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Orbi

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 09/17/2019 11:15 AM

Bretonia 2 Runde, Heroischer Angriff auf der rechten Flanke in die Goblins, die zwei Einheiten der Ritter des Königs preschen vor und werden durch die Fanatics der Nachtgoblins nicht aus dem Konzept gebracht.
Da springen zwei Fiese Schlitzas aus den Goblins und machen viel Lärm um nichts. Bei dem Ansturm wird der Goblin Waaaaghboss leicht verletzt, sein Champion und ein Schlitzer, sowie zwei Goblins fallen. Gemeinsam töten sie allerdings auch 4 Ritter und schlagen eine der einheiten in die Flucht. Die anderen drei verbliebenen Ritter kämpfen furchtlos und mutig weiter, um den Freunden die Flucht zu ermöglichen...
Bretonia_2_Runde.png

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Orbi

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 09/17/2019 09:55 AM

Runde 2 der Goblins beginnt mit einer Keilerei der Nachtgoblins, die die Goblins verspotten und anpöbeln, dass ein Goblin vor Wut platzt äh seinen Speer in den Fuß rammt und nach Hause humpeln muss, weinend.
Die Wolfsreiter wollen auch nicht mehr und beide bringen den Verletzten zu Mama Gobbo.
Der Kettensquig prescht durch den Wald und die Questritter, reißt 2 der überraschten Ritter und schickt sie zu Boden. Der Rest kommt mit dem Schreck davon.
Der Schamane entfaltet seine Kräfte und... bewirkt nicht viel, die tötliche Magie wird über die Rüstungen der Ritter abgeleitet.
Die Artillerie feuert wild um sich, der Kamikaze Schlägt auch tatsächlich ein... zwischen die Ritter und sorgt nur für mehr Staub.
Ein Chaos sondergleichen...
Goblins_2_Runde.png

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Orbi

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 09/17/2019 09:37 AM

Erste Runde der Bretonen,
die Hauptstreitmacht positioniert sich zum Angriff, die linke Flanke zieht ihn auf die Wolfsreiter durch, reibt diese im Nahkampf auf und verfolgt sie knapp bis zum Rand der Karte.
Bretonia_1_Runde.png

Reply Edited on 09/17/2019 09:38 AM.

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 09/09/2019 02:37 PM

Erste Runde der Goblins, da die Ritter beten:
linke Flanke bewegen sich die Wolfreiter nach vorne, die Fußgoblins und der Kettensquig sind eher zögerlich dabei.
Der Schamane findet, dass sein General ein Auserwählta ist und verzaubert ihn, auf dass er nicht so schnell fällt. Morks Blick scheitert an der Kurzsichtigkeit des Schamanen, Brille vergessen aufzusetzen.
Da schnellen die Katapulte los, ein Stein fliegt auf der Rechten Falnke den Rittern... zu kurz entgegen. Der Kamikazegoblin verheddert sich und zerlegt sich selber, zum Glück nicht die Vorrichtung der Beschleunigung.
Die Speerschleuder schießt ebenfalls am Ziel vorbei.
etwas mehr Glück haben die Kurzbögen der Wolfsreiter, ein Pfeil trifft, bleibt aber im Schild stecken.

So richtig erfolgreich scheint der Start nicht zu sein.
Goblins_1_Runde.png

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 09/07/2019 10:30 PM

Testspiel und Bericht, vielleicht findet sich ja ein Gegner, der nicht in meinem Kopf ist ;)
Testspiel mit 1000P, Bretonia vs Goblins: Eine Goblinbande macht die Gegend unsicher. Ein Herzog bricht eielnds auf um diese aufzuhalten. Wird der Heroismus den Sieg bringen oder ist der Pöbel in Knubbelgestalt Siegreich? Wir werden sehen.

Aufstellung: Bretonia in Blau im Norden, in Rot die Goblins.
Aufstellung der Goblins:
Aufstellung_der_Goblins.png
Damit ich nicht mehr so genau weiß, wie die Rote Armee da steht, wird es in 1-2 Tagen weiter gehen, die Rote Fraktion ist ausgeblendet.


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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 08/30/2019 09:52 AM

So, ich habe hier noch ein Screenshot, wie das kleine Testspiel losging, Aufstellung:
Testspiel_Aufstellung.png

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Re: [Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 08/29/2019 02:22 PM

Danke für den Tipp, ich habe mal kurz reingeschaut. Sieht mir ziemlich ähnlich aus wie Roll20. Schwenken habe ich nicht gefunden, aber dafür habe ich auch noch nicht genug Zeit investieren können, um das genauer zu analysieren.
Mich macht nur stutzig, dass man nur 25 Charaktere (in dem Fall Einheiten?) gratis nutzen kann. Mehr ist schon wieder mit monatlicher Kohle verbunden und das sehe ich nicht ein, da ich dafür einfach nicht genug Zeit für habe, dass sich das lohnt. Wenn es was taugt und man dafür einmalig was ausgeben muss, okay. Oder Spenden. Aber gut, das ist meine Meinung.
Ich werde mir astraltabletop noch einmal in Ruhe ansehen, ohne Frage, aber Hauptaugenmerk lasse ich jetzt bei Gimp, da es da funktioniert.
Freiwillige vor :)

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[Warhammer Fantasy TableTop] Spielend Online

from Orbi on 08/29/2019 11:06 AM

Mooik!
Ich habe mir Gedanken gemacht, wie man PC gestützt Warhammer Fantasy spielen kann, auch online und ohne Sparschweinschlachtung.
Und es ist tatsächlich ein Ergebnis dabei herausgekommen. Ja, es geht. Ja, es ist gut spielbar. Und nur eine ganz kleine Krücke.
Die Anforderung ist:
- Spielbar online und offline
- Darstellung vom Spielfeld, Truppen, Würfeln und Hilfsmitteln (Schablonen/Messsystem)
- Kommunikation und interaktion
Als erstes dachte ich an Roll20, da ist alles enthalten, was das Spielerherz sich wünscht. Ausser dass man die Regimenter schwenken kann. Leider ist nur eine Dreh-Funktion um den Mittelpunkt möglich. Schade, Schade. wäre Ideal, gerade wegen Kommunikation und Würfeln.
Vassal (Java-Plattform für diverse Spiele): Habe ich früher schonmal was gebastelt, scheitert auch am Schwenken... Potential für Java-Freaks ist vorhanden... Aber erstmal Nein.
Meine aktuelle Lösung
Kombination aus Zeichenprogramm und Kommunikationstool:
GIMP + Discord / Telegram
GIMP (Gratis und toll) wird genutzt, um das Spielfeld und alles was darauf ist, anzuzeigen und zu bewegen.
Gewürfelt und kommuniziert wird über Discord, Telegram, ... (Alles was auch würfeln kann).
Ich habe ein paar Vorbereitungen getroffen und ein wenig gemalt. Es ist alles natürlich noch schlicht und ohne Schnickschnack, aber ein Testspiel habe ich gegen mich schon gewonnen. Mein Fazit daraus: Spielbar. Handhabung ist nicht schwer und so viel kann man nicht verkehrt machen.
Ein klitzekleines Manko gibt es natürlich, die Bilddatei kann nur von einem Spieler bearbeitet werden. Ergo muss die Datei gespeichert und über Cloud (oder hotseat) geteilt werden. Bestenfalls jeweils neu Abspeichern, da ist der Schlachtenbericht schon quasi fertig. Sollte aber kein Problem sein, da Warhammer eh Rundenbasierend ist.
Dadurch ergibt sich aber auch die Möglichkeit für Zeitunkritische Spiele: Man kann, muss aber nicht unbedingt zeitgleich davor sitzen, ähnlich wie bei Text-RPGs (für mich als Kaum-Zeit-Haber ideal).
jetzt suche ich nach ein oder zwei Testspieler (a/b/c/d/e/f/g/h/i//k/l/m/n/o/p/q/r/s/t/u/v/w/x/y/z), die mal zeitunkritisch testen möchten.
Ich persönlich habe mich in Warhammer CE nach all der Zeit eingelesen, alles andere wäre Verhandlungssache.
Gruß und hoffentlich schöne Spiele
Orbi

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Orbi

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Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

from Orbi on 03/04/2019 08:22 PM

Elderik Schlosser
Erschrocken zuckt Elderik zusammen und sucht nach dem Ursprung des Knallens, er erkennt das Offene Fenster und legt an, bereit abzudrücken, sollte etwas Fremdes daraus erscheinen.

 

Oberst E. Heeresleitung
Harm und Berta sehen eine Gestalt im offenen Fenster, die ein Gewehr in Stellung bringt. Sie ist dabei ein Schritt hinter der Fensteröffnung. Das Gewehr zeigt mehr in Richtung Waldrand und zu Elsa. Zeitgleich gehen die beiden mittleren Fenster im Obergeschoss auf, die zum Waldrand zeigen. Die Vier am Waldrand werden auf diese aufmerksam

Fred Richter
Fred schwenkt ein Gewehr auf das rechte obere Fenster, das sich gerade geöffnet hat und zielt auf mögliche Gestalten, die dahinter lauern könnten

Berta Mühlbauer
Josephine schwenkt ihr Gewehr auf die Person im offenen Fenster, ihr Finger schwebt über den Abzug. Sie wartet auf Harms Feuerkommando

Christina Wächter
Duckt sich aus der Schussbahn

Oberst E. Heeresleitung
Aus dem linken, oberen Fenster schiebt sich ein Gewehrlauf in Richtung der vier Zaungäste, ein Blitz zuckt über den Himmel und es Donnert direkt laut und langanhaltend. Das Gewitter ist nun direkt über dem Hof. Eine Kugel zischt an Christina vorbei, die den anderen aber verborgen bleibt.
Ein Schatten ist im rechten oberen Fenster zu sehen.

Harm Clausen
Wer einen mit einer Gewehrmündung begrüßt, kann kein Freund sein. Harm duckt sich sofort hinter Berta weg, um ihr nicht im Schussfeld zu sein. "Schieß! Feuer frei", flüstert er, hektisch und gibt das Zeichen zur Feuerfreigabe. Danach rennt er an der Scheune entlang, um Bertas Rücken zu decken.

Christina Wächter
Christina Kneift kurz die Augen zusammen und konzentriert sich als die Luft um sie herum erneut zu flirren beginnt. Sie wirkt ziemlich außer Puste, als sie die Augen wieder öffnet

Berta Mühlbauer
Josephine schießt, hält nach Gegenschüssen Ausschau

Elderik Schlosser
Elderik zielt noch immer auf das seitlich geöffnete Fenster des Haupthauses des Erdgeschosses. Mit versucht konzentrierten Blick beobachtet er das Fenster und sucht nach dem Ziel.

Oberst E. Heeresleitung
In dem Fenster, auf das Fred sein Gewehr gerichtet hält, taucht ein Kopf kurz auf, verschwindet aber zu schnell. Fred erkennt gerade so eine große Kopfwunde

Fred Richter
zielt weiterhin auf das Fenster und mögliche Gestalten dahinter

Oberst E. Heeresleitung
Im nächsten Moment taucht eine Pistole auf, direkt darauf die Hand und der Kopf, Fred hat den Kopf fast erfasst.

Fred Richter
zielt und drückt ab

Oberst E. Heeresleitung
Freds Schuss knallt kurz nach Bertas, der Kopf hatte bereits vor eine hässliche Kopfverletzung, ein Teil der linken Schädeldecke wurde herausgerissen. Nun hat sich der Rest des Kopfes angeglichen, wie Fred durch sein Zielfernrohr sehen kann, als die Gestalt inklusive der Pistole hinter dem Fenster verschwindet.

Elsa Winter
Elsa dreht den Kopf in Richtung der Schüsse, der in ihre Richtung gerichtete Lauf im Fenster entgeht auch ihr nicht. "Das wirst du nicht", murmelt sie, zielt auf das Gewehr und schießt.

Oberst E. Heeresleitung
Das Gewehr wird aus dem Fenster gefallen, als Berta den Träger reexterminiert, der an dem Seitenfenster auf Elsa angelegt hat. Ihr Schuss löst sich, als Bertas ihr schmutziges Handwerk verrichtet, sodass nur der Fensterrahmen getroffen wird.
Der zweite Kollege im oberen Stockwerk verschwindet in Deckung Harm hört, kurz bevor er an die andere Scheunenecke ankommt, dass die kleine Vordertür gegen einen Wiederstand knallt, Holz an Holz.

Elderik Schlosser
Nachdem die ersten Schüsse fallen, duckt sich Elderik noch etwas vorsichtiger hinter den Zaunlatten. Sein Blick huscht unruhig über das Haus und Umgebung.

Oberst E. Heeresleitung
Erlendick nimmt an der anderen Haupthausecke eine Bewegung war und sieht, wie sich zwei größere, grünere Typen mit Gewehren um die Ecke kommen. der eine bleibt halb hinter der Ecke, der andere springt hinter eine Findlinggruppe, die ihn gerade so verdeckt.

Elderik Schlosser
Er zielt, macht ein kurzes Stoßgebet. Zischt zu Fred und Elsa leise: "Hinter dem Findling!" Dann drückt er ab auf die Gestalt an der Häuserecke. Doch bemerkt er nicht, dass er immer noch zittert und die Waffe sich zwischen den Latten verkeilt. Nicht nur, dass er daneben schießt, drückt sich die Waffe gegen den Zaun zurück und bohrt sich mit einem leichten Knack in die Schulter. Ein unglaublicher Schmerz durchfährt seine Schulter und betäubt den Arm gänzlich. Seine Führungshand verliert an Kraft und hängt hinunter.
Leicht das wimmern unterdrücken, blinzelt er die Tränen weg und schiebt sich mit der Waffe den Zaun runter. Ein leiser Fluch entweicht ihm.

Elsa Winter
Elsa dreht sich zu Elderik um, weil sie seine Worte nicht richtig verstanden hat bei dem Unwetter. Als sie sieht was ihm passiert, rollt sie mit den Augen. "Im Ernst?! Christina!", letzteres schreit sie in Richtung der kleinen Sani um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Berta Mühlbauer
Josephine richtet ihr Gewehr auf das nächste Fenster, wobei die Ausschau nach weiteren Feinden hält.

Oberst E. Heeresleitung
Josephine sieht, wie beim Haupthaus die Tür aufgeht und zwei weitere Gestalten, gedrungen und kleiner als Menschen, herauskommen und sich in ihre Richtung bewegen auf die ca. 2m große Lücke zwischen Haupthaus und Scheune zu.

Berta Mühlbauer
lädt Gewehr nach

Oberst E. Heeresleitung
Die beiden legen ihre Gewehre im Laufen an auf Josephine.

Berta Mühlbauer
Als die Gestalten das Haupthaus verlassen, schwingt Josephine ihr Gewehr panisch herum. Sie schießt - und sieht gerade noch, wie ihre Kugel am Kopf des Gegners vorbeizieht und in die Türe knallt.

Oberst E. Heeresleitung

Fred Richter
zielt auf den großen grünen, der sich hinter den Findlingen befindet "Liegen bleiben, Schlosser!"

Elderik Schlosser
Schlosser tut genau das. Doch versucht er von seiner Position aus durch den Zaun etwas zu erkennen.

Harm Clausen
Harm hört die Tür auf und zu gehen und legt den Rest der Strecke an der Hauswand so schnell und leise wie möglich zurück. Mit vorgehaltener Waffe auf Brusthöhe und den Finger am Abzug, lehnt er sich um die Ecke, bereit sofort abzudrücken.

Oberst E. Heeresleitung
Harm erblickt unmittelbar vor ihm die Ursache des Türenschlagens. Ein dunkelgrünes, kantiges Gesicht mit breitem Unterkiefer und Hauern, gelben Augen ohne Überraschung darin. Also ganz gegensätzlich zum Offizier. Ein nicht angelegtes Gewehr, Russische Mosin-Nagant, mit aufgesetztem Bajonett, vor sich haltend, Klinge und Lauf zeigen in Harms Richtung. Hinter dem Ork ist eine weitere Gestalt.
Es Blitzt und Donnert wieder laut und unmittelbar in der Nähe.

Harm Clausen
Harm drückt aus Reflex ab und schießt mehrmals in den Torso des Orks, bevor er versucht sich wieder hinter der Hauswand in Sicherheit zu bringen.

Oberst E. Heeresleitung
Dieser grunzt auf, etwas grünes Blut tritt aus aber gerinnt noch, bevor er vorn über kippt und das Gewehr unter sich begräbt.
Der Ork, der hinter dem Stein liegt, rollt sich zur Seite. Sein Kumpel an der Ecke kommt um diese herum. Aus dem Fenster schiebt sich der dritte von dieser Hausseite. Alle drei schießen auf die Hinterzäunigen. Bei Berta sieht es nicht besser aus, ihre Beiden Haustürfeinde schießen auf sie. Um Harms Ecke kommt die letzte örtliche Sicherheitskraft und die Pistolenschüsse ertönen. Alles zeitgleich, wie abgesprochen, alles etwas langsamer als von lebenden gewohnt, aber alles unaufhaltsam, genau wie der massive Donner zur selben Zeit das orchestrale Ohrenintermezzo anführt. Der dazugehörige Blitz schlägt auf der anderen Bachseite in einen hohen Baum, das berstende Holz tut sein Übriges und sie Mündungsblitze sind der Rede kaum noch nennenswert.

Christina Wächter
läuft zu Elderik rüber, als sie sieht wie dieser am Arm getroffen wird. Bei ihm angekommen streckt sie beide Hände aus und schließt kurz die Augen. Elderik spürt wie sich Muskelfasern und gesplitterte Knochenteile wieder an die für sie vorgesehenen Positionen verschieben und sich die Wunde schließt. Währenddessen läuft ein dünnes Rinnsal Blut aus Christinas Nase und sie beginnt schwer zu atmen sie hat den Gesichtsausdruck von jemandem, der kurz vor dem kollabieren steht. Leicht zitternd nimmt sie die Hände runter und beginnt Richtung Hauswand zu wanken.

Elderik Schlosser
"Ah!", seine Schmerzen schwinden wie die Wunden. "Christina?", besorgt sieht er sie an. Dann bemerkt er, dass sein Arm wieder in Ordnung ist.

Christina Wächter
"Mach dir mal um mich keine Sorgen und schieß weiter" ein Daumen wandert nach oben und sie lächelt verschmitzt

Elderik Schlosser
Gut, neu gestärkt versucht er es erneut. Erst zaghaft, dann gezielt sucht er das Areal nach Feinden ab und zielt, seine Waffe stützt er dabei nicht mehr am Zaun ab. Als er sein Ziel anvisiert hat, atmet er kurz durch und drückt ab.

Oberst E. Heeresleitung
Harm bekommt eine Kugel in das linke Bein, knickt ein und kann sich kniend abstützen. Dadurch fliegen die anderen beiden Geschosse an ihm vorbei.

Oberst E. Heeresleitung
Elderiks Kugel verschwindet im Fenster, die Person dort geht wieder in Deckung.

Harm Clausen
Mehr vor Schreck als vor Schmerz schreit Harm kurz auf. Wütend reißt er seine Pistole hoch, zielt auf den Torso des feindlichen Schützen und drückt ab.

Oberst E. Heeresleitung
Es bellen drei Schüsse aus Harms Pistole, die erste streift beim Hochziehen der Waffe die Seite des Gegners, durch den Rückstoß bohrt sich die Zweite in die Brust und schleudert den Angreifer ein Stück nach hinten sodass die dritte Kugel ihr Ziel verfehlt. Der Körper dreht sich halb und bricht bewegungs- und lautlos zusammen.

Berta Mühlbauer
Auf der anderen Seite hebt auch Josephine ihr Gewehr, während die beiden Gestalten näher rücken. Sie zielt und drückt ab.

Oberst E. Heeresleitung
Es ertönt ein kaum wahrnehmbares Klicken aus ihrem Gewehr, nichts weiter passiert. Im Eifer des Gefechts hat Josephine das Repetieren vergessen.

Berta Mühlbauer
Josephine gibt ihre beste Auswahl an ausgereiften Flüchen von sich, als sie ihr Gewehr nachlädt. Blitzschnell hebt sie erneut ihre Waffe, zielt und drückt ab.

Oberst E. Heeresleitung
Die vier Zaungäste bekommen mit, wie Berta anlegt, anschließend hektisch durchlädt und wieder anlegt.

Oberst E. Heeresleitung
Elsa wird von einer Kugel am linken Fuß getroffen, der Schmerz ist sehr unangenehm und der Fuß knickt unbrauchbar unter ihr weg

Elsa Winter
"Verdammt!", den Fluch kann sie sich nicht verkneifen, als sie unsanft auf den Knien landet. "Mist, verfluchter!" Kurz untersucht sie ihren Fuß und verdreht die Augen. Das fängt ja gut an

Elderik Schlosser
Rasch lädt er nach. Nur im Augenwinkel hatte er gesehen, dass Elsa getroffen wurde. Erneut zog er auf das Fenster, zielte und wartete darauf, dass die Person erneut aus dem Fenster sah um abzudrücken.

Christina Wächter
Wollte sich gerade an der Hauswand herunter rutschen lassen, als sie den Schrei von Elsa wahrnimmt und beginnt in Elsas Richtung zu laufen.

Oberst E. Heeresleitung
Elderik sieht, wie sich der Grüne im Fenster zeigt, sich weiter hinauslehnt und etwas wirft. Er hat einen kurzen Moment zum Anvisieren

Harm Clausen
Harm versucht die pochenden Schmerzen im Bein zu ignorieren, was ihm nur nicht wirklich gelingt. Die Schreie und Flüche seiner Kameraden lenken ihn ab und er muss den Drang unterdrücken ihnen zu Hilfe zu eilen. Die kommen schon zurecht, denkt er, voll auf ihre intensive Ausbildung vertrauend. Er lädt seine Pistole durch und guckt mit gezogener Waffe erneut hinter die Hausecke.

Oberst E. Heeresleitung
Es donnert wieder, der Regen rauscht und übertönt fast die Stimmen. Harm sieht die offene Tür im Wind gegen die Wand schlagen, aber entdeckt keine Feinde.

Elsa Winter
Unterschwellig fluchend, checkt sie ihre Waffe durch und lädt nach. "Mistviecher", murmelt sie hörbar.

Elderik Schlosser
Den kurzen Moment nutzend, sein Ziel zu erwischen, atmet er kurz ein und schießt. Doch macht er sich bereit rasch abzuducken und dem Geschoss auszuweichen oder dessen Explosion, da er das schlimmste vermutet. Auf seinen Lippen liegt das Wort Granate, doch kommt er nicht dazu zu schreien.

Oberst E. Heeresleitung
Der Eckposten hebt sein Gewehr wieder auf das leichte Ziel, Christina, die an der Hauswand ohne Deckung ist.

Fred Richter
Fred zielt auf den Kopf des Orks, der sich hinter dem Stein versteckt hatte und drückt ab.

Oberst E. Heeresleitung
Berta erwischt einen der Beiden in der Brust und er geht zu Boden. Der Zweite erwidert das Feuer unbeeindruckt, rennt dabei weiter auf sie zu. Der Kopf des Orks wird von Freds Kugel getroffen und er regt sich nicht weiter, liegt ausgestreckt im nassen Gras.
Während Christina los läuft, um Elsa zu helfen, schießt der Goblin von der Ecke auf sie, verfehlt jedoch.

Oberst E. Heeresleitung
Berta wird an der linken Hand getroffen, die schmerzhaft unbrauchbar wird und das Gewehr nicht mehr halten kann.

Oberst E. Heeresleitung
Der Kopf des Werfers im Fenster verteilt sich, der Arm wird beim Wurf noch zur Seite geschleudert. Eine Stielhandgranate verlässt die noch leblosere Hand und fliegt ein paar Meter weit von der Gruppe weg Richtung Findlinge und schlägt dort auf, springt hoch und über die Steine.

Harm Clausen
Harm eilt zur offenen Tür und bleibt an der Hauswand stehen. Ohne sich in die Türöffnung zu stellen linst er um die Ecke und versucht angestrengt etwas in der Scheune zu erkennen.

Oberst E. Heeresleitung
Das Scheuneninnere hüllt sich in Schweigen und Dunkelheit. Es ist nichts auszumachen, Wie Harm da so steht und späht, kommt ihm der Gedanke, das er von innen gegenüber dem helleren Draussen gut erkennbar ist.

Oberst E. Heeresleitung
Keiner bemerkt die Bredouille von Berta. Elderik ist gebannt von der Granatenflugbahn, Fred blickt von seinem Ziel auf und nimmt die Granate ebenfalls wahr. Christina kommt bei Elsa an, diese ist von ihrem Fuß abgelenkt. Der Gegner ist auf 10-12 Schritte heran und lädt sein Gewehr erneut durch.

Christina Wächter
Bei Elsa angekommen geht Christina auf ein Knie herunter und hält die Hände über den blutenden Fuß. Ein leicht grünliches Schimmern breitet sich über den Fuß von Elsa aus, als sich die Wunde zu schließen beginnt und der Schmerz nachlässt. Nachdem sich die neue Haut vollends geschlossen hat fällt ein Blutstropfen auf Christinas Hand. Ihr Nasenbluten ist stärker geworden.

Elsa Winter
"Danke, du solltest dich nicht überanstrengen, weißt du", meint Elsa halb im Scherz und sieht sich nach neuen Gegnern zum Anvisieren um.

Elderik Schlosser
Erst jetzt hinter dem Zaun spürt er sein Zittern. Doch er muss sich zusammenreißen, nachladen, erneut zielen. Tiefe Atemstöße verscheuchen sein Zittern. Rasch lädt er nach, um sich erneut umzudrehen. Wohin fiel das Ding und war es scharf? Wie viele Feinde waren noch? Was war mit Elsa, mit Josephine und Christina? Es war für ihn ein heilloses Chaos.

Harm Clausen
Innerlich fluchend, schmeißt er die Tür zu und läuft an der kurzen Seite entlang zum Innenhof. An die Hauswand gepresst sucht er vorsichtig den gegenüberliegenden Stall nach Feinden ab und arbeitet sich stückchenweise über das Haupthaus bis zur langen Seite der Scheune vor. Die Pistole presst er eng an die Brust, bereit sofort beim ersten Anzeichen von Feinden zu schießen oder in Deckung zu gehen.

Oberst E. Heeresleitung
Die Granate detoniert ohrenbetäubend hinter den Findlingen. Die Leichenleiche daneben wird zerfetzt und größtenteils an die Hauswand verteilt. Der Typ an der Ecke verschwindet aus dem Sichtfeld hinter das Haus. Es regnet nicht nur Wasser sondern auch Erde, kleine Steine, Laub und Gras auf die Zaungäste. Harm bekommt die Detonation mit, als er zum Stall herüber sieht. Elsa und Elderik bemerken die Hektik von Berta und sehen, wie der letzte Gegner sie fast erreicht hat und aus nächster Nähe das Gewehr wieder auf sie richtet.

Christina Wächter
zuckt zusammen in ihren Ohren klingt ein stetiges piepsen und sie nimmt Elsas Worte nur noch als Lippenbewegungen wahr während kleine Steine und Erde knapp an ihr vorbeifliegen.

Elderik Schlosser
Seine Augen huschen nervös und leicht überfordert über den Hof. Da entdeckt er Berta und wie einer mit einem Gewehr auf sie anlegen will. Er denkt nicht nach, was gut ist, da er gleich nachlädt und auf den Angreifer zielt.

Oberst E. Heeresleitung
Die Kugel zerfetzt den Bauch des letzten Gegners und er fällt direkt auf Berta reißt sie mit sich zu Boden und begräbt sie unter sich. Der Geruch ist für sie schwer zu ertragen.

Elderik Schlosser
"Berta!", schreit er und rennt in Josephines Richtung. Er will sie erreichen, um dann sofort den Körper von ihr runter zu heben.

Christina Wächter
Steht auf und schaut sich um das Pfeifen in ihren Ohren hat noch nicht aufgehört sie sieht Berta die zwar liegt aber unverletzt aussieht. Ihr Blick schweift weiter über den Hof. "Wo ist Harm?" schreit sie beinahe auch wenn es sich für sie wie normallautstärke anhört

Oberst E. Heeresleitung
Harm erreicht ohne Feindkontakt sein Ziel, ist allerdings auch ausserhalb des Sichtbereichs der anderen.

Christina Wächter
"Läuft" auf dem Hof auf und ab und sucht nach Harm wobei sie immer wieder seinen Namen ruft und das Klingeln in den Ohren leiser wird

Harm Clausen
Harm sieht vorerst keine Bewegung rund um die Häuser herum. Gerade als er zurück zu den anderen will, sieht er, wie Christina in den Hof läuft, vollkommen ihre Deckung vergessend und dass noch immer irgendjemand in den Gebäuden drin sein kann. "Geh in Deckung! Zurück, verdammt!", ruft er und zielt in die tiefen Schatten zwischen den Häusern.

Fred Richter
Fred schwingt sich als letzter über den Zaun, rennt zur linken Seite des Haupthauses und linst vorsichtig um die Ecke in Richtung Innenhof.

Oberst E. Heeresleitung
Es sind keine weiteren Bewegungen zu verzeichnen, der Hof liegt wie Tot da. Das Prasseln des strömenden Regens und das wiederkehrende Blitzen und Donnern sind neben euch die einzigen Geräusche und Bewegungen, die ihr, ausser euch selbst, wahrnehmen könnt. Es ist fast dunkel durch das Wetter und die Abendzeit, im inneren der Gebäude ist kein Lichtschein, absolut nichts. Die Scheune, der Stall und das Haupthaus, alle Türen sind offen oder zumindest halboffen. Aber kein Lichtschein aus dem Inneren. Tot, Unbewohnt, Untot.

Berta Mühlbauer
Josephine ächzt unter der Last des toten Was-auch-immers. Sie versucht, sich einhändig zu befreien, scheitert allerdings kläglich.

Christina Wächter
Atmet erleichtert auf, als sie sieht, dass Harm noch lebt, bemerkt dann die Wunde an seinem Bein und eilt zu ihm rüber.

Elderik Schlosser
"Josephine! Josephine!", verzweifelt versucht er sie aus dem stinkenden Fleischberg zu ziehen. Doch hält ihn sein Würgreiz ab
Suchend nach einem Hebel oder einer Arm Verlängerung schaut er sich um.

Elsa Winter
Nach einigen Sekunden registriert Elsa, dass Elderik Schwierigkeiten damit hat, den Körper von Josephine herunter zu bekommen. Da ihr Fuß wieder in Ordnung ist, rennt sie zu ihm herüber um zu helfen.

Oberst E. Heeresleitung
Es wird gemeinsam mit Elsas Beihilfe Bertas Ballast beiseite bewegt, bis bei Berta Bewegungsspielraum besteht.

Harm Clausen
Harm sieht Christina über den offenen Hof auf ihn zu rennen. Entgeistert zielt er ins Dunkle und versucht angestrengt irgendetwas zu erkennen, was auf Feinde deuten könnte. Sobald Christina bei ihm ist, zieht er sie sofort in Deckung und presst sie an die Scheunenwand. Er versucht seine Stimme ruhig zu halten, kann aber den wütenden Unterton nicht unterdrücken. "Sach ma, hast du sie noch alle, so über das offene Feld zu rennen?! Keins der Gebäude ist gesichert, verdammt! Da kann sich noch ne halbe Armee drin verschanzen und du rennst einfach aus deiner Deckung raus? Ich fass es nicht!" Er sieht noch einmal in den dunklen Hof und seufzt. Die ganze Situation geht ihm auf den Geist und er will endlich ins Trockene. Und das ist erst der erste Tag der Truppenübung... "Bleib hier und halte die Stellung. Ich geh kurz zu den anderen zurück. Wenn du irgendetwas im Hof siehst, was sich bewegt, erschieß es." Harm eilt so leise und schnell wie möglich zu den anderen zurück. Er hatte die Explosion natürlich gehört und schon das Schlimmste befürchtet. Aber als er sieht, dass sich alle noch bewegen, atmet er auf. "Bei euch alles in Ordnung?", fragt er leise.

Christina Wächter
Bevor Harm losrennt beugt sich Christina nach unten und sagt: "warte kurz mit dem Bein kannst du nicht gut laufen" und berührt ihn am Bein. Wieder breitet sich ein leicht grünliches Licht von ihren Fingerspitzen aus und die Wunde Beginnt sich zu schließen. Nach getaner Arbeit lässt sie sich an der Hauswand herunter und späht über den Hof. Die Luft um sie herum hat inzwischen aufgehört zu flimmern.

Elderik Schlosser
Harm scharfe Worte Hallen durch das Unwetter. Unsicher dreht er sich um, will Berta hochhelfen und reicht ihr die Hand. Sein Kopf dröhnt vor lauter Fragen. "Sollten wir nicht den Rest holen und das Gebäude sichern? Das Wetter scheint nicht besser zu werden."

Elsa Winter
Elsa nickt auf Harms Anfrage hin einfach nur, dann schaut sie sich um und wischt sich dabei einige nasse Haarsträhnen aus dem Gesicht, die sich aus ihrer Frisur gelöst haben.

Harm Clausen
Harm mustert seine Truppe und trifft rasch eine Entscheidung. Mit einem Finger auf den Lippen bedeutet er den anderen wieder so ruhig wie möglich zu sein. Er zeigt auf Fred und dann mit ausgestreckter Hand mehrmals auf die Rückseite des Haupthauses, imitiert ein Gewehr in den Händen und zeigt dann auf den Boden. Von der kurzen Seite aus die Rückseite des Haupthauses sichern. Dasselbe mit Elderik, nur dass dieser vom Haupthaus aus den Hof abdecken soll. Dann bedeutet er dem Rest ihm zu folgen und schleicht zurück zu Christina.

Elderik Schlosser
Nachdem er Josephine soweit half, sieht er erstmal ruhiger aus. Regen und Kälte streifen durch seine Gewänder. Er ist nervlich am Ende doch muss er sich zusammen reißen. Dann bemerkt er, dass Harm stumme Zeichen gibt. Nachdenklich schaut er ihn an, glaubt dann aber verstanden zu haben. Am Haupthaus den Hof absichern. Er lädt leise nach und geht an die nächste Wand und läuft zu einer Position, wo er die Haupthausseite im Rücken hat, optimalerweise kein Fenster über sich und den Hof bestmögliche einsehen kann.

Elsa Winter
Harm folgen, jajaja, soweit klar, nur ein Gedanke, laut sagt Elsa diese Worte nicht. Es regnet immer noch und inzwischen ist sie durchnass. Nun, muss ich mir immerhin keine Gedanken über eine Dusche machen, der Gestank wäscht sich wahrscheinlich selber runter, fährt es ihr durch den Kopf als sie sich aufmacht hinter Harm herzuschleichen.

Oberst E. Heeresleitung
Die Gruppe sammelt sich und sichert entsprechend den Anweisungen die Umgebung. Es blitzt und kurz darauf kracht der Donner laut. War der Abstand etwas länger? Zieht das Gewitter etwa weiter? Elderik meint, bei dem Blitzlicht in einem der oberen Fenster des Haupthauses etwas gesehen zu haben. Eine Gestalt? Ein weiterer Feind? Die Nerven liegen blank, die Uniformen kleben an den nassen Körpern der Gruppe und es ist kalt.

Elderik Schlosser
Als er seine Position einnahm, bemerkte er erneut Bewegung im Haus. Er versucht einen der anderen auf das Fenster, wo er etwas bemerkt hatte, mit Gesten aufmerksam zu machen und schielt nun zwischen Hof und Hausfenster hin und her.

Christina Wächter
Sieht wie sich die Gruppe langsam in ihre Richtung bewegt und beginnt sich aufzurappeln.

Fred Richter
Fred bezieht Stellung an der von Harm befohlenen Stelle und sichert die Rückseite.

Oberst E. Heeresleitung
Der Regen rauscht und übertönt die Geräusche der Gruppe. Aus den Gebäuden oder der Umgebung ist auch nichts anderes zu vernehmen. In der düsteren Dämmerung ist keine Bewegung auszumachen, nichts scheint sich zu rühren. Am Horizont, dort wo das Gewitter her gekommen ist, ist ein schmaler Streifen zu erkennen. Das Unwetter ist vielleicht bald vorüber. Die Bedrohung durch weitere Feinde... Einnehmen und Halten... Das war die Aufgabe, das Gelände ist nicht gesichert...

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Orbi

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Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

from Orbi on 01/14/2019 01:09 PM

Oberst E. Heeresleitung
Die Gruppe formiert sich nach ein paar Minuten wieder zur Marschkolonne. Der Weg wird schwieriger zu befahren und die Bäume wachsen immer dichter am Weg. Er ist jedoch vernünftig befahrbar. Nur die Sicht wird immer begrenzter. Das Knattern der Motoren dringt durch den Wald, es ist aber nichts zu sehen an weiteren Gestalten, Tieren oder Bewegungen. Die Fahrt zieht sich, die Anspannung wächst. Es kann nicht mehr weit sein... Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bäumen und es wird etwas düsterer...

 

Oberst E. Heeresleitung
27.09.1937, 18:12 Uhr Die Gruppe sieht vor sich, wie der Wald in einigen hundert Metern sich öffnet. Der Weg dorthin ist gut einzusehen und ziemlich gerade. Das scheint das Ziel zu sein. Noch ist aus der Entfernung nicht auszumachen, ob und wie viele Gebäude dort stehen, ob eine Brücke über einen Fluss führt.

Elderik Schlosser
Besorgt schaut Elderik nach vorn. Kein Hinweisschild oder Darstellung, ob diese Straße irgendwo hinführt. Schon fast sicher rechnet er mit einem Umweg, der plötzlich auftaucht oder einem Hindernis und besieht sich, ob der provisorische Weg irgendwo abgeht oder eine Schneise einen alten Straßengraben markiert.

Harm Clausen
Sobald sich der Weg etwas weitet, fährt Harm auf die linke Seite und setzt den Blinker rechts. Dann betätigt er mehrere Male die Lichthupe. Er drosselt die Geschwindigkeit.

Elderik Schlosser
Als Harm hielt, stellte auch er sich an den Seitenwand und ging die letzten Meter zu Harm. Die steifen Glieder etwas bewegend und sich die Hände reibend, sah er auch das Ding, was Fred dabei hatte. "Wie geht's weiter?", fragte er etwas nervös. "Und lebt das da noch?"

Fred Richter
Fred kommt bei den anderen zum Stehen. Auf Elderiks Frage hin dreht er sich im Sattel nach hinten und klopft Igor mit der flachen Hand auf den Rücken. Nachdem keinerlei Reaktion von Igor kommt, schaut er wieder zu Elderik. "Nein. Der ist total kaputt. Aber vielleicht kann unser Sani uns näheres sagen. Abgesehen davon, dass ein Arm fehlt und er anscheinend auch tot ist. Ist vielleicht nicht verkehrt, wenn wir wissen, womit wir es hier zu tun haben. Es könnten ja noch mehr von seinen Brüdern auftauchen."
Fred wirft einen kurzen Blick in die Runde und behält danach den Wald im Auge. Nicht das wirklich noch mehr auftauchen.

Christina Wächter
Hält auch an "Nun es wäre praktisch einen Tisch zum Sezieren zu haben oder zumindest eine flache Oberfläche und fass es nicht zu viel an vielleicht ist es ansteckend"

Harm Clausen
Im Schritttempo fährt Harm an den stehen gebliebenen Motorrädern vorbei und wirft Elderik einen eisigen Blick zu. "Hat irgendjemand was von absteigen gesagt?" Genervt setzt sich Harm an die Spitze der Kolonne. Erst dann hält er endgültig an. Die Karte auspackend versucht er nähere Details über die vor ihnen liegende Gegend herauszufinden. [Wurf 1?] Danach gibt er das Zeichen zur Weiterfahrt, fährt aber erst einmal nur sehr langsam und sucht rechts und links vom Weg nach einem Platz, an dem sie halten können, ohne von der Straße aus gesehen zu werden, aber gleichzeitig für den Notfall sofort auf die Straße zurück preschen können.

Elderik Schlosser
"Wir haben nicht abgesprochen, was eine Lichthupe heißt und ich war so weit vorn, dass ich stehen geblieben bin.", rechtfertigt sich Herr Schlosser.

Oberst E. Heeresleitung
Auf der rechten Seite ist tatsächlich eine Lücke im Wald, vielleicht ein Wildwechselpfad. Der Scheint genug Platz zu bieten, wenn es auch nur knapp wird für die Beiwagen.

Oberst E. Heeresleitung
Karte: Auf der frei werdenden Fläche liegt das Ziel der Übung. Es sind drei Gebäude eingezeichnet, Hufeisenförmig angeordnet. Links und rechts Scheune und Stallung, in der Mitte ein Wohnhaus. Die Gebäude stehen ca. 300m weit nach links hinten versetzt und sind von einem Zaun umgeben Die Straße geht führt nicht direkt an dem Hof vorbei, jedoch in leichtem Linksbogen zum Fluss, ca. 200-250m kreisförmig am Hof vorüber. In beide Richtungen führt ein Weg zum Hof, man könnte mit einem Schlenker abzweigen, zum Hof fahren, weiter zur Brücke und an dieser wieder auf den Weg kommen.

Harm Clausen
Harm fährt auf die kleine Lücke im Wald und hält an. Er wartet, bis ihm alle gefolgt sind, schaltet dann seinen Motor aus und steigt ab. "Motoren aus und absteigen. Wächter, untersuchen Sie die Leiche. Winter, Sie helfen ihr. Der Rest gibt Deckung und sichert im kurzen Umkreis die Umgebung. Mühlbauer und Richter zu mir. Sondermission." Er entfernt sich ein bisschen von den anderen und breitet die Karte für Berta und Fred aus. "Hier sind wir, das da soll unser Hauptquartier sein. Angeblich jedenfalls. Die Aktion an der Kreuzung sagt mir aber, dass wir mit ständigen Überraschungen rechnen dürfen. Sie beide werden gemeinsam das Gehöft auszuspähen. Ich will nicht mit unserer kompletten Ausrüstung in eine Falle fahren. Gehen Sie so nah ran, wie sie können und gucken Sie, ob sich da Feinde eingenistet haben. Wenn Sie jemanden sehen, werden Sie nichts unternehmen. Beobachten und Bericht erstatten. Sie haben zwei Stunden Zeit. Das sollte hoffentlich reichen. Wenn Sie bis dahin nicht zurück gekommen sind, oder sollte ein Gefecht ausbrechen, kommen wir mit schwerem Geschütz. Bleiben Sie außerdem zusammen. Ich hab keine Lust darauf, dass uns jemand auch noch verschütt geht." Er holt sein Fernglas raus und gibt das Berta. "Hier. Das krieg ich aber wieder. Noch Fragen? Ansonsten Abmarsch. Seien Sie vorsichtig und so unauffällig wie möglich."

Oberst E. Heeresleitung
Jörg dreht das Motorrad zum Ausgang, sodass Hertha ein gutes Schussfeld hat. Sie bleibt sitzen und macht das MG klar. Jörg stoppt die Maschine, sitzt ab, wirft sein Karabiner über die Schulter und hilft Hertha mit dem Munitionsgurt, wie sie es einstudiert haben. Dann steckt er sich eine Kippe in den Mundwinkel. Karl und Hans fahren ihre Motorräder auch abfahrbereit hin, stellen sie aus und nehmen ebenfalls die Karabiner in die Hand. Sie spähen unruhig ins Dickicht. Die Sicht beträgt ein paar Meter nur... Es riecht nach Motorradabgasen und Wald, feuchte Erde und zusätzlich leicht faulig um Freds Motorrad herum.

Elderik Schlosser
Auch Elderik versucht nützlich auszusehen, reiht die Maschine in die Barrikade ein und bewaffnet sich. Dabei hofft er, dass es nicht zu einem erneuten Schusswechsel kommt.

Fred Richter
Fred parkt sein Motorrad am Rand des kleinen Weges und steigt ab.
An Berta gerichtet: "Nimm nur das nötigste mit. Nichts was dich behindert oder unnötigen Lärm machen kann." Daraufhin beginnt Fred damit alle unnötigen Sachen am Motorrad zu verstauen, schnappt sich dein Kar98 mit Zielfernrohr und stopft sich noch extra Munition in die Taschen. Nach einem letzten Check der angelegten Ausrüstung stellt sich Fred abseits hin, um die Gebäude und deren nähere Umgebung aus zu loten. Mit einem Blick zu Berta wartet er, bis sie auch soweit ist.

Christina Wächter
Kramt ein paar Sanitätshandschuhe aus der Arzttasche streift sich diese über, sucht sich ein ebene Fläche wischt dort einmal mit dem Fuß drüber um den gröbsten Dreck zur Seite zu kehren. Dann dreht sie sich zu Freds Motorrad um wuchtet die Leiche runter platziert die Leiche, auf dem Boden Holt ihre Arzttasche und beginnt mit einer Autopsie, während sie Elsa immer wieder anweist irgendetwas aufzuhalten oder Ihr Instrumente zu geben.

Oberst E. Heeresleitung
Von diesem Versteck ist das Ziel nicht auszumachen. Die Kundschafter werden sich näher heran schleichen müssen.

Oberst E. Heeresleitung
Die Leiche weißt Merkmale vom eingetretenen Tod auf. Ursprünglich war die ca. 165cm große Person drahtig und schlank. Die hellgrüne, gedeckte Hautfarbe hat einen leichten Blauschimmer. Es riecht faulig... Fliegen sind keine in der Nähe. Die Kleidung ist alt, abgerissen und, dreckig. Sie hat einen Blutfleck auf dem Rücken, der wohl von einer tiefen Stichwunde direkt unterhalb des Halses stammt. Die Hauptschlagader wurde durchtrennt. Weiter ist auffällig, dass der linke Arm fehlt, abgerissen kurz unterhalb der Schulter. Eine Schusswunde am Bauch ist zu erkennen. Jedoch gibt es keine Blutflecken am Arm oder Bauch. Die Augen sind offen, der Blick gebrochen. Rechts ist ein kleines, knubbeliges Ohr zu sehen, das linke scheint abgeschnitten worden zu sein und ist fast verheilt. Wahrscheinlich trat der Primärtod nicht lange nach dem Ohrverlust ein. Der Körper an sich ist mit mehreren Brandnarben versehen, am Torso, Armen und Beinen. Die Meisten sind verheilt oder nahezu, es gibt keine frischen. Der Goblin scheint nicht sonderlich viel Spaß erlebt zu haben, bevor er verschied. Oder das Volk hat einen sonderbaren Humor.

Oberst E. Heeresleitung
Während der Autopsie geht Christina recht fachmännisch heran und wirkt routiniert. Vielleicht ein wenig blass um die Nasenspitze. Elsa muss mit der Magenrebellion ringen, ihr geht es nicht sonderlich gut. Gerade, als Christina fertig ist, wendet Elsa sich ab und verliert gegen den Aufstand der Nahrungsverwertung.

Berta Mühlbauer
Josephine packt das Fernglas, das sie von Harm bekommen hat, ein. Dazu kommen wie bei Fred noch etwas Munition, ihre Waffe und ein Taschenmesser. Danach dreht sie sich um und folgt Fred an die Seite, um sich langsam dem Hof zu nähern. Zu Fred: „Wir müssen näher ran. Von hier ist nichts zu erkennen. Welchen Weg sollen wir nehmen?"

Harm Clausen
Da die beiden anscheinend keine Fragen mehr haben, geht Harm rüber zu Christina und Elsa. Er übergeht geflissentlich, dass Elsa sich gerade erbrochen hat. "Haben Sie schon was für mich? Hatte er irgendetwas bei sich, also in den Taschen?"

Oberst E. Heeresleitung
Die Taschen sind leer, keine Erkennungsmarke oder Abzeichen. Es ist auch keine Uniform an sich. Graubraune ärmliche Kleidung, einfach gehalten und billig. Die Schuhe sind ebenfalls ausgetreten und lange im Dienst gewesen.

Elsa Winter
"Und ich dachte immer, ich hätte im Zirkus schon alles gesehen", murmelt Elsa halblaut, wischt sich den Mund ab und geht zurück zu ihrer Maschine als sie sicher ist, dass Christina sie gerade nicht braucht. Dann nimmt sie einen Schluck aus ihrer Wasserflasche und spült sich damit den Mund um.

Christina Wächter
Wischt sich mit dem Ärmel ein bisschen Schweiß von der Stirn und wieder holt das oben genannte dazu noch: Ich habe nichts Sonderbares gerochen außer Verwesung, auch keine Parasiten oder ähnliches also keine Anzeichen von mondäner Fremdeinwirkung. Ich besitze leider auch keine Magie mit der ich erkennen könnte was für ein Zauber auf diese Kreatur gewirkt hat falls überhaupt vorhanden. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären wie diese Kreatur noch vor 5min aufrecht stehen konnte

Oberst E. Heeresleitung
oder vor zwei Stunden...

Oberst E. Heeresleitung
Von der Abzweigung zum Hof bis zum Tor sind es geschätzt 300-350m. Die Scheune und Stall bestehen aus Holz, das Wohnhaus ist Fachwerk. Der Hof ist etwas heruntergekommen, aber dennoch solide. Leben, im weitesten Sinne, ist keins auszumachen. Weder Personen, noch Tiere oder andere Bewegungen.

Fred Richter
"Ich würde vorschlagen, dass wir rechts von der Straße erstmal weiter in den Wald gehen. Dann im Bogen parallel zur Straße soweit, wie wir kommen. Dann haben wir die Sonne im Rücken. Da es gerade windstill ist, müssen wir darauf nicht groß achten. Wichtig ist nur, dass wir leise sind und die Gebäude genau beobachten. Besonders die Fenster. Oder hast du einen besseren Vorschlag?"

Berta Mühlbauer
„Würde ich genauso machen." Josephine rückt ihr Gewehr zurecht und marschiert dann, wie von Richter vorgeschlagen, rechts entlang, bis sie den Wald erreicht. Beobachtet dabei die Gebäude und den Wald auf ungewöhnliche Bewegungen

Fred Richter
Fred folgt Berta mit vorgehaltener Waffe. Die Augen schweifen stets zum Weg bzw. den Gebäuden und in den Wald hinein. Langsam und leise vorwärts, bis eine geeignete Position gefunden ist, von der man die Gebäude gut beobachten kann.

Oberst E. Heeresleitung
Die beiden schleichen am Waldrand entlang, gut verborgen durch das Unterholz Richtung Brücke. Im Wald fällt euch nichts Auffälliges auf. Der Bach plätschert fröhlich und wird immer lauter, je näher ihr kommt. Keine 50 Meter ist er entfernt, als ihr in den Hof einsehen könnt. Ihr haltet an, kauert euch in Deckung und beobachtet das Gelände und den Hof... Keine Menschenseele... kein Tier... kein Lebewesen... keine sich bewegenden Dinge... Windstille... Waldgeruch... Kein Vogelzwitschern... es ist wahrlich unheimlich. Auf einem Hof müssten Fuhrwerke zu sehen sein. Hühner, die nach Dingen picken, andere Tiere... vielleicht ein Hund? Oder Bewohner, die geschäftig ihrer Arbeit nachgehen... nichts... nur der eigene Atem ist zu hören... ein leises rascheln, wenn ihr eure Position etwas verändert... und der fröhliche Bach...

Elderik Schlosser
Die beiden waren schon eine Weile weg. Unruhig sah Elderik sich um. Es wurde immer dunkler. "Sollen wir eine Grube für ein kleines Feuer ausheben?", fragte er den befehlshabenden Harm. Seine Hände spielten dabei an einem Schraubendreher und im Geist überlegte er, ob er nicht eine bessere, mobilere Halterung für die Geschütze basteln könnte, damit sie Positionsgerechter an den Wagen oder Motorrädern montiert werden konnten.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha murmelt leise vor sich hin: "irjendwat stimmt hier nich... Et is zu leise..."

Harm Clausen
Harm beobachtet Christina bei ihrer Arbeit und guckt hin und wieder ungeduldig auf seine Uhr. "Nein. Keine Grube. Kein Feuer. Wir werden hier nur warten, bis die beiden zurück sind und uns grünes Licht geben. Dann können wir endlich unser HQ beziehen und mit etwas Glück gibt es da sogar ein paar Betten."

Oberst E. Heeresleitung
Beim genaueren Hinsehen mit dem Fernglas und Zielfernrohr erkennen die beiden Kundschafter, dass die Stallungen und das Haupthaus sehr viele Reparaturen hinter sich hat, viel Flickwerk und Instantsetzung.

Berta Mühlbauer
„Wer auch immer hier lebt macht sich viel Mühe um den Hof. Der würde nicht einfach so aufgegeben werden." sagt Josephine. „Wir sollten etwas näher ran. Sollen wir die Stallungen zuerst inspizieren? Über den Zaun und, wenn möglich, hinter das Gebäude, damit wir geschützt sind?"

Fred Richter
kratzt sich am Kopf und schaut zu Berta "Er sagte, wir sollen es auskundschaften und so nahe ran, wie möglich. Lass uns zuerst eine Runde entgegen dem Uhrzeigersinn um die Gebäude machen. Nur um ganz sicher zu gehen. Dann können wir vom Wald aus direkt zum Hauptgebäude."

Oberst E. Heeresleitung
Dafür müssten die Beiden den Weg und die freie Fläche überqueren und wären von der jetzigen Position gut sichtbar. Als Fred den Kopf dreht, glaubt er eine Bewegung im Innenhof wahrgenommen zu haben.

Fred Richter
Zielt mit dem Gewehr in die Richtung der Bewegung und schaut noch einmal genau durch das Zielfernrohr

Oberst E. Heeresleitung
Er sieht keine Bewegung... aber die eine Tür steht offen vom Haupthaus, ein Seiteneingang zu euch gewandt

Fred Richter
Leise zu Berta: "Die Tür beim Haupthaus war vorhin noch nicht offen. Nochmal alles absuchen. Da ist wohl doch jemand oder etwas..."

Berta Mühlbauer
Josephine hebt ihr Gewehr und sucht den Hof ab

Oberst E. Heeresleitung
Durch die Vergrößerungsgläser ist nichts zu erkennen... doch halt, da erhascht Berta einen kurzen Blick auf braungrüne Kleidung, die gerade durch die Tür wieder verdeckt werden, als diese geschlossen wird. Ein kurzer Augenblick nur, aber Berta ist sich sicher, die selbe oder ähnliche Kleidung wie der Kumpel, den Fred zur Party mitgebracht hat, gesehen zu haben.

Oberst E. Heeresleitung
Der Leichenleichnam bei Christina intensiviert seinen süß-fauligen Geruch.
Hertha dreht den Kopf und schaut kurz zurück über die breite Schulter: "Fred, haste wieder jeschisse? ... Fred?"

Elderik Schlosser
"Gertha, Fred ist doch gar nicht da. Er ist hoffentlich am Gehöft, er sollte noch nicht zurück sein.", meint er und zieht einen Lappen, um seine Waffe abzuwischen. Dann würde er sie kurz warten, Munition raus, Lauf prüfen...

Oberst E. Heeresleitung
Bertha: "Wat is Gertha? Willste Reiten oder wat?" lacht "Ick meene ja nur, et müffelt nach Freds Scheiße"

Elderik Schlosser
Er räusperte sich. Er schluckte. "Gr, gr, meinte doch Hertha. Also Hertha, was? Nach Freds, was?", er sah irritiert auf und sich um.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha schnüffelt: "ja riechste dat denn nich? wie-der-lich... Als ob hier ena lange verreckt is."

Elderik Schlosser
Schlosser sah sich zu Elsa um und deutete auf den Leichnam. "Wie der da?", skeptisch sah er in den Eingeweidehaufen.

Elsa Winter
Elsa wirft nur einen kurzen Blick auf die untersuchte Leiche. "Ja, der riecht definitiv ziemlich streng", murmelt sie und rümpft die Nase

Oberst E. Heeresleitung
Der alte Knabe verwelkt zusehends um einiges, schrumpelt etwas zusammen, stinkt fürchterlich und es wimmelt von Maden und Fliegen. Als ob er seine beste Zeit hinter sich hätte.
Harm, Christina, Elsa und Elderik wird es ganz anders...

Christina Wächter
Christina hält sich ein Tuch vor die Nase und sagt: Wirklich faszinierend welche Art von Magie da wohl dahintersteckt...

Elsa Winter
"Urgh, was macht der denn jetzt?!" angewidert zieht Elsa eine Augenbraue hoch.

Christina Wächter
nimmt entspannt noch eine Probe
Keine Ahnung was der da macht aber ich will wissen was es ist

Oberst E. Heeresleitung
Er scheint seinen normalen Zerfall seit seinem Todeszeitpunkt nachzueilen, bis es sich wieder verlangsamt und schließlich aufhört

Elderik Schlosser
Als Hertha erneut darauf verwies, bemerkte er es nun gänzlich. Ein kalter Schauer ging über seinen Rücken, als er sah, wie das Fleisch verdarb, Maden hervorkrochen und die Leichensäfte hervorquellten. Ebenso aufwallend war das Mittagessen, das in den Hals hochschlich und seinen Weg in die Freiheit suchte.
Angeekelt würgte er hoch, drehte sich nur schnell genug weg, damit er nicht jemanden traf.
Röhrend erbrach er sich.

Oberst E. Heeresleitung
Berta hört das Röhren und Fred erkennt eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Dammhirsch. Das kam aus der Richtung der Wartenden...
Die Zeit verrinnt, die Gruppe wartet auf die Rückkehr der beiden Kundschafter. Langsam beginnt es zu dämmern im Wald.

Fred Richter
"Konntest du noch etwas sehen?"

Oberst E. Heeresleitung
Die Tür vom Haupthaus öffnet sich, ein Grünling geht gemächlich Richtung Stalltür. Vor der Brust trägt er mit beiden Händen ein eingewickeltes Bündel. Er trägt ähnliche abgerissene Kleidung, wie die Personen vom Überfall. Auf seinen dunklen Haaren ist eine flache Mütze.

Fred Richter
"Lass uns leise wieder zurück und Meldung machen. Wir wissen jetzt auf jeden Fall, dass der Hof nicht leer steht." deutet Berta an, dass sie vorweg gehen soll und sichert zu allen Seiten ab

Elderik Schlosser
Noch immer schüttelte es den jungen Soldaten. Seine Hoffnung war nun, dass die Dunkelheit die Spuren seiner geringen Selbstbeherrschung verschluckte. Etwas zittrig spülte er sich ein wenig den Mund aus. Wo blieben die beiden? Ob man Schüsse hören würde aus der Entfernung?

Berta Mühlbauer
Berta legt das Gewehr an und geht vorweg zurück zum Rest der Truppe

Oberst E. Heeresleitung
Die beiden erreichen ohne weitere Zwischenfälle die Gruppe.

Elderik Schlosser
Aufgeschreckt schaut Elderik auf. "Harm!", zischt er ein wenig und versucht die Aufmerksamkeit der Truppe auf die Späher zu lenken. Prüfend, ob sich Schatten hinter ihnen bewegen, starrt er in die zunehmende Finsternis.

Fred Richter
tritt mit Berta zusammen aus dem Wald und nähert sich der Truppe. "Unterfeldwebel Clausen, melden uns vom Sondereinsatz zurück. Wir sind nicht komplett um den Hof herum, konnten aber Aktivitäten verzeichnen. Mindestens eine grünhäutige Person ist in den Gebäuden. Keine sichtbaren Waffen. Die Person schien sich eher normal auf dem Gelände zwischen den Gebäuden hin und her zu bewegen. Ansonsten war alles ruhig."

Oberst E. Heeresleitung
Dunkle Wolken ziehen von Osten her auf.

Harm Clausen
Als Fred Harm anspricht, zuckt dieser erst einmal zusammen. Er schien wohl gerade etwas geistig abwesend gewesen zu sein. "So verstanden. Danke. So ein Mist aber auch. Das macht das alles nicht gerade leichter. Letzter Befehl war, unsere Stellung einzunehmen. Hatte nicht gedacht, dass wir die tatsächlich erst einnehmen müssen." Er reibt sich die Augen. "So ein Dreck. Mit den Krads sind wir schneller bei den Häusern, aber gleichzeitig viel zu laut und auch überhaupt nicht für Häuserkampf ausgelegt. Andererseits, wenn wir jetzt unsere Räder hier lassen und uns zu Fuß anschleichen, bleiben die Räder nur dürftig bewacht. Ich hör den Feldwebel jetzt schon schreien, wenn uns eins verloren geht."
Er seufzt und überlegt noch ein bisschen, bis er schließlich eine Entscheidung fällt. Ohne zu brüllen schafft er sich Aufmerksamkeit und versammelt die gesamte Truppe um die Karte. "Alles klar. Kaiser, Schmidt, Schulz und Weber. Ihr bleibt hier und bewacht die Räder. Sollte hier etwas passieren, womit ihr nicht zurechtkommt, nehmt ihr die Räder mit Beiwagen und eines der Räder mit dem ganzen Werkzeug und fahrt zum Hof. Am besten tarnt ihr die anderen Räder. Mit etwas Glück wird dann ja das eine oder andere nicht gesehen. Der Rest: Schnappt euch Gewehr und Munition. Wir gehen zu Fuß zum Hof runter. Der Plan ist wie folgt: Zuerst über die Straße und durch den Wald so nah an den Hof ran wie möglich. Das sollte hier sein." Er deutet auf die Waldgrenze zwischen dem Haupthaus und der Scheune. "Hier trennen wir uns auf. Wächter und Mühlbauer bleiben bei mir. Wir schleichen uns an die Scheune ran. Richter übernimmt den zweiten Trupp und gibt uns Deckung bis wir in Sicherheit sind. Danach Wechsel. Wir decken euch, bis ihr am Haupthaus angekommen seid. Danach stellt mein Trupp die Scheune sicher und eurer das Haupthaus. Wenn nötig und möglich, nehmt Gefangene. Ihr schießt erst, wenn auf euch geschossen wird. Ist das klar? Bleibt so lange unsichtbar und lautlos, wie möglich." Er guckt in die Runde. "Noch Fragen?"

Fred Richter
wirft einen Blick in die Runde
"Nein. Keine Fragen."

Christina Wächter
Wirft die Handschuhe in eine Mülltüte und schultert ihr Gewehr

Elderik Schlosser
Nervös sah er Karl an. Wer hatte wohl mehr Glück, das würde sich zeigen. Alles nötige aufgenommen, das Gewehr nochmal geprüft und hinterher ging es. Er versuchte sich alles zu merken uns nickte. Er War dankbar keine leitende Rolle zu übernehmen, sowas, wie gezeigt, konnte er nicht.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha nickt: "Ick halt die Ogen offen." Die anderen drei beginnen umsichtig die restlichen Räder zu tarnen.
Berta Mühlbauer
Josephine schüttelt den Kopf. Sie überprüft ihr Gewehr auf Einsatzfähigkeit, dann ist sie bereit.

Elsa Winter
"Keine weiteren Fragen", meint Elsa nur, überprüft kurz ihre Waffen und wartet darauf, dass es losgeht. Irgendwie freut sie sich sogar darauf.

Oberst E. Heeresleitung
Die Sechs machen sich bereit und schlüpfen dann aus der Deckung. Sie laufen geduckt über die Straße, nach alle Richtungen hin aufmerksam. Der Waldrand auf der anderen Seite wird ohne Zwischenfälle erreicht. Es wird schneller dunkel, als gedacht. Sie schleichen durch den Wald, in zweier Kolonnen. Fred und Harm führen ihre Gruppe an, gehen mit einigen Metern Distanz zueinander auf das Ziel zu. Sie kommen unbeschadet am Waldrand wieder heraus. 20-30m entfernt ist die Rückseite des Haupthauses. Im Erdgeschoss sind vier Fenster, alle mit Läden geschlossen. Ein Dachgeschoss ohne Fenster schützt das Haus vor dem aufziehenden Sturm. Ein paar Schritte vom Waldrand entfernt ist ein Holzzaun, solide und etwas mehr als Hüfthoch, bestehend aus drei Querbohlen. Wenig Deckung und Sichtschutz.

Fred Richter
dreht sich zu Winter und Schlosser um und schiebt sich einen neuen Streifen Kautabak in den Mund leise "Wir bleiben hier, bis die anderen angekommen sind. Winter. Rechts absichern." deutet auf die Scheune und rechts davon "Schlosser. Du nimmst die linke Seite." deutet auf das Haupthaus und den Bereich links davon "Ich übernehme die Mitte. Sobald wir dran sind, leise zum Haupthaus vorrücken. Auf mein Zeichen gehen wir durch die Nebentür. Alles was sich bewegt und nicht zu uns gehört wird sofort gemeldet! Alles was eine Waffe trägt und nicht zu uns gehört wird bewegungsunfähig gemacht. Verstanden?"

Elderik Schlosser
Er nickt, mit einem stummen Stoßgebet schleicht er zur linken Seite und Positioniert seine Waffe. Etwas zittrig richtet er den Lauf aus. Auf Richter achtend, wartet er ab. Seine Gedanken kreisen dabei um etwas beruhigendes, eine Motor, als Antrieb für eine Kurbelwelle, die eine Batterietrommel bewegt.

Elsa Winter
Sie nickt und wendet sich dann nach rechts. Die Waffe im Anschlag ein leichtes Grinsen im Gesicht wartet sie auf den Rest.

Oberst E. Heeresleitung
Es donnert...

Harm Clausen
Harm sieht sich die Strecke bis zur Scheune an. Keine dreißig Meter und nur eine Hürde. Oberfeldwebel hatte wesentlich schlimmeres in der Grundausbildung auf Lager für sie gehabt. Sollte also im Notfall auch im Sprint mehr als machbar sein. Aber jetzt zählt erst einmal Lautlosigkeit. Mit gezogener Pistole geht er in die Hocke und macht sich, mit einem letzten Nicken in Richtung Fred, so lautlos (und schnell) wie möglich auf in Richtung Scheune.

Oberst E. Heeresleitung
Harm läuft recht leise los, springt über den Zaun und wetzt bis zur Rückseite der Scheune an die Ecke.
Es blitzt in der Ferne, kurze Zeit später rollt der Donner herüber.

Elderik Schlosser
Etwas übernervös sucht er den verdunkelten Weg nach Feinden und Unstimmigkeiten ab, als der Blitz über die Landschaft preschte und der Donner in seinen Ohren dröhnte. Er erschrak, zog die Waffe näher an sich und konnte ein Zittern nicht unterdrücken. Er musste sich beruhigen, beruhige dich. Es ist nur ein Gewitter, es regnet vielleicht etwas, da sind nur ein paar Feinde zum Töten... Doch es half nichts. Der Gedanke, erneut solch einer Leiche zu begegnen oder gar Verursacher solcherlei zu sein, ließ ihn unter dem Gewitter nur weiter zittern. Sanft ist das Klappern der Zähne und der Waffe zu hören, während er zittert.

Elsa Winter
Elsa schwingt sich lautlos über den Zaun und dahinter ins Gras. Das Wetter stört sie nicht. Wird sie eben nass. Das Geklapper allerdings nervt ein wenig. "Alles gut bei dir?", ihr Kopf wendet sich zu Elderik, der Ursache des Klapperns, ihre Stimme ist so leise, dass man sie über das Wetter kaum hören kann.

Elderik Schlosser
Irritiert sah er sie an. "E...Elsa, was machst du? Bitte, bleib hier.", zischt Elderik ihr zu. "Sollten wir nicht hinter dem Zaun warten?" Ihre Frage hatte er im Klappern seiner Gerätschaft überhört.

Elsa Winter
"Willst du durch einen Zaun schießen?", fragt sie zurück. "Stell doch mal das Geklapper ab, da kann man ja gleich ne Flagge hissen, dass wir hier sind!" Ihr Blick wandert zwischen Elderik, den anderen und der Stelle, die sie absichern soll, hin und her, aufmerksam, abwartend.

Oberst E. Heeresleitung
Harm sieht, wie zwei Leute, einer Hellgrün und kleiner, einer dunkelgrüner und bulliger zügig vom Haupthaus zum Stall gehen, dort dein Torflügel auf einer Seite öffnen und hineinschlüpfen. Das Tor bleibt einen Spalt offen, jedoch zeigt er in die andere Richtung.

Elderik Schlosser
Etwas zittrig zeigt Elderik wie er die Waffe an den Zaun anlehnt um zu zielen, versucht jedoch ebenfalls bereit zu sein, rasch diesen zu überwinden. "Wir können die Zaun etwas als Deckung nutzen, er ist aus Holz.", meint er und versucht sich zusammenzureißen. Es dauert einen Moment, dann klappert er nicht mehr. Doch sein Herz und seine Nervosität sind nicht verschwunden. Elderik fragt sich, wie Elsa so ruhig bleiben kann. Ein wenig unauffällig versucht er sie zu mustern.

Fred Richter
leise, aber in einem beißenden Ton: "Mühlbauer, Wächter, seht zu, dass ihr eure Ärsche über den Zaun bekommt! Clausen wird ganz alleine da vorne sonst noch aufgefressen..."

Harm Clausen
Nachdem die beiden Gestalten in den Stall gegangen sind, dreht Harm sich in Deckung und zu seinen Kameraden zu. Mit seiner freien Hand klopft er sich zwei Mal an den Kopf (Feinde) und hebt dann zwei Finger hoch (zwei Stück). Danach deutet er auf den Stall (die Richtung). Pause. Er zeigt auf Berta und Christina (bzw. in die Richtung wo er sie zuletzt gesehen hatte) und senkt den Ellenbogen zwei Mal schnell nach unten (Marsch Marsch!). Danach lugt er wieder hinter der Ecke hervor und späht und horcht nach Feinden.

Christina Wächter
Macht sich daran ihren "Arsch" über den Zaun zu bringen, was ihr erstaunlich gut gelingt.

Berta Mühlbauer
Josephine zieht die beleidigt die Augenbraue hoch. Arsch? Selber Arsch denkt sie, und schwingt sich elegant über den Zaun. Danach folgt sie Harm leise zur Ecke und hält nach Feinden Ausschau.

Oberst E. Heeresleitung
Während Wächter hinter dem Zaun noch ausharrt, öffnen sich die Fensterläden an der Haupthausseitenseite im Erdgeschoss mit einem Ruck und die Läden knallen gut wahrnehmbar an die Hauswand. Im selben Moment blitzt es einmal ordentlich und in kurzem Abstand dazu knallt der Donner laut und kräftig, das Gewitter ist fast über dem Hof und es fängt an zu regnen. Die nächsten Ereignisse folgen dicht aufeinander...

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