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Re: Beidhändigkeit
von Profezzor_Darkness am 12.03.2017 12:19@Zaphod: Und hier haben wir den obligatorischen Fun-Killer.
Okay, zum einen; Es gab auch Beispiele, wo man Zwei Rapiere verwendet hat. Also... ja...
Das andere ist: Wieviel übung hast du tatsächlich? Also, mit zwei nerfs auf 10 m treffe ich ohne Probleme meinen Bruder, und der hat Deckungsmöglichkeiten. (Wir haben da eine Große Scheune, die uns seit Jahren als Arena und Fechtboden dient)
Abgesehen davon, wenn wir schon realistisch sind, wurden in der Vergangenheit die wenigsten Tode durch Schusswaffen verübt, weil nach der Beschreibung deiner Aktion, die Trefferquote so oder so doch astronomisch gering ist. (Granaten richten einfach eher Schaden an)
Nerfs haben praktisch keinen Rückstoß, also ist das Beispiel eher mau.
Ich kann auch ohne Probleme mit zwei Waffen zwei Gegner in schach halten, aber nicht länger als 1/2 minuten, und dann teile ich sie mir auf. (Weil Angriffe durchaus flachfallen, weil du dich für einen Angriff ganz einem deiner Kontrahenten widmen musst, und dein Rücken dann freiliegt etc.)
Wenn du das länger machst, merkst du auch, wie du anders mit den Waffen umgehst. Ich brauche meine Waffen nicht mehr zu sehen, du musst dich auch nicht auf deine Beine konzentrieren, oder? Wenn wir davon ausgehen, dass der durchschnittliche Spielercharakter 20 und älter ist, dann hat der ausreichend Ausbildung im Umgang mit seinen Waffen. Und ein geübter Kämpfer, besonders ein Soldat von Rang, ein Ritter oder ein freier Schwertkämpfer hat *sein* Schwert. Wenn du dein Schwert kennst, dann weist du wie es sich verhält, da jedes Schwert etwas anders ist. (Ja, dass klingt etwas übernatürlich, aber es stimmt; Gewicht und Balanceverhalten etc.) Und wenn dieser sich dazu entschieden hat mit einer Nebenhandwaffe zu kämpfen, dann kann er das auch. Deine Waffen werden zu verlängerungen deines Armes. Also, zwei waffen zu führen ist nicht das Problem, mehr als einen Gegner auf einmal zu bekämpfen schon, aber das interessiert ja wieder kaum ein System.
Frag mal einen Meisterhandwerker (Spezifisch Steinmetze und Bildhauer), nach *seinem* Werkzeug. Nur der kann damit umgehen, und weis ganz genau was er macht ohne auch nur richtig hinsehen zu müssen.
Außerdem ist es "ein" Main-Gauche, und der ist nicht Schwer. Der hat (im besten Fall) eine art Korbparier mit Klingenfänger und einen schmale, steife Klinge. Desweiteren klingen deine Zahlen extrem weit hergeholt, denn niemand kann heutzutage einen historischen Fechtmeister analysieren, und jeder der damit heutzutage mit rum macht hat, wie damals auch, seinen ganz eigenen Stil. (Aber es macht sinn, den Parierdolch, bzw. Linkshand mehr für Paraden einzusetzen, da es leichter ist mit der längeren Klinge zu attackieren, wenn man eine Riposte macht.)
Du darfst nicht vergessen, lvl1 Charaktere haben zumindest sowas wie eine "Grundausbildung", wenn du also davon ausgehst, dass Spielercharaktere genauso n00bs sind, wie irgendein Nerd, der jetzt vor einem Roten Drachen steht, dann... ja... nein. Wenn ich einen Magier spiele, habe ich ja normalerweise auch einen Akademie abschluss. (Oder erhalte den demnächst, nach einer Queste von Bedeutung oder so. Dass wäre dann der persönliche Plotaufhänger).
Also werde ich als Söldner schon ne ganze weile Erfahrung gesammelt haben, da man ja als Trommler bei einem Trupp angefangen haben könnte (als Kind) und der sich dann allerhand hat beibringen lassen von den Haudegen. Womit er dann mit seinem Messer (Zweihändiges Schwert) umgehen kann.
Also, warum sollte ich als Waldläufer in D&D dann einen Malus bekommen mit zwei Schwertern zu kämpfen, wo dass doch eines ihrer besonderen Klassenmerkmale ist und die das so etwa 15 Jahre ihres Lebens gelernt haben? (Mindestens)
Wenn wir von so viel ungeschick reden, dann sollten wir nicht Fantasy Rollenspiel spielen, sondern realistische Kampfsimulationsspiele und als Charaktere spielt man Schulmädchen in der Donnerkuppel aus Mad Max 3. (
)
(PS.: Musketiere waren nicht sonderlich glorreich, sondern eine Standardeinheit. Außer natürlich den Mousquetaires de la garde.)
"Das Forum zum Buffet werd ich verwandeln, um Euch als Cervelatwurst zu behandeln!"
Profezzor_Darke - Meine DeviantArt-Seite
Re: Mein eigenes Spiel - Ideen erwünscht!
von ZaphodBeeblebrox am 12.03.2017 12:00Guten Bonjour,
Sollte das Projekt noch aktuell sein:
In "Route des épices" werden kleine Holzstöpsel auf einer Skala im perforierten Karton verschoben.
Ein Film sagt mehr als tausend Worte:
https://www.trictrac.net/jeu-de-societe/la-route-des-epices/medias
Ich hoffe ich komme nicht zu spät. Alles gute bei der Arbeit am Projekt.
Amités Zaphod
"Die Quelle alles Guten liegt im Spiel."Friedrich Wilhelm August Fröbel
Re: Regelfragen (KFKA)
von Azradamus am 12.03.2017 01:57Jo danke! Das wirds sein. Auf NSC-Kompendium waere ich jetzt wirklich nie gekommen!
»If they give you ruled paper, write the other way.«
Juan Ramón Jiménez
Re: Wir suchen noch Verstärkung für Mage: The Awakening
von Rauch am 12.03.2017 01:55Ich melde vorsichtig Interesse.
Um welche Uhrzeit ungefähr?
Re: Fjanzes Aventurien (Kanalinfo)
von Fjanz am 12.03.2017 00:25Hallo liebe Community am 23.03.2017 kommt Teil 2 von Klingen der Nacht.
Aber ich will so nett sein und möchte euch auch mit einbeziehen weswegen ihr hier abstimmen könnt welchen NSC sie als Bekleidung zusätzlich noch dazu bekommen.
Ihr könnt 3-mal die Stimme abgegeben und die Wahl ist auch geheim damit es eine Überraschung bleibt.
Zur Wahl: http://doodle.com/poll/4vys7u7usqu3cxd4
Re: [DSA 5] Klingen der Nacht (Offair, Skype, Roll20)
von Die_Ente am 11.03.2017 23:09Moin,
würde einem Abenteuer lustligen Zwerg dem das Leibliche Wohl der Gruppe wichtig ist vorschlagen..
Als Koch/Konditor wäre ich für eine frühe Thermin plannung sehr erfreut..
Re: [DORTMUND] ME/RT - Mengeder Rollenspieltag am 01.04.2017
von beru2691 am 11.03.2017 19:14Hier erst mal ein herzliches Beileid.
Das ist schade, kann ich aber absolut verstehen. Aber vielleicht klappts ja dann am 23.09.
Hass kann man nicht mit Hass bekämpfen, Hass kann man nur mit Liebe bekämpfen!
Mein Kanal auf YouTube
Wir suchen noch Verstärkung für Mage: The Awakening
von Helionomicon am 11.03.2017 18:25Hallo ihr guten Menschen des Forums!
Wir spielen seit 2 Sessions eine Mage-Kampagne und haben zukünftig einen Spieltermin alle 2 Wochen angepeilt. Wenn du also kollaboratives Geschichtenerzählen magst und Spass an Magie hast, bist du bei uns richtig! 
Re: Regelfragen (KFKA)
von ArchonArkanos am 11.03.2017 16:52Ich würde sagen, die stehen für Monsterkompendium (Engl. Monster Codex... Hab da keinen deutschen Link: http://paizo.com/pathfinderRPG/prd/monsterCodex/boggards.html) und NSC-Kompendium(http://prd.5footstep.de/NSC-Kompendium). Hoffe das hilft dir.
Re: Beidhändigkeit
von ZaphodBeeblebrox am 11.03.2017 15:18Guten Bonjour
Von meiner Seite einige Gedanken zur Führung von zwei Waffen gleichzeitig - ungeachtet des Regelsystems denn als Meister würde ich nicht zögern Spielregeln dem Aspekt "gesunder Menschenverstand" anzupassen :
KLINGEN
Voraus bemerkt, mit Fechten habe ich keine reelle Erfahrung. Wenn man etwas in der Geschichte schnüffelt findet man EIN interessantes Beispiel : die sogenannte « Main Gauche » (linke Hand) aus der Zeit der glorreichen Musketiere wie d'Artagnan. Die benutzte Kombination ist ein Degen oder Rapier in Verbindung mit einem schweren Dolch. Googelt man in der Matière etwas nach stellt man fest, dass der Dolch bei dieser Technik zu 50 % defensiv, also als zusätzliche Paradewaffe geführt wird, zu 40% für Finten, Ablenkung und zusätzlichem Stress und lediglich zu 10 % für verdeckte Angriffe wenn der Feind mit dem parieren der Hauptwaffe beschäftigt ist.
Siehe dazu auf Youtube « Rapier et Main Gauche Sparring« von zukuru. Mein Eindruck ist, dass doppelhändiger Waffeneinsatz sehr viel Uebung braucht und mehr ein aufsplitten der Konzentration und damit im Getümmel eine zusätzliche Chance darstellt, sich vom Gegner aufspießen zu lassen. O.K, Nur1Mensch hat da mehr Erfahrung als ich.
Als Spielmeister würde ich als Fan von « Realismus mit Fun » einem Spieler mit der « Main Gauche » eine Probe auf seine Konzentrationsfähigkeit machen lassen. Verliert er die Probe würde ich ihm für den Rest des Kampfes einen Malus aufbrummen, andererseits aber bei sehr gut gelungenen Attacken die vom Gegner pariert werden eine Chance auf eine unparierbare Attacke mit dem Dolch gewähren. Weiter liesse ich mir etwas einfallen, den Gegner des "Main Gauche" zusätzlichem Stress auszusetzen da dieser zwei Klingen im Auge haben muss.
Der Kämpfer welcher im Gefecht zwei Schwerter oder Säbel schwingt ist nach meiner Meinung Hollywood-Bullshit. Zwar würde ich als Meister keinen Helden daran hindern, so zu kämpfen, ich würde aber in jedem Fall die Ermüdung verdoppeln und die Zielgenauigkeit sowie Effizienz der Schläge halbieren.
"Celer lief nun aus der Schlacht;
Denn es kam ihm gleich zu Sinne,
Daß er, würd' er umgebracht,
Nachmals nicht mehr fechten könne." Friedrich Freiherr von Logau
SCHUSSWAFFEN
Willkommen in der Welt des Hollywood-Bullshit ! Ihr findet mein Urteil hart ? Ich schlage folgenden Selbsttest vor : Besorgt Euch zwei NERF, AIRSOFT oder dergleichen. Stellt euch nun zehn Schritt von einem Ziel (ca. A4, ideal wäre ein bewegliches Ziel aber das ist kaum zu machen) weg auf. Um die Kampfsituation zu simulieren habt ihr ab Heben der Waffen genau 5 Sekunden um abzudrücken.
Besonders lustig wird es, wenn man sich zusätzlich sofort nach Schussabgabe 5 Sekunden Zeit gibt um flach auf den Bauch in Deckung zu gehen (vorsicht Verletzungsgefahr). Danach kommen wieder 5 Sekunden um aufzustehen und eine weitere Salve auf das wahrscheinlich unberührte Ziel abzugeben. (ACHTUNG : ich übernehme keinerlei Haftung für Schaden an Mensch und Material!)
Wer nach dieser kleinen Übung diesen Hollywood-Stunt noch immer praxisnahe findet soll ihn im Spiel ruhig einsetzen. Mit Pistolen kenne ich mich ein kleines bisschen aus. Glaubt mir, in einem Gefecht benötigt man die zweite Hand um die Knarre genügend zu stabilisieren um das Ziel zu treffen, ausser man ist so nahe am Ziel dran, dass Anvisieren nicht mehr notwendig ist - dann hat man aber ganz andere Probleme als "cool" auszusehen und hätte lieber eine freie Hand als eine zweite Knarre! ....Eine Schussabgabe mit zwei Pistolen ist bestenfalls eine Form des "Spray and Pray", also des "Versprühe und bete, dass der Gegner per Zufall eine Kugel abbekommt".... Nun ja, in gewissen Gegenden ist "Spray and Pray" zugegebenermassen die dominante Kampftechnik....
Profis mögen "Spray and Pray" nicht denn Kugeln können nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden.
Als Spielmeister würde ich einem Spieler die Führung von zwei Pistolen gleichzeitig keinesfalls verbieten. In jedem Fall würde ich ihm aber die Trefferchancen herunter schrauben und das Nachladen sowie das in Deckung gehen massiv erschweren. Als einziges "Zückerchen" würde ich dem Spieler zugestehen, die Gegner mit seinem schlecht gezielten Kugelhagel erleichtert in Deckung zu zwingen. Als kleiner Denkanstoss: es ist einer der wichtigsten Pluspunkte der Faustfeuerwaffe, dem Benutzer den Luxus einer freien Hand zu bieten.
Soweit meine Meinung, kann natürlich absolut Falsch liegen......"die meisten Soldaten schießen aus Angst,
nicht aus Haß" Anke Maggauer-Kirsche
So, Zeit für den Apéro!
Amitiés , Zaphod
"Viele Hände, wenig Rat." Louis IV

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