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Re: Assoziationsketten
von LuciooooHQ am 13.10.2014 16:16
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Re: Gläubige Charaktere
von falk am 13.10.2014 16:01Ich sehe es ähnlich, der Glaube an die Götter ist sehr fest in Aventurien verankert. Jedoch wird er bei verschiedenen Leuten unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Je nachdem, wie sehr man mit ihnen im Alltag konfrontiert wird. Das ist bei einem rundragefälligen Ritter vielleicht ganz anders als bei einem normalen Schmied der zwar regelmäßig in den Tempel geht und Ingerimm für ein besonders gelungenes Werk dank, aber sonst wenig mit den Zwölfen zu schaffen hat. Von einem Geweiten mal ganz abgesehen. Bei uns in der Gruppe finde ich es aber gerade sehr extrem, wie Elf der Zwölf mehr oder weniger stark verehrt werden, aber es gibt ein regelrechtes Praiosbashing.. Naja, vor allem die Geweihten/Bannstrahler sind davon betroffen...
Zum Glauben allgemein fällt mir ein Zitat aus Terry Pratchetts Scheibenwelt ein (weiß grad nicht aus welchem Buch): Klar weiß ich, dass es die Götter gibt, deswegen muss ich aber lange noch nicht an sie glauben.
So in der Art spiele ich gerade einen Schmuggler in der Borbaradkampagne. Er weiß tatsächlich, dass es die Zwölf gibt, geht aber kaum in einen Tempel und schert sich sonst wenig um sie. Das ändert sich natürlich gerade sehr drastisch, da er sich auch weiterentwickelt und gerade getrieben durch die Kampagne Zuflucht und Hilfe bei den Göttern sucht.
Die Antwort auf die Zahlenreihe hatte ich übrigens in weniger als einer Minute, und nein ich kannte das Rätsel vorher nicht. Was sagt das jetzt über mich aus? Ich werd mal schauen, ob mein Mathematikerkollege es lösen kann. 
Re: Assoziationsketten
von DaObaWAAAGHBoss am 13.10.2014 15:35Fliegender Esel^^
Lät´s Dakka!!!
Orkige Videos gibts hier zu sehen 
Re: Gläubige Charaktere
von Mandavar am 13.10.2014 15:31Zunächst möchte ich meinen Vorrednern beipflichten. Ein "Aventurier", hier bezogen auf zwölfgöttergläubige Kulturen, wird genauso wenig "die Götter interessieren mich nicht" sagen, wie ein moderner Westlicher Mensch auf der Erde Strom verleugnet oder sich davon abwendet. Dabei handelt es sich einfach um Dinge die dazu gehören.
Und das mit den Segnungen habe ich glaube ich nicht deutlich machen können. Ich meinte über entsprechende Segnungen ist der zwölfgötterglaube fest in aventurischer Kultur verankert. Kinder werden entsprechend getauft und beerdigt. Statt sie zu Impfen wird ein Segen gesprochen, statt Antibiotika im Futter erhält Vieh einen Segen, statt Insektizide zu versprühen wird ein Segen genutzt. Erdbebenfugen/Schwellen und dergleichen werden durch Segen überflüssig gemacht ...
Es gibt so viele Bereiche des täglichen aventurischen Lebens, die von den Zwölfen durchdrungen sind, dass dadurch eine Kultur und ein Leben ermöglicht wird, dass unsere heutigen technischen Möglichkeiten deutlich übersteigt. Und wer glaubt schon nicht an Handys, Strom, Supermärkte oder Medizin?
Ich glaube schon, dass zum Spielen von Geweihten, genau wie beim Spielen von Rittern/Kriegern, von Magiern oder Adligen ein gewisser Verhaltenskodex dazu gehört. Bei all diesen Gruppen handelt es sich um Subkulturen die in ihrem Verhalten und in ihren Wertevorstellungen von dem Großteil der Bevölkerung abweichen.
Wie soll man Menschen, die nicht mehrere Jahre lang entsprechend erzogen worden sind und auf eine bestimmte Art und Weise gelebt haben dies begreiflich machen, wenn nicht mit einer Liste von Geboten und Tabus? Ich denke nicht, dass ein Tsa-Geweihter oder besser noch ein Rondra Geweihter denkt: "Nein, dass kann ich so nicht machen, es würde meiner Gottheit nicht gefallen." Für mich ist das unsere Art zu denken, gewissermaßen aufgesetzt. Der Rondra-Geweihte wird wie von selbst auf eine rondragefällige Art und Weise an die Probleme herangehen.
Die Erfahrung auf einem Geburtstag hat mir dies ganz eindeutig demonstriert. Mit der folgenden Zahlenreihe dürfte man wohl 90 bis 95 % aller Mathematiker, die sie noch nicht kennen, einwandfrei an ihrer Unfähigkeit sie richtig fortzusetzen erkennen.
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Durch gewisse Tätigkeiten und Lebensweisen wird unsere Art zu denken und damit auch unser Handeln beeinflusst. Genau das dürfte bei Geweihten und anderen Klassen der Fall sein. Zumal die wenigsten Gebote der Zwölfgötterkulte auf den ersten Blick Konflikte mit unseren Instinkten hervorrufen.
Re: Assoziationsketten
von MeisterUmbreon am 13.10.2014 15:30Explodierende Großmutter (fragt nicht...ist wegen Worms XD)
"You have to shatter the mirror to see the truth, else you'll only see yourself"
-Alistair Webb, Malkavian-
DickeFleisc...
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Re: Tutorials? Brauche eure Ideen :)
von koali am 13.10.2014 12:53Bin sehr gespannt auf das Tutorial...
Und irgendwann muss ich mir diesen Keller auch mal ansehen. 
Re: Gläubige Charaktere
von koali am 13.10.2014 12:40Ich würde Glauben nicht an Liturgien oder Segnungen festmachen.
Glauben kann etwas viel tieferes sein... und grade in Aventurien, wo es eben doch offensichtliche BEWEISE für Götterwirken gibt müsste der Glauben sehr stark ausgeprägt sein.
Ich glaube viele Spieler/innen verbleiben lieber in ihrem "irdischen" Götterdenken, weil es schwer ist sich von seinem eigenen gewohnten "Nichtglauben" zu trennen.
Hab ich schon oft erlebet, dass Spieler/innen sehr häufig zu einem Kirchenfernen Chara neigen in DSA und dass auch in vielen Abenteuern die Kirchen der 12 Götterkirchen schlecht weg kommt.
Gläubige Charaktäre gehören daher für mich zu den erlebten Exoten in der DSA Welt.
Öfter sieht man mal einen Phexgeweihten, da der nicht sonderlich eingebunden sein muss in seine Kirchenarbeit. Mal sieht man den Rondrageweihten als Krieger +X für die, denen der Krieger zu langweilig ist.
Auch habe ich schon den Avesgeweihten erlebt, auf seiner Reise durch die Lande, doch so richtiog unterschieden von einem Streuner hat er sich auch nicht.
Die Frage ist ja, wie stellt man das Extra des Dieners eines Gottes richtig dar. Muss man ihm einen verzwickten Moralkodex auferlegen, damit es sich bemerkbar macht, dass es ein Geweihter ist? Muss der Geweihte mit Wundern um sich schmeißen, damit es bemerkbar ist? Muss jeder Tza Geweihte ein Pazifist sein, damit man ihm den Götterdienst abnimmt?
Die Antwort ist denke ich Ja und Nein, denn man hat schon bestimmte erwartungen an die Charas, die einen Geweihten spielen. Dennoch enden sie nicht häufig als normal Held auf der Straße mit den anderen, weil sie eben auch normale Menschen bzw Helden sind. Die einfach nur eine tiefe verbindung zu ihrem Glauben haben und dafür sogar gewisse Macht von ihren Göttern bekommen.
In DSA 5 könnte ich mir sogar vorstellen, dass die Geweihtenanzahl exponenziell ansteigt unter der Spielerschaft, weil die Karmalregeln vereinfacht wurden und nun das wirklen von Segnungen und Wundern ähnlich ist wie das Zaubern. So dass es für den Spieler einfacher ist.
Was mir auch auffällt am Tisch ist, dass es häufig für Spieler dazugehört den Glauben ihres Charas durch Verbote zu kennzeichnen.
Praios mag dies nicht, Rahja würde so handeln. Mein Tza Geweihter darf nicht kämpfen. Das mag durch die Regeln ein klein wenig unterstützt werden, allerdings halte ich das für eine nicht zu unterschätzende Problematik. Ein Glaube, der auf Verboten aufbaut ist ein leichter Glaube weil er sich einfach gegen anderes abgrenzt, dennoch finde ich bleibt er oberflächlich. Einem gläubigen Charakter sollte man weniger eine Liste an Verboten und Geboten mit auf den Heldenweg geben, sondern eher ein paar kleine Erlebnisse, die ihn mit seinem Gott oder seiner Göttin verbinden. Die die beiden zusammenschweißen. Ereignisse in denen er gemerkt hat, dass ihm sein Gott wichtig ist. Evtl ein bekehrungserlebnis. Oder in Aventurien sicher nicht ungewöhlich eine Theophanie.
Ein fester Glaube wird mMn immer dazu führen, dass sich der Abenteuerer fast automatisch Gottgefällig verhält auch ohne eine lIste von Ge- und Verboten zu befolgen, was oft auch die Dilemmata der Helden die einem Gott folgen verringern kann.
Wie bei anderen Heldenklassen gilt auch beim Glaubigen Chara ... sei kreativ, und mach diesen Teil des Charas genauso lebhaft wie andere aspekte. Denn wenn du dich entschieden hast ihn ins Charakonzept zu packen, ist er ein Teil des Charas und nicht ein + damit du Boni bekommst oder dich gegen andere Abgrenzen kannst.

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