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Orbi

33, Männlich

Beiträge: 16

Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 14.01.2019 13:09

Oberst E. Heeresleitung
Die Gruppe formiert sich nach ein paar Minuten wieder zur Marschkolonne. Der Weg wird schwieriger zu befahren und die Bäume wachsen immer dichter am Weg. Er ist jedoch vernünftig befahrbar. Nur die Sicht wird immer begrenzter. Das Knattern der Motoren dringt durch den Wald, es ist aber nichts zu sehen an weiteren Gestalten, Tieren oder Bewegungen. Die Fahrt zieht sich, die Anspannung wächst. Es kann nicht mehr weit sein... Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bäumen und es wird etwas düsterer...

 

Oberst E. Heeresleitung
27.09.1937, 18:12 Uhr Die Gruppe sieht vor sich, wie der Wald in einigen hundert Metern sich öffnet. Der Weg dorthin ist gut einzusehen und ziemlich gerade. Das scheint das Ziel zu sein. Noch ist aus der Entfernung nicht auszumachen, ob und wie viele Gebäude dort stehen, ob eine Brücke über einen Fluss führt.

Elderik Schlosser
Besorgt schaut Elderik nach vorn. Kein Hinweisschild oder Darstellung, ob diese Straße irgendwo hinführt. Schon fast sicher rechnet er mit einem Umweg, der plötzlich auftaucht oder einem Hindernis und besieht sich, ob der provisorische Weg irgendwo abgeht oder eine Schneise einen alten Straßengraben markiert.

Harm Clausen
Sobald sich der Weg etwas weitet, fährt Harm auf die linke Seite und setzt den Blinker rechts. Dann betätigt er mehrere Male die Lichthupe. Er drosselt die Geschwindigkeit.

Elderik Schlosser
Als Harm hielt, stellte auch er sich an den Seitenwand und ging die letzten Meter zu Harm. Die steifen Glieder etwas bewegend und sich die Hände reibend, sah er auch das Ding, was Fred dabei hatte. "Wie geht's weiter?", fragte er etwas nervös. "Und lebt das da noch?"

Fred Richter
Fred kommt bei den anderen zum Stehen. Auf Elderiks Frage hin dreht er sich im Sattel nach hinten und klopft Igor mit der flachen Hand auf den Rücken. Nachdem keinerlei Reaktion von Igor kommt, schaut er wieder zu Elderik. "Nein. Der ist total kaputt. Aber vielleicht kann unser Sani uns näheres sagen. Abgesehen davon, dass ein Arm fehlt und er anscheinend auch tot ist. Ist vielleicht nicht verkehrt, wenn wir wissen, womit wir es hier zu tun haben. Es könnten ja noch mehr von seinen Brüdern auftauchen."
Fred wirft einen kurzen Blick in die Runde und behält danach den Wald im Auge. Nicht das wirklich noch mehr auftauchen.

Christina Wächter
Hält auch an "Nun es wäre praktisch einen Tisch zum Sezieren zu haben oder zumindest eine flache Oberfläche und fass es nicht zu viel an vielleicht ist es ansteckend"

Harm Clausen
Im Schritttempo fährt Harm an den stehen gebliebenen Motorrädern vorbei und wirft Elderik einen eisigen Blick zu. "Hat irgendjemand was von absteigen gesagt?" Genervt setzt sich Harm an die Spitze der Kolonne. Erst dann hält er endgültig an. Die Karte auspackend versucht er nähere Details über die vor ihnen liegende Gegend herauszufinden. [Wurf 1?] Danach gibt er das Zeichen zur Weiterfahrt, fährt aber erst einmal nur sehr langsam und sucht rechts und links vom Weg nach einem Platz, an dem sie halten können, ohne von der Straße aus gesehen zu werden, aber gleichzeitig für den Notfall sofort auf die Straße zurück preschen können.

Elderik Schlosser
"Wir haben nicht abgesprochen, was eine Lichthupe heißt und ich war so weit vorn, dass ich stehen geblieben bin.", rechtfertigt sich Herr Schlosser.

Oberst E. Heeresleitung
Auf der rechten Seite ist tatsächlich eine Lücke im Wald, vielleicht ein Wildwechselpfad. Der Scheint genug Platz zu bieten, wenn es auch nur knapp wird für die Beiwagen.

Oberst E. Heeresleitung
Karte: Auf der frei werdenden Fläche liegt das Ziel der Übung. Es sind drei Gebäude eingezeichnet, Hufeisenförmig angeordnet. Links und rechts Scheune und Stallung, in der Mitte ein Wohnhaus. Die Gebäude stehen ca. 300m weit nach links hinten versetzt und sind von einem Zaun umgeben Die Straße geht führt nicht direkt an dem Hof vorbei, jedoch in leichtem Linksbogen zum Fluss, ca. 200-250m kreisförmig am Hof vorüber. In beide Richtungen führt ein Weg zum Hof, man könnte mit einem Schlenker abzweigen, zum Hof fahren, weiter zur Brücke und an dieser wieder auf den Weg kommen.

Harm Clausen
Harm fährt auf die kleine Lücke im Wald und hält an. Er wartet, bis ihm alle gefolgt sind, schaltet dann seinen Motor aus und steigt ab. "Motoren aus und absteigen. Wächter, untersuchen Sie die Leiche. Winter, Sie helfen ihr. Der Rest gibt Deckung und sichert im kurzen Umkreis die Umgebung. Mühlbauer und Richter zu mir. Sondermission." Er entfernt sich ein bisschen von den anderen und breitet die Karte für Berta und Fred aus. "Hier sind wir, das da soll unser Hauptquartier sein. Angeblich jedenfalls. Die Aktion an der Kreuzung sagt mir aber, dass wir mit ständigen Überraschungen rechnen dürfen. Sie beide werden gemeinsam das Gehöft auszuspähen. Ich will nicht mit unserer kompletten Ausrüstung in eine Falle fahren. Gehen Sie so nah ran, wie sie können und gucken Sie, ob sich da Feinde eingenistet haben. Wenn Sie jemanden sehen, werden Sie nichts unternehmen. Beobachten und Bericht erstatten. Sie haben zwei Stunden Zeit. Das sollte hoffentlich reichen. Wenn Sie bis dahin nicht zurück gekommen sind, oder sollte ein Gefecht ausbrechen, kommen wir mit schwerem Geschütz. Bleiben Sie außerdem zusammen. Ich hab keine Lust darauf, dass uns jemand auch noch verschütt geht." Er holt sein Fernglas raus und gibt das Berta. "Hier. Das krieg ich aber wieder. Noch Fragen? Ansonsten Abmarsch. Seien Sie vorsichtig und so unauffällig wie möglich."

Oberst E. Heeresleitung
Jörg dreht das Motorrad zum Ausgang, sodass Hertha ein gutes Schussfeld hat. Sie bleibt sitzen und macht das MG klar. Jörg stoppt die Maschine, sitzt ab, wirft sein Karabiner über die Schulter und hilft Hertha mit dem Munitionsgurt, wie sie es einstudiert haben. Dann steckt er sich eine Kippe in den Mundwinkel. Karl und Hans fahren ihre Motorräder auch abfahrbereit hin, stellen sie aus und nehmen ebenfalls die Karabiner in die Hand. Sie spähen unruhig ins Dickicht. Die Sicht beträgt ein paar Meter nur... Es riecht nach Motorradabgasen und Wald, feuchte Erde und zusätzlich leicht faulig um Freds Motorrad herum.

Elderik Schlosser
Auch Elderik versucht nützlich auszusehen, reiht die Maschine in die Barrikade ein und bewaffnet sich. Dabei hofft er, dass es nicht zu einem erneuten Schusswechsel kommt.

Fred Richter
Fred parkt sein Motorrad am Rand des kleinen Weges und steigt ab.
An Berta gerichtet: "Nimm nur das nötigste mit. Nichts was dich behindert oder unnötigen Lärm machen kann." Daraufhin beginnt Fred damit alle unnötigen Sachen am Motorrad zu verstauen, schnappt sich dein Kar98 mit Zielfernrohr und stopft sich noch extra Munition in die Taschen. Nach einem letzten Check der angelegten Ausrüstung stellt sich Fred abseits hin, um die Gebäude und deren nähere Umgebung aus zu loten. Mit einem Blick zu Berta wartet er, bis sie auch soweit ist.

Christina Wächter
Kramt ein paar Sanitätshandschuhe aus der Arzttasche streift sich diese über, sucht sich ein ebene Fläche wischt dort einmal mit dem Fuß drüber um den gröbsten Dreck zur Seite zu kehren. Dann dreht sie sich zu Freds Motorrad um wuchtet die Leiche runter platziert die Leiche, auf dem Boden Holt ihre Arzttasche und beginnt mit einer Autopsie, während sie Elsa immer wieder anweist irgendetwas aufzuhalten oder Ihr Instrumente zu geben.

Oberst E. Heeresleitung
Von diesem Versteck ist das Ziel nicht auszumachen. Die Kundschafter werden sich näher heran schleichen müssen.

Oberst E. Heeresleitung
Die Leiche weißt Merkmale vom eingetretenen Tod auf. Ursprünglich war die ca. 165cm große Person drahtig und schlank. Die hellgrüne, gedeckte Hautfarbe hat einen leichten Blauschimmer. Es riecht faulig... Fliegen sind keine in der Nähe. Die Kleidung ist alt, abgerissen und, dreckig. Sie hat einen Blutfleck auf dem Rücken, der wohl von einer tiefen Stichwunde direkt unterhalb des Halses stammt. Die Hauptschlagader wurde durchtrennt. Weiter ist auffällig, dass der linke Arm fehlt, abgerissen kurz unterhalb der Schulter. Eine Schusswunde am Bauch ist zu erkennen. Jedoch gibt es keine Blutflecken am Arm oder Bauch. Die Augen sind offen, der Blick gebrochen. Rechts ist ein kleines, knubbeliges Ohr zu sehen, das linke scheint abgeschnitten worden zu sein und ist fast verheilt. Wahrscheinlich trat der Primärtod nicht lange nach dem Ohrverlust ein. Der Körper an sich ist mit mehreren Brandnarben versehen, am Torso, Armen und Beinen. Die Meisten sind verheilt oder nahezu, es gibt keine frischen. Der Goblin scheint nicht sonderlich viel Spaß erlebt zu haben, bevor er verschied. Oder das Volk hat einen sonderbaren Humor.

Oberst E. Heeresleitung
Während der Autopsie geht Christina recht fachmännisch heran und wirkt routiniert. Vielleicht ein wenig blass um die Nasenspitze. Elsa muss mit der Magenrebellion ringen, ihr geht es nicht sonderlich gut. Gerade, als Christina fertig ist, wendet Elsa sich ab und verliert gegen den Aufstand der Nahrungsverwertung.

Berta Mühlbauer
Josephine packt das Fernglas, das sie von Harm bekommen hat, ein. Dazu kommen wie bei Fred noch etwas Munition, ihre Waffe und ein Taschenmesser. Danach dreht sie sich um und folgt Fred an die Seite, um sich langsam dem Hof zu nähern. Zu Fred: „Wir müssen näher ran. Von hier ist nichts zu erkennen. Welchen Weg sollen wir nehmen?"

Harm Clausen
Da die beiden anscheinend keine Fragen mehr haben, geht Harm rüber zu Christina und Elsa. Er übergeht geflissentlich, dass Elsa sich gerade erbrochen hat. "Haben Sie schon was für mich? Hatte er irgendetwas bei sich, also in den Taschen?"

Oberst E. Heeresleitung
Die Taschen sind leer, keine Erkennungsmarke oder Abzeichen. Es ist auch keine Uniform an sich. Graubraune ärmliche Kleidung, einfach gehalten und billig. Die Schuhe sind ebenfalls ausgetreten und lange im Dienst gewesen.

Elsa Winter
"Und ich dachte immer, ich hätte im Zirkus schon alles gesehen", murmelt Elsa halblaut, wischt sich den Mund ab und geht zurück zu ihrer Maschine als sie sicher ist, dass Christina sie gerade nicht braucht. Dann nimmt sie einen Schluck aus ihrer Wasserflasche und spült sich damit den Mund um.

Christina Wächter
Wischt sich mit dem Ärmel ein bisschen Schweiß von der Stirn und wieder holt das oben genannte dazu noch: Ich habe nichts Sonderbares gerochen außer Verwesung, auch keine Parasiten oder ähnliches also keine Anzeichen von mondäner Fremdeinwirkung. Ich besitze leider auch keine Magie mit der ich erkennen könnte was für ein Zauber auf diese Kreatur gewirkt hat falls überhaupt vorhanden. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären wie diese Kreatur noch vor 5min aufrecht stehen konnte

Oberst E. Heeresleitung
oder vor zwei Stunden...

Oberst E. Heeresleitung
Von der Abzweigung zum Hof bis zum Tor sind es geschätzt 300-350m. Die Scheune und Stall bestehen aus Holz, das Wohnhaus ist Fachwerk. Der Hof ist etwas heruntergekommen, aber dennoch solide. Leben, im weitesten Sinne, ist keins auszumachen. Weder Personen, noch Tiere oder andere Bewegungen.

Fred Richter
"Ich würde vorschlagen, dass wir rechts von der Straße erstmal weiter in den Wald gehen. Dann im Bogen parallel zur Straße soweit, wie wir kommen. Dann haben wir die Sonne im Rücken. Da es gerade windstill ist, müssen wir darauf nicht groß achten. Wichtig ist nur, dass wir leise sind und die Gebäude genau beobachten. Besonders die Fenster. Oder hast du einen besseren Vorschlag?"

Berta Mühlbauer
„Würde ich genauso machen." Josephine rückt ihr Gewehr zurecht und marschiert dann, wie von Richter vorgeschlagen, rechts entlang, bis sie den Wald erreicht. Beobachtet dabei die Gebäude und den Wald auf ungewöhnliche Bewegungen

Fred Richter
Fred folgt Berta mit vorgehaltener Waffe. Die Augen schweifen stets zum Weg bzw. den Gebäuden und in den Wald hinein. Langsam und leise vorwärts, bis eine geeignete Position gefunden ist, von der man die Gebäude gut beobachten kann.

Oberst E. Heeresleitung
Die beiden schleichen am Waldrand entlang, gut verborgen durch das Unterholz Richtung Brücke. Im Wald fällt euch nichts Auffälliges auf. Der Bach plätschert fröhlich und wird immer lauter, je näher ihr kommt. Keine 50 Meter ist er entfernt, als ihr in den Hof einsehen könnt. Ihr haltet an, kauert euch in Deckung und beobachtet das Gelände und den Hof... Keine Menschenseele... kein Tier... kein Lebewesen... keine sich bewegenden Dinge... Windstille... Waldgeruch... Kein Vogelzwitschern... es ist wahrlich unheimlich. Auf einem Hof müssten Fuhrwerke zu sehen sein. Hühner, die nach Dingen picken, andere Tiere... vielleicht ein Hund? Oder Bewohner, die geschäftig ihrer Arbeit nachgehen... nichts... nur der eigene Atem ist zu hören... ein leises rascheln, wenn ihr eure Position etwas verändert... und der fröhliche Bach...

Elderik Schlosser
Die beiden waren schon eine Weile weg. Unruhig sah Elderik sich um. Es wurde immer dunkler. "Sollen wir eine Grube für ein kleines Feuer ausheben?", fragte er den befehlshabenden Harm. Seine Hände spielten dabei an einem Schraubendreher und im Geist überlegte er, ob er nicht eine bessere, mobilere Halterung für die Geschütze basteln könnte, damit sie Positionsgerechter an den Wagen oder Motorrädern montiert werden konnten.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha murmelt leise vor sich hin: "irjendwat stimmt hier nich... Et is zu leise..."

Harm Clausen
Harm beobachtet Christina bei ihrer Arbeit und guckt hin und wieder ungeduldig auf seine Uhr. "Nein. Keine Grube. Kein Feuer. Wir werden hier nur warten, bis die beiden zurück sind und uns grünes Licht geben. Dann können wir endlich unser HQ beziehen und mit etwas Glück gibt es da sogar ein paar Betten."

Oberst E. Heeresleitung
Beim genaueren Hinsehen mit dem Fernglas und Zielfernrohr erkennen die beiden Kundschafter, dass die Stallungen und das Haupthaus sehr viele Reparaturen hinter sich hat, viel Flickwerk und Instantsetzung.

Berta Mühlbauer
„Wer auch immer hier lebt macht sich viel Mühe um den Hof. Der würde nicht einfach so aufgegeben werden." sagt Josephine. „Wir sollten etwas näher ran. Sollen wir die Stallungen zuerst inspizieren? Über den Zaun und, wenn möglich, hinter das Gebäude, damit wir geschützt sind?"

Fred Richter
kratzt sich am Kopf und schaut zu Berta "Er sagte, wir sollen es auskundschaften und so nahe ran, wie möglich. Lass uns zuerst eine Runde entgegen dem Uhrzeigersinn um die Gebäude machen. Nur um ganz sicher zu gehen. Dann können wir vom Wald aus direkt zum Hauptgebäude."

Oberst E. Heeresleitung
Dafür müssten die Beiden den Weg und die freie Fläche überqueren und wären von der jetzigen Position gut sichtbar. Als Fred den Kopf dreht, glaubt er eine Bewegung im Innenhof wahrgenommen zu haben.

Fred Richter
Zielt mit dem Gewehr in die Richtung der Bewegung und schaut noch einmal genau durch das Zielfernrohr

Oberst E. Heeresleitung
Er sieht keine Bewegung... aber die eine Tür steht offen vom Haupthaus, ein Seiteneingang zu euch gewandt

Fred Richter
Leise zu Berta: "Die Tür beim Haupthaus war vorhin noch nicht offen. Nochmal alles absuchen. Da ist wohl doch jemand oder etwas..."

Berta Mühlbauer
Josephine hebt ihr Gewehr und sucht den Hof ab

Oberst E. Heeresleitung
Durch die Vergrößerungsgläser ist nichts zu erkennen... doch halt, da erhascht Berta einen kurzen Blick auf braungrüne Kleidung, die gerade durch die Tür wieder verdeckt werden, als diese geschlossen wird. Ein kurzer Augenblick nur, aber Berta ist sich sicher, die selbe oder ähnliche Kleidung wie der Kumpel, den Fred zur Party mitgebracht hat, gesehen zu haben.

Oberst E. Heeresleitung
Der Leichenleichnam bei Christina intensiviert seinen süß-fauligen Geruch.
Hertha dreht den Kopf und schaut kurz zurück über die breite Schulter: "Fred, haste wieder jeschisse? ... Fred?"

Elderik Schlosser
"Gertha, Fred ist doch gar nicht da. Er ist hoffentlich am Gehöft, er sollte noch nicht zurück sein.", meint er und zieht einen Lappen, um seine Waffe abzuwischen. Dann würde er sie kurz warten, Munition raus, Lauf prüfen...

Oberst E. Heeresleitung
Bertha: "Wat is Gertha? Willste Reiten oder wat?" lacht "Ick meene ja nur, et müffelt nach Freds Scheiße"

Elderik Schlosser
Er räusperte sich. Er schluckte. "Gr, gr, meinte doch Hertha. Also Hertha, was? Nach Freds, was?", er sah irritiert auf und sich um.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha schnüffelt: "ja riechste dat denn nich? wie-der-lich... Als ob hier ena lange verreckt is."

Elderik Schlosser
Schlosser sah sich zu Elsa um und deutete auf den Leichnam. "Wie der da?", skeptisch sah er in den Eingeweidehaufen.

Elsa Winter
Elsa wirft nur einen kurzen Blick auf die untersuchte Leiche. "Ja, der riecht definitiv ziemlich streng", murmelt sie und rümpft die Nase

Oberst E. Heeresleitung
Der alte Knabe verwelkt zusehends um einiges, schrumpelt etwas zusammen, stinkt fürchterlich und es wimmelt von Maden und Fliegen. Als ob er seine beste Zeit hinter sich hätte.
Harm, Christina, Elsa und Elderik wird es ganz anders...

Christina Wächter
Christina hält sich ein Tuch vor die Nase und sagt: Wirklich faszinierend welche Art von Magie da wohl dahintersteckt...

Elsa Winter
"Urgh, was macht der denn jetzt?!" angewidert zieht Elsa eine Augenbraue hoch.

Christina Wächter
nimmt entspannt noch eine Probe
Keine Ahnung was der da macht aber ich will wissen was es ist

Oberst E. Heeresleitung
Er scheint seinen normalen Zerfall seit seinem Todeszeitpunkt nachzueilen, bis es sich wieder verlangsamt und schließlich aufhört

Elderik Schlosser
Als Hertha erneut darauf verwies, bemerkte er es nun gänzlich. Ein kalter Schauer ging über seinen Rücken, als er sah, wie das Fleisch verdarb, Maden hervorkrochen und die Leichensäfte hervorquellten. Ebenso aufwallend war das Mittagessen, das in den Hals hochschlich und seinen Weg in die Freiheit suchte.
Angeekelt würgte er hoch, drehte sich nur schnell genug weg, damit er nicht jemanden traf.
Röhrend erbrach er sich.

Oberst E. Heeresleitung
Berta hört das Röhren und Fred erkennt eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Dammhirsch. Das kam aus der Richtung der Wartenden...
Die Zeit verrinnt, die Gruppe wartet auf die Rückkehr der beiden Kundschafter. Langsam beginnt es zu dämmern im Wald.

Fred Richter
"Konntest du noch etwas sehen?"

Oberst E. Heeresleitung
Die Tür vom Haupthaus öffnet sich, ein Grünling geht gemächlich Richtung Stalltür. Vor der Brust trägt er mit beiden Händen ein eingewickeltes Bündel. Er trägt ähnliche abgerissene Kleidung, wie die Personen vom Überfall. Auf seinen dunklen Haaren ist eine flache Mütze.

Fred Richter
"Lass uns leise wieder zurück und Meldung machen. Wir wissen jetzt auf jeden Fall, dass der Hof nicht leer steht." deutet Berta an, dass sie vorweg gehen soll und sichert zu allen Seiten ab

Elderik Schlosser
Noch immer schüttelte es den jungen Soldaten. Seine Hoffnung war nun, dass die Dunkelheit die Spuren seiner geringen Selbstbeherrschung verschluckte. Etwas zittrig spülte er sich ein wenig den Mund aus. Wo blieben die beiden? Ob man Schüsse hören würde aus der Entfernung?

Berta Mühlbauer
Berta legt das Gewehr an und geht vorweg zurück zum Rest der Truppe

Oberst E. Heeresleitung
Die beiden erreichen ohne weitere Zwischenfälle die Gruppe.

Elderik Schlosser
Aufgeschreckt schaut Elderik auf. "Harm!", zischt er ein wenig und versucht die Aufmerksamkeit der Truppe auf die Späher zu lenken. Prüfend, ob sich Schatten hinter ihnen bewegen, starrt er in die zunehmende Finsternis.

Fred Richter
tritt mit Berta zusammen aus dem Wald und nähert sich der Truppe. "Unterfeldwebel Clausen, melden uns vom Sondereinsatz zurück. Wir sind nicht komplett um den Hof herum, konnten aber Aktivitäten verzeichnen. Mindestens eine grünhäutige Person ist in den Gebäuden. Keine sichtbaren Waffen. Die Person schien sich eher normal auf dem Gelände zwischen den Gebäuden hin und her zu bewegen. Ansonsten war alles ruhig."

Oberst E. Heeresleitung
Dunkle Wolken ziehen von Osten her auf.

Harm Clausen
Als Fred Harm anspricht, zuckt dieser erst einmal zusammen. Er schien wohl gerade etwas geistig abwesend gewesen zu sein. "So verstanden. Danke. So ein Mist aber auch. Das macht das alles nicht gerade leichter. Letzter Befehl war, unsere Stellung einzunehmen. Hatte nicht gedacht, dass wir die tatsächlich erst einnehmen müssen." Er reibt sich die Augen. "So ein Dreck. Mit den Krads sind wir schneller bei den Häusern, aber gleichzeitig viel zu laut und auch überhaupt nicht für Häuserkampf ausgelegt. Andererseits, wenn wir jetzt unsere Räder hier lassen und uns zu Fuß anschleichen, bleiben die Räder nur dürftig bewacht. Ich hör den Feldwebel jetzt schon schreien, wenn uns eins verloren geht."
Er seufzt und überlegt noch ein bisschen, bis er schließlich eine Entscheidung fällt. Ohne zu brüllen schafft er sich Aufmerksamkeit und versammelt die gesamte Truppe um die Karte. "Alles klar. Kaiser, Schmidt, Schulz und Weber. Ihr bleibt hier und bewacht die Räder. Sollte hier etwas passieren, womit ihr nicht zurechtkommt, nehmt ihr die Räder mit Beiwagen und eines der Räder mit dem ganzen Werkzeug und fahrt zum Hof. Am besten tarnt ihr die anderen Räder. Mit etwas Glück wird dann ja das eine oder andere nicht gesehen. Der Rest: Schnappt euch Gewehr und Munition. Wir gehen zu Fuß zum Hof runter. Der Plan ist wie folgt: Zuerst über die Straße und durch den Wald so nah an den Hof ran wie möglich. Das sollte hier sein." Er deutet auf die Waldgrenze zwischen dem Haupthaus und der Scheune. "Hier trennen wir uns auf. Wächter und Mühlbauer bleiben bei mir. Wir schleichen uns an die Scheune ran. Richter übernimmt den zweiten Trupp und gibt uns Deckung bis wir in Sicherheit sind. Danach Wechsel. Wir decken euch, bis ihr am Haupthaus angekommen seid. Danach stellt mein Trupp die Scheune sicher und eurer das Haupthaus. Wenn nötig und möglich, nehmt Gefangene. Ihr schießt erst, wenn auf euch geschossen wird. Ist das klar? Bleibt so lange unsichtbar und lautlos, wie möglich." Er guckt in die Runde. "Noch Fragen?"

Fred Richter
wirft einen Blick in die Runde
"Nein. Keine Fragen."

Christina Wächter
Wirft die Handschuhe in eine Mülltüte und schultert ihr Gewehr

Elderik Schlosser
Nervös sah er Karl an. Wer hatte wohl mehr Glück, das würde sich zeigen. Alles nötige aufgenommen, das Gewehr nochmal geprüft und hinterher ging es. Er versuchte sich alles zu merken uns nickte. Er War dankbar keine leitende Rolle zu übernehmen, sowas, wie gezeigt, konnte er nicht.

Oberst E. Heeresleitung
Hertha nickt: "Ick halt die Ogen offen." Die anderen drei beginnen umsichtig die restlichen Räder zu tarnen.
Berta Mühlbauer
Josephine schüttelt den Kopf. Sie überprüft ihr Gewehr auf Einsatzfähigkeit, dann ist sie bereit.

Elsa Winter
"Keine weiteren Fragen", meint Elsa nur, überprüft kurz ihre Waffen und wartet darauf, dass es losgeht. Irgendwie freut sie sich sogar darauf.

Oberst E. Heeresleitung
Die Sechs machen sich bereit und schlüpfen dann aus der Deckung. Sie laufen geduckt über die Straße, nach alle Richtungen hin aufmerksam. Der Waldrand auf der anderen Seite wird ohne Zwischenfälle erreicht. Es wird schneller dunkel, als gedacht. Sie schleichen durch den Wald, in zweier Kolonnen. Fred und Harm führen ihre Gruppe an, gehen mit einigen Metern Distanz zueinander auf das Ziel zu. Sie kommen unbeschadet am Waldrand wieder heraus. 20-30m entfernt ist die Rückseite des Haupthauses. Im Erdgeschoss sind vier Fenster, alle mit Läden geschlossen. Ein Dachgeschoss ohne Fenster schützt das Haus vor dem aufziehenden Sturm. Ein paar Schritte vom Waldrand entfernt ist ein Holzzaun, solide und etwas mehr als Hüfthoch, bestehend aus drei Querbohlen. Wenig Deckung und Sichtschutz.

Fred Richter
dreht sich zu Winter und Schlosser um und schiebt sich einen neuen Streifen Kautabak in den Mund leise "Wir bleiben hier, bis die anderen angekommen sind. Winter. Rechts absichern." deutet auf die Scheune und rechts davon "Schlosser. Du nimmst die linke Seite." deutet auf das Haupthaus und den Bereich links davon "Ich übernehme die Mitte. Sobald wir dran sind, leise zum Haupthaus vorrücken. Auf mein Zeichen gehen wir durch die Nebentür. Alles was sich bewegt und nicht zu uns gehört wird sofort gemeldet! Alles was eine Waffe trägt und nicht zu uns gehört wird bewegungsunfähig gemacht. Verstanden?"

Elderik Schlosser
Er nickt, mit einem stummen Stoßgebet schleicht er zur linken Seite und Positioniert seine Waffe. Etwas zittrig richtet er den Lauf aus. Auf Richter achtend, wartet er ab. Seine Gedanken kreisen dabei um etwas beruhigendes, eine Motor, als Antrieb für eine Kurbelwelle, die eine Batterietrommel bewegt.

Elsa Winter
Sie nickt und wendet sich dann nach rechts. Die Waffe im Anschlag ein leichtes Grinsen im Gesicht wartet sie auf den Rest.

Oberst E. Heeresleitung
Es donnert...

Harm Clausen
Harm sieht sich die Strecke bis zur Scheune an. Keine dreißig Meter und nur eine Hürde. Oberfeldwebel hatte wesentlich schlimmeres in der Grundausbildung auf Lager für sie gehabt. Sollte also im Notfall auch im Sprint mehr als machbar sein. Aber jetzt zählt erst einmal Lautlosigkeit. Mit gezogener Pistole geht er in die Hocke und macht sich, mit einem letzten Nicken in Richtung Fred, so lautlos (und schnell) wie möglich auf in Richtung Scheune.

Oberst E. Heeresleitung
Harm läuft recht leise los, springt über den Zaun und wetzt bis zur Rückseite der Scheune an die Ecke.
Es blitzt in der Ferne, kurze Zeit später rollt der Donner herüber.

Elderik Schlosser
Etwas übernervös sucht er den verdunkelten Weg nach Feinden und Unstimmigkeiten ab, als der Blitz über die Landschaft preschte und der Donner in seinen Ohren dröhnte. Er erschrak, zog die Waffe näher an sich und konnte ein Zittern nicht unterdrücken. Er musste sich beruhigen, beruhige dich. Es ist nur ein Gewitter, es regnet vielleicht etwas, da sind nur ein paar Feinde zum Töten... Doch es half nichts. Der Gedanke, erneut solch einer Leiche zu begegnen oder gar Verursacher solcherlei zu sein, ließ ihn unter dem Gewitter nur weiter zittern. Sanft ist das Klappern der Zähne und der Waffe zu hören, während er zittert.

Elsa Winter
Elsa schwingt sich lautlos über den Zaun und dahinter ins Gras. Das Wetter stört sie nicht. Wird sie eben nass. Das Geklapper allerdings nervt ein wenig. "Alles gut bei dir?", ihr Kopf wendet sich zu Elderik, der Ursache des Klapperns, ihre Stimme ist so leise, dass man sie über das Wetter kaum hören kann.

Elderik Schlosser
Irritiert sah er sie an. "E...Elsa, was machst du? Bitte, bleib hier.", zischt Elderik ihr zu. "Sollten wir nicht hinter dem Zaun warten?" Ihre Frage hatte er im Klappern seiner Gerätschaft überhört.

Elsa Winter
"Willst du durch einen Zaun schießen?", fragt sie zurück. "Stell doch mal das Geklapper ab, da kann man ja gleich ne Flagge hissen, dass wir hier sind!" Ihr Blick wandert zwischen Elderik, den anderen und der Stelle, die sie absichern soll, hin und her, aufmerksam, abwartend.

Oberst E. Heeresleitung
Harm sieht, wie zwei Leute, einer Hellgrün und kleiner, einer dunkelgrüner und bulliger zügig vom Haupthaus zum Stall gehen, dort dein Torflügel auf einer Seite öffnen und hineinschlüpfen. Das Tor bleibt einen Spalt offen, jedoch zeigt er in die andere Richtung.

Elderik Schlosser
Etwas zittrig zeigt Elderik wie er die Waffe an den Zaun anlehnt um zu zielen, versucht jedoch ebenfalls bereit zu sein, rasch diesen zu überwinden. "Wir können die Zaun etwas als Deckung nutzen, er ist aus Holz.", meint er und versucht sich zusammenzureißen. Es dauert einen Moment, dann klappert er nicht mehr. Doch sein Herz und seine Nervosität sind nicht verschwunden. Elderik fragt sich, wie Elsa so ruhig bleiben kann. Ein wenig unauffällig versucht er sie zu mustern.

Fred Richter
leise, aber in einem beißenden Ton: "Mühlbauer, Wächter, seht zu, dass ihr eure Ärsche über den Zaun bekommt! Clausen wird ganz alleine da vorne sonst noch aufgefressen..."

Harm Clausen
Nachdem die beiden Gestalten in den Stall gegangen sind, dreht Harm sich in Deckung und zu seinen Kameraden zu. Mit seiner freien Hand klopft er sich zwei Mal an den Kopf (Feinde) und hebt dann zwei Finger hoch (zwei Stück). Danach deutet er auf den Stall (die Richtung). Pause. Er zeigt auf Berta und Christina (bzw. in die Richtung wo er sie zuletzt gesehen hatte) und senkt den Ellenbogen zwei Mal schnell nach unten (Marsch Marsch!). Danach lugt er wieder hinter der Ecke hervor und späht und horcht nach Feinden.

Christina Wächter
Macht sich daran ihren "Arsch" über den Zaun zu bringen, was ihr erstaunlich gut gelingt.

Berta Mühlbauer
Josephine zieht die beleidigt die Augenbraue hoch. Arsch? Selber Arsch denkt sie, und schwingt sich elegant über den Zaun. Danach folgt sie Harm leise zur Ecke und hält nach Feinden Ausschau.

Oberst E. Heeresleitung
Während Wächter hinter dem Zaun noch ausharrt, öffnen sich die Fensterläden an der Haupthausseitenseite im Erdgeschoss mit einem Ruck und die Läden knallen gut wahrnehmbar an die Hauswand. Im selben Moment blitzt es einmal ordentlich und in kurzem Abstand dazu knallt der Donner laut und kräftig, das Gewitter ist fast über dem Hof und es fängt an zu regnen. Die nächsten Ereignisse folgen dicht aufeinander...

Antworten

Orbi

33, Männlich

Beiträge: 16

Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 26.11.2018 09:04

Oberst E. Heeresleitung
27.09.1937, 07:30 Uhr Garage der Baracke der zweiten Kradgruppe Die sieben Motorräder stehen in einer Reihe. Die Maschinen sind vorbereitet. Auf einem Beiwagen ist das MG36 mit auf einer Lafette montiert. Der zweite Beiwagen enthält das Funkgerät. Nummer drei ist mit dem schweren Werkzeug ausgerüstet. An den übrigen Motorrädern sind die kleine Feldküche und fünf Zweimann-Zelte hinten aufgeschnallt. Scharfe Munition und 2 Tagesrationen für jeden sowie die Spezialausrüstungen bei den entsprechenden Motorrädern in den großen Satteltaschen untergebracht. Heute ist eine Übung anberaumt. Um 8:00 gibt es das Briefing vom OF Klacker. Die Gruppe sollte in voller Gefechtsmontur angetreten sein.
Christina Wächter
Tritt pünktlich in voller Montur an, der OF scheibt die Gruppe aus irgendeinem Grund seit dem ersten Abend zu hassen da ist zu spät kommen das schlimmste was passieren kann. Christina sieht ein bisschen aus wie eine Ameise die das 10fache ihres Körpergewichts trägt
Elsa Winter
In voller Montur und nur Sekunden nach Christina erreicht auch Elsa den Treffpunkt. Genervt schiebt sie eine lose Haarsträhne ihrer schwarzen Mähne zurück hinter ihr linkes Ohr und schnaubte. Momentan kommt sie sich vor wie ein Packesel, aber nach den Schikanen der letzten Wochen sagt sie das lieber nicht laut.
Harm Clausen
Harm ist wie stets seit längerem wach und kommt gerade aus der anderen Richtung, vom Sportplatz. Das Marschgepäck hat er schon auf dem Rücken und der Schweiß läuft an seinem Gesicht herab. Der stetige Schlafmangel und die ständige Anstrengung haben ihm die dunklen Augenringe förmlich ins Gesicht gegraben. Sich das Gesicht wischend geht er schnell an den beiden vorbei, nickt ihnen aber kurz zu und reißt die Tür zur Baracke auf. "Los, Leute, raus raus raus! Antreten!" Die Tür aufhaltend, wartet er bis alle raus sind. Sobald alle angetreten sind, geht er an den Reihen entlang, flüchtig darauf achtend, dass auch alles bei jedem ordentlich gepackt ist und stellt sich vor sie, bis der Feldwebel kommt.
Elderik Schlosser
Elderik hat alles fachgerecht am Mann. Die Schuhe blinken und glitzern. Die Uniform ist adrett. Nie hätte er das Gedacht, dass er es soweit geschafft hat. Lange hatte er auch keine Nachricht von Daheim, er hofft einfach, dass es allen gut geht. Vielleicht war keine Nachricht eine gute Nachricht. Bevor er sich vollbepackt aufstellt, hatte er nochmal alles an den Motorrädern geprüft mit seinen Kollegen und Freunden. Mit Karl war er ein eingespieltes Bastlerteam und auch mit den anderen hatte er schon einiges an Erfahrung gewonnen. Nun würde es gelten zu zeigen, wie gut man harmonierte und dies einfach zu vertiefen. Ein wenig machte er sich um Harm sorgen, er sah furchtbar aus und mutete sich zu viel zu? Ein besorgter Blick ging zu unsere Sanitäterin. Vor dem Appell scheuchte Harm uns dennoch gekonnt hin und her und überprüfte jedes Detail. Oft war er so streng oder strenger als der Feldwebel. Ordentlich stellte er sich hin, wohl wissend, dass der Fehler des Einzelnen auch der der gesamten Kompanie war.
Oberst E. Heeresleitung
Durch die bisherigen Übungen und Märsche mit voller Montur, ist das Gewicht des Gepäcks schon bekannt und nicht mehr so ungewohnt. Einen Ausflug mit Allem und den Motorrädern gab es bisher noch nicht.
Oberst E. Heeresleitung
Die Minuten verstreichen ganz langsam, als alle warten... 7:35... 7:36... 7:37...
Hertha: "Wat dat heute wohl passiert"
Karl zuckt mit den Schultern: "keine Ahnung, wird aber bestimmt spaßig" er grinst. Sind alle da?" Er schaut in die Runde. "Alle bis auf Fred und Bert äh Josephine"
Berta Mühlbauer
Josephine pudert sich kurz das Gesicht, bevor sie sich das ganze Scheißgepäck umschnallt. Schwitzen wird sie, aber das heißt nicht, dass alle es sehen müssen. Sie trottet missmutig zum Treffpunkt.
Oberst E. Heeresleitung
Auch Fred schließt sich mit seinem Spaten an. Pünktlich 8:00 geht die Tür auf, der Oberfeldwebel tritt ein und sieht sich prüfend um.
Oberst E. Heeresleitung
"Zweite Gruppe Camemberts!" Er schreitet die Reihe langsam ab und achtet wie immer auf alles. Die Gruppe steht verzweifelt stramm, in der Hoffnung, nicht wieder etwas falsch gemacht zu haben. "So langsam geht's aufwärts. Wird auch Zeit. Wir brechen gleich auf, Ausflug und Manöverübung. Fragen?"
Christina Wächter
Schweigt
Harm Clausen
überlegt kurz 8 Räder, 3 mit Beiwagen, 10 Leute. Zwei werden hinter jemandem sitzen müssen. Sofern der Oberfeldwebel sein eigenes Motorrad hat, heißt das. Ansonsten werden drei Räder doppelt besetzt werden müssen. Funker und Gruppenleiter sollten nah bei einander sein, also wird Berta bei Harm mitfahren. Die beiden Mechaniker sollten getrennt voneinander bleiben, sollte einem von beiden etwas passieren. Elsa sollte als Sani den dritten Beiwagen mit dem Werkzeug bekommen, für alle Fälle. Soll Wächter fahren oder lieber hinter jemandem sitzen? Ich mein... bei den kurzen Armen und Beinen... Außerdem schleppt sie andauernd so viel Zeug mit sich rum. Ein flüchtiger Blick in Richtung Christina verrät seine Gedanken und er guckt schnell wieder geradeaus. "Hier, Herr Oberfeldwebel. Werden wir uns hier sammeln oder sollen wir woanders vorfahren?"
Elderik Schlosser
Auch Elderik ist nervös, ihm brennen ebenfalls Fragen auf der Zunge, aber lieber immer vorsichtig eine Fragen der Gruppe stellen. Nicht, dass der OF noch durchdreht und anfängt Aufgaben zu brüllen.
Oberst E. Heeresleitung
"Wir haben uns bereits hier versammelt.... Oder fehlt noch jemand?" Fragt der Oberfeldwebel mit einer sehr freundlichen Stimme.
Christina Wächter
Stutzt kurz aber versucht sich nichts anmerken zu lassen In Gedanken: Warum ist der so freundlich? Was hat er sich denn jetzt ausgedacht? Umgekehrte Psychologie?
Fred Richter
Steht wie alle anderen noch stramm in der Reihe. Schaut ungeduldig aus den Augenwinkeln nach links und rechts. Ganz leise zu Schlosser murmelnd: "Wohin geht's denn gleich? Haben wir einen Auftrag oder sollen wir nur blöd durch die Gegend fahren?"
Elderik Schlosser
"Herr Oberfeldwebel, ich hätte 2 Fragen zu unseren Auftrag. Bitte um Erlaubnis, die Fragen zu stellen."
Oberst E. Heeresleitung
"Obergefreiter Schlosser" bleibt direkt vor ihm stehen
Elderik Schlosser
"Herr, was ist Ziel und Zeitdauer der Mission, Herr Oberfeldwebel?", stramm salutierend sieht er nicht provozierend ein wenig an dem Oberst vorbei, um ja keinen Wutanfall auszulösen.
Oberst E. Heeresleitung
"Truppenübung über mehrere Tage. Nach Süden über Magdeburg auf die neue Autobahn 14. An Leipzig vorbei. Chemnitz bis nach Marienberg. Südöstlich davon ist ein großes Übungsgelände. Dort angekommen schlagen Sie ein Feldlager auf. Ich fahre bis Marienberg hinter Ihnen und habe Sie im Auge." Er händigt Harm ein paar Straßenkarten aus. "Im Übungsgebiet kann es zu.... Feindberührungen kommen. Sie haben scharfe Übungsmunition dabei. Der "Feind" hat diese Munition auch. Nicht tödlich, aber sehr schmerzhaft. Halten Sie 3 Tage durch, ohne zu sterben." Er grinst beim letzten Wort.
Harm Clausen
Harm nimmt die Karten entgegen und überfliegt diese schnell. So weit war er noch nie im Osten. Oder Süden. Aber das sollte leicht zu finden sein. "So verstanden, Herr Oberfeldwebel." Er wirft einen fragenden Blick auf seine Kameraden. "Ich habe dann keine weiteren Fragen soweit."
Elderik Schlosser
"Ja, Herr!", erwiderte er erfreut, so eine klare und nicht spöttische Antwort bekommen zu haben.
Oberst E. Heeresleitung
Der OF lässt den Blick noch einmal über die Gruppe schweifen. Vielleicht eine letzte Aufforderung.
Oberst E. Heeresleitung
"Aufsitzen!"
Fred Richter
Fred stapft zu seiner Maschine, überprüft noch einmal die Ladung, zieht den ein oder anderen Gurt straffer und schwingt sich drauf. Daraufhin wird der Helm noch aufgesetzt und unter dem Kinn festgeschnallt. Dann tritt er den Motor an, der mit lautem Knattern anspringt, zieht noch zwei Mal Gashebel und lässt die Maschine aufheulen. Mit erwartungsvollem Blick schaut er in die Runde und wartet auf den Start der Kolonne, um sich an seiner Position ein zu sortieren.
Elsa Winter
Elsa verdreht die Augen, als Fred seine Maschine startet. "Möchtest du durch das Tor fahren?", fragt sie dann und öffnet erstmal die schweren Garagentore, bevor sie sich zu ihrer Maschine begibt. Nach kurzer Ladungsüberprüfung sitzt auch sie auf und schaut auf Den Wagen vor dem Tor. Wenn der los fährt, geht es los.
Fred Richter
"WAAAAS?" Dreht das Gas gleichzeitig noch einmal auf und gestikuliert rum, als könne er sie nicht verstehen
Harm Clausen
"Richter! Sach mal hast du sie noch alle?" Harm geht in die Garage rein, nachdem Elsa sie aufgemacht hat. "Hör auf die Maschine innerhalb der Garage so aufzudrehen!" Er geht zu Fred hin. "Könntest du dich bitte erst etwas später mit dem Feldwebel anlegen? Du musst nicht direkt vor seinen Augen irgendwelchen Unsinn machen, den ALLE nachher wieder ausbaden dürfen." Etwas lauter an die anderen gewandt: "Berta, zu mir in den Beiwagen ans Funkgerät. Christina nimmt das Rad mit dem Werkzeug. Irgendwelche Freiwilligen, die an die Lafette wollen? Ansonsten wirds den treffen, der übrig bleibt. Los jetzt. Draußen vorfahren und vor dem Feldwebel warten. Er hat gesagt, dass er hinter uns herfahren will."
Harm steigt dann auf sein Rad, Helm und Brille angeschnallt und will gerade den Motor starten, als er sich an Elderik wendet. "Schlosser, du machst die Garage wieder zu. Beeilung, Leute, das geht alles auch etwas schneller." Er fährt los und setzt sich an die Spitze der Kolonne, sobald Berta eingestiegen ist. Während er dann auf die Schlusslichter wartet, studiert er noch einmal schnell die Karten. Eigentlich alles ganz einfach. Richtung Südosten, dann auf die Autobahn 14 und von da aus sollte der Rest dann auch eigentlich ausgeschildert sein...
Elderik Schlosser
Elderik, ergeben wie immer, murmelt nur, dass es sinnvoller wäre, wenn er und Karl als Techniker sich um das Werkzeug kümmern würden. Doch was solls. Ein kurzer Check up und auch er macht sich bereit. Erst schieben und rausrollen, damit er rasch das Tor schließen kann. Dann springt er selbst auf und fährt mit seinem Kameraden und all dem Gepäck los. Ein wenig war ihm mulmig zumute. Der OF War zu freundlich und er war der Letzte im Trupp, dank des Tores. Ein wenig scheu zurück blickend fuhr er vorsichtig, aber zügig vor dem Wagen, hoffend, dass er nicht gerammt würde.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel beobachtet alles mit Ausdrucksloser Miene, macht sich auf seinem Klemmbrett ein paar Notizen. Er geht hinaus, als die ersten Motorräder herausgebracht werden. Erst wenn alle in Zweierkolonne, bzw. die Beiwagenräder einzeln, aufgereiht sind, steigt er zu einem Gefreiten in sein Wagen. Dann winkt er kurz aus dem Fenster Richtung Ausgang.
Christina Wächter
geht Richtung ihres Motorrads und schmeißt den Motor an
Harm Clausen
Harm wartet, bis alle ein- und aufgestiegen sind, sich Helm und Schutzbrille angezogen haben und gibt dann das Signal zum Losfahren.
Berta Mühlbauer
Josephine steigt in den Beiwagen. Sie schaut sich vorsichtig um und inspiziert das Funkgerät.
Oberst E. Heeresleitung
27.09.1937, 08:15 Uhr Die Kolonne verlässt das Militär... das "Zentrum für Agrar- und Reichswirtschaftsfahrzeuge". Die Fahrt die Landstraße entlang ist bekannt und gemütlich. Ein kurzes Stück verläuft auch die Eisenbahnlinie parallel zur Straße und es kommt ein Güterzug gleichzeitig mit euch an der Stelle vorbei. Auf den flachen Wagons sind ein paar größere Gerätschaften, große Traktoren vielleicht, mit Planen geschützt. Für einen kurzen Moment ist zu erkennen, dass eine Plane etwas verrutscht ist und darunter grauer Stahl und schwarze Ketten hervorblitzen. Die Fahrt geht jedoch weiter und nach ca. 20 Minuten erreicht ihr die neue Autobahn. Eine Glanzleistung deutscher Baukunst und es ist eine wahre Freude, die Maschinen auf der guten Straße auszufahren. Es geht an Magdeburg vorbei nach Süden. An Leipzig vorbei, da muss die Autobahn nach 2 Stunden Fahrt verlassen werden.
Harm Clausen
Betrachtet beim Fahren die Traktoren unter den Planen und versucht zu erraten, was das für Maschinen sind.
[um 5 bestanden]
Elderik Schlosser
Gut, Elderik war vor der Armee nie gefahren, dennoch fühlte sich die Autobahn erstaunlich an. Sie war weit, riesig, breit und glatt und eben, als würde man über einen Stück Himmel fahren. Es war ein beschwingtes Gefühl und fast vergas er den OF hinter sich.
Christina Wächter
In Gedanken: Wer ist auf die verrückte Idee gekommen hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen welcher Irre fährt denn mit mehr als 70 km/h?
Fred Richter
Auf Höhe Leipzig fährt Fred neben Clausen und brüllt wegen des Fahrtwindes zu ihm rüber: "Nächsten Rastplatz raus! 'Beine vertreten' und so..." Nickt ihm dabei beschwörend zu
Harm Clausen
guckt auf die Tanknadel Harm seufzt innerlich, nickt Richter zu und bedeutet ihm zurück in die Formation zu fahren. Eigentlich wäre er die Strecke gerne in einem Rutsch gefahren, aber ein Zwischenstopp trifft sich sogar ganz gut. Er hält Ausschau nach der nächsten Tankstelle und steuert die Kolonne darauf zu.
Elderik Schlosser
Brav folgt er mit seinem Rädelchen und brummt in der Kolonie Harms Ziel entgegen. Sein Körper ist schon ein wenig verkrampft und nun langsam hört auch wieder das Geräusch des Oberfeldwebels Wagen hinter sich.
Christina Wächter
folgt der Kolone.
Berta Mühlbauer
sitzt im Beiwagen und Betrachtet die vorbeiziehende Landschaft
Oberst E. Heeresleitung
Ihr kommt an eine Tankstelle, fahrt besonders lässig zu den Zapfsäulen. Es ist nicht viel los, aber ihr erregt direkt Aufmerksamkeit. Zwischen Missgunst und Wohlwollen ist alles vorhanden. Jungs bestaunen die Motorräder auf Entfernung. Eifrig kommen zwei Angestellte auf die Motorrad-Gang zu. Der OF bleibt im Wagen sitzen und beobachtet alles.
Fred Richter
Fred steigt von der Maschine ab, nimmt den Helm ab, hängt ihn an den Lenker und geht eilig zu Clausen. "Melde mich ab, zwecks Überprüfung der zivilen Örtlichkeiten."
Harm Clausen
"Jaja, alles kein Thema. Beeil dich aber. Ich will sofort weiter. Die ganzen Notizen, die sich der Oberfeldwebel macht, machen mich nervös." Er wendet sich an die anderen. "Ihr habt Zeit eure Beine vertreten solange wie es braucht, die Maschinen zu betanken. Lasst euer Zeug aber ja nicht aus den Augen. Wenn jemand austreten muss, dann seht zu, dass jemand darauf aufpasst. Wir haben drei Beifahrer, die kein eigenes Rad haben und dementsprechend aufpassen können. Es werden aber nicht mehr als zwei Leute die Gruppe verlassen." Er wendet sich an Berta "Steig eben aus. Du passt auf Richters Zeug auf."
Christina Wächter
fängt an das Motorrad zu betanken und läuft neben der Zapfsäule auf und ab
Fred Richter
Nickt und flitzt los in das Tankstellengebäude, auf der Suche nach einer Örtlichkeit für Postprozessverwertung.
Elderik Schlosser
Auch Elderik steigt mit unsicheren Schritt vom Motorrad ab. Sein Blick wandert umher. Alles sieht friedlich und ruhig aus. Bald würde sich das ändern, wenn die Übung begann. Ein wenig verträumt tankt er das Gefährt. Seine Begeisterung für den kommenden Einsatz wurde nicht rosiger, wie vermutlich die Stimmung des Oberfeldwebels. Als der Tank voll schien, macht er alles zurecht und prüft nochmal das Bike. "Melde mich für eine kurze Zusatzzustandsprüfung der Fahrzeuge während des Betankens und der Pause." Wobei ich schon recht schnell anfange, Lenkungsstange und Druck grob zu prüfen, ob sich etwas während der Fahrt verändert hatte. Besser war Besser.
Oberst E. Heeresleitung
Der eine Tankwart nickt Richter zu, er erkennt anscheinend die Lage. "Hier lang, hier lang, gleich auf der Hinterseite." Und führt ihn hin.
Der andere Tankwart bleibt 3 Meter vor der Gruppe stehen, beobachtet und wartet vorsichtig ab.
Elsa Winter
Elsa steigt ab und streckt sich ausgiebig. Während des Betankens läuft sie Runden um die Zapfsäulen um sich die eingeschlafenen Beine zu vertreten.
Oberst E. Heeresleitung
Die anderen folgen nach und nach dem betanken, bei drei Zapfsäulen dauert es auch einen Moment länger. Allgemeines Beine vertreten.
Jörg Schulz, der Außenseiter und ruhigste und bislang unauffälligste der Gruppe, holt eine Schachtel Kippen hervor.
Elsa Winter
"Jag uns nur nicht inklusive der Tankstelle hoch", meint Elsa trocken und streckt sich ein weiteres Mal. Man ging das dauernde Gesitze auf die Knochen.
Oberst E. Heeresleitung
Jörg: "was'n?" Steckt sich die Kippe in den Mundwinkel
Fred Richter
sprintet in gezeigte Richtung und lässt es krachen. Nach Erledigung des riesen Geschäftes (und Waschen der Hände) schlendert Fred ruhig nach draußen und schiebt sich einen Streifen Kautabak in den rechten Mundwinkel. An Clausen gewandt: "Melde mich zurück. Örtlichen Porzellanthron gefunden und erfolgreich geschändet." Wendet sich ab und betankt sein Motorrad.
Harm Clausen
Harm rollt die Augen wegen Fred's Berichterstattung und sieht dabei erst jetzt Jörg. Sofort geht er auf ihn zu und zieht ihm die Kippe aus dem Mund.
"Sach ma. Sind wir hier im Kindergarten? Hast du sie noch alle? Mal abgesehen davon, dass der Feldwebel keine fünf Meter von uns entfernt ist und dich sieht, was denkst du eigentlich machst du hier?" Fassungslos kopfschüttelnd geht er zum nächsten Mülleimer und schmeißt die Kippe weg, vor sich hin murmelnd. "Ich fass es nicht..." Dann sieht er zu, dass auch sein Motorrad betankt wird. Sobald das getan ist, schaut er sich um. "Muss noch jemand tanken oder die Örtlichkeiten hier benutzen? Oder können wir ohne weitere Vorkommnisse weiter?"
Christina Wächter
"Motorrad betankt bereit zur Weiterfahrt nur die Rechnung sollte jemand übernehmen"
Harm Clausen
Harm nickt ihr zu und überlegt kurz. Geht dann zu Berta. "Mühlbauer, du hast kurz die Verantwortung. Ich bin auch noch mal schnell weg." Schnellen Schrittes verschwindet er dahin, wo auch Richter vorher war. Er weiß nicht, was schlimmer ist. Der Geruch oder die Tatsache, dass es Harm nicht mehr so viel aus macht nach all den Monaten in denen er sich das Mannschaftsklo mit Richter und den anderen hat teilen müssen.
Berta Mühlbauer
Josephine wartet gelangweilt neben den Maschinen. Austreten muss sie glücklicherweise nicht, und selbst wenn - lieber sterben als nach Richter die Örtlichkeiten aufsuchen. Sie wartet darauf, dass Harm zurückkommt, und verbringt die Zeit damit, sich zu dehnen. Der Körper muss ja flexibel bleiben, wenn die zurück auf die Bühne will...
Oberst E. Heeresleitung
Die Motorräder sind top in Ordnung
Jörg: "was'n?"
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "lieber platz ick als nach Fred ... Bin dooch net lebensmüde"
Fred Richter
Spuckt auf den Boden "Stell dich nicht so an, Hertha. So schlimm war's auch nicht. Hab schließlich meine Schaufel hier lassen können." zwinkert und grinst
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "Wat? Keene Leiche?"
Fred Richter
"Ne. Musste den Haufen nicht mit der Schaufel töten."
Elderik Schlosser
"Melde, Zustand der Räder ist im akzeptablen Bereich und sind voll funktionstüchtig.", sagt er zu Harm und lächelt zufrieden.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha lacht dröhnend. Sie wendet sich an Harm, immer noch erheitert: "von mir os kanns losjehen. Ick muss nix beerdigen." Sie streicht liebevoll über das abgedeckte MG. "Bald meene süße." Die anderen machen sich auch bereit und sitzen auf.
Harm Clausen
Harm nickt den anderen zu, regelt fix den doch recht umständlichen Geldtransfer und sitzt ebenfalls auf. Dann gibt er das Zeichen zum Aufbruch und setzt sich schnell wieder an die Spitze der Kolonne.
Elderik Schlosser
Rasch macht er sich bereit. Es geht ja weiter. Ein nervöser Blick geht zum Wagen des OFs und ein leichter Schauder rollt über den Rücken und er tritt die Maschine an. Ratternd geht es weiter.
Elsa Winter
Elsa macht sich nicht viel aus alldem, steigt wieder auf und fährt an ihrem vorherigen Platz weiter.
Christina Wächter
startet auch ihr Motorrad und wartet bis ihr/e Beifahrer/in (sofern vorhanden) wieder eingestiegen ist, bevor sie sich in die Kolone einreiht
Oberst E. Heeresleitung
Die Kolonne setzt sich in Bewegung und weiter geht der Sonntagsausflug. Der drohende Schatten der Überwachung folgt.
Oberst E. Heeresleitung
Bei Chemnitz wird die Autobahn verlassen, nun geht es über Landstraßen und durch Dörfer und Kleinstädte. Wälder und Felder werden passiert, jedoch quert weder Flora noch Fauna den Weg auf störende weise.
Harm Clausen
Harm folgt den Straßenschildern und kommt dem Ziel immer näher
Oberst E. Heeresleitung
13:43 Uhr Ihr erreicht Marienberg und fahrt mitten durch die kleine Stadt. Nach kurzer Zeit reduziert sich die Qualität der Straße von gut zu einem gemütlichen Weg. Es ist sehr ländlich und nach zwei Kilometern erreicht ihr einen Wald. Hier irgendwo soll es anscheinend sein, das Einsatzgebiet.
Harm Clausen
Harm verlangsamt die Geschwindigkeit der Kolonne und sieht sich nach irgendwelchen Schranken, Markierungen und Schildern um, die die Grenze des Übungsgebiets anzeigen. Gleichzeitig hat er auch ein Auge auf prägnante geographische Besonderheiten, die als Orientierungspunkte dienen könnten. (Sollte keine Markierung/Schranke o.ä. auftauchen, wird er die Kolonne anhalten lassen und die Karte checken. Wenn da auch nichts Weiteres drinsteht, wird er sich beim Oberfeldwebel melden.)
Elsa Winter
Es geht immer weiter raus aufs Land, das ist sie eigentlich gewöhnt, wo sonst baut man ein riesiges Zirkuszelt auf? Allerdings hat sie keinen Plan, wo Harm eigentlich hinfährt und ist sich auch nicht sicher, ob der Oberfeldwebel sagen würde, wenn sie falsch sind.
Oberst E. Heeresleitung
Bis zum Waldrand ist keine Schranke oder ähnliches zu erkennen.
Nach Studium der Karten befindet sich das Gebiet im Wald.
Oberst E. Heeresleitung
Der Wald, unendliche Weiten. Es herrscht kein Mangel an heimischen, deutschen Gehölzen, sowohl Nadel- als auch Laubbäume. Das Unterholz ist nicht sehr dicht, zumindest nicht am Waldrand. Es ist ein alter Wald, hohe Bäume und wenig Licht fällt durch das Blätterdach. Der Weg schlängelt sich in den Wald hinein.
Elderik Schlosser
Elderik denkt sich beim Anblick des Waldes, er wäre in einem Märchen gelandet. Er hört das Jaulen von Wölfen, was eigentlich die Motorräderauspuffe sind, das Knarzen der Bäume, was die ratternden Maschinen ebenfalls verursachen. Doch alles was er sich da zusammenspinnt, macht diesen Wald düster, geheimnisvoll und gefährlich. Außerdem kommt noch hinzu, dass der OF sie da reinjagen wird, für irgendeine Aufgabe oder Übung. Nach dem anfänglichen kindlichen neugierigen Denken, verfällt er wieder in eine Schwermut über das, was bald folgen würde.
Harm Clausen
Harm verlässt sich darauf, dass der Truppenübungsplatz ausgeschildert sein sollte und folgt der Straße.
Oberst E. Heeresleitung
Der Wagen des Oberfeldwebels bleibt am Waldrand zurück
Harm Clausen
Harm lässt die Gruppe am Straßenrand anhalten, kehrt um und hält auf Höhe des Oberfeldwebels. "Herr Oberfeldwebel? Gibt es irgendwelche Probleme?"
Oberst E. Heeresleitung
Der OF kurbelt das Fenster herunter: "Unterfeldwebel, Sie reden mit nicht vorhandenen Ressourcen. Sofort zurück zur Gruppe. Kommunikation über Kurzwelle. Sie sind im Einsatz!" Er kurbelt das Fenster wieder hoch bevor Harm antworten kann. Der Blick des verdutzten Gruppenführers spiegelt sich im Fenster.
Harm Clausen
Harm salutiert schleunigst und versucht dabei keine Miene zu verziehen. Während er wieder aufsitzt und zurück zur Kolonne fährt, denkt er kurz darüber nach, dass die Übung oder der Einsatz eigentlich noch nicht begonnen hat, da sie schließlich noch nicht auf dem Truppenübungsplatz angekommen sind. Technisch gesehen ist sind sie noch Teil des Straßenverkehrs. Mit einem Wink gibt er das Signal zur Weiterfahrt.
Oberst E. Heeresleitung
Kaum ist die Gruppe im Wald, knackt das Funkgerät, Mühlbauer hört: "Weichkäse, kommen. Schwarzbrot an Weichkäse. Manöver Reinmachfrau hat begonnen. Stellung einnehmen und halten bis Verstärkung eintrifft. Bestätigung!"
Berta Mühlbauer
"Weichkäse an Schwarzbrot. Stellungen werden eingenommen. Ich wiederhole: Stellungen werden eingenommen. Weichkäse Ende."
Oberst E. Heeresleitung
Es war nicht die Stimme von Oberfeldwebel, die Josephine gehört hat.
Oberst E. Heeresleitung
Der Weg schlängelt sich tiefer in den Wald. Es wird dunkler und dichter. Die Beiwagen haben nicht viel Platz auf dem schmalen Weg, kommen aber trotzdem noch durch. Mit 30kmh knattern die Räder über den unebenen Weg. Die Minuten verrinnen, es ist keine Schranke oder Zaun zu erkennen, keine Markierung.
Christina Wächter
fährt etwas langsamer um das Motorrad nicht im Graben zu versenken
Oberst E. Heeresleitung
Der Weg gabelt sich, nach Süden und Südosten
Harm Clausen
Harm lässt die Gruppe anhalten und deutet den anderen an, nach allen Seiten abzusichern. Er selbst holt schnell die Karte raus und versucht sich zu orientieren
Oberst E. Heeresleitung
Südosten ist die richtige Richtung. Harm kalkuliert die vergangene Zeit mit der Geschwindigkeit und ist sich sicher, dass der abzweigende Weg nicht eingezeichnet ist. Weder in dem Gebiet, wo sie sein müssten noch später. Die Strecke verläuft relativ gerade aus, wenn man die Hügel und Bäume ignoriert. Das Ziel ist ein Bauernhof, bei dem eine Furt durch einen Bach führen soll.
Bei der Geschwindigkeit wird es noch zwei oder drei Stunden dauern, ca. 17 oder 18 Uhr
Oberst E. Heeresleitung
Karl wendet sich an Christina neben sich: "He, was ist denn los?" Er behält die Umgebung im Auge.
Christina Wächter
"hmm... irgendwas stimmt nicht... ich kann aber nicht genau mim Finger drauf zeigen" schaut sich die Umgebung genauer an
Oberst E. Heeresleitung
Bis ca. 10 Meter von dem Weg in den Wald hinein ist nur Unterholz oder kleine und dünne Bäumchen am Wegesrand. Dann beginnen dichtere Bäume. Man sieht vielleicht noch eine Hand voll Meter tiefer in den Wald. Es ist keine Bewegung zu erkennen. Kein Tier, kein Blatt bewegt sich. Nur das Knattern der Motoren ist zu hören.
Elderik Schlosser
Weiter tuckert Elderik hinterher und schaut sich gespannt den Wald an. Gut, es War nichts Besonderes sollte man meinen. Aber für den Jungen, der seine Stadt, kaum sein Viertel je verlassen hatte, hatte dieser Wald etwas Märchenhaftes.
Christina Wächter
Karl ist wahrscheinlich der einzige der es hört, aber Christina fängt an ein altes Kinderlied zu summen
Elderik Schlosser
Er rollt etwas voran. "Harm, wohin und wo steckt der OF?"
Harm Clausen
Harm liest noch die Karte, als sich ihm die Nackenhaare aufstellen. Erst jetzt bemerkt er, dass sie hier, auch mitten im Wald, wie auf dem Präsentierteller stehen. Perfekt für einen Hinterhalt. Mit gezwungen ruhigen Bewegungen faltet er die Karte zusammen und steckt sie weg. Elderik für diesen Moment ignorierend zeigt er den richtigen Weg entlang und brüllt plötzlich ohne Vorwarnung los: "Die Richtung! VOLLGAS! Los!" und startet durch. So schnell es eben auf diesem Weg geht, bugsiert er das Rad durch den Wald Richtung Südosten.
Christina Wächter
Von Harms plötzlichem Aufschreien aus ihrer Konzentration gerissen schaut sich Christina erschrocken um und lenkt dabei das Motorrad fast ins Unterholz, stabilisiert es aber rechtzeitig und schaut sich nervös um. Versucht dann aber auch Gas zu geben...
Elderik Schlosser
Erschrocken sieht er die Staubwolke die Harms Motorrad hervorruft hinterher. "Was?" Doch er lässt sich nicht so sehr beirren, dass er nicht den Motor durchdrückt und hinterher düst.
Fred Richter
schaut verwirrt auf "Was zur ..." spuckt eine Portion braune Kautabakspucke aus "Na dann wollen wir mal." reißt das Gas voll auf und brettert hinter Clausen und den anderen her
Oberst E. Heeresleitung
Die Gruppe zieht etwas auseinander, Fred als Schlusslicht nimmt noch Schatten im Unterholz war.
Harm Clausen
Harm guckt schnell in die Rückspiegel, um zu sehen, ob auch wirklich alle dem Tempo folgen können und keiner zurückbleibt. Er gibt weiter Gas und hofft, dass sie bald aus diesem Waldstück raus sind. "Berta, guck dich um. Siehst du irgendwas?"
Oberst E. Heeresleitung
Kaum hat er die Frage ausgesprochen, sieht er im Rückspiegel, wie das Chaos einzieht. Elderik und Karl fahren knapp hinter ihm. Jörg und Hertha folgen. Christina rutscht beim lospreschen weg und stellt sich quer. Elsa weicht gerade so aus und reißt ihre Maschine herum. Dabei verliert sie die Kontrolle und verlässt den Sattel. Sie rutscht zwei Meter über den Boden. Fred kann gerade noch vor Christina durch eine Vollbremsung den Crash vermeiden, fliegt aber mit einem Salto über den Beiwagen hinweg auf den Rücken.
Elderik Schlosser
Erschrocken über den Lärm bremst Elderik rasch ab.
Elsa Winter
Brummelnd sitzt Elsa im Schlamm und reibt sich den Hintern.
Harm Clausen
Harm sieht das Chaos und fährt so an den Rand, dass die hinter ihm genug Platz haben, um vorbei zu fahren. Er dreht sich im Sattel um brüllt aus vollem Halse: "WAS ZUR HÖLLE MACHT IHR??!! FAHRT! WEITER!" Er zieht seine Pistole und zielt in den Wald hinter die Stehengebliebenen. "Berta, leg an und gibt den anderen Feuerschutz, falls nötig."
Christina Wächter
Christina springt aus dem Sattel und hilft Fred auf schaut ob es ihm gut geht und eilt dann zu Elsa
Elsa Winter
"Die Zirkuseinlage war nicht geplant!", ruft Elsa zurück und rappelt sich wieder hoch. Dann begutachtet sie das Motorrad, welches knapp neben Christinas zum Stehen gekommen ist.
Elderik Schlosser
Irritiert schaut Elderik zu Harm. Was sollte er tun? Die Kolone halten? Vorfahren, wohin auch immer? Eine Waffe ziehen und ebenfalls die Umgebung sichern? "Harm?"
Harm Clausen
"Fahr weiter, Mann!"
Elsa Winter
Das Motorrad scheint unbeschadet und Elsa nickt der herbeigeeilten Christina zu. "Danke, nichts gebrochen, es geht schon", dann sitzt sie wieder auf und versucht die Maschine erneut zu starten.
Fred Richter
Fred rappelt sich auf und hilft den anderen die Räder wieder auf zu richten.
Christina Wächter
"Ok gut" antwortet sie knapp und versucht ihre Maschine wieder grade zu kriegen
Elderik Schlosser
Dem Befehl folgend, nickt er seinen Truppenführer zu und startet das Vehikel und tuckert erst achtsam vorwärts, wobei der Straße oder Weg gefolgt wird. Ist es nun ein fast amüsantes Szenario oder nur ein peinlich gefährliche Blamage?
Fred Richter
Wer genau hinhört, kann Fred ausgiebig fluchen hören. Wobei das aber auch nicht sehr leise passiert.
Oberst E. Heeresleitung
Fred und Elsa haben nur ein paar Blessuren, die Maschinen lediglich Kratzer. Keine Ausfälle. Jörg und Karl folgen dem Befehl und fahren mit Elderik weiter.
Christina sieht zuerst eine Gestalt in dem Wald, eher ein dunkler menschenförmiger Umriss zwanzig bis dreißig Meter schräg hinter ihnen.
Christina Wächter
"Leute wir sollten vielleicht weiter dahinten kommt jemand" Mit den Worten dreht sie ihr Motorrad gerade und fährt erstmal normal weiter
Fred Richter
schwingt sich wieder aufs Motorrad, startet es und wartet, bis Elsa losfährt
"Los! Los! Los!"
Berta Mühlbauer
Josephine folgt wortlos Harms Anweisungen und zielt in die Dunkelheit. Dabei sucht sie nach ungewöhnlichen Bewegungen.
Oberst E. Heeresleitung
Es schälen sich noch zwei gestalten aus dem Wald. Die erste hebt ihren Arm in eure Richtung
Berta Mühlbauer
Josephine entdeckt die beiden Gestalten und zielt auf jene, die ihren Arm hebt. Sie gibt einen Warnschuss ab.
Oberst E. Heeresleitung
Der Karabiner kracht und die Gestalt geht zu Boden.
Oberst E. Heeresleitung
Von den anderen Gestalten wird das Feuer eröffnet, es krachen zwei Schüsse in kurzem Abstand und zwei weitere von der anderen Waldseite.
Harm Clausen
Harm schießt zurück
Christina Wächter
Christina konzentriert sich kurz und die Luft um sie herum beginnt fast unmerklich zu flimmern.
Oberst E. Heeresleitung
Die zweite gestallt wird von Harms ersten Schuss ins Bein getroffen und geht zu Boden.
Harm Clausen
"Fahrt! Los, weg hier!"
Elsa Winter
Verdattert schaut Elsa sich um. Irgendwie steht die Schwarzhaarige gerade vollkommen auf dem Schlauch was um sie herum passiert
Elderik Schlosser
Erschrocken von den Geräuschen schaut sich Elderik um. Sollte er zurück? Er War keine große Hilfe im Kampf. Unschlüssig sah er sich um.
Elderik Schlosser
Seinen Mumm sammelnd, richtet er das Wort an den Trupp um sich herum. "Ich denke, wir sollten wenden, die anderen sind in Schwierigkeiten. Beiwagen, Waffen bereit machen, anlegen und auf die Angreifer feuern. Wir müssen unsere Leute rausholen. Sperrfeuer auf die Angreifer und Bereit machen zum erneuten Wenden!" Auch Elderik versucht, nach der Wende, die Schusswaffe bereit zu machen, damit er Schreckschüsse auf den Feind abfeuern kann. Doch ist seine Prämisse, die Überzahl vorzutäuschen, damit der Rest entkommt, mit ihnen flieht. Doch bemerkt, wie ungelenk er dabei ist. "An alle Fahrer, wir machen einen Bogen, Beifahrer Sperrfeuer und dann wieder auf Kurs zurückkehren, hoffen wir, dass wir Zeit gewinnen!"
Elderik Schlosser
Konzentriert fährt er voran, als er um Christina herumfährt, lässt er einmal laut den Motor aufheulen und hält kurz die Bremse, damit das Rad durchdreht und etwas Dreck aufschleudert, um dann hinter den anderen wieder zufahren.
Berta Mühlbauer
Unmerklich überrascht über ihren Treffer legt Josephine das Gewehr neu an und wartet auf Anweisungen.
zielt und wartet
Fred Richter
greift sein Gewehr, stößt das Motorrad um und sprintet in den Waldabschnitt, aus dem weniger Schüsse kamen "KACKE!"
Oberst E. Heeresleitung
Jörg bekommt Hertha und den Beiwagen nicht gewendet. Hertha "Dreh um! Dreh um!" Und erwidert Jörg: "was'n!" Bei Karl sieht es besser aus, er folgt Elderik. Während die beiden wenden und losfahren, sprintet Fred los in Richtung der Niedergestreckten auf kürzestem Wege in den Wald. Da krachen die nächsten Schüsse, zwei kurz hintereinander in seinem Rücken und schlagen um Elsa und Christina ein. Eine dritte Kugel zischt knapp an seinem Kopf vorbei.
Harm Clausen
"Gib ihnen Feuerschutz, bis sie endlich weg sind." zielt für eine Sekunde auf die nächste sich bewegende Gestalt und drückt ab
Berta Mühlbauer
gibt den anderen Feuerschutz. Zielt und schießt
Oberst E. Heeresleitung
Die dritte sichtbare Gestalt geht zu Boden, als die beiden Kugeln sie treffen. Von der anderen Seite ist kein weiterer Schuss zu hören.
Oberst E. Heeresleitung
Fred ist im Wald verschwunden und nicht mehr zu sehen.
Elsa Winter
Erschreckt ob der Schüsse duckt Elsa sich hinter ihr Motorrad. Voller Dreck ist sie eh schon, erschossen werden will sie nicht
Oberst E. Heeresleitung
Einige Sekunden vergehen, ohne dass weitere Schüsse fallen.
Elsa Winter
Vorsichtig lugt die Schwarzhaarige über die Sitzbank ihres Motorrads, war es vorbei?
Christina Wächter
Schaut sich um ob es den anderen soweit gut geht
Oberst E. Heeresleitung
Die Verstärkung kommt zurück gefahren, hält bei Harm an. Die Gewehre werden entsichert und mit dem MG drohend auf den Waldrand gerichtet.
Elderik Schlosser
"Harm? Alles in Ordnung?", Elderik versucht ruhig zu bleiben und schaut sich im. Wo sind die anderen, sind da noch merkt Schützen?
Harm Clausen
Harm zielte noch einen kurzen Moment weiter in das Gebiet, wo die vermeintlichen Feinde hergekommen sind. Als sich um ihn herum immer noch nichts bewegt und im Gegenteil sogar noch die anderen zurückkehrten, schwillt ihm der Hals. In den Wald: "Sacht mal habt ihr sie noch alle?! FAHRT LOS! MACHT DAS IHR DA ENDLICH WEG KOMMT!" Zu den Rückkehrern: "Hab ich genuschelt, als ich euch gesagt habt, ihr sollt weiter fahren? Was zur Hölle macht ihr hier? Umdrehen und weg!" Zu Berta: "Wo zur Hölle ist Fred hin? Die sollen da jetzt raus, verdammt! Ich glaub es nicht..."
Elderik Schlosser
Ein wenig zuckt er zusammen. "Aber, aber wo ist Fred?", erwidert er nur und sieht sich um, dabei lässt er das Moped laufen (geht das?), während er sich umsieht.
Doch als er Berta anschnauzt, tritt er nochmal durch und macht einen Satz vorwärts, unschlüssig weiter zu fahren oder doch den Kameraden zu suchen.
Christina Wächter
Bewegt sich schnell in Richtung einer der Gestalten und guckt ob diese Tod ist
Oberst E. Heeresleitung
Als Christina bei der Gestalt ankommt, erscheint eine weitere Gestalt ca. 30m weiter zurück. Sie bleibt am Rand der Baumreihe und ist halb verborgen. Die Person am Boden ist definitiv tot. Zwei Einschusslöcher, Brust und Kopf. Die Leiche trägt alte, zerrissene und dreckige Kleidung. Neben ihr eine älteres Pistolenmodel. Die Hautfarbe ist leicht grünlich. Und scheint schon etwas länger tot.
Oberst E. Heeresleitung
Die Gestalt am Waldrand bricht aus dem Wald heraus und Fred huscht geduckt auf der gegenüberliegenden Seite in den Wald wieder hinein.
Christina Wächter
Christina rennt zurück zu ihrem Motorrad und ruft: Das sind laufende Leichen!
Elderik Schlosser
Entsetzt sieht er Harm an. Untote waren nicht Teil der Ausbildung. "Was jetzt?!"
Harm Clausen
Fassungslos starrt Harm Elderik an. Hat der wirklich gerade Was jetzt? gefragt? Hab ich die ganze Zeit Platt gesprochen oder sind die einfach nur doof? Sind wirklich 13 Monate Ausbildung an den drei verschwendet worden? Haben die denn überhaupt nichts gelernt? Um seine Beherrschung ringend und verlierend, ruft er den drei, die noch immer mitten auf der Straße rumstehen, zu: "Ein letztes Mal. IHR FAHRT JETZT VERDAMMT NOCH MAL DA WEG!" Und zu den anderen beiden, die neben ihm auf der Straße gehalten haben: "Was macht ihr immer noch hier? Ihr versperrt den Weg! Verpisst euch! Ich hab euch Befehle geben, folgt denen verdammt noch mal!"
Elsa Winter
Elsa zuckt zusammen. "Jawohl!" entfährt es ihr unbewusst als sie wieder auf ihr Motorrad springt, startet und in die von Harm so beeindruckend ausgewiesene Richtung fährt.
Christina Wächter
Springt auf ihr Motorrad und fährt Elsa hinterher wirft aber nochmal einen Blick in die Richtung in der Fred verschwunden ist
Oberst E. Heeresleitung
"Jawoll!" Die lustige Bande macht auch kehrt, Jörg hat leichte Probleme, auf dem unebenen Boden mit dem Beiwagen zu drehen.
Einzige des Richters Gefährt liegt einsam quer über dem Weg
Elderik Schlosser
Beunruhigt tritt er das Gas und rattert davon. Nur 132 exakte Elefantenlängen, so hatte er sich Es gemerkt. Doch waren es nicht besondere Elefanten? Zelobische, Zabetiscehe. Er konnte sich nicht erinnern.
Harm Clausen
Sobald auch der letzte (von Fred abgesehen) endlich an ihm vorbei gefahren ist, dreht sich auch Harm im Sattel wieder um und gibt Gas. "Berta, pass nach hinten auf. Sag Bescheid falls uns jemand folgt. Insbesondere, wenn es nicht Fred ist."
Elderik Schlosser
Nach einigen Minuten fiel ihm auf, dass seine Elefantengedanken Schwachsinn sein mussten. Wie hätten hier Elefanten durchgepasst?
Fred Richter
Fred tritt auf Höhe seines Motorrades mit vorgehaltenem Gewehr aus der rechten Waldseite heraus. Nach einem prüfenden Blick zu allen Seiten schultert er das Gewehr und zieht in Richtung Harm kurz die Schultern und Arme hoch. Da sich schon alle anderen auf den Weg gemacht haben, um weiter zu fahren, beeilt er sich zu seinem Motorrad zu kommen. Wirft die Maschine an und fährt direkt zu einer der Leichen "Und du kommst auch mit!" wirft die Leiche mit den dazugehörigen Gegenständen hinten aufs Motorrad, zurrt diese fest und brettert den anderen hinterher
Oberst E. Heeresleitung
Die Gruppe fährt ziemlich auseinandergezogen weiter.
Berta Mühlbauer
Berta legt das Gewehr wieder an. Falls irgendwas aus dem Wald preschten sollte, ist sie bereit!

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Orbi

33, Männlich

Beiträge: 16

Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 02.11.2018 20:42

Oberst E. Heeresleitung

Während Fred die Liegestütze macht, wird es merklich kälter in der ganzen Porzellanabteilung. Als er fertig ist, ist der Fußboden und seine Hände mit Raureif überzogen. Als er aufspringt und stramm steht, sieht er, wie der ganze Raum mit einer dünnen Eisschicht bedeckt ist. leise, kalt und mit schneidender Stimme "Ich sehe, hier ist es überall noch Nass... Und Sie kleiner, vorlauter und besonders harter Hund werden mir nie wieder widersprechen, mich in Frage stellen oder anderweitig meine Autorität untergraben. Oder die von anderen Vorgesetzten. Die Beleidigung wird noch Konsequenzen haben. Und jetzt wird hier alles trocken hinterlassen." Er dreht auf dem Absatz um und marschiert raus. Richter bleibt allein zurück.
Fred Richter

Fred schaut dem OF hinterher, wie dieser raus marschiert. Leise zu sich selbst den OF nachäffend "... wird noch Konsequenzen haben.. mimimi..." Schaut sich darauf hin in der "Nasszelle" um. "Kacke..." und beginnt diese trocken zu feudeln.

Oberst E. Heeresleitung
Der OF erscheint in der Baracke, geht prüfend diese und die Garagenwerkstatt durch: "geht doch. Halbe Stunde noch Freizeit bis Licht aus. Heil Hintern!" Salutiert

Christina Wächter
Heil Hintern
macht sich auf Richtung Bett und kramt ihr Buch raus

Elderik Schlosser
"Heil Hintern!", halbe Stunde? Gerade genug Zeit sich ein wenig hübsch zu machen und dann Tod ins Bett zu fallen.

Christina Wächter

wundert sich nach 10min dass Fred noch nicht wieder da ist... klappt das Buch zusammen und läuft mal Richtung Klos

Elsa Winter
"Heil Hintern", der Gruß ist halblaut und Elsa gähnt laut sobald der OB außer Hörweite ist. 30 Minuten? Nun dann muss sie sich wenigstens nicht beeilen, wenn sie sich fertig macht. So müde war sie lange nicht mehr

Harm Clausen
ist genauso müde und erschöpft, wie die anderen und überlegt kurz: Brief an Freundin? Check. Bücher gelesen? Check. Extra Sport gemacht? Seufzend packt er schnell seinen Rucksack marschbereit und verschwindet nach draußen. Dort geht er auf die Rennbahn und dreht noch ein paar Runden für eine Viertelstunde. Danach geht er zurück, um sich fürs Bett fertig zu machen.

Elderik Schlosser
Aus Elderiks Bett kommt nur ein leises Schnarchen.

Berta Mühlbauer
Josephine schreibt einen Eintrag in ihr Tagebuch. Auf der letzten Seite kreuzt sie heimlich einen Tag ab.


Oberst E. Heeresleitung
Richter ist noch feudeln, als Wächter dazu kommt. Draussen warten schon einige andere ungeduldig, um schnell vorm Schlafen noch austreten zu können. Das Eis ist gerade so eben überall geschmolzen.

Christina Wächter
Ach du meine Güte was ist denn hier passiert? Sucht sich einen Eimer und Lappen und fängt an zumindest die erste Toilette sauber zu machen, dass die Leute draußen rein können


Oberst E. Heeresleitung
Karl und Hertha folgen Christina. Hertha: "eh, wat haste da denn anjerichtet? Oweia. Na her mit de Mop und hophop." Karl hilft auch gleich mit, murmelt nur unverständlich vor sich hin. Nach recht kurzer Zeit ist es halbwegs trocken, so gut es eben geht. Gerade rechtzeitig zur Nachtruhe kommen alle zurück zur Baracke.

Die Nacht ist viel zu schnell vorbei und der nächste Morgen beginnt früh. Wie die weiteren Wochen. Das Training ist hart, sowohl körperlich als auch geistig. Es wird der Umgang mit den Motorrädern geschult, einfache Reparaturen und Wartungsaufgaben, Fahrtrainings auf der Straße und im Gelände. Schießübungen, glorreiche Geschichte, Verhalten im Kampf, Aufgaben eines Soldaten, Nahkampf und Granaten werfen, Schwimmen, Kraft und Ausdauertraining, Überleben im Kampf und Erste Hilfe. Weiter die Spezialisierungen der Einzelnen, Medizin, Sprengen, Führung von Truppen und Taktiken, ... kurz, alles, was das Soldatenherz brauchen kann, um eine Konfrontation zu vaterländischen Gunsten zu entscheiden. Der Oberfeldwebel schikaniert die Gruppe, wo er kann, setzt dabei die Grenzen des Möglichen immer noch ein Stück weiter.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.11.2018 20:42.

Orbi

33, Männlich

Beiträge: 16

Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 27.09.2018 14:19

Oberst E. Heeresleitung
Ein Leutnant kommt auf Wächter zu. Er salutiert schneidig: "Heil Hintern! Wo zur Hölle sind die Anderen Ihrer Gruppe, Schütze Wächter?"
Christina Wächter
Auf dem Appellplatz steht eine sichtlich nervöse Christina die sich wundert wo alle bleiben, während sie immer wieder zur großen Uhr über der Kantine aufschaut.
Oberst E. Heeresleitung
Die Uhr sagt: "14:03 und alles ist gut"
Christina Wächter
"Ähm... Heil Hintern" erwidert sie hastig "Ich weiß nicht grade eben waren noch alle in den Barracken um sich für den Appell fertig zu machen aber bis jetzt ist niemand angekommen... Herr Leutnant"
Oberst E. Heeresleitung
Sichtlich verärgert folgt er ihrem Blick zur Uhr, vergleicht sie mit seiner Taschenuhr, blickt Wächter wieder an: "Es ist schon nach 14:00... aber Oberfeldwebel Klacker macht denen gleich Beine..."
Christina Wächter
"Jawohl Herr Leutnant!" antwortet sie merklich leiser wie andere Rekruten Antworten würden
Oberst E. Heeresleitung
"DAS HEISST HERR OBERFELDWEBEL! APPELLPLATZ! AUSRÜCKEN! SOFORT!" ist draussen laut und deutlich zu vernehmen, umliegende Soldaten Blicken herüber und versuchen ein grinsen zu unterdrücken, ducken sich schnell weg und verschwinden aus dem Blickfeld.
Christina Wächter
Zuckt kurz zusammen
Oberst E. Heeresleitung
Wie die Hasen kommen die anderen zu Wächter gerannt, den Oberfeldwebel gemächlichen Schrittes folgend. Glanzzeit beim Aufstellen in Reih und Glied.
Christina Wächter
Christina entspannt sich ein wenig aber nicht zu merklich, um nicht den Zorn von irgendwem auf sich zu ziehen. Fühlt sich innerlich allerdings erleichtert, als sie feststellt, dass sie am richtigen Ort war.
Oberst E. Heeresleitung
Der Leutnant ist sichtlich ungnädig. an die 2 Meter groß und ein Abbild der Götter. Dagegen ist sogar der Oberfeldwebel noch ein Wurm. Er schreitet mit dem Oberfeldwebel an den jungen Menschen entlang unt mustert jeden prüfend und kritisch. "2. Kradgruppe! Ich bin Leutnant Lachs und dies hier ist Oberfeldwebel Klacker. Sie unterstehen ab sofort und bis auf weiteres meinem Befehl. Oberfeldwebel Klacker übernimmt die Ausbildung und ist das Bindeglied zwischen Ihrer Gruppe und mir. Verstanden?"
Harm Clausen
"Jawohl, Herr Leutnant!"
Christina Wächter
Jawohl, Herr Leutnant
Oberst E. Heeresleitung
Diese Lektion wurde auch von den anderen gelernt.
Leutnant Lachs: "Sie haben bei Ihrem ersten Befehl schon Schande über sich und Ihre Einheit gebracht! Ich halte viel von Feldwebel Klintz Urteilsvermögen. Enttäuschen Sie uns nicht noch einmal!" Er sieht alle der Reihe nach an. Nach dieser bedeutungsschweren Pause und auch sichtlich ruhiger: "Oberfeldwebel, kümmern Sie sich um die entsprechende Strafe in angemessener Weise." Oberfeldwebel Klacker: "Jawoll Herr Leutnant" Lachs seufzt: "Also gut, damit wird der Schandfleck getilgt werden. Kommen wir nun zum eigentlichen Thema"
"Ich werde nun ein paar Beförderungen aussprechen: Schütze Clausen, vortreten! Unterfeldwebel Clausen, Glückwunsch. Sie haben sich bisher besonders hervorgetan. Sie sind für die Gruppe verantwortlich. Machen Sie mir keine erneute Schande." Er blickt ihn mahnend an, wendet sich dann zu den anderen: "Die anderen, Glückwunsch zum Obergefreiten. Machen Sie ihr Land Stolz. Ich überlasse Sie jetzt Oberfeldwebel Klacker. Heil Hintern!" Es wird ordentlich geheilt.
Harm Clausen
heilt mit sehr großen Augen zurück
Christina Wächter
Heil Hintern
Elsa Winter
Heil Hintern
Oberst E. Heeresleitung
Leutnant Lachs dreht sich um und marschiert Richtung Offiziersbereich. Oberfeldwebel Klacker: "2. Kradgruppe Latrinendienst. Ganzen Monat. Zusätzlich auf dem Exerzierplatz ein paar extra Runden drehen. Im Anschluss. 10km." Er grinst herausfordernd. "Zusätzlich zum normalen Sportprogram. Täglich!" Er macht eine Pause. "Auf der Liste von Feldwebel Klintz. Ein paar Informationen über Sie. Obergefreiter Wächter, sie haben bereits Erfahrung mit dem San-Dienst. Ihre Zusatzausbildung. Obergefreiter Schlosser, KFZ-Mechanikern. Obergefreiter Weber, auch. Unterfeldwebel Claus, soweit auch klar. Unteroffiziersschulung. Vier Freiwillige! Funker, zwei MG-Schützen und Grobes und Lautes Aufräumen. Vorkenntnisse?" Er Blickt fragend in die Runde.
Christina Wächter
wird dank der Aussicht auf extra körperliche Ertüchtigung noch bleicher und kleiner als ohnehin schon
Fred Richter
Richter tritt einen Schritt vor. Die gelbblonden Haare zu einem kurzen Bürstenschnitt geschoren und ein schiefes Grinsen im Gesicht. Mit einem fiesen Blick schaut er zum Leutnant. "Obergefreiter Richter. Erfahrung mit dem Kar98. Vorzugsweise mit Zieloptik. War vor meinem Dienst Jäger für kleine und große Säuger." Tritt wieder zurück in die Reihe und schaut gerade nach vorn.
Elsa Winter
Kurz darauf tritt auch Elsa einen Schritt vor, allerdings nicht ohne zuvor den Kopf in einer leicht genervt wirkenden Geste in den Nacken gelegt zu haben, aufgrund des anstehenden Latrinendienstes - da einzige was sie wirklich noch weniger mochte als Kantinendienst. "Obergefreite Winter, melde mich freiwillig zum Aufräumdienst", sagt sie mit klarer und fester Stimme, dann tritt sie wieder in die Reihe zurück. Die schwarzen Haare schimmern im Licht und ihre hellgrauen Augen funkeln bei der Idee, für was sie sich da gerade gemeldet hat.
Elderik Schlosser
Stolz auf Clausen schauend unterdrückt er ein Lächeln, besonders die Sonderschichten erzeugen kein gutes Gefühl. Er wird sowas von Tod sein. Doch gerade vor dem Klacker mag er sich keiner Blöße hingeben. Eines hatte er gelernt, wenn er nicht gefragt war, dann sollte er schweigen. Und weder bei den Waffen, noch beim Aufräumen fühlte er sich im Besonderen angesprochen. Nur die Ruhe bewahren, nur Ruhe, kreiste es in seinem Kopf. Leider ahnte er schon, dass erst jetzt der Dill losgehen würde. Flach und unauffällig holte er mental sein Bild hervor, beschwor seine Motivation. DU wirst es schaffen, motivierte er sich, während er, beflissen zurück grüßte.
Harm Clausen
Unglaublich, aber den ersten Schritt Richtung Ziel, hat Harm geschafft. Er ist sich noch nicht im Klaren, ob er sich wirklich bewusst ist, was auf ihn zukommen wird. Aber er hat nicht so hart gearbeitet, um jetzt vor der Verantwortung zurückzuscheuen. Gleichzeitig fühlt er sich schuldig, dass alle so harte Strafen aufgebrummt bekommen haben. Aber aus der AGA weiß er, dass wenn die Ausbilder die Rekruten bestrafen wollen, dann finden sie einen Grund. Das hier wird wohl auch nichts anderes sein, als eine Art Begrüßungsritual für Neuzugänge.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel grinst, als er Wächters Reaktion bemerkt. Er nickt bei den Worten von Richter und schreibt sich eine Notiz auf. Ebenso bei Winter, wobei bei Ihrer Meldung seine Augen kurz aufblitzen. "Gut, Funker: Kaiser. Schultz, Schmidt, MG. Standartgewehr Karabiner K98 bekommt jeder. Gesamte Ausrüstung steht 18:00 Uhr bereit. Baracke 69 Materiallager. Tagesablauf: 6:00 Wecken 6:30 Morgenappell in Gruppenbaracke. Anschluss Sportprogram. 8:30 30 Minuten Frühstück. Theorieunterricht nach Stundenplan 9-11 zusammen 11:15-13 Spezialtheorie. 13-14 Essen fassen. Bis 18 Uhr Praktischer Unterricht, Übungen und Sport. Bis 20 Uhr Abendessen. Anschließend Abendappell Appellplatz. 22:00 Licht aus. Fragen?"
Christina Wächter
Herr Oberfeldwebel... Wann müssen dann die... ähm Extraaufgaben erledigt werden?
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker: "Befreit vom Üblichen Turnus: Wachdienst während ihrer Schicht. Kantienendienst während ihrer Dienstwoche. Fäkalinis ... " seine Augen blitzen kurz auf " 18:30 Uhr bis Fertig. Anschließend 10km. Ausserdem nach Bedarf"
Elderik Schlosser
Nach Bedarf und bis Fertig klingt für de jungen Schlosser gar nicht gut, doch hütet er seine Zunge, sonst käme der Kantinendienst in der Pause noch hinzu. Ein wenig freute er sich auf die Spezialstunden.
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker: "Sportplatz. Körperliche Ertüchtigung. Laufen, HiBa, Schwimmen. Anschließend Schiessstand! Ausrücken!"
Christina Wächter
Macht sich auf Richtung Sportplatz
Harm Clausen
Bevor Wächter losläuft, stellt sich Clausen vor die Truppe. "Alles klar, Kameraden. Sportsachen anziehen und dann hier in einer Minute vor der Baracke wieder versammeln. Marsch, Marsch! Wir haben einen Namen wiedergutzumachen!" Clausen rennt vor treibt dabei die anderen an.
Fred Richter
Richter schaut noch einmal genervt in Richtung des Oberfeldwebels und wetzt dann los in Richtung Baracke, um sich die Sportsachen an zu ziehen.
Oberst E. Heeresleitung
Da alles sehr gut und vorschriftsmäßig ausgeschildert ist, sind die Örtlichkeiten auch gut zu finden.
Christina Wächter
entscheidet sich doch dafür vorher noch Sportklamotten anzuziehen
Elsa Winter
Verdreht aufgrund von Clausens Aussage kurz die Augen "Als ob ich da nicht selber dran gedacht hätte", murmelt sie fast lautlos und läuft zurück zur Baracke um sich umzuziehen.
Oberst E. Heeresleitung
Nach einem ca 1km Marsch durch einen schönen Wald voller deutscher Eichen erreicht ihr das Sportgelände. Es hat eine Laufstrecke von 2km Länge. Sie verläuft oval einmal um das abgesperrte Areal. Innerhalb der Laufbahn befindet sich ein Hindernis Parcours mit allerlei zum Klettern, Kriechen, Springen, Hangeln, Seilen und allem, was sich ein Ausbilder an Schikanen nur ausdenken kann. Weiter ist ein kleiner See zu sehen, zwischen 100m und 150m lang, ca. 50m breit. Der lädt perfekt zum Schwimmen ein, bei den kühlen Temperaturen. Andere Gruppen und sind tagsüber immer auf dem Gelände. Der Eichenweg, weiter folgend am Gelände vorbei, führt direkt zur Schiessanlage für Handfeuerwaffen. Das Bellen der Karabiner und Pistolen und ab und zu das Rattern eines MGs ist deutlich zu hören. Es ist euch vorher auch schon aufgefallen, aber da war es wesentlich leiser. 5 Runden Laufschritt zum warm werden. Glücklicherweise ist das noch kein Problem, das kennt ihr schon aus der Grundausbildung in Wolfsburg. Der Oberfeldwebel begleitet euch nicht, hat euch beim Laufen aber im Blick.
Harm Clausen
Harm will es direkt am ersten Tag nicht übertreiben und versucht mit seinen Kräften hauszuhalten. Aber das hält ihn nicht davon ab, seine Kameraden weiterhin anzufeuern und sie zu unterstützen - zumindest solange er merkt, dass sie sich anstrengen. Sollte irgendjemand einfach aufgeben, wird er sich nicht für denjenigen verausgaben und diejenigen zurückfallen lassen. Sie alle sind nicht hierhergekommen, nur um jetzt wegen ein bisschen Sport aufzugeben.
Elderik Schlosser
Gott, ist das anstrengend. Klar War er dankbar für Clausens Anfeuerung. Dennoch nahm es nicht den Stress, der ihn völlig fertig machte. Könnte er noch eine Zahnputzbürste halten? Müde sah er sich um.
Christina Wächter
Gedanken: Stumm weiterlaufen nicht nachlassen warum sind die anderen alle so schnell? Na toll jetzt bin ich auch noch gestolpert... einfach weiter machen
Elsa Winter
Sport macht ihr nichts aus, an Training war die schon vor ihrer Zeit als Rekrut gewöhnt. Auch extra Sport macht ihr nichts aus, sie macht ihn eigentlich sogar gerne. Dennoch powert sie sich nicht vollständig aus, der Tag ist noch lang, sie wird ihre Kräfte noch brauchen.
Oberst E. Heeresleitung
Es läuft sich recht passabel, Christina und Harm bilden auf Dauer das Ende der Gruppe. Für Februar ist es schon angenehm mildes Wetter. Es wird nach dem Laufen aber nicht kühl, da es direkt über den Parcours geht. Auch da haben Elsa und Fred etwas Vorsprung zu den anderen... Die Gruppe wird härter rangenommen, als in Wolfsburg. Die spitzen Sprüche vom Oberfeldwebel, die es als Belohnung fürs straucheln oder nicht auf Anhieb schaffen hagelt, bekommen alle ziemlich gleichermaßen ab. Christina und Harm noch gleicher.
Elderik Schlosser
Es wird einfach nicht besser. Nun gibt es auch noch Hindernisse zu überspringen. Erneut muss er das Fluchen und Jammern im Schach halten. Doch wird es mit Runde zu Runde schwerer.
Fred Richter
Fred versucht sich immer ganz vorne zu halten. Beim gelegentlichen Überrunden der Nachzügler brüllt er (soweit es die Atemluft zu lässt) ihnen zu: "LOOOOS." "Den Letzten beißen die Hunde!" "Wollt ihr zurückgelassen werden?" Innerlich freut er sich bei jedem Ausruf des "Anfeuerns" und zeigt es durch ein kurzes Grinsen im Gesicht.
Christina Wächter
Fred wird ihr von Runde zu Runde unsympathischer, sie lässt sich allerdings nichts anmerken
Elsa Winter
Auch wenn Elsa Vorsprung vor den anderen hat, das Überrunden und rumbrüllen überlässt sie Fred. Jedes Mal, wenn sie ihn rufen hört verdreht sie die Augen, läuft allerdings verbissen weiter. Aufgeben ist nicht.
Oberst E. Heeresleitung
Ihr kommt an eure Grenzen und das kalte Bad steht noch aus
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker brüllt über den Platz: " WAS SEID IHR DENN FÜR WEICHKÄSE? HÄTTEN WIR DAMALS SOLCHE SOLDATEN WIE EUCH GEHABT, WÄRE DER KRIEG AN DER GRENZE SCHON VERLOREN GEWESEN! WEIL IHR CAMEMBERTS VON DEN HALBLINGEN ZUM 3. FRÜHSTÜCK VERSPEIST WORDEN WÄRT! LOS LOS LOS! WÄCHTER, NICHT SO LAHM ÜBER DIE WAND! HOCH MIT DEM ARSCH! CLAUS, KOPF RUNTER! SCHNELLER DURCH DEN DRECK!
Oberst E. Heeresleitung
SCHLOSSER! HANGELN UND NICHT HÄNGEN! RÄUCHERSPECK HÄNGT AUCH UND WIRD BEIM MITTERNACHTSIMBISS VERPUTZT!
RICHTER! SOLCHE WIE DICH SIND AUCH NUR NACHTISCH! DURCH DIE REIFEN ABER FÜSSE HOCH!
Elderik Schlosser
Musste er vom Essen reden? Dachte sich Elderik, Käse, Speck, fehlten nur Eier, er war so hungrig und Müde. Aber weiter, immer weiter. Was blieb ihm übrig?
Oberst E. Heeresleitung
EISZAPFEN, BEWEG DICH! DIE STANGE KANNST DU AUCH SCHNELLER HOCH! EIN SPANFERKEL HÄNGT AUF DER STANGE UND DREHT SICH! EIN DEUTSCHER SOLDAT IST ABER KEIN SPANFERKEL! LOSLOSLOS!
Die anderen Trainierenden, ca. 8-9 Gruppen, sehen den Neulingen zu. Halten sich aber zurück. Einige zeigen Mitleid, andere Freude.
Elsa Winter
Eiszapfen? Der war neu, den kannte sie noch nicht. Kopfschüttelnd versucht sie sowohl die blöden Rufe, als auch die Blicke zu ignorieren, während sie stur das Sportprogramm weiter absolviert.
Oberst E. Heeresleitung
Ganz schön fertig und am Pumpen wird der Parcours endlich beendet. Kurze Pause und fertig machen zum Schwimmen. Das werden 10 lange und kalte Bahnen.
Harm Clausen
"Los, Leute. Nicht schlapp machen. Und je schneller ihr schwimmt, desto wärmer wird es.#"
Elderik Schlosser
Rasch zog er sich um. Kurz schüttelte er sich aus, genoss etwas Wasser und verdrängte mit unruhigen herumzuppeln den Hunger. Dann sprang er ins kalte Wasser. Kurz schien er zu krampfen, dann zog er es durch. Er versuchte sich abzulenken, zählte Werkzeuge auf, Schlüssel, Hochkantflanks und auch Zahnradarten. Schrauben und Muttern durften in solch einer Aufzählung nicht fehlen. Doch so leicht war das gar nicht. Wann war es endlich vorbei?
Harm Clausen
An der Küste und mit der Küste aufgewachsen, sieht Harm keinerlei Probleme ein bisschen schwimmen gehen zu müssen. Ohne große Umschweife schmeißt er sich ins Wasser - und irgendwas läuft falsch
Christina Wächter
zögert zu recht, als sie ins Wasser eintaucht krampfen Ihre Waden sofort und vor Schreck schluckt sie einen guten Satz Wasser. Hustend und prustend stellt sie sich an den Rand und versucht die Beine zu belasten.
Elsa Winter
langsam lässt sie sich ins Wasser sinken, verdammt ist das kalt! Egal, Augen zu und durch - nicht wörtlich, aber immerhin.
Elderik Schlosser
Er merkt, dass Harm, der eigentlich einen munteren Eindruck gemacht hat, irgendwie im Wasser krampft. Rasch versucht er zu wenden und dem Kameraden zu helfen. Er packt ihn und bemüht sich ihn hoch zu drücken, aber Harm scheint zu sehr zu treten, sodass auch er aus dem mühsam erlernten Schwimmrhythmus kommt und auch mehr ins Wasser hineintaucht, als gewollt. Doch er reißt sich zusammen, drückt sich hoch und beiden halten den Kopf über Wasser und schwimmen.
Elsa Winter
Auf dem Rückweg paddelt sie zu den anderen. "Ein bisschen Hilfe?", fragt sie und legt den Kopf schief, wobei ihr das Eiswasser ins Ohr läuft. Genervt den Kopf schüttelnd sieht sie Christina fragend an. "Ich bin zwar nicht so stark, aber zusammen geht es vielleicht" auch im Wasser mit den Schultern zucken ist nicht die beste Idee, aber es geht auch eher ums Prinzip
Christina Wächter
hust hust ein Auge zusammenkneifend und den letzten Schwall Wasser hochwürgend versucht sich Christina ein lächeln abzuringen: "Ja ich glaube ein bisschen Hilfe würde mir nicht schaden danke Winter"
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel sieht vom Rande des Sees zu, wie die Gruppe sich in die Fluten stürzt. Drei der Zehn neuen können sich zwar über Wasser halten, aber eine Figur oder gar eine Gute machen sie nicht. Zumindest die Anderen schwimmen ihre Bahnen halbwegs. Als zwei bis vier Bahnen geschwommen wurden, hat er allem Anschein ein Einsehen. "RAUS, IHR CAMEMBERTS! ZUM SCHWIMMEN VIEL ZU KALT! LOSLOSLOS! ABTROCKNEN, WARM ANZIEHEN! IHR GEHÖRT ZUR KRIEGSMARINE! EURE SCHIFFE SINKEN NIE! WEIL IHR CAMEMBERTS NICHT SCHWIMMEN KÖNNT!" Die umstehenden Soldaten brechen in lautes Gelächter aus.
Euch fällt auf, dass sonst keiner während eures heutigen Trainings im Wasser war, nur ihr.
Der Oberfeldwebel verzieht keine Miene, als die anderen Soldaten lachen. Er beachtet sie nicht einmal. Aber es blitzt in seinen Augen vor Schadenfreude.
Christina Wächter
Gedanken: naja hätte bestimmt irgendwie schlimmer sein können... einfach weiter Richtung Umkleide... Und hört auf zu klappern dämliche Zähne
Elsa Winter
endlich raus aus der Kälte, von wegen mit dem Namen friert man nicht, was sollte denn daran witzig sein? Wo zum Henker ist mein Handtuch und wie krieg ich diese Haare wieder trocken?
Harm Clausen
Er hat sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert beim Schwimmen und ist deshalb recht froh doch nicht die ganzen Bahnen ziehen zu müssen. Aber das reizt ihn nur sich selbst mehr anzustrengen und die anderen zu besseren Resultaten anzufeuern.
Christina Wächter
Christinas Haare haben sich ein bisschen gelockert was eine Strähne freigibt die ihr bis zur Hüfte reicht. Als sie das bemerkte lässt sie die Haare schnell wieder in ihrem Dutt verschwinden. Die Haare scheinen sehr dünn zu sein oder der Dutt sehr eng gebunden.
Fred Richter
Fred zieht sich aus dem Wasser und trollt sich mit den anderen in Richtung Umkleide und Baracke. Leise vor sich hin murmelnd: "Ja ja. Lacht nur ihr dummen Ärsche. Wir sehen uns dann an der Front wieder. Mal sehen, ob ihr dann immer noch lacht oder doch flennend zusammenbrecht und nach eurer Mami schreit. Ihr ollen bekackten ..." undeutliches Gemurmel...
Elderik Schlosser
Dankbar zog er sich und Harm an den Beckenrand. Hoffentlich kam dieser alleine raus. Es war wirklich bitter kalt. Doch er war so erschöpft und müde, dass er das Zähneklappern kaum noch merkte. Aber warum waren sie jetzt in der Marine, waren sie schon zugeteilt worden? Außerdem, sollte die Marine nicht erst recht schwimmen können? Er hatte nie viel übrig für Piratengeschichten, aber dort konnten doch sicher auch alle schwimmen, oder nicht? Leider bekommt er von den anderen nicht sehr viel mit. Er fühlt sich kalt und zerschunden an, die Finger sind Blau und die Lippen sehen nicht besser aus. Rasch schmeißt er die nassen Kleider fort und versucht das Stechen der Eisnadeln unter der Haut zu verdrängen.
Oberst E. Heeresleitung
Bis zur Ausgabe der Ausrüstung ist es noch eine Stunde hin. Das geplante Schießtraining wird nicht mehr durchgeführt, die Camemberts dürfen bis dahin wieder auftauen und sich in die warme Baracke zurückziehen.
Elderik Schlosser
Mit zittrigen fingern und glücklich im warmen zu sein, packt er an seinen Bett aus.
Christina Wächter
Sitzt erstmal eine ganze Zeit wie ein Eiszapfen auf dem Bett bis sie endlich aufgetaut ist und auch beginnt ihre Sachen auszupacken
Elsa Winter
Brummelnd wuschelt sie die schwarzen Haare trocken, wobei sie mit wippenden Beinen auf ihrem Bett sitzt und versucht sich aufzuwärmen. Sobald das einigermaßen erreicht ist, wirft sie das Handtuch zur Seite und packt ihre Sachen aus. Die schwarzen Haare fallen über ihren Rücken hinunter. Obwohl sie noch nass sind, sieht man, dass es sehr viele, wild durcheinander fallende Strähnen sind. Sobald die Klamotten verstaut sind, wird der wilde Haarwust wieder als strenger Dutt zusammengenommen, der allerdings etwas zerrupfter aussieht als zuvor und auch ein wenig dicker aussieht, als der vom frühen Morgen, doch das interessiert Elsa gerade weniger.
Harm Clausen
Harm nickt Elderik noch einmal dankbar zu, bevor er seine Klamotten fix wechselt. Er sieht sich um, registriert zwar die bedeutend längeren Haare seiner Kameradinnen, achtet aber eher darauf, dass alle in der Baracke sich abtrocknen und aufwärmen. Eine Stunde sollte genug Zeit sein, damit alle sich von der ersten Hälfte des Tages erholen können. Danach setzt er sich etwas ins Abseits und grübelt darüber nach, was heute bisher alles falsch gelaufen ist, wieviel davon sein eigener Fehler war und was er tun kann, damit die Truppe endlich wieder auf das Niveau kommt, das dazu geführt hatte, dass sie für diese Einheit ausgewählt wurden.
Elderik Schlosser
Was mehr klappert, seine Zähne oder das Werkzeug, die Metallteile und Materialien aus dem Koffer ist unklar. Er zieht einen kleinen Kasten hervor und beginnt, nachdem das Zittern ein wenig aufgehört hat, daran zu schrauben und zu feilen. Ansonsten scheint es ruhig, jeder wirkt erschöpft, einsam, und ungesellig. Elderik hat das Gefühl, dass alle erstmal klarkommen müssen, mit dem neuen Ton und Umgang den man pflegt. Ab und an sah er sich um und schaute zu Klar oder Harm, blickte on Elsass oder Christina Richtung, nur um zu sehen, dass alles sich von den Strapazen erholten oder es versuchten. Klack, Klack, Tick, Kratsch, als er eine Feder Festzug und den kleinen Hebel einbaute. Es War langsam zu erkennen, dass er eine Spieldose bauen wollte und den Drehmechanismus anfertigte. Er sah ab und an auf, aber nicht einmal zur Uhr.
Fred Richter
Fred zieht sich ein Handtuch aus seinem Spind und trocknet sich die letzten Wasserreste aus den kurzen Haaren. Nach dem der Rest auch zügig abgetrocknet wurde, zieht er sich eine seiner grünen Uniformgarnituren an und wirft sich auf seine Pritsche. In die Runde: "Das waren ja mal einen paar echt bekackte Übungen. Erwarten die das jetzt jedes Mal von uns?"
Harm Clausen
Harm kam gerade zum Schluss seiner Grübeleien und steht auf. Er stellt sich an einen der Tische, sodass ihn alle sehen können. "Ich denke nicht. Das war mehr oder weniger nur ein Begrüßungsritual für uns. Aber ich denke wir haben uns den Umständen entsprechend so gut gehalten, wie es eben ging. Wir werden uns von solchen kleinen Schikanen aber nicht unterkriegen lassen. Lasst die anderen lachen, die haben bestimmt dasselbe mal durchgemacht. In einem Jahr oder so werden wir über die Neulinge lachen, die im Winter in den See springen werden. Seht es einfach als Abhärtung."
Christina Wächter
hat sich inzwischen ein Buch aus ihrem Koffer gekramt und schaut von diesem auf als Harm seine Rede beginnt.
Elderik Schlosser
Schon wieder sprang die Feder aus dem kleinen Anker. Hatte er diesen zu fein abgeschliffen? War das Zahnrad zu kurz oder waren es sein zitternden Finger und müden Gedanken, die ihm es an Konzentration mangeln ließen. Als dann Harm aufrief und zum Tisch sprang, sprang auch seine Feder und er hinterher. "Nein!", rief er entsetzt, gar nicht zuhörend, was der Rest machte. Er war dabei so rasch rausgesprungen, dass das Bett ordentlich wackelte.
Harm Clausen
steht immer noch am Tisch und erschreckt sich leicht als Elderik aufschreit
Fred Richter
Ohne sich nach unten zu beugen: "Hey, Schlosser! Hör auf des Bett zum wackeln zu bringen. Was du in deiner freien Zeit machst, geht zwar keinen was an, egal was du treibst. Aber gewisse stoßhafte Bewegungen von unten bewirken nun mal, dass es oben wackelt..."
Elderik Schlosser
"Was?! Oh, entschuldige. Mir ist nur meine Feder weggesprungen.", meinte er knapp und kriecht noch etwas suchend am Boden.
Fred Richter
"So nennt man das also bei euch.."
Elderik Schlosser
Langsam sickerte das Gesagte in seinen Kopf. Unter dem Bett des Nachbarn kam er hoch. "Au!", als er sich am Rahmen stieß. "Woran hast du den gedacht? Mein Hintern! Es sind Frauen anwesend.", grummelte er.
Fred Richter
"Woah. Dein Hint..? Oha. Wie schon gesagt, was du in deiner freien Zeit machst, geht keinen was an. Aber vielleicht solltest du gewisse Aktivitäten nicht in der Gemeinschafftsbaracke machen. Gerade weil Frauen anwesend sind."
Elderik Schlosser
Die feine Feder in der handhaltend, anklagend zu Fred zeigend. "Schlechtes, wer schlecht denkt.", meinte er scharf. "Aber selbst wenn, glaubst du wir bekommen für sowas irgendwo Einzelzimmer?!", sein Ton war immer noch scharf und vorwurfsvoll. Vielleicht klang er auch irritiert. Dann sah er sich um.
Christina Wächter
verdreht kurz die Augen lässt Jungs Jungs sein und widmet sich wieder ihrem Buch
Harm Clausen
Harm schüttelt nur den Kopf, sieht die beiden dann aber etwas schärfer an. "Richter, Schlosser. Wenn ihr beiden euch vielleicht eurer Uniform und eurem Alter entsprechend wieder benehmen könntet? Danke."
Fred Richter
Fred ignoriert die Feder in der ausgestreckten Hand von Elderik gekonnt. "Ich denke nicht, dass DU ein eigenes Zimmer bekommen würdest. Kannst aber mal den Oberfeldwebel fragen. Vielleicht denkt der anderes darüber." An Harm gewandt: "Er hat angefangen."
Elderik Schlosser
Schnaubend besann er sich an die Worte der Mutter: "Ok, es tut mir leid." Dabei schnappte er sich seinen Apparat und setzte sich wieder hin. "Kommt nicht mehr vor." Dann besinnt er sich. "Ist der Oberfeldwebel auch für Raumbelegungen zuständig?"
Fred Richter
"Wenn er das nicht macht, haben wir vielleicht einen Kasernenkommandanten, der dir da weiterhelfen könnte. Der müsste dann vermutlich sein Büro im Stabsgebäude haben. Schau am besten gleich vorbei, nicht dass alle guten Zimmer schon vergeben sind und du keines mehr bekommst."
Elderik Schlosser
Kurz hält er mit dem feinen Schraubendreher inne. "Müssten die nicht rotierend wechseln, wer diese Zimmer benutzt? Sonst wäre es ja nicht gerecht oder?"
Fred Richter
"Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."
"und wer zu spät kommt..."
Elderik Schlosser
Erneut, aber behutsamer, springt er auf. "Was?! Das ist widerlich!"
Fred Richter
"So ist das aber nun mal. Wir sind hier schließlich nicht irgendwo. Wir sind in der Armee. Da ist nicht immer alles gerecht.
"
"Also beeil dich lieber."
Elderik Schlosser
"Aber warum sollte man damit Malen?!" Sein Blick zeigte deutliche Irritation und Ekel.
Fred Richter
"Wollte damit nur sagen, dass du dich lieber beeilen solltest, wenn du dein eigenes Zimmer haben möchtest. Ansonsten könnte es sein, dass alle belegt sind."
Harm Clausen
seufzt "Richter. Ich glaub das reicht jetzt. Schlosser: Es gibt keine Einzelzimmer. Wir sind hier bei der Armee. Da gibt es Baracken und die werden von den Kameraden geteilt. Du wirst nicht zu irgendeinem Vorgesetzten gehen und ein besseres Zimmer verlangen. Wir sind nicht in einem Hotel."
Elderik Schlosser
"Ich will doch kein besseres Zimmer. Aber ich dachte...", er wird rot.
Fred Richter
Verrollt die Augen, legt sich zurück und schiebt sich grinsend seine Feldmütze über das Gesicht.
Harm Clausen
"Auch dafür gibt es keine Zimmer. Beherrsch dich einfach oder warte bis du Ausgang bekommst."
Elderik Schlosser
Mit hochrotem Kopf und beschämt zieht er sich auf sein Bett zurück und fängt an kleine Metallstifte zu feilen.
Harm Clausen
Harm sieht sich um. Anscheinend sind alle in der Baracke gerade intensiv mit sich selbst beschäftigt. Der anstrengende Nachmittag hat niemanden komplett aus der Bahn geworfen. Schließlich scheint es sich hier nur um eine etwas intensivere Ausbildung zu handeln. Ein kurzer Blick auf die Uhr sagt ihm, dass er noch eine halbe Stunde hat. Er schnappt sich eines seiner Militärbücher und liest noch eine Weile. Die Uhr ist aber immer im Blickfeld, damit er auf keinen Fall wieder zu spät ist.
Elderik Schlosser
Auch Elderik hat die Uhr ihm Bick, jedoch nur seine Spieluhr, sodass er die Zeit gänzlich außer Acht lässt und kein Gefühl hat, wie schnell sie verrinnt.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "He was bastelst du da eigentlich?" Kommt neugierig zu Elderik
Elderik Schlosser
Erschrocken schaut er auf. "Karl!" Ein wenig verwirrt schaut er ihn an. "Ach das, ich wollte eine kleine Spieluhr basteln. Na ja, ich bin gerade bei dem Kurbelmechanismus. Ab und an Feile ich an den Klangstäben." Dabei zeigt er auf die kleinen Klangstangen aus Metall.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha Schmidt, die dritte Frau in der Gruppe, meldet sich zu Wort: "Wat schmökerst de egentlich da, Sani?" Fragt die große, kräftige blonde mit Berliner Akzent. Sie sitzt oben auf ihrem Hochbett und lässt die Beine baumeln.
Karl: "Das sieht ja nicht verkehrt aus. Wäre dort nicht eine größere Übersetzung möglich? Ich habe zwar keine Ahnung von Spieluhren, aber Mechanik ist Mechanik" er lacht und setzt sich dazu.
Elderik Schlosser
"Ähm, schon, doch, dann könnte es hier aber klemmen und wäre nicht so filigran. Das macht den Reiz aus. Leicht, einfach, schön und doch funktionell. Das ist mein Ziel." Während er und Karl fachsimpeln, lächelt er glücklich.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha Schmidt lacht: "lecht, enfach, scheen und funktionel, dat wollen de Menners alle habn."
Elderik Schlosser
Elderik sieht sie an. "Na ja, eine schwere Mechanik, mit groben Rädern, die unnötige Wege geht, um einen Mechanismus auszufüllen ist nunmal schneller gebastelt, als anders herum. Schau.", er zeigt ihr die kleinen feinen Räder und Federn, die ineinander greifen sollen und über ein simples, fast primitives System das noch nicht fertige Bolzenrad drehen werden, was von der Kurbel ausgehen wird.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "Hertha, davon verstehst du nichts. Halte du mal dein MG fest und lass die Feinarbeit den Fachleuten" Hertha: "ICK GEB DICH GLEICH WAT FEINARBEITES!" und schüttelt ihre große Faust. Sie lacht dann aber genauso laut.
Harm Clausen
guckt kurz auf, als Hertha laut wird. Liest aber weiter, als er merkt, dass es kein Streitgespräch ist
Elderik Schlosser
"Hey, hey. Wenn sie sich dafür interessiert, können wir es ihr ja erklären. Ich kann zwar nicht alles gut rüberbringen, aber sicher finden wir jemanden, der das kann. Wenn du das möchtest, Hertha." Ein wenig beschwichtigend schaut er zwischen den beiden hin und her. Doch scheint Hertha sich nur einen Scherz erlaubt zu haben. Er seufzt
Fred Richter
Fred grübelt oben auf seinem Bett, springt dann auf und geht an seinen Spind. Aus dem Spind zieht er den Klappspaten, faltet diesen auseinander und blickt diesen überlegend an. "Ja. Das könnte klappen." Nimmt noch etwas aus seinem Privatfach und setzt sich mit Klappspaten wieder aufs Bett. Dort beginnt er damit eine Seite des Spatens mit einem Schleifstein zu bearbeiten.
Nach dem Spaten ist das Messer/Bajonet dran. Erst als auch das als Rasierklinge verwendet werden könnte, legt er den Schleifstein wieder zurück in sein privates Fach im Spind.
Harm Clausen
Harm hört Fred mit dem Schleifstein arbeiten und denkt sich erst nichts dabei. Dann guckt er doch auf und sieht den Spaten. Er klappt sein Buch zu und geht zu ihm. "Hey, Richter. Hör auf damit. Wenn der Oberfeldwebel das rauskriegt, bist du dran. Und ich auch. Von mir aus kannst du den Spaten anspitzen, sobald wir im Feld sind. Aber solange wir unsere Ausbildung hier in der Kaserne machen, bleibt das nen Spaten. Einverstanden?"
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "Nee lass man jut sein, ick hab da nix von eurem kleenkram."
Fred Richter
Fred schaut verwundert zu Clausen. "Clausen hast du eine Idee davon, was wir im Feld machen sollen? Wir werden da bestimmt nicht nur in Ruhe mit unseren Krads durch die Landschaft fahren, uns die Gegend anschauen und uns in geleckter Paradeuniform mit einwandfreien Gerödel zur Schau stellen. Man wird von uns erwarten, dass wir Feinde ausschalten, also töten. Was machst du, wenn dir die Munition ausgeht? Willst du dich auch dein Messer verlassen? Klingt ja nicht schlecht, aber hast du schon mal jemanden mit einem Messer getötet? Oder ein Tier? Irgendetwas? Hast du eine Ahnung, wie mühselig es ist, das mit einem Messer zu versuchen? Würdest du da nicht lieber etwas Besseres haben? Schau dir den Klappspaten mal genauer an. Wenn du die eine Kante hier schärfst, hast du eine improvisierte Axt. Jetzt frag ich dich, was ist wohl besser, um Feinde zu töten. Eine Axt oder das Messer? Wie lange meinst du denn haben wir im Feld Zeit, um uns auf den Feind vorzubereiten? Sollten wir die Zeit, die wir hier haben nicht dafür nutzen, um uns richtig auf den Feind vorzubereiten? Deswegen sind wir doch hier, in der Ausbildung. Ich möchte nicht direkt nach der Ausbildung ins Feld kommen, womöglich direkt extremen Feindkontakt haben, alle Munition verschossen und nur um dann festzustellen, dass mein Messer nicht ausreicht, um die Kerle umzubringen und mit nem stumpfen Spaten da zu stehen. Willst du uns unvorbereitet in den Kampf schicken und dafür verantwortlich sein, dass die Hälfte oder alle von uns verrecken, weil du es nicht zulässt, dass wir uns auf extreme Situationen im Feld einstellen? Echt jetzt?" Fred schaut in die Runde, die Schultern in fragender Geste nach oben gezogen. "Oder sehe das nur ich so?"
Harm Clausen
"Ich weiß, dass ein geschärfter Klappspaten als improvisierte Axt benutzt werden kann. Und ich weiß auch, dass wir im Feld alle nötigen Mittel benutzen sollten, um zu überleben und um unsere Ziele zu erreichen. Aber während der Ausbildung bleibt der Spaten ein Spaten, es sei denn unsere Ausbilder sagen uns etwas anderes. Außerdem sind wir keine Fallschirmspringer. Ich glaube nicht, dass sobald wir in den Einsatz geschickt werden, direkt am ersten Tag an die Front kommen. Erst einmal müssen wir dahin kommen. Das wird schon eine Tagesfahrt werden. Dann werden wir ohnehin bei einer Basis halt machen und da unser Lager aufschlagen, Befehle kriegen, uns orientieren. Danach werden wir wahrscheinlich zuerst auf Patrouille geschickt, um die Umgebung kennenzulernen. Nach Abschluss unserer Ausbildung werden also mehrere Tage vergehen, bis wir Feindkontakt bekommen. Und in denen hast du Zeit deinen Spaten anzuspitzen. Es ist immer noch gegen die Regulierungen, den Spaten zu schärfen, selbst im Feld. Trotzdem hab ich da nichts gegen. Aber das machst du nicht hier. Nicht während der Ausbildung."
Elderik Schlosser
"Warum Feld? Bevor wir in einen echten Einsatz kommen, muss es ja erstmal Krieg geben. Pah, das würde sich doch kein Land trauen. Erst recht nicht, wenn wir weiter so wachsen und unsere Militärstarke demonstrieren.", meint Schlosser leichtfertig und dreht dabei ein Rädchen fest. "Boa, Harm, es klingt fast so, als wärst du schon im Einsatz gewesen!"
Harm Clausen
"Mein Vater war im Krieg. Er ist der Grund, warum ich mich freiwillig zum Dienst gemeldet habe."
Fred Richter
Fred klappt den Spaten mit einem abwertenden Blick in Richtung Harm zusammen und macht mit dem Messerschärfen weiter. "Wir werden sehen... Ich hoffe natürlich auch, dass es nicht dazu kommt. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es immer von Vorteil ist, wenn man sich auf alle möglichen Situationen vorbereitet. Wenn die Hälfte der Betten leer bleibt, musst du damit klar kommen und dich nachts fragen, ob du nicht doch etwas anders hättest machen können."
Christina Wächter
Gedanken: Naja eigentlich bin ich zum Militär gegangen um Menschenleben zu retten nicht um mit einem Spaten auf Mördertour zu gehen... einfach nix sagen die scheinen grade alle auf Konfrontationskurs zu sein
Harm Clausen
Harm nickt. "Ihr arbeitet an eurer Ausbildung und ich arbeite daran, dass ihr euren Spaten nur zum Graben braucht." Er geht zurück zum Tisch. Ein Blick auf die Uhr sagt ihm, dass noch etwas Zeit da ist. Das Kapitel über Taktiken ist schwieriger als gedacht. Er wird das nochmal lesen müssen.
Elderik Schlosser
"Viele waren im Krieg und haben Dinge und Erlebnisse mitgebracht, die alle beeinflussten.", meinte Elderik, als er ein Zahnrad ummontierte. "Wie spät haben wir es eigentlich?", unter dem Kissen suchte er seine Uhr, doch die war nicht komplett zusammengebastelt. "Ich bin mir nicht sicher, welche Uhrzeit wir haben."
Elsa Winter
Elsa wirft einen kurzen Blick aus dem Fenster, nachdem sie den anderen bisher nur gelauscht hat und dabei Löcher in die Decke gestarrt hat. Dort vor dem Fenster hängt eine große Uhr, ganz praktisch das Teil. "17:45 ist's", antwortet sie, obwohl sie sich nicht einmal ganz sicher war, ob Elderik sie eigentlich angesprochen hatte.
Oberst E. Heeresleitung
Hertha: "Wat, so spät schon? Keen wunder, Ick hab ja och hunger. Dat Quartiermeesta is am anneren Ende vom Lager, villeicht sollten wa ma los?"
Harm Clausen
Mist. Schon wieder die Zeit vergessen. Schnell packt er das Buch weg und steht schon wieder auf. "Stimmt schon. Los gehts, Leute."
Bevor das aber in ungeordnetes Chaos ausbricht, fügt er noch schnell dazu: "Aber wie in der AGA: In zweier Reihe und Gleichschritt. Wir stellen uns draußen auf. Marsch."
Oberst E. Heeresleitung
Hertha grinst, hüpft vom Bett runter, dass der Fußboden zittert: "Jawoll, Underfeldwebel". Weber erhebt sich und seuftz: "Dann gibt es wenigstens gleich Essen und danach..." "Jibbet Latrinen schrubben" sagt Hertha.
Elderik Schlosser
Seufzend packt er die Teile unter sein Kopfkissen, steht auf und richtet seine Kleidung. Als Harm zur 2er Reihe aufruft, verdreht er die Augen. Mussten sie jetzt für immer im Gänsemarsch marschieren? Doch beflissentlich zog er seinen Mantel über und ging nach draußen seine Position suchen. Er winkte dabei Karl, um sich weiter um Mechaniken zu unterhalten. Da war wieder diese unangenehme Erinnerung. Latrinendienst. Schrecklich.
Harm Clausen
"Schlosser. Pack deine persönlichen Sachen in den Spind. Dafür ist das Privatfach da. Ich will nicht, dass heute noch unsere Stube inspiziert wird und unser Latrinendienst verlängert wird, weil irgendjemand sein Zeug hat rumliegen lassen." Er wendet sich an alle. "Seht zu, dass ihr hier alles in bester Ordnung hinterlasst. Der Oberfeldwebel und der Leutnant haben uns schon aufm Kieker. Da müssen wir denen nicht noch mehr Gründe liefern. Auf jetzt. Zeit läuft."
Elderik Schlosser
Sich fassend machte er kehrt, nahm sein Material heraus, verstaute es und machte das Bett. Auf mehr Latrinendienst hatte er auch keine Lust. Dann suchte er im Eilschritt den Kercher und schob nochmal die Späne zusammen, um sie im Müll zu entsorgen. Er hoffte, dass sie den nicht gleich mitnehmen sollten.
Christina Wächter
Packt ihr Buch zurück in die "Privatschublade" und macht sich auf aufzustehen. In Gedanken: Wenn des so weiter geht und er sich nur an die Vorschriften hält kann des ja was werden mit dem Unterfeldwebel. Des mit den Zweierreihen war hoffentlich nur ein Scherz
Elsa Winter
Elsa schwingt sich vom Bett herunter. Allerdings nicht wie normale Menschen das tun würden, sondern in einer Art Handstandüberschlag. Nicht darauf achtend ob das jemand gesehen hat,, dass sie sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat und beinahe auf die Nase gefallen ist, macht sie sich auf den Weg zur Tür.
Fred Richter
Fred schwingt sich von seiner Pritsche, verstaut den Schleifstein wieder im Spind, schnappt sich seinen Mantel und reiht sich an seiner Position ein. "Vielleicht gibt es heute ja mal was leckeres zum Essen."
Oberst E. Heeresleitung
In Zweierreihen wird zum Gebäude des Quartiermeisters marschiert. Einige andere Gruppen sind auch unterwegs, eher wenig Einzelne. Die Meisten steuern Richtung Kantine. Vom Oberfeldwebel oder Leutnant ist nichts zu sehen. Dort angekommen, pünktlich wie es sich gehört, werdet ihr von einem Feldwebel von oben bis unten gemustert.
Harm Clausen
salutiert "Unterfeldwebel Clausen. Zweite Krad Gruppe ist vollständig angetreten und meldet sich zur Ausrüstungsausgabe."
Oberst E. Heeresleitung
Er schaut auf seine Papiere, blättert ein wenig, murmelt "Soso... Klausen... Zweite Krad... wo haben wir es... Ahja, hier. Standard Ausrüstung wurde schon zugeteilt, Uniform komplett.... das auch... aha... Die R12 Maschinen befinden sich schon in der Baracke. Macht es einfacher für mich... Soso... jaja... mhm"
Oberst E. Heeresleitung
"Pistole, Luger Standard, Eins. Holster, Eins. Kartentasche, Eins. Feldstecher Eins. Kompass, Eins. Tasche für Feldstecher und Kompass, Eins. Unterfeldwebel Clausen, ach mit tzee? Nagut von mir aus, Clausen hier Empfang quittieren." Während er vorliest, legt ein Schütze die Gegenstände auf den Tresen.
Harm Clausen
Harm unterschreibt und nimmt die Sachen entgegen. Er tritt zuerst beiseite und befestigt dann die Ausrüstung.
Oberst E. Heeresleitung
"Gut gut... Wen haben wir den hier... Obergefreite Wächter, Feldsanitär... Sehr gut. Besondere Ausrüstung? Na wenn es hier so steht... Also Feldsanitär Verbandskasten mit Verbandstasche, Eins, mit besonderer Ausrüstung, Eins. Unterschreiben hier."
"Richter... Richter... Vortreten, ist einfach. Zieloptik für Präzisionsschüsse, Eins. Unterschreiben."
Fred Richter
Wartet, bis er das Gewehr gereicht bekommt, überzeugt sich dann davon, dass es auch in Ordnung ist (ohne einen Schuss ab zu geben) und unterschreibt zum Schluss. Schultert danach das Gewehr mit dem Riemen und tritt zurück in die Gruppe.
Oberst E. Heeresleitung
"Weber und Schlosser, jeweils Werkzeugkiste Krafträder, schwere, Eins. Stehen bereit bei den Maschinen. Unterschreiben"
"MG36, Standard. Eins. Nein, Spezial für Beiwagen. Eins. Zweibein für MG 36, Eins. Schmidt, unterschreiben."
"Karabiner K98, Neun. Bajonett, Standard abnehmbar, Neun. Waffenreinigungsset, Neun. Alle unterschreiben."
Elderik Schlosser
Geflissentlich huscht er nach vorne und setzt seine krakelige Handschrift auf das vorgezeigte Papier.
Oberst E. Heeresleitung
"Habe ich etwas vergessen...?" Blättert durch seine Papiere und schaut dann in die Runde.
Oberst E. Heeresleitung
"Ohja, richtig... Sanitär Reinigungsmittel, diverse, Zehn."
Elsa Winter
Bei der Erwähnung des letzten Ausgabeartikels kann Elsa sich ein genervtes Augenrollen nicht verkneifen. Willkommen in der Armee, putzen Sie bitte zuerst die Toilette schießt es ihr unwillkürlich durch den Kopf.
Oberst E. Heeresleitung
"Obergefreite, Sie haben etwas anzumerken?"
Elsa Winter
Unwillkürlich zuckt die Schwarzhaarige zusammen. "Ähm - Sir, nein Sir"
Christina Wächter
geht nach vorne unterschreibt und nimmt dann den Sanitätskoffer entgegen
Oberst E. Heeresleitung
Der Feldwebel zieht eine Augenbraue hoch: "Soso... Na dann. Munition ezetera, ezetera gibt es vor Ort bei den Übungen oder werden dann entsprechend ausgehändigt. Achja, Marschmunition... Holzattrappen für Handgranaten, je Zwei und Munition, je Zwei, damit die Märsche noch schöner werden. Einfach vor Vollgepäck Märschen die Handgranaten an die Koppel hinten hängen und die Munitionsklötze vorne in die Taschen stecken. MG Gurtattrappen, Sechs. Fragen? Nein? Gut. Heil Hintern"
Elderik Schlosser
"Heil Hintern! ", drückt Elderik versucht lässig heraus. Er fand die ganzen Beschreibungen verwirrend, dass, was er bekam, tragend, folgte er Harm und den anderen.
Christina Wächter
Heil Hintern
Harm Clausen
hat alles an seine Koppel befestigt und grüßt zurück "Heil Hintern"
Elsa Winter
Heil Hintern
Harm Clausen
Harm achtet darauf, dass alle ihre Ausrüstung bekommen haben und alle ihre Putzsachen bekommen haben. Danach geht's in geordneten Zweierreihen schnell zurück zur Baracke. "Also gut, Kameraden. Verstaut schnell eure Sachen, damit wir noch eben was zu essen fassen können. Sofern wir jetzt nicht noch andere Befehle kriegen, schätze ich wird der Latrinendienst erledigt, bevor unsere Baracke kontrolliert wird. Sollte so gegen 8 oder 9 sein."
Christina Wächter
In Gedanken: Der Zwerg braucht nen anderen Namen
Elsa Winter
"Du bist wirklich ein wandelnder Terminkalender", meint Elsa halblaut, während sie ihre Sachen erstmal verstaut. Zum Essen nimmt sie nichts davon mit.
Elderik Schlosser
Huchhey! Denkt sich der junge Herr Schlosser. Der sich Begeistert auf den Latrinendienst freut. Seinen Spint öffnend, alles hinein bugsierend, legt er nur bei den eindeutig Handwerklichen Dingen Wert auf Korrektheit.
Er wird später Zeit haben, alles durchzugehen.
Oberst E. Heeresleitung
Müde und hungrig begibt sich die Gruppe zum Essen. Schwarzbrot mit Butter, ein Stück Wurst und Käse, etwas Obst. Normales Abendbrot im Lager.
Elderik Schlosser
Zum Glück war Elderik nie der Feinkostesser, daheim gab es meist nur Wurst oder Käse und auch eher älteres Brot. Doch war er so hungrig, dass er hätte ein halbes Ferkel verdrücken können und war etwas enttäuscht, als er erneut diese magere Kost sah. "Fett ansetzen sollen wir nicht oder Karl?", versuchte er zu scherzen.
Oberst E. Heeresleitung
Weber: lacht "ist doch in Ordnung, ganz wie zu Hause. Und schau dir die Portionen an, ist schon ordentlich. Fett werden wir nicht, aber genug wird's wohl sein." leiser "und vielleicht bekommt Wächter dann auch noch mehr auf die Rippen"
Christina Wächter
die ist gerade ruhig am essen
Fred Richter
Richter schlingt seine Portion wie immer gierig runter. Es scheint fast so, als ob es bei ihm nicht immer ausreichend Essen gegeben hat. Nach dem er die letzten Krümel mit dem Finger in den Mund geschoben hat, schaut er auf die Uhr im Speisesaal. Da noch genug Zeit bis zum Saubermachen da ist, stellt er sich fix für eine zweite Portion an.
Elsa Winter
Mit ihrer Portion vollauf zufrieden - es scheint fast schon etwas viel zu sein - isst Elsa schweigend neben den anderen.
Harm Clausen
Harm schließt sich Richter beim schnellen Vernichten der Mahlzeit an. Für die nächsten Tage muss viel Energie getankt werden. Auch er stellt sich noch für eine zweite Portion an.
Oberst E. Heeresleitung
Nachdem alle gesättigt sind, wird die Gruppe auch schon von Oberfeldwebel Klacker abgeholt zum Latrinen schrubben. Zwar sind die Bäuche voll, aber die Arme lahm und die Körper schreien nach Ruhe, Bett und schlafen.
Christina Wächter
Ist froh darüber dass zumindest ein Teil der Kameraden beim Zieltraining aufgepasst hat und sie deswegen beim Betreten der Toiletten nicht in 2cm hohes "Wasser" tritt. Allgemein ist sie relativ viel gewöhnt und hat einen starken Magen, weswegen sie sich zwar müde und fertig aber nicht angewidert an die Arbeit macht.
Harm Clausen
Harm putzt fleißig mit und sobald alles fertig ist, kontrolliert er alle Kabinen noch einmal schnell. Er ist müde und weiß, dass die anderen genauso erschöpft sind wie er. Da braucht man dem Oberfeldwebel nicht noch Gründe zu geben die Gruppe noch länger wach zu halten. "Richter, ich nehme an, dass bei dir alles schon Abnahmefertig ist, richtig? Du bleibst kurz hier und wartest auf die Abnahme durch Oberfeldwebel Klacker. Alle anderen, zurück zur Baracke. Die muss auch noch fertig gemacht werden. Der Boden muss gewischt werden, die Spinde abgestaubt und hinter den Heizkörpern hab ich auch Spinnenweben gesehen. Los, Leute. Ein letztes Aufbäumen und dann können wir auch ins Bett."
Christina Wächter
In Gedanken: wer konstruiert bitte ein Gebäude so dass es nach noch nicht mal einem Tag Staub ansetzt?
Elderik Schlosser
Elderik ist zu erschöpft, um mehr als nur mechanisch die Reinigungsutensilien über den Boden oder Porzellanschüssel zu schieben. Als dann Harm noch ansprach, dass die Baracke geputzt werden muss, da wäre er fast zusammen gebrochen. Schnaufend und müde schleppte er sich in die Baracke. Dort hätte er sich fast ins Bett geworfen. Doch Harm trieb ihn an. Doch machte er es nicht wirklich mit Elan und Kraft, wobei es auch nicht wirklich ordentlich wurde.
Elsa Winter
noch mehr putzen gedanklich brummelt die Schwarzhaarige vor sich hin, nach außen sieht man davon nicht viel, dazu ist sie inzwischen viel zu müde. An Putzen ist sie von Zuhause gewöhnt, dennoch fehlt ihr entschieden die Lust heute noch mehr als das Nötige zu tun.
Harm Clausen
Harm sieht wie die Mannschaft müde und langsam vor sich hinkrebst. Er kann das sehr gut nachvollziehen, er ist ja schließlich genauso am Ende. "Kommt schon. Es muss nicht viel gemacht werden, aber wir werden einen ordentlichen Einlauf kriegen, wenn es eben nicht gemacht wurde. Ich hab keine Lust heute noch einmal mit vollem Marschgepäck auf den Sportplatz zu müssen, nur weil Klacker meint wir haben den Papierkorb nicht geleert oder weil da noch ein Staubflöckchen hinter einem der Spinde war. Los jetzt. Strengt euch an. Dann gehts auch ins Bett."
Elderik Schlosser
Harms erneuter Appell weckt Elderik noch einmal und er schnauft ordentlich doch wischt nochmal nach. Macht das Bett in Order des kleinen Chefs. Tatsächlich schafft er es, noch einmal die Ordnung in seinen Sachen zu erschaffen, die so sehr erhofft wurde.
Fred Richter
Fred nickt Clausen zu. "Werde ich machen. Hier kommt vor der Abnahme keiner mehr rein!" Putzt noch die Armaturen einmal über, damit diese auch glänzen und stellt sich dann in die Eingangstür. Jeder, der jetzt vor der Abnahme noch hier rein möchte, wird abgewiesen und auf später vertröstet.
Oberst E. Heeresleitung
Oberfeldwebel Klacker kommt zu Richter zur Abnahme.
Fred Richter
Richter salutiert und steht stramm. "Herr Oberfeldwebel, melde gehorsamst die Latrinen sind zur Abnahme bereit."
Oberst E. Heeresleitung
Klacker erwidert zackig den Gruß: "Zeigen."
Fred Richter
"Jawohl!" Fred führt in durch die einzelnen Kabinen und zeigt, wie gut hier geputzt wurde.
Oberst E. Heeresleitung
"Hier, unsauber! Nachbessern! Und hier! Und hier!" Er zeigt auf blitzsaubere Stellen "Nehme jetzt die Stube ab, anschließend ist hier alles perfekt!" Dreht sich auf dem Absatz um und geht direkt zur Baracke.
Fred Richter
"Jawohl Herr Oberfeldwebel." Fred wartet, bis dieser aus der Latrine raus ist und sich in Richtung Baracke entfernt. "Blödmann. Die Kackstelle ist sauber..." Schnappt sich den Mop und dengelt damit eine Weile im Eimer und an der Wand rum, um eine lautstarke und eifrige Tätigkeit zu verkünden.
Elsa Winter
Verdreht die Augen und wischt noch einmal über die Spiegel, auch wenn sie keinen Fleck darauf finden kann. Dem Ausbruch von Fred pflichtet sie im Stillen bei, sagt jedoch nichts
Fred Richter
In Richtung Winter: "Verdreh nicht so laut die Augen. Wollen ja nicht, dass er noch ungemütlich wird. Dachte, du bist mit den anderen rüber?"
Oberst E. Heeresleitung
Die Tür der Baracke öffnet sich, ein sichtlich ungut gelaunter Oberfeldwebel steht in der Tür und wirft einen ersten prüfenden Blick in die Runde.
Harm Clausen
Harm steht stramm und salutiert. "Achtung! Herr Oberfeldwebel, melde gehorsamst die Baracke ist zur Abnahme bereit."
Christina Wächter
Steht stramm
Oberst E. Heeresleitung
Er geht durch die Baracke und inspiziert alles. Sehr penibel. Aber nicht mal bei Winter oder Richter kann er was finden. Da hellt sich seine Miene auf und er geht durch die hintere Tür in die Garage. Direkt bellt er los: "CAMEMBERTS!"
Christina Wächter
In Gedanken: Oh Gott was jetzt los?
Harm Clausen
"Hier, Herr Oberfeldwebel!", ruft Harm zurück und läuft zu Klacker. Dabei winkt er den anderen zu, sich dazuzustellen.
Elderik Schlosser
Auch er salutiert und grüßt.
Dann folgt er zackig dem Befehl, das Herz nun wieder im rasanten Ton.
Harm Clausen
kommt mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck neben Klacker zu stehen. Nimmt Haltung an.
Oberst E. Heeresleitung
Die Motorräder sind mit Planen abgedeckt, an der Wand sind drei Werkbänke. Das Werkzeug der beiden Mechaniker ist in den Werkzeugkisten vor den Werkbänken abgestellt. Die Werkstatt ist nicht unordentlich, aber eine feine Staubschicht bedeckt alles.
Oberfeldwebel Klacker: "15 MINUTEN, DANN WILL ICH KEINEN STAUB MEHR SEHEN!"
Harm Clausen
"Jawohl, Herr Oberfeldwebel! Weber, Schlosser. Ihr macht die Garagentore auf und schüttelt die Planen draußen aus. Wischt die Motorräder auch noch einmal sicherheitshalber ab. Wächter, Winter, Mühlbauer: Euch gehören die Werkbänke und Werkzeugkisten. Der Rest macht den Boden." Harm bindet sich eines der Diensttaschentücher vors Gesicht, schnappt sich eine Leiter und fängt an mit einem Staubwedel die Decke und Wände abzustauben.
ist schon so intensiv bei der Arbeit, dass er gar nicht merkt, dass Elsa fehlt
Elsa Winter
Erst jetzt reagiert Elsa nachhaltig auf den nächsten Befehl irgendwie hat sie es geschafft, den schon wieder motzenden Oberfeldwebel gekonnt auszublenden. Doch als jetzt auch noch Harm nach ihr ruft, bewegt sie sich doch zur Garage, die ihr bisher gar nicht mal so aufgefallen war. "Komme ja schon", murrt sie halblaut, schnappt sich eines der Diensttaschentücher um nicht den ganzen Staub einzuatmen, und greift dann nach passendem Arbeitsutensil um eine der Werkbänke zu entstauben.
Berta Mühlbauer
Josephine macht sich lustlos an die Arbeit. Sie zieht eine der Werkzeugkisten an sich heran und beginnt, das Werkzeug zu polieren. Immerhin glänzt es schön, denkt Josephine.
Elderik Schlosser
Sich auf die Zunge beißend, tief einatmend holt er sich nochmal den Lappen, stramm und geordnet versucht er das hoffentlich letzte Mal etwas abzustauben. Das Garagentor wird abgewischt und die Planen in der Kälte ausgeschüttelt. Sich was überwerfen, das würde zu lange dauern. Außerdem wirkt es gar nicht mehr so kalt.
Christina Wächter
Macht sich auch an die Arbeit. In Gedanken: Jetzt ist es langsam einfach nur noch Schikane weil man einen Krieg ja auch mit Staubfreien Werkbänken gewinnt
Oberst E. Heeresleitung
"RICHTER! WAS MACHEN SIE DA MIT DEM MOP?" Er steht plötzlich wieder hinter ihm bei den Latrinen.
Fred Richter
"WISCHEN! HERR OBERFELDWEBEL! SIE HATTEN STELLEN BEMÄNGELT, DIE ERNEUT GEWISCHT WERDEN SOLLTEN."
Oberst E. Heeresleitung
"RADAU IST DAS! UND UNNÖTIG! 30 LIEGESTÜTZE!"
Beim Sitzen vor dem Werkzeug schläft Elsa vor Müdigkeit ein.
Elsa Winter
Den Kopf auf die Arbeitsplatte gestützt, fallen ihr immer wieder die Augen zu, sodass ihr Kopf beinahe auf die Arbeitsplatte knallt, die eigentlich gesäubert werden soll.
Elderik Schlosser
Gähnend schaut sich Elderik um und bemerkt erst beim zweiten Blick, dass Elsa nicht nur auf den Tisch spuckt um zu schrubben, sondern eingedöst ist. "Hey, Elsa!", versucht er sie mehr oder weniger sanft zu wecken.
Elsa Winter
"W-w-w-was?", fährt sie erschreckt wieder hoch und starrt zu Elderik hinüber. "Entschuldige", meint sie dann gähnend und widmet sich wieder der Arbeitsplatte, diesmal im Stehen, vielleicht hilft das gegen das Einschlafen.
Elderik Schlosser
Da er sich fertig fühlt, nein, da er glaubt fertig zu sein, nein, da er denkt, seinen Teil fertig geputzt zu haben, hilft er noch einmal Elsa.
Harm Clausen
Sobald Harm das Gefühl hat, fertig zu sein, guckt er sich um und prüft, ob die gesamte Werkstatt jetzt auch endlich Abnahmefertig ist.
Berta Mühlbauer
Josephine bewundert den polierten Werkzeugkasten. Der ist definitiv sauber!
Christina Wächter
Schaut sich die Arbeitsfläche an du jetzt aussieht wie ein normaler Esstisch, empfindet dies als gut und geht rüber zu Elsa und Eldrik um denen bei dem Rest zu helfen
Harm Clausen
Harm stellt die Leiter zurück und verstaut den Staubwedel. Er geht kurz rum und sobald er sich davon überzeugt hat, dass alles in Ordnung ist, bedeutet er den anderen zurück in die Baracke zu gehen. Er hat keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen ist, aber der Oberfeldwebel sollte bestimmt demnächst zurück sein. "Gute Arbeit, Leute. Das sollte es gewesen sein."
Fred Richter
"DIE LATRINE WURDE, WIE VOM OBERFELDWEBEL BEFOHLEN, ERNEUT DURCHGEWISCHT! AUFTRAG AUSGEFÜHRT!"
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel, welcher bei den Latrinen ist, zeigt den Fußboden: "30! Liegestütze! Obergefreiter Richter!"
Fred Richter
Fred blickt dem Oberfeldwebel direkt in die Augen und spricht in einem ruhigen und kühlen Ton zum OF. "Herr Oberfeldwebel ihre 'Latrinenkontrolle' ist reine Schikane. Die Latrine war vorhin schon sauber und durch Vortäuschen falscher Tatsachen - in unseren Fall auf saubere Stellen zeigen und wie ein kleiner Bengel zu lügen, dass diese noch dreckig wären - ist unter der Würde eines Offiziers dieser Armee. Leute zu schikanieren ist nicht jedem gegeben. Das ist mitunter nicht nur ihre Schuld. Wer auch immer sie auf diesen Posten gesetzt hat, hat definitiv einen Fehler gemacht. Entweder man weiß, wie richtiges Schikanieren geht oder man weiß es nicht. Hätten sie zum Beispiel einfach eine Stelle gefunden, die noch dreckig ist oder eine dreckig gemacht, dann wäre das ein ganz anderer Schnack. Aber Lügen und vorgaukeln von falschen Tatsachen?" Fred schüttelt mit dem Kopf. "Das ist einfach nur traurig und eine Schande für die Uniform, die sie tragen." Fred taucht ab und beginnt mit den 30 Liegestützen.
Diese werden schnell absolviert und Fred springt wieder auf und steht stramm vor dem OF.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel verzieht keine Miene. Die Halsschlagader pulsiert deutlich und die Augen lodern vor Wut. Seine Stimme ist jedoch leise, kalt und schneidend:

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Orbi

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Re: Wie funktionieren eigentlich diese Textabenteuer/ -adventures?

von Orbi am 24.09.2018 13:31

Ich leite aktuell eine runde mit 6 Spielern.
Wir haben einen discord server und Texten dort 24/7 miteinander. Jeder gibt 1-x Mal am Tag seinen Senf dazu, das klappt eigentlich gabz gut. Gewürfelt wird über einen würfelbot, der im discord dabei ist.
Wir haben unterschiedliche Räume, einen zum allgemeinen sabbeln, einen zum würfeln (Spamgefahr) und den ein oder anderen zum ingame Texten. Schau hier mal bei storytelling, da habe ich einen Teil schon veröffentlicht zum Nachlesen.

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Orbi

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Re: [Systemlos] Maximal 2 Spieler/innen für ein Textadventure (offair, Whatsapp)

von Orbi am 23.09.2018 11:34

Moin, ich habe Interesse. Ich leite selber ein textadventure. Würde aber auch gerne spielen

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Orbi

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Re: "Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 24.08.2018 06:20

Oberst E. Heeresleitung
12:15 Uhr, noch genug Zeit, um sich einzuquartieren und zum Essen fassen, bevor der Appell stattfindet.
Elderik Schlosser
Elderik war baff, er hätte nach diesen Monaten mit schlimmeren gerechnet. Seufzend sah er sich um, als sie an den mobilen Geräten der Baracke. Sein braunes Haar ist nun kurzgeschoren und die blauen Augen sahen sich um. Seine schmalen rauen Finger strichen über die Uniform. Irgendwie war er dankbar dafür, denn seine Sachen waren nicht so neu und ungebraucht. Ob es seiner Mutter gut ging? Noch einmal blickte er sich um und versuchte, einzuschätzen, was seien neuen Barackenkameraden dachten.
Oberst E. Heeresleitung
Die 6 anderen Mitglieder der Gruppe sind aus irgendeinem Grund recht zurückhaltend und ruhiger.
Christina Wächter
Christina kommt gerade aus dem Lazarett zurück unter dem Arm hält sie einen Rucksack mit dem offensichtlichen Aufnäher der Feldsanitäter der bei ihrer zierlichen Gestallt viel zu groß wirkt. Etwas nervös streicht sie sich eine fast platinblonde Strähne aus dem Gesicht. Ihre Haare sind zu einem Festet Dutt gebunden, die Uniform wirkt trotz der Größe XS immer noch ein wenig zu groß und sitzt vor allem an den Schultern zu locker. Auf der linken Brust ist der Name Wächter eingestickt. Auf den Schulterplatten befindet sich ein rotes Kreuz. Ihre braunen Augen huschen durch den Raum, bis sie die Tische entdeckt und zielstrebig in Richtung dieser läuft. Dort angekommen beginnt sie mit der Bestandsaufnahme ihres neuen Rucksacks.
Elsa Winter
Elsa's Blick schweift durch die neue Unterkunft. Die hellgrauen, fast schon weißen Augen bewegen sich schnell, bleiben auf keinem Detail lange haften. Die anderen hat sie alle in den letzten Wochen des Öfteren gesehen, doch von keinem hat sie sich den Namen gemerkt. Sie hielt es bisher nicht für nötig. Der Rucksack hängt fast schon lässig auf einer Schulter, die schwarzen Haare sind als fester Dutt gebunden, aus dem einige wilde Strähnen herausschauen. Mit der linken Hand spielt sie unbewusst mit dem Anhänger der Kette, die um ihren Hals hängt, während sie durch die Baracke geht und nach ihrem Bett sucht. Dort angekommen landet der Rucksack mit einem dumpfen Geräusch auf selbigem, bevor die Schwarzhaarige sich daneben fallen lässt.
Harm Clausen
Es hatte keine Minute gedauert nachdem alle angekommen waren, und Harm Clausen hatte schon sein Bett vorschriftsmäßig bezogen und seine Sachen in den Spind sortiert. Wie auch schon in der Grundausbildung versucht er immer noch der Mustersoldat zu sein - ohne sich aber jemals bei den Vorgesetzten eingeschleimt zu haben. Jetzt sitzt er an einem der Tische und schreibt gerade einen Brief zu Ende. Und diejenigen, die jemals den Fehler gemacht haben und ihn fragten an wen die Briefe gehen, wissen, dass er mal wieder an sein ‚Mädel daheim' schreibt. Sobald alle in der Baracke sind, steht er aber auf und guckt sich um. Trotz all seiner Bemühungen ist sein norddeutscher Dialekt noch stark zu hören. „Kameraden, ich denke wir sollten jetzt Essen fassen gehen. Wir wissen nich', wat für heute geplant ist, aber ich möchte nich' noch einmal direkt nach 'nem ordentlichen Mittagessen auf die HiBa gehen müssen. Is' glaub' ich besser, wenn wir etwas Zeit zum Verdauen zwischendurch haben."
Oberst E. Heeresleitung
Die anderen belegen 3 Hochbetten, räumen ihre Sachen ein und nicken dann zustimmend, als Clausen das Essen anspricht.
Weber kommt zu Elderik: "Ich bin Weber, Karl. Komme aus Wolfsburg. Mein Vater hat eine Automobilwerkstatt. Mir ist bei der Führung aufgefallen, dass ich nicht der einzige von uns bin, der sich für die Motorräder interessiert?"
Elderik Schlosser
Auch er setzte seine Sachen an seinem Bett ab. "Wolfsburg?", überrascht reiche ich die Hand. "Schlosser, Elderik, ähm ja, mein Vater hat eine Werkstatt und ich habe ihn oft ausgeholfen, daher der Blick. Grüß dich." Als Clausen rief, sah er zu diesem. Er saß schon wieder an einem Brief. "Hörst du? Wir werden zum Mittag aufgefordert. Er ist echt sehr korrekt.", die Zeit einschätzend, war ihm sein eigener Hunger noch nicht all zu gegenwärtig. "Sag, habt ihr nur Autos repariert? Mein Vater hat so ziemlich alles angenommen, was an Mechanik Reparaturen im Umkreis gab. Einmal musste ich mit ihm einen Notstromgenerator flicken. Der Besitzer hatte das Schrottteil mit einem Eisenrohr versucht wieder funktionstüchtig zu bekommen. Hatte nicht so geholfen." Elderik sah Weber ins Gesicht und erwartete ein verhaltenes Lächeln, wie er es zeigte.
Oberst E. Heeresleitung
Weber grinst: "Ja, das habe ich auch schon erlebt. Aber wir haben nur Automobile repariert. Weber & Sohn? Mein Alter setzt auch Kutschen instant. Aber damit kann ich nichts anfangen. Und Hunger habe ich auch. leiser Clausen? Ja, sehr Korrekt... irgendwie ist er immer unter den schnellsten. Unheimlich sage ich dir..."
Elderik Schlosser
"Ein wenig.", grinst Elderik zurück, ebenso leise. "Ach, ich habe kein Spaß an den Motoren, nur an den Kupplungen.", erzählt er frei von der Leber weg und spaziert Richtung Ausgang hin zu den Küchen.
Oberst E. Heeresleitung
Weber: "gibt ja auch mehr an einem Automobil, als den Motor. Wobei der schon das Herzstück ist." Er geht mit Elderik. Die anderen folgen den beiden. Ca. 10 Minuten benötigen sie zur Kantine. Dort gibt es ein Andrang, sind wohl mehr als 100 Menschen versammelt
Einfache Infanterie, Panzergrenadiere, Mechaniker, Sanitäter, Panzerbesatzungen, Pioniere, Offiziere und Unteroffiziere können an den Abzeichen identifiziert werden. Allesamt vom Heer, keine Luftwaffe. Mit leckerem Standartessen beglückt, wird gerade ein Tisch frei, Sanitäter anscheinend.
Harm Clausen
Harm geht sofort auf den freigewordenen Tisch zu und bedeutet den anderen sich erst einmal Futter zu holen, während er sich hinsetzt die Plätze freihält.
Christina Wächter
Noch in der Baracke schaut Christina verwundert auf, nachdem sie den letzten Hacken auf ihrer Liste gesetzt hatte, nur um festzustellen, dass sie alleine in dem Raum ist. Zügig packt sie die Sachen zusammen und läuft Richtung Kantine
Elderik Schlosser
"Ähm, Harm, soll ich dir schon etwas mitbringen, sonst wartest du eine halbe Stunde auf dein Essen."
Harm Clausen
Eldrick, nicht wahr? Dat wäre echt nett. Hol mir einfach wat von allem. Es sei denn es gibt Sauerkraut. Dat kannste da lassen. Lacht
Elderik Schlosser
"Ok, ich schau nach, außer die erlauben es nicht, wenn man 2 Sachen gleichzeitig holt."
Harm Clausen
"Dann nimm das, wo mehr Fleisch dabei ist."
Elderik Schlosser
Elderik nickte und marschierte los, um die erforderlichen Dinge zu erhalten. Brav stand er dabei in der Schlange und redete weiter mit Karl. "Ich kann dich doch Karl nennen oder?", erkundigte er sich zwecks Höflichkeiten.
Elsa Winter
Elsa verfolgt das gesamte Schauspiel schweigend, sie stand zwar hinter den Männern in der Schlange, aber bewusst lauscht sie ihnen nicht.
Oberst E. Heeresleitung
Karl: "Karl, klar. Unter uns und ohne Einsatz sollten wir vernünftig bleiben. Aber sobald ein Offizier anwesend ist, besser nicht. Hatte schon genug Ärger."
Elderik Schlosser
"Ja, die sind echt streng. Puh und das Training war hart. Ich war nie der Überflieger im Sport, deswegen war das fast traumatisch für mich.", Elderik grinst verlegen und schaut sich um. Übersieht jedoch dabei erst Elsa, bis er ein zweites Mal sie ansieht. "Hey, dich kenne ich doch, du warst im Ersthelferkurs mit in meiner Gruppe oder? Wie war gleich dein Name? Ich bin Elderik Schlosser und das ist Karl Weber."
Elsa Winter
"Jep, das war ich. Winter, Elsa Winter. Freut mich ihr beiden", nickt die Schwarzhaarige und schiebt ihre Kette wieder unter ihr Oberteil.
Elderik Schlosser
"Wir sind auch in einer Baracke oder?"
Oberst E. Heeresleitung
Weber: "Freut mich auch, Elsa. Bin gespannt, was gleich los sein wird, beim Appell"
Kaiser: "Und mich überseht ihr zwei. Hans Kaiser, ich liege unter deiner Matratze, Karl. Und wo ist unsere Sani hin?"
Elderik Schlosser
"Entschuldigung, Hans, ich habe dich wirklich übersehen."
Elsa Winter
"Ja, zusammen mit unserer Sani. Die müsste auch gleich hier sein, wenn sie noch was essen will. Tag Hans", fügt Elsa fast beiläufig hinzu.
Elderik Schlosser
Kurz legt Elderik ein überlegendes Gesicht auf, wer war Sani? Den Kopfzerbrechend machte er einen Schritt vor.
Christina Wächter
5min später kommt Christina auch endlich in der Kantine an und reit sich in die Schlange der wartenden Leute ein.
Oberst E. Heeresleitung
Jeder bekommt ausnahmslos nur eine Portion Eintopf, es ist Gemüse und sogar Fleisch erkennbar.
Elderik Schlosser
Mist, denkt sich der Rekrut und nimmt seine Portion. Einen Blick in die Schlange werfend, schätzt er ab, ob er eine neue bekommt, wenn er sich erneut anstellt. Rasch geht er zu Clausen zurück. "Hier, es ist wohl nicht gestattet, mehr als eine Portion zu nehmen. Ich stelle mich nochmal an.", ich setze ihn den Eintopf vor. "Außerdem kann man nur zwischen Eintopf und Eintopf, mit einem kleinen Schuss Eintopf wählen."
Elsa Winter
Nachdem sie ihre Portion erhalten hat, setzt Elsa sich an den freigehaltenen Tisch. Der Name des Rekruten, dem Elderik gerade seinen Eintopf überlassen hat, ist ihr schon wieder einmal entfallen, doch das macht ihr wenig. Er kann sich ja erneut vorstellen, wenn er es für wichtig hält. Sie nickt ihm zum Gruße kurz zu, dann rührt sie wenig begeistert in ihrem Eintopf, beginnt aber schließlich doch zu essen.
Harm Clausen
"Oh, danke. Ich hätte mich ansonsten auch einfach angestellt. Ich nehm dann Eintopf, wenn's recht ist."
Bevor die anderen alle eintrudeln, versucht Harm auszuhorchen, was an den Nachbartischen alles besprochen wird. Er versucht herauszubekommen, was in der Kaserne eigentlich gemacht wird.
Elderik Schlosser
Er lächelt und huscht in die Schlange und hofft, noch etwas zu bekommen. Doch merkt er, wie die Zeit knapp wird und kaum als er die warme Schüssel in der Hand hat, fängt er an zu Löffeln.
Christina Wächter
Mit der Schüssel in der Hand schaut sich Christina kurz um und läuft dann auf den freien tisch zu um dort eine halbe Portion zu essen und den Rest jemand anderem anzubieten.
Oberst E. Heeresleitung
Der Platz leert sich langsam, 15 Minuten bis zum Appell
Elderik Schlosser 1
Mit ein wenig Magenschmerzen schlingt Elderik das Essen hinab, stürmt an den Tisch mit seinen Kameraden und meint: "Los!" Dabei sieht er aufmunternd in alle Gesichter.
Harm Clausen
Harm hat sich "aufgeopfert" die Reste von Christinas Portion zu futtern und ist gerade fertig, als Elderik an den Tisch kommt. Erschrocken guckt er auf die Uhr und merkt erst jetzt, wie viel Zeit eigentlich vergangen ist. "Oh, Mann. Es wird jetzt wirklich Zeit. Sprung auf, Marsch, Marsch, Leute." Damit rennt er schon fast los, aber nicht ohne vorher sein Geschirr abzugeben und sich beim Kantinenpersonal fix zu bedanken. Dann wartet er ungeduldig bis zumindest die meisten sich anfangen zu bewegen und geht mit.
Christina Wächter
Da Christina ihre Sachen dank aufopfernder Unterstützung nicht wegräumen muss geht sie schon mal vor um sich Appell fertig zu machen.
Elderik Schlosser
Rasch hetzt er hinter den andern her. Die Schüssel auf einen der Träger für das Geschirr abgestellt und sich den Mund abwischen. "Oh je, bei Hintern, ich hoffe ich habe mich nicht bekleckert.", seufzt er.
Elsa Winter
Nach der Aufforderung bewegt sich auch Elsa wieder Richtung Ausgang. Ihr Geschirr gibt sie beim zuständigen Personal ab und nickt selbigen zum Abschied kurz zu. Jeder Soldat hat mal Kantinendienst, eine der Aufgaben, die sie wirklich nicht gerne macht.
Harm Clausen
Sobald Harm sicher ist, dass sich alle aufgemacht haben, eilt er in die Baracke macht sein ohnehin schon tadelloses Bett noch einmal fertig. Danach guckt er, wie das bei den anderen aussieht. Sollte es wirklich grobe Mängel bei jemanden geben, wird er das anmerken. Aus der AGA hat er zumindest eines gelernt: hat's einer verkackt, sind alle dran.
Christina Wächter
Christina verlässt die Baracke Richtung Appell ihr Bett ist nach Vorschrift gemacht, wie sie es in der Grundausbildung gelernt hatte. Sie selber ist so gut es eben, mit zu großen Klamotten, geht hergerichtet.
Elderik Schlosser
Eilig folgt er in die Baracke, sein zeug muss noch ordentlich verstaut werden. Der Koffer unters Bett in der Nähe des Kopfes, der Sack mit den Klamotten rasch verstaut und nochmal über das Bett gestrichen. Da raunzt ihn Harm an, dass die Decke schief ist und das Kissen nicht auf Kante liegt. Hurtig korrigiert er die Mängel, zieht ein Taschentuch und wischt nochmal über die Stiefelspitze. Nervös schrubbt er auch mal über die Pfosten des Bettes.
Elsa Winter
Zurück in der Baracke kontrolliert Elsa ihr Bett und schiebt ihre Taschen einfach darunter. Ausräumen kann sie die auch wann anders noch, sollte sich die Zeit dazu finden. Das Gemecker von Harm lässt sie zusammenzucken und sie wendet den Kopf. Allerdings war nicht sie Ziel des Angriffes, sondern Elderik. Nachdenklich legt sie den Kopf schief, während sie ihren Kameraden mustert. "Kann es sein, dass du da einen Fleck auf deiner Hose hast?", fragt sie dann und deutet auf einen dunklen Schatten auf Elderiks Schienbein.
Elderik Schlosser
Entsetzt über die Möglichkeit schaut er auf die Hose. Doch nein, es war kein Suppenfleck, es war nur Staub von unter dem Bett, wo nun sein Koffer lag. "Danke.", meinte er und wischte diese schnell weg.
Oberst E. Heeresleitung
1.2.1937 Punkt 14:00 Uhr Ein Oberfeldwebel betritt die Baracke. Perfekte Vorzeigeuniform, blanke Stiefel, Schnauzbart und harte Augen, die grimmig dreinblicken. Er ist mittelgroß, durchtrainiert, kantig-männliches Gesicht, durchaus attraktiv.
Harm Clausen
Sobald Harm den Oberfeldwebel sieht, stellt er sich stramm neben sein Bett. "Aaach-tung!"
Oberst E. Heeresleitung
Die Schützen Richter, Freiherr von Striegelwitz, Kaiser, Weber, Schultz, Schmidt stehen ebenfalls stramm.
Oberfeldwebel: "Heil Hintern" und grüßt zackig
Elderik Schlosser
Rasch strafft er sich und hält sich stramm, wie er es gelernt hat. "Heil Hintern!", erwidert er gefolgsam.
Harm Clausen
Harm reiht sich in den Chor ein.
Elsa Winter
"Heil Hintern", grüßt auch Elsa brav und steht vorbildlich stramm neben ihrem Bett.
Oberst E. Heeresleitung
Der Oberfeldwebel sieht sich prüfend um, marschiert alles ab. Er blickt auf sein Klemmbrett, was er unter dem Arm hat: "Ich sehe zehn Betten. Ich sehe hier zehn Namen auf meiner Liste. Ich sehe auch zehn ordentliche Kojen... aber ich sehe nur neun Nasen..." er blickt alle der Reihe nach an.
Oberfeldwebel: CLAUSEN, Erklärung!
Harm Clausen
Zuckt zusammen und steht strammer als vorher Herr Oberfeldwebel! Ich habe keine Erklärung. Ich habe vor dem Appell alle aus der Kantine gehen sehen. Guckt schnell die anwesenden Kameraden an Aber ich glaube irgendwo muss uns unsere Sanitäterin abhandengekommen sein.
Oberst E. Heeresleitung
Dem Oberfeldwebel schwellen die Halsadern an. Rot wird er auch noch und er brüllt: "DAS HEISST HERR OBERFELDWEBEL! APPELLPLATZ! AUSRÜCKEN! SOFORT!"
Harm Clausen
Rennt raus
Elsa Winter
Zuckt zusammen und beeilt sich hinterher zu kommen
Elderik Schlosser
Auch Elderik marschiert eilig hinaus.

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Orbi

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Re: [GURPS 3.ed] Suche Spieler (offair, discord getextet)

von Orbi am 14.08.2018 19:22

Und es sind noch 6 Plätze frei, 4 belegt. Falls jemand dazustoßen möchte, auch nachträglich. Die Geschichte ist auch nachverfolgbar im Storytelling Bereich

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Orbi

33, Männlich

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Re: Assoziationsketten

von Orbi am 10.08.2018 18:53

Salzi

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.08.2018 18:54.

Orbi

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Beiträge: 16

"Der Weg in den Krieg" - Eine rollengespielte Geschichte

von Orbi am 10.08.2018 10:45

Moin,

ich möchte Versuchen, dass die Geschichte, die wir über Discord als RPG-Chat entwickeln, hier zum mitlesen anzubieten.
In ungewissen Abständen wird die erlebte, gespielte und erzählte Geschichte hier erweitert.
Bei Interesse kann auch quer eingestiegen und mitgespielt werden.
Ich übernehme keine Haftung für historische Korrektheit und Einhaltung der geschichtlichen Abfolge der Ereignisse, wie wir sie kennen. Schließlich ist es eine Geschichte. Und sie ist im Entstehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
HINTERGRUND (kleiner Exkurs in Geografie und Politik)
Wir befinden uns auf der Erde, wie wir sie kennen. Naja, nicht ganz so, wie wir sie kennen. Die südliche Halbkugel ist überwiegend mit Wasser bedeckt. Australien, Malaysia, Afrika und Südamerika sind als Landmassen nicht existent. Die Völker und Rassen sind wirklich Völker und Rassen, als ob sie aus einer Fantasy Geschichte stammen.

 

Deutschland ist aus den Herzogtümern und Gebieten der Menschen gewachsen und nach dem großen Krieg erneut erstarkt.
Die Nachbarn der Menschen sind im Norden der Clan der Dänen, ein Clan von Hügelzwergen.
Im Westen sind die Halblinge in mehreren Reichen ansässig. Die Niederländer, Belgier, Franzosen und das Herzogtum Lichtenstein.
Im Süden Grenzen die menschenähnlichen Schweizer. Sie sind hervorragende Bankiers, die ihre Neutralität durch ihre hohe Magieaffinität erhalten können. Der Clan der österreichischen Zwerge wohnt ebenfalls in den Bergen der Alpen.
Im Osten sind die Nachbarn etwas kleiner als Menschen, mit hellgrüner Haut und leicht spitzen Ohren sind die Goblin Stämme der Polen, der Tschechen und Slowaken, Ungarn und so weiter angesiedelt.

Der Nationalsozialismus wuchs nach 1930 zur Massenbewegung heran. Am 30. Januar 1933 wurde ihr und ihren rechtskonservativen Verbündeten die politische Macht übergeben, als Reichspräsident Paul von Hindenburg einem Zwerg aus dem Clan der Österreicher zum Reichskanzler ernannte. Der Föhrer, Azolf Hintern ist für Menschen relativ klein, für einen Zwerg aber recht lang und schlaksig. Er hat seinen Bart gestutzt und nur unter der Knollnase zwei schmale Balken stehen lassen. Dazukommen die kurzen, zum Scheitel gezogenen Haare und die unbuschigen und schmalen Augenbrauen. Schon untypisch für einen Zwerg.

PROLOG:
1. Juni 1936 14:56 Uhr
Ausbildungsstelle "Wolfsburg"
Die Kaserne, in der die Rekruten sich eingefunden haben, ist in der Nähe von Wolfsburg in Niedersachsen. Drei rote Backsteingebäude, quadratisch, praktisch und in Hufeisenform um den Exerzierplatz angeordnet.
Es sind ca. 50 neue Rekruten zum ersten Mal angetreten, 5 Reihen mit 10 freiwilligen Männern und ein paar Frauen. Andere Zehnergruppen sind ebenfalls zu sehen, teilweise marschierend, joggend oder anders beschäftigt.
Der Feldwebel schreitet an den Frischlingen vorbei. Ein mittelgroßer Mann um die 50 Jahre alt, scheinbar von der alten Garde. Uniform mit Orden behängt, Pickelhaube und gezwirbeltem Schnauzbart. Er blickt immer wieder auf seine Taschenuhr, schreitet die Reihen auf und ab. Beobachtet dabei die halbwegs Strammstehenden. Plötzlich klappt er seine Uhr zu und der gesamte Platz kann die dröhnende Stimme hören: "Punkt Fünfzehnhundert! Damit gehör'n eure faul'n Ärsche nun Mir! Ihr seid soeb'n offiziell Soldat'n!" Er lacht laut, das Echo davon schallt von den Gebäuden zurück. "HAH! Von weg'n Soldat'n! Waschlapp'n stehen vor mir! Fünfzig Lapp'n, mit den'n ich eur'n Schweiß noch aufwisch'n werd'! Und nun STRAMM STEH'N! Ich bin Feldweb'l Klintz und ich werd' in der Grundausbildung und darüb'r hinaus eur' Mutt'r, Vat'r und Gott sein!" Und so geht es weiter, er hält eine ganze Stunde lang eine Ansprache.
Die Rekruten werden eingeteilt, leben zusammen, leiden zusammen, werden gedrillt und ausgebildet.
1.2.1937 10:00 Uhr
Feldwebel Klintz befielt, nachdem alle angetreten sind: "Vor sieb'n Monat'n stand'n wir hier und es ist tatsächlich etwas bess'r geword'n mit euch Lapp'n." Er macht eine kurze Pause... "Schütz'n Claus'n, Richt'r, Mühlbau'r, Wächt'r, Kais'r, Wint'r, Web'r, Schloss'r, Schultz und Schmidt, Vortret'n! 30 Minut'n bis zum Ausrück'n, Sie werd'n verlegt! Der Rest, weit'r im Dienst, Rühr'n!" Er hat wieder seine Taschenuhr in der Hand und achtet, wie gewohnt, exakt auf die Einhaltung der Zeit.
Ungläubig gucken sich die 6 Männer und 4 Frauen an, besinnen sich schnell und stürmen zu ihrer Koje. Spind ausgeräumt, Gepäck geschnappt und zurück zum Spieß. Dieser sagt nun etwas leiser: "Ihr seid die 10 Best'n Lapp'n. Bild't euch nichts darauf ein. Mitkomm'n!"
Ihr marschiert in Zweierreihen aus der Kaserne, angeführt vom Feldwebel. Ca. 3km ausserhalb wartet ein LKW, der euch nach einer Stunde Fahrt in eine andere "Kaserne" bringt. Der Name ist merkwürdig, "Zentrum für Agrar- und Reichswirtschaftsfahrzeuge" Dort stehen viele LKWs, Traktoren, PKWs, Motorräder. Ihr werdet genau kontrolliert, eingewiesen und seid nun die "2. Kraftradgruppe 1. Aufklärungszug , 6. Reservekompanie". Es befinden sich diverse Werkstätten und Trainingsgelände um das Areal herum. Ein Teilbereich ist nicht für die neue Krad-Gruppe zugänglich.
1.2.1937 12:15 Uhr
Die 2. Krad-Gruppe bekommt eine eigene 10 Personen Baracke zugewiesen. Recht einfach eingerichtet, 5 Hochbetten, 10 Spinde, 2 Tische mit je 4 Stühlen. Sanitär ist in einer extra Baracke. Direkt angeschlossen befindet sich eine Garage inklusive kleiner Werkstatt. In der Garage bzw. Baracke befindet sich die Ausrüstung sowie 8 schwere Krafträder 750 ccm BMW R12, 3 davon mit Beiwagen.
Order für die Krad-Gruppe: Kojen in Beschlag nehmen und Essen fassen. 14:Uhr antreten vor der Kaserne.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2018 13:51.
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