sachen, damit wir noch eben was zu essen fassen können. Sofern wir jetzt nicht noch andere Befehle kriegen, schätze ich wird der Latrinendienst erledigt, bevor unsere Baracke kontrolliert wird. Sollte so gegen 8 oder 9 sein."
Christina Wächter
In Gedanken: Der Zwerg braucht nen anderen Namen
Elsa Winter
"Du bist wirklich ein wandelnder Terminkalender", meint Elsa halblaut, während sie ihre Sachen erstmal verstaut. Zum Essen nimmt sie nichts davon mit.
Elderik Schlosser
Huchhey! Denkt sich der junge Herr Schlosser. Der sich Begeistert auf den Latrinendienst freut. Seinen Spint öffnend, alles hinein bugsierend, legt er nur bei den eindeutig Handwerklichen Dingen Wert auf Korrektheit.
Er wird später Zeit haben, alles durchzugehen.
Oberst E. Heeresleitung
Müde und hungrig begibt sich die Gruppe zum Essen. Schwarzbrot mit Butter, ein Stück Wurst und Käse, etwas Obst. Normales Abendbrot im Lager.
Elderik Schlosser
Zum Glück war Elderik nie der Feinkostesser, daheim gab es meist nur Wurst oder Käse und auch eher älteres Brot. Doch war er so hungrig, dass er hätte ein halbes Ferkel verdrücken können und war etwas enttäuscht, als er erneut diese magere Kost sah. "Fett ansetzen sollen wir nicht oder Karl?", versuchte er zu scherzen.
Oberst E. Heeresleitung
Weber: lacht "ist doch in Ordnung, ganz wie zu Hause. Und schau dir die Portionen an, ist schon ordentlich. Fett werden wir nicht, aber genug wird's wohl sein." leiser "und vielleicht bekommt Wächter dann auch noch mehr auf die Rippen"
Christina Wächter
die ist gerade ruhig am essen
Fred Richter
Richter schlingt seine Portion wie immer gierig runter. Es scheint fast so, als ob es bei ihm nicht immer ausreichend Essen gegeben hat. Nach dem er die letzten Krümel mit dem Finger in den Mund geschoben hat, schaut er auf die Uhr im Speisesaal. Da noch genug Zeit bis zum Saubermachen da ist, stellt er sich fix für eine zweite Portion an.
Elsa Winter
Mit ihrer Portion vollauf zufrieden - es scheint fast schon etwas viel zu sein - isst Elsa schweigend neben den anderen.
Harm Clausen
Harm schließt sich Richter beim schnellen Vernichten der Mahlzeit an. Für die nächsten Tage muss viel Energie getankt werden. Auch er stellt sich noch für eine zweite Portion an.
Oberst E. Heeresleitung
Nachdem alle gesättigt sind, wird die Gruppe auch schon von Oberfeldwebel Klacker abgeholt zum Latrinen schrubben. Zwar sind die Bäuche voll, aber die Arme lahm und die Körper schreien nach Ruhe, Bett und schlafen.
Christina Wächter
Ist froh darüber dass zumindest ein Teil der Kameraden beim Zieltraining aufgepasst hat und sie deswegen beim Betreten der Toiletten nicht in 2cm hohes "Wasser" tritt. Allgemein ist sie relativ viel gewöhnt und hat einen starken Magen, weswegen sie sich zwar müde und fertig aber nicht angewidert an die Arbeit macht.
Harm Clausen
Harm putzt fleißig mit und sobald alles fertig ist, kontrolliert er alle Kabinen noch einmal schnell. Er ist müde und weiß, dass die anderen genauso erschöpft sind wie er. Da braucht man dem Oberfeldwebel nicht noch Gründe zu geben die Gruppe noch länger wach zu halten. "Richter, ich nehme an, dass bei dir alles schon Abnahmefertig ist, richtig? Du bleibst kurz hier und wartest auf die Abnahme durch Oberfeldwebel Klacker. Alle anderen, zurück zur Baracke. Die muss auch noch fertig gemacht werden. Der Boden muss gewischt werden, die Spinde abgestaubt und hinter den Heizkörpern hab ich auch Spinnenweben gesehen. Los, Leute. Ein letztes Aufbäumen und dann können wir auch ins Bett."
Christina Wächter
In Gedanken: wer konstruiert bitte ein Gebäude so dass es nach noch nicht mal einem Tag Staub ansetzt?
Elderik Schlosser
Elderik ist zu erschöpft, um mehr als nur mechanisch die Reinigungsutensilien über den Boden oder Porzellanschüssel zu schieben. Als dann Harm noch ansprach, dass die Baracke geputzt werden muss, da wäre er fast zusammen gebrochen. Schnaufend und müde schleppte er sich in die Baracke. Dort hätte er sich fast ins Bett geworfen. Doch Harm trieb ihn an. Doch machte er es nicht wirklich mit Elan und Kraft, wobei es auch nicht wirklich ordentlich wurde.
Elsa Winter
noch mehr putzen gedanklich brummelt die Schwarzhaarige vor sich hin, nach außen sieht man davon nicht viel, dazu ist sie inzwischen viel zu müde. An Putzen ist sie von Zuhause gewöhnt, dennoch fehlt ihr entschieden die Lust heute noch mehr als das Nötige zu tun.
Harm Clausen
Harm sieht wie die Mannschaft müde und langsam vor sich hinkrebst. Er kann das sehr gut nachvollziehen, er ist ja schließlich genauso am Ende. "Kommt schon. Es muss nicht viel gemacht werden, aber wir werden einen ordentlichen Einlauf kriegen, wenn es eben nicht gemacht wurde. Ich hab keine Lust heute noch einmal mit vollem Marschgepäck auf den Sportplatz zu müssen, nur weil Klacker meint wir haben den Papierkorb nicht geleert oder weil da noch ein Staubflöckchen hinter einem der Spinde war. Los jetzt. Strengt euch an. Dann gehts auch ins Bett."
Elderik Schlosser
Harms erneuter Appell weckt Elderik noch einmal und er schnauft ordentlich doch wischt nochmal nach. Macht das Bett in Order des kleinen Chefs. Tatsächlich schafft er es, noch einmal die Ordnung in seinen Sachen zu erschaffen, die so sehr erhofft wurde.
Fred Richter
Fred nickt Clausen zu. "Werde ich machen. Hier kommt vor der Abnahme keiner mehr rein!" Putzt noch die Armaturen einmal über, damit diese auch glänzen und stellt sich dann in die Eingangstür. Jeder, der jetzt vor der Abnahme noch hier rein möchte, wird abgewiesen und auf später vertröstet.
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker kommt zu Richter zur Abnahme.
Fred Richter
Richter salutiert und steht stramm. "Herr Oberfeldwebel, melde gehorsamst die Latrinen sind zur Abnahme bereit."
Oberst E. Heeresleitung
Klacker erwidert zackig den Gruß: "Zeigen."
Fred Richter
"Jawohl!" Fred führt in durch die einzelnen Kabinen und zeigt, wie gut hier geputzt wurde.
Oberst E. Heeresleitung
"Hier, unsauber! Nachbessern! Und hier! Und hier!" Er zeigt auf blitzsaubere Stellen "Nehme jetzt die Stube ab, anschließend ist hier alles perfekt!" Dreht sich auf dem Absatz um und geht direkt zur Baracke.
Fred Richter
"Jawohl Herr Oberfeldwebel." Fred wartet, bis dieser aus der Latrine raus ist und sich in Richtung Baracke entfernt. "Blödmann. Die Kackstelle ist sauber..." Schnappt sich den Mop und dengelt damit eine Weile im Eimer und an der Wand rum, um eine lautstarke und eifrige Tätigkeit zu verkünden.
Elsa Winter
Verdreht die Augen und wischt noch einmal über die Spiegel, auch wenn sie keinen Fleck darauf finden kann. Dem Ausbruch von Fred pflichtet sie im Stillen bei, sagt jedoch nichts
Fred Richter
In Richtung Winter: "Verdreh nicht so laut die Augen. Wollen ja nicht, dass er noch ungemütlich wird. Dachte, du bist mit den anderen rüber?"
Oberst E. Heeresleitung
Die Tür der Baracke öffnet sich, ein sichtlich ungut gelaunter Oberfeldwebel steht in der Tür und wirft einen ersten prüfenden Blick in die Runde.
Harm Clausen
Harm steht stramm und salutiert. "Achtung! Herr Oberfeldwebel, melde gehorsamst die Baracke ist zur Abnahme bereit."
Christina Wächter
Steht stramm
Oberst E. Heeresleitung
Er geht durch die Baracke und inspiziert alles. Sehr penibel. Aber nicht mal bei Winter oder Richter kann er was finden. Da hellt sich seine Miene auf und er geht durch die hintere Tür in die Garage. Direkt bellt er los: "CAMEMBERTS!"
Christina Wächter
In Gedanken: Oh Gott was jetzt los?
Harm Clausen
"Hier, Herr Oberfeldwebel!", ruft Harm zurück und läuft zu Klacker. Dabei winkt er den anderen zu, sich dazuzustellen.
Elderik Schlosser
Auch er salutiert und grüßt.
Dann folgt er zackig dem Befehl, das Herz nun wieder im rasanten Ton.
Harm Clausen
kommt mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck neben Klacker zu stehen. Nimmt Haltung an.
Oberst E. Heeresleitung
Die Motorräder sind mit Planen abgedeckt, an der Wand sind drei Werkbänke. Das Werkzeug der beiden Mechaniker ist in den Werkzeugkisten vor den Werkbänken abgestellt. Die Werkstatt ist nicht unordentlich, aber eine feine Staubschicht bedeckt alles.
Oberfeldwebel Klacker: "15 MINUTEN, DANN WILL ICH KEINEN STAUB MEHR SEHEN!"
Harm Clausen
"Jawohl, Herr Oberfeldwebel! Weber, Schlosser. Ihr macht die Garagentore auf und schüttelt die Planen draußen aus. Wischt die Motorräder auch noch einmal sicherheitshalber ab. Wächter, Winter, Mühlbauer: Euch gehören die Werkbänke und Werkzeugkisten. Der Rest macht den Boden." Harm bindet sich eines der Diensttaschentücher vors Gesicht, schnappt sich eine Leiter und fängt an mit einem Staubwedel die Decke und Wände abzustauben.
ist schon so intensiv bei der Arbeit, dass er gar nicht merkt, dass Elsa fehlt
Elsa Winter
Erst jetzt reagiert Elsa nachhaltig auf den nächsten Befehl irgendwie hat sie es geschafft, den schon wieder motzenden Oberfeldwebel gekonnt auszublenden. Doch als jetzt auch noch Harm nach ihr ruft, bewegt sie sich doch zur Garage, die ihr bisher gar nicht mal so aufgefallen war. "Komme ja schon", murrt sie halblaut, schnappt sich eines der Diensttaschentücher um nicht den ganzen Staub einzuatmen, und greift dann nach passendem Arbeitsutensil um eine der Werkbänke zu entstauben.
Berta Mühlbauer
Josephine macht sich lustlos an die Arbeit. Sie zieht eine der Werkzeugkisten an sich heran und beginnt, das Werkzeug zu polieren. Immerhin glänzt es schön, denkt Josephine.
Elderik Schlosser
Sich auf die Zunge beißend, tief einatmend holt er sich nochmal den Lappen, stramm und geordnet versucht er das hoffentlich letzte Mal etwas abzustauben. Das Garagentor wird abgewischt und die Planen in der Kälte ausgeschüttelt. Sich was überwerfen, das würde zu lange dauern. Außerdem wirkt es gar nicht mehr so kalt.
Christina Wächter
Macht sich auch an die Arbeit. In Gedanken: Jetzt ist es langsam einfach nur noch Schikane weil man einen Krieg ja auch mit Staubfreien Werkbänken gewinnt
Oberst E. Heeresleitung
"RICHTER! WAS MACHEN SIE DA MIT DEM MOP?" Er steht plötzlich wieder hinter ihm bei den Latrinen.
Fred Richter
"WISCHEN! HERR OBERFELDWEBEL! SIE HATTEN STELLEN BEMÄNGELT, DIE ERNEUT GEWISCHT WERDEN SOLLTEN."
Oberst E. Heeresleitung
"RADAU IST DAS! UND UNNÖTIG! 30 LIEGESTÜTZE!"
Beim Sitzen vor dem Werkzeug schläft Elsa vor Müdigkeit ein.
Elsa Winter
Den Kopf auf die Arbeitsplatte gestützt, fallen ihr immer wieder die Augen zu, sodass ihr Kopf beinahe auf die Arbeitsplatte knallt, die eigentlich gesäubert werden soll.
Elderik Schlosser
Gähnend schaut sich Elderik um und bemerkt erst beim zweiten Blick, dass Elsa nicht nur auf den Tisch spuckt um zu schrubben, sondern eingedöst ist. "Hey, Elsa!", versucht er sie mehr oder weniger sanft zu wecken.
Elsa Winter
"W-w-w-was?", fährt sie erschreckt wieder hoch und starrt zu Elderik hinüber. "Entschuldige", meint sie dann gähnend und widmet sich wieder der Arbeitsplatte, diesmal im Stehen, vielleicht hilft das gegen das Einschlafen.
Elderik Schlosser
Da er sich fertig fühlt, nein, da er glaubt fertig zu sein, nein, da er denkt, seinen Teil fertig geputzt zu haben, hilft er noch einmal Elsa.
Harm Clausen
Sobald Harm das Gefühl hat, fertig zu sein, guckt er sich um und prüft, ob die gesamte Werkstatt jetzt auch endlich Abnahmefertig ist.
Berta Mühlbauer
Josephine bewundert den polierten Werkzeugkasten. Der ist definitiv sauber!
Christina Wächter
Schaut sich die Arbeitsfläche an du jetzt aussieht wie ein normaler Esstisch, empfindet dies als gut und geht rüber zu Elsa und Eldrik um denen bei dem Rest zu helfen
Harm Clausen
Harm stellt die Leiter zurück und verstaut den Staubwedel. Er geht kurz rum und sobald er sich davon überzeugt hat, dass alles in Ordnung ist, bedeutet er den anderen zurück in die Baracke zu gehen. Er hat keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen ist, aber der Oberfeldwebel sollte bestimmt demnächst zurück sein. "Gute Arbeit, Leute. Das sollte es gewesen sein."
Fred Richter
"DIE LATRINE WURDE, WIE VOM OBERFELDWEBEL BEFOHLEN, ERNEUT DURCHGEWISCHT! AUFTRAG AUSGEFÜHRT!"
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel, welcher bei den Latrinen ist, zeigt den Fußboden: "30! Liegestütze! Obergefreiter Richter!"
Fred Richter
Fred blickt dem Oberfeldwebel direkt in die Augen und spricht in einem ruhigen und kühlen Ton zum OF. "Herr Oberfeldwebel ihre 'Latrinenkontrolle' ist reine Schikane. Die Latrine war vorhin schon sauber und durch Vortäuschen falscher Tatsachen - in unseren Fall auf saubere Stellen zeigen und wie ein kleiner Bengel zu lügen, dass diese noch dreckig wären - ist unter der Würde eines Offiziers dieser Armee. Leute zu schikanieren ist nicht jedem gegeben. Das ist mitunter nicht nur ihre Schuld. Wer auch immer sie auf diesen Posten gesetzt hat, hat definitiv einen Fehler gemacht. Entweder man weiß, wie richtiges Schikanieren geht oder man weiß es nicht. Hätten sie zum Beispiel einfach eine Stelle gefunden, die noch dreckig ist oder eine dreckig gemacht, dann wäre das ein ganz anderer Schnack. Aber Lügen und vorgaukeln von falschen Tatsachen?" Fred schüttelt mit dem Kopf. "Das ist einfach nur traurig und eine Schande für die Uniform, die sie tragen." Fred taucht ab und beginnt mit den 30 Liegestützen.
Diese werden schnell absolviert und Fred springt wieder auf und steht stramm vor dem OF.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel verzieht keine Miene. Die Halsschlagader pulsiert deutlich und die Augen lodern vor Wut. Seine Stimme ist jedoch leise, kalt und schneidend:

Antworten

Orbi

33, Männlich

Beiträge: 14

Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 02.11.2018 20:42

Oberst E. Heeresleitung

Während Fred die Liegestütze macht, wird es merklich kälter in der ganzen Porzellanabteilung. Als er fertig ist, ist der Fußboden und seine Hände mit Raureif überzogen. Als er aufspringt und stramm steht, sieht er, wie der ganze Raum mit einer dünnen Eisschicht bedeckt ist. leise, kalt und mit schneidender Stimme "Ich sehe, hier ist es überall noch Nass... Und Sie kleiner, vorlauter und besonders harter Hund werden mir nie wieder widersprechen, mich in Frage stellen oder anderweitig meine Autorität untergraben. Oder die von anderen Vorgesetzten. Die Beleidigung wird noch Konsequenzen haben. Und jetzt wird hier alles trocken hinterlassen." Er dreht auf dem Absatz um und marschiert raus. Richter bleibt allein zurück.
Fred Richter

Fred schaut dem OF hinterher, wie dieser raus marschiert. Leise zu sich selbst den OF nachäffend "... wird noch Konsequenzen haben.. mimimi..." Schaut sich darauf hin in der "Nasszelle" um. "Kacke..." und beginnt diese trocken zu feudeln.

Oberst E. Heeresleitung
Der OF erscheint in der Baracke, geht prüfend diese und die Garagenwerkstatt durch: "geht doch. Halbe Stunde noch Freizeit bis Licht aus. Heil Hintern!" Salutiert

Christina Wächter
Heil Hintern
macht sich auf Richtung Bett und kramt ihr Buch raus

Elderik Schlosser
"Heil Hintern!", halbe Stunde? Gerade genug Zeit sich ein wenig hübsch zu machen und dann Tod ins Bett zu fallen.

Christina Wächter

wundert sich nach 10min dass Fred noch nicht wieder da ist... klappt das Buch zusammen und läuft mal Richtung Klos

Elsa Winter
"Heil Hintern", der Gruß ist halblaut und Elsa gähnt laut sobald der OB außer Hörweite ist. 30 Minuten? Nun dann muss sie sich wenigstens nicht beeilen, wenn sie sich fertig macht. So müde war sie lange nicht mehr

Harm Clausen
ist genauso müde und erschöpft, wie die anderen und überlegt kurz: Brief an Freundin? Check. Bücher gelesen? Check. Extra Sport gemacht? Seufzend packt er schnell seinen Rucksack marschbereit und verschwindet nach draußen. Dort geht er auf die Rennbahn und dreht noch ein paar Runden für eine Viertelstunde. Danach geht er zurück, um sich fürs Bett fertig zu machen.

Elderik Schlosser
Aus Elderiks Bett kommt nur ein leises Schnarchen.

Berta Mühlbauer
Josephine schreibt einen Eintrag in ihr Tagebuch. Auf der letzten Seite kreuzt sie heimlich einen Tag ab.


Oberst E. Heeresleitung
Richter ist noch feudeln, als Wächter dazu kommt. Draussen warten schon einige andere ungeduldig, um schnell vorm Schlafen noch austreten zu können. Das Eis ist gerade so eben überall geschmolzen.

Christina Wächter
Ach du meine Güte was ist denn hier passiert? Sucht sich einen Eimer und Lappen und fängt an zumindest die erste Toilette sauber zu machen, dass die Leute draußen rein können


Oberst E. Heeresleitung
Karl und Hertha folgen Christina. Hertha: "eh, wat haste da denn anjerichtet? Oweia. Na her mit de Mop und hophop." Karl hilft auch gleich mit, murmelt nur unverständlich vor sich hin. Nach recht kurzer Zeit ist es halbwegs trocken, so gut es eben geht. Gerade rechtzeitig zur Nachtruhe kommen alle zurück zur Baracke.

Die Nacht ist viel zu schnell vorbei und der nächste Morgen beginnt früh. Wie die weiteren Wochen. Das Training ist hart, sowohl körperlich als auch geistig. Es wird der Umgang mit den Motorrädern geschult, einfache Reparaturen und Wartungsaufgaben, Fahrtrainings auf der Straße und im Gelände. Schießübungen, glorreiche Geschichte, Verhalten im Kampf, Aufgaben eines Soldaten, Nahkampf und Granaten werfen, Schwimmen, Kraft und Ausdauertraining, Überleben im Kampf und Erste Hilfe. Weiter die Spezialisierungen der Einzelnen, Medizin, Sprengen, Führung von Truppen und Taktiken, ... kurz, alles, was das Soldatenherz brauchen kann, um eine Konfrontation zu vaterländischen Gunsten zu entscheiden. Der Oberfeldwebel schikaniert die Gruppe, wo er kann, setzt dabei die Grenzen des Möglichen immer noch ein Stück weiter.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2018 20:42.

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