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Re: Regelfragen (KFKA)
von OldschoolRP am 07.12.2015 17:46Danke für die Antwort. Das mit der Tür war ja auch nur ein Beispiel. Aber das sollte es eben veranschaulichen. Wenn man sich das Ganze auf einer Flucht vor irgendwem vorstellt, dann kann das aufbekommen einer Tür....oder eben nicht, natürlich ein enormes stresspotential mit sich bringen. Dann wäre die Probe sicherlich Abenteuer-fördernd.
Aber deine genannten Beispiele zu Einteilung finde ich ganz gut. Hatte mir auch so was in der Art vorgestellt. Durchschnittlichen Wert nehmen und dann checken: soll es leicht, Mittel, schwer oder sehr schwer werden.
Danke auf jeden Fall!
Re: DSA 5 anyone?
von Bafring am 07.12.2015 17:32
... Erfahrungsgrad: unerfahren würde ich spannend finden, hängt aber auch davon ab was der SL vor hat.
DerSonntags...
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Re: DSA 5 anyone?
von DerSonntagsHeld am 07.12.2015 17:02Auch nur ein Einwurf
:
Ein Schlagetot mit einem Angriff von 16 nützt wirklich keinem was. Besser zwei. 
... und jenachdem, was man möchte, können Helden die ebenfalls unerfahren sind, das Spiel durchaus bereichern. Aber wahrscheinlicher ist, daß Helden, die häufig scheitern oder extrem optimiert wurden, um den aktuellen Bedingung noch gerecht werden zu können, nicht wirklich zum Spielspaß beitragen.
Re: DSA 5 anyone?
von Kite am 07.12.2015 16:24@MulCra: Hatte Erfahren auch nur in den Raum geworfen weil das vom Regelbuch vorgeschlagen wird. Können auch gerne als gänzlich Unerfahrene Charaktere beginnen (niedrigste Stufe). Stell ich mir auch witzig vor!
@Tartex: Wir sind alle Unerfahren. Was soll da schon passieren^^
Re: DSA 5 anyone?
von Clawdeen am 07.12.2015 16:24"Erfahren" ist einfach nur die Standard Start"stufe" bei DSA5.
Auch nur ein Einwurf. 
Re: DSA 5 anyone?
von MulCra am 07.12.2015 16:02Ich für meinen Teil bin absolut gegen erfahrene Charaktere.
Der großteil dieser angehenden Runde ist unerfahren entweder Regel als auch Settingtechnisch.
Schlauer wäre es die neuen Gestade gemeinsam zu entdecken und Erfahrung
im Sinne von Erfahrung und Abenteuerpunkten zu sammeln.
Ein Schlagetot mit einer 16er Attacke nützt keinem was.
Nur mal ein Einwurf. ( obwohl ich noch nicht mal weiß ob ich überhaupt dabei bin ).
Denkt einfach mal drüber nach.
Euer
MulCra
DerSonntags...
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Re: Regelfragen (KFKA)
von DerSonntagsHeld am 07.12.2015 12:37Nein, die von Dir gesuchte Tabelle ist mir nicht bekannt. (In späteren Editionen wurde das Ganze dann ja geändert.)
Als Spielleiter habe ich "damals" immer überlegt, wie schwer soll es sein? Ausgehend von einer normalen Person mit einer Stärke von 10.
Soll diese es durchaus schaffen können? Dann eine passive Stärke um 5.
Soll es Mühe kosten, vielleich sogar mehr als einen Versuch? Dann eine passive Stärke um 10.
Soll es echt schwer sein und möglicherweise gar nicht gelingen? Dann ein passive Stärke von 18+.
Dazu kommt, daß ich bei Hilfmittel (Brecheisen, ...) immer einen Bonus für den aktiven Anwender berücksichtigt habe, so daß sich die tatsächliche Schwierigkeit natürlich zugunsten des Aktiven veränderte.
... und weil ich das immer eigentlich eher unspannend fand, ob (beispielsweise) die Tür aufbekommen wird, habe ich diese Probe oft ganz gestrichen. Denn natürlich bekommen die Spieler (beispielsweise) die Tür auf. Die Frage ist nur das Maß an Mühe, welches investiert wird. Immerhin spielt man keinen Dungeon Crawl, sondern ein investigatives Abenteuer. 
DerSonntags...
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Re: Gibt es ein Gift, ... ?
von DerSonntagsHeld am 07.12.2015 12:28+1 für Althena
(Es ist nett, daß Du das schreibst. Ich wollte mich mit diesem doch eher themenfernen Getrolle nicht befassen.
Obgleich ich ein großer Freund der Hausorthographie, wie von einigen großen Zeitungen angewandt, und ein Feind von "kulturell geprägte Sprache ist falsch" bin. Gell? Ne? Wo wa ham.)
Re: An alle Träumer da draußen...
von La_Cipolla am 07.12.2015 12:17Universalsysteme sind natürlich was tolles, aber sie sind halt auch Allrounder: Sie können alles so ein bisschen, aber nichts wirklich optimal, eben weil sie möglichst viele Bedürfnisse abdecken müssen. Wenn das Designziel heißt "Damit kann man alles spielen!", können die Regeln nicht sonderlich spezifisch werden, also auch nicht sonderlich "passend" für spezifische Runden und Situationen. Dazu haben sie meistens einen impliziten oder explizten Fokus. d20 ist da schon ein gutes Beispiel, weil es sich ziemlich stark auf Kampf fokussiert. Wenn es bspw. um ein Spiel geht, indem nicht gekämpft oder getötet wird (bspw. ein politisches Rollenspiel im EU-Rat), wozu muss ich wissen, wie viele Lebenspunkte ich habe? Wo kriege ich passende Klassen her? (Oder sind dann einfach alle Schurken? Auch irgendwie doof.) Also wie gesagt, es geht natürlich, und ich würde auch nie etwas dagegen sagen, solche Spiele für alles mögliche zu benutzen. Aber es gibt mit Sicherheit auch passendere Systeme, für was auch immer man gerade machen will. ^^
Ob sich der Aufwand lohnt, so ein Spiel zu suchen und sich einzulesen? Das muss man dann selbst entscheiden.
Bei DSA kommt auch echt diese Mainstream-Sache zum Tragen. Manche Fans wollen einen Zuckerbäcker spielen, andere finden es lächerlich. Und trotzdem muss Ulisses beide Gruppen zufrieden stellen, um weiterhin gut ihre Bücher verkaufen zu können. Deshalb wirkt DSA dann manchmal auch so widersprüchlich in mancherlei Hinsicht. (Gäbe natürlich auch andere Geschäftsstrategien u.ä., aber das sei jetzt mal außen vor gelassen, sonst sind wir ganz woanders.)
Um mal zum Thema vom Anfang zurückzukommen: Ja, die Professionalität kann ein Spiel sicherlich auch schlechter machen. ^^ Ist ja in Hollywood und bei anderen Medien nicht anders. Aber ich wäre vorsichtig, das zu einer einfachen Gleichung (professionell = schlechter) zu machen, da zählen schon viele Sachen mit rein. Gerade einige Indie-Rollenspiele wie Fiasco oder Fate sind ziemlich erfolgreich in den letzten Jahren, und zwar auch wegen ihrer Professionalität.
Los Muertos, ein Rollenspiel mit Skeletten - Inklusive Thread am Nerdpol!
Re: Gibt es ein Gift, ... ?
von Althena am 07.12.2015 12:12Könnte ich eine Definition/Erläuterung/Erklärung dafür haben wie etwas als sprachlich "falsch" eingestuft wird?
Ich habe als theoretischer Sprachwissenschaftler immer gelernt sehr vorsichtig mit solchen Aussagen zu sein und nur von "Markiertheit" zu sprechen. Vor allen finde ich es interessant etwas als semantisch falsch einzustufen, wenn doch der semantische Hof eines Zeichens von etlichen kulturellen Begebenheiten geprägt sind und schon einfachste Zeichen unterschiedlichste Assoziationen beim Sprechen und Empfänger auslösen können.
Gut, es kann sehr gut sein, dass ich über präskriptive Linguistik immer die Nase rümpfe, weil ich Verfechter der deskriptiven Linguistik bin, doch der "Irrglaube" das sich Sprache an feste Regeln zu halte habe und sich nicht die Regeln an die Sprache anzupassen haben ist ja auch erst knappe 100 Jahre in Mode gekommen.
Wird sich aber auf lange Sicht nicht wirklich durchsetzten ;)

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