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Tsu

46, Männlich

Beiträge: 906

Re: D&D5

von Tsu am 01.07.2015 11:49

Hallo Lezzor,

vielleicht kann Ich dir ein wenig bei deinen Fragen helfen:

Die Mächtigkeit der charaktere ist gleich, der Grund für deine Wahrnehmung aber nicht unbegründet! D&D 5 verfolgt ein Konzept namens "Bounded Accuracy" (nur falls Du weiter googeln möchtest). In älteren Editionen oder auch Pathfinder steigen die Werte wie zum Beispiel der Angriffsmodifikator schneller, allerdings ist dies nur eine Illussion, da die Monster Werte (z.B Rüstungsklasse) genauso schnell steigen. Zum Teil muss das Ganze auch noch mit nicht-optionalen magischen Gegenständen ausgeglichen werden. Statt dieser Rüstungsspirale nachzugehen, die nur so wirkt wie eine Verbesserung der Charaktere. steigen einfach die Monsterwerte auch langsamer. Die Optionsvielfalt bleibt in meinen Augen bei der stufenprogression gleich. 

D&D 5 lässt sich sowohl mit als auch ohne Bodenplan sehr gut spielen. Mit beidem habe Ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Um dies zu ermöglichen werden im Regelwerk keine Felder mehr referenziert.

In meinem neuesten D&D 5 Stream gibt es einen längeren Kampf mit Bodenplan zu sehen:
https://youtu.be/lyxTQLwohz4?t=1h17m16s (Kampf startet bei 1h17min

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2015 12:25.

Lezzor

37, Männlich

Beiträge: 12

Re: D&D5

von Lezzor am 01.07.2015 11:41

Hey - ich hab mir mal die Basicrules durchgelesen und irgendwie kommt es mir so vor, als würden die Charaktäre nun nicht wie in 3.5 oder Pathfinder so schnell sehr mächtig werden?

Kann jemand dazu etwas sagen? Irre ich mich da? (Ich find es ja nicht schlecht)
Besonders in Pathfinder geht es mir ja auf den Senkel, dass man am besten schon am Start seinen Charakter durchplant wie man ihn "skillt". 


Wie sieht es in der 5. Edition mit den Bodenplänen und so weiter aus?
Wir haben gerne DnD immer als Boardgame gespielt, wenn wir mal ne Pause von einer ... hitzigen rollenspielerischen Auseinandersetzung in DSA brauchten.
Kann man das mit der 5. Edition immer noch? Oder kann man damit nun nicht nur Dungeoncrawlen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2015 11:42.

Tsu

46, Männlich

Beiträge: 906

Re: VLOGtaculum!

von Tsu am 01.07.2015 11:27

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Profezzor_D...

29, Männlich

Beiträge: 526

Re: Ruled to death? Vorteil und Nachteil der Regeltiefe in den verschiedenen Systemen

von Profezzor_Darkness am 01.07.2015 11:25

@Trollchen; AD&D hat sich wirklich fast 20 Jahre gehalten. 1 & 2 benutzten die gleichen Corerules. Einige Klassen wurden geändert, manche Magischen Gegenstände funktionierten ein bisschen anders. Das waren so... "flavor"-rules die geändert wurden (ein bisschen balancing hie und da, aber im verhältnis änderte sich nie was.). Eigentlich, waren das bereinigte Regeln. Wie 3 und 3.5, nur nicht so... Viel...
(Ich hab alle AD&D Regeln hier, alle... MWHAHAHA... Ich kenne die also ganz gut ;) )

Wie schon gesagt, was mich stört ist dieses "Wegwerfen", dass manchmal vorkommt. Ist alt =  Schrott. Regel-Hipster. Weil Hipster immer das neueste iPhone brauchen, brauchen Rupster(?) (Rule Hipster! Ich habe einen neuen Genrebegriff erfunden!) immer das neueste Regelwerk und sagen dann, "Eh, neeeee EditionXY war doch eh scheiße.", haben aber gestern noch ihren Necrodancer mit Freuden durch Wullfoland gejagt. Ich bin echt schon so Leuten begegnet. Zu oft, als dass das immer Sarkasmus war.

Was mich nicht stört, ist Regelevolution. Während komplette Regeländerungen zum teil alles über den Haufen werfen, was du dir als Spielleiter und Spieler angeeignet hast, sind Entwicklungen nachvollziehbar. DSA 4 hatte ja einige Umbrüche (für mich, dürfen wir hier ja nicht vergessen) im gegensatz zu DSA 3. Gilt auch für AD&D 2 zu D&D 3 zu D&D 4. (5 konnte ich leider noch nicht ausprobieren). D&D 4 war ja grundlegend Müll.
Ich hab halt meine Probleme, wenn sich die Regeln anders anfühlen als der Vorgänger. Das ist für mich dann einfach nicht mehr das gleiche Spiel. Das ist dann nicht mehr D&D für mich, das ist dann was anderes, nämlich ein MMO mit Papier. Da können wir noch weiter ausgreifen und über die damit eng zusammenhängenden Artwork-Stile brabbeln, aber das verlangt dann vielleicht einen exra Thread.

Und ja, ich bin mir bewusst, dass ich Sachen streichen kann. Allerdings nicht, wenn ich Spieler bin. Ich spiele dann trotzdem anständig mit, aber irgendwas passt dann halt nicht so... Das ist wie... Gothic sein und in einer Gegend voller Mainstream "Gangsta" wohnen, wenn du an älteren Setting ausgaben klammmerst. Deswegen dieser leichte Frust.

"Das Forum zum Buffet werd ich verwandeln, um Euch als Cervelatwurst zu behandeln!"

Profezzor_Darke - Meine DeviantArt-Seite

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SoulReaper

40, Männlich

Beiträge: 46

Re: Ruled to death? Vorteil und Nachteil der Regeltiefe in den verschiedenen Systemen

von SoulReaper am 01.07.2015 11:07

Ist er für mich erstmal grundsätzlich nicht. Ein gutes Regelwerk unterstützt dich darin gute "Charaktere" zu erstellen und belohnt es sich darum Gedanken zu machen. Grundregel 1 in Rollenspieldesign: "Wenn du willst, dass die Spieler etwas tun: Mach eine Regel dafür" Macht ein Spieler deshalb nie einen interessanten Charakter, wenn er keine Regeln dafür hat? Natürlich nicht. Unterstützt das System dich dabei? Musst du selbst "Lückenfüller" spielen, wenn es keine entsprechende Regel gibt? Jep Wer nicht weiß, was ich damit meine, sollte sich mal beispielsweise "The Burning Wheel" zu Gemüte führen. (Es zu erklären würde jetzt zu weit führen) Und wenn es dich dabei nicht unterstützt, dann sollte es dich wenigstens nicht dabei behindern, indem es dich dazu "zwingt" deinen Charakter auf eine ganz bestimmte (künstliche) Art und weise zu erschaffen. Den genau dass versaut mir persönlich Regelmäßig meine Konzepte, weil ich sie nicht mit den vorhanden Regeln verwirklichen kann.

Ich bleibe mal bei meinem "Stammsystem" D&D3.5/Pathfinder, einfach weils das System ist, dass ich am meisten gespielt habe. Da hast du ja beispielsweise über das Gesinnungssystem einen Mechanismus, der dir vorgeben soll, wie sich dein Charakter verhält. Meiner Erfahrung nach ist das aber totaler Blödsinn. Es schränkt nur ein, führt zu Knatsch in der Gruppe oder wird schlicht und ergreifend ignoriert. Für solche Dinge versuchen Regeln zu finden ist meiner Meinug nach nur Unsinn.

Man bekommt bei vielen Spielern eher unterschiedliche Charaktere, wenn das Regelsystem einem sagt: "Schau mal! Du kannst auch statt eines Kriegers oder Magiers einen Händler oder was weiß ich noch machen. Und wenn du willst, kannst du auch ein Kind, oder einen alten Greis spielen." Wenn das vom System mit vorgesehen wird und dies dann auch tatsächlich Unterschiede in den Werten macht, führt dies eher dazu, dass Spieler auch mal überlegen, etwas komplett anderes (und vielleicht auch außergewöhnliches) zu spielen.


Übrigens ist dein Beispiel mit dem Kleriker recht einfach: Nein, es macht wahrscheinlich keinen großen Unterschied, es sei denn, der SL macht einen Fluff-Unterschied, etwa weil der Kleriker mit der Prestigeklasse eine höhere Stellung hat.
Es macht aber sehr wohl einen Unterschied, ob ich einen komplett eingedosten Zwergenkrieger spiele, der eine unglaublich hohe Rüstung hat und gleichzeitig nur einen sehr langsamen, dafür aber dann verheerenden Schaden macht, oder ob ich einen agilen Krieger spiele, der zwar bei jedem Treffer aus den Latschen kippt, diesen aber auch super ausweichen kann. Und vielleicht macht der agile Krieger dann auch in der selben Zeit vier Angriffe, wo die Dose nur einen macht. Und solche Dinge sollten dann auch eher in den Regeln unterscheidbar sein.

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DerSonntags...
Gelöschter Benutzer

Re: The Chaosium System

von DerSonntagsHeld am 01.07.2015 10:42

Deine Eingangsfrage kann ich leider nicht mir neuen Werken beantworten. Deine Liste ist schon mehr als umfangreich.
Obwohl ich Elric/Stormbringer, Call of Cthulhu, RuneQuest und ein paar der Verandten gespielt habe - sogar selbst zusammen gefügt, für eine größere Spieltiefe -, habe ich von so einigen davon noch nicht einmal etwas gehört ... und ich bin immer hinter sowas her ...

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DerSonntags...
Gelöschter Benutzer

Re: 7te See

von DerSonntagsHeld am 01.07.2015 10:38

Der Onkel und ich spielen das schon zusammen etwa ein halbes Jahr und sind natürlich beibe begeistert.
(Er hat sich durch mich auch für den Kauf der Regelwerke entschieden.)

Man sollte allerdings keinen allzuhistorischen Anspruch daran stellen und es gibt logische Fehler, die man "korregieren" sollte, wenn man es spielt.
(Beispiel: in den Eisenlanden (also quasi Deutschland) ist der 30-jährige Krieg gerade vorbei, der wesendlich anders ablief, als in der Historie. Aber das wesentliche ... der Süden ist protestantisch und der Norden katholisch.

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DerSonntags...
Gelöschter Benutzer

Re: WH40K Schattenjäger

von DerSonntagsHeld am 01.07.2015 10:33

Meiner Meinung nach ist die 2 Regeledition durchwachsen.
Gute Neuerungen und auch schlechte.

Wenn Du ohnehin nur das deutsche Regelwerk möchtest, sollte sich noch ein bis zwei Jahre lohnen, die 1. Edition zu nutzen und auch zuzulegen.

Da allerdings langsam weitere Bücher im Englischen erscheinen, ist damit zu rechnen, daß irgendwann auch auf diese Regelserie umgestiegen wird.
(Ich selbst nutze es bereits, da ich die erste Edition überreguliert finde.) 

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La_Cipolla

38, Männlich

Beiträge: 533

Re: Autoren zwischen krank und genial

von La_Cipolla am 01.07.2015 09:47

Um als Künstler was zu taugen, darf man nicht komplett am Arsch sein
Aber Blickkontakt zum Abgrund muss schon da sein"




Ernsthaft, gerade die langfristig bekannten Leute sind meistens nur bekannt geworden, weil ihre Bücher irgendwie aus der Menge herausgestochen haben, und dazu muss halt auch das Denken ein bisschen vom Durchschnitt abweichen. Ich sage nicht mal, dass es lustig verrückt oder "cool anders" (tm) sein muss, es reicht auch, wenn man sich bspw. sehr gut in andere Situationen, Zeiten und Menschen hineinversetzen kann, oder wenn man Bekanntes mehr oder weniger subtil twisten lässt. 

Will sagen, ich denke der Übergang ist fließend.

Mein verstörendstes Leseerlebnis war wohl "The Nihilesthete" von Richard Kalich. Mannomann. Bei den alten Bekannten merkt man es aber auch gut, ich sage nur Poe, Schnitzler oder Hesse. Wobei man gerade bei den letzten beiden auch ebenso gut merkt, dass sie sich die Füße in der Realität bewahrt haben, was ich bspw. bei Lovecraft nicht beschwören möchte. Der scheint mir schon wie ein ziemliches Würstchen, trotz aller Begabung.

Los Muertos, ein Rollenspiel mit Skeletten - Inklusive Thread am Nerdpol!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2015 09:48.

Clawdeen

49, Weiblich

Beiträge: 694

Re: Autoren zwischen krank und genial

von Clawdeen am 01.07.2015 06:57

@Clawdeen: Ich hoffe, ich konnte die Sache mit Stephen King etwas erhellen

Ja, danke. 

Du schreibst oben im Vergleich von Thrillern - vielleicht auch eine Frage der Einordnung? King schreibt ja phantastische Romane, was ja schon einigen Unterschied ausmacht, da finde ich - rein genrebezogen - den Vergleich mit Lovecraft natürlich grundsätzlich treffender.
Thriller können - im Vergleich zu den meisten Krimis, mal abgesehen von neueren Sachen wie von Jussi Adler-Olsen (den du ja u.a. bei dem Vergleich vielleicht meintest?) - ohnehin leichter schocken, weil ihnen das übernatürliche Element fehlt, sie damit dichter an der Realität (oder einer dem sehr nahe kommenden Variante) sind und damit wiederum "näher" an einem dran. Eins der Bücher, das mich am meisten schockiert hat, ist ein Thriller (mir fällt der Titel gerade nicht ein; vielleicht reiche ich den mal nach, wenn er mir wieder einfällt).

Gefragt habe ich, weil ich King tatsächlich eher gegensätzlich wahrnehme. King ist für mich: Normale Leute nehmen, sie irgendwelchen übernatürlichen Dingen aussetzen und gucken, was passiert. Was dabei heraus kommt, entfaltet sich in der Regel über mehrere Hundert Seiten hinweg, hat keine oder wenige Schocker, dafür aber eine Menge Subtext (gesellschaftliche Themen, biografische Erlebnisse des Autors). Auf diese Punkte (allein) bezogen finde ich den häufigen Vergleich von John Ajvide Lindqvist (um mal wieder einen Schweden einzuwerfen *g*) mit Stephen King übrigens auch ziemlich passend.

Wenn ich an "krank" denke, fällt mir als erstes Richard Laymon ein. Genial fällt mir zu ihm nicht ein, dazu hat er zu trashig geschrieben, aber "krank" passt da allemal. Ansonsten habe ich schon viel "krankes" Zeug in Horroranthologien (z.B. "Fleisch") gefunden, und auch z.B. der Festa-Verlag ist ja quasi auf solche Sachen spezialisiert ("Punktown" von Jeffrey Thomas würde für mich auch in diese Kategorie gehören).

Bei "zwischen krank und genial" fällt mir aber tatsächlich auch als erstes Kafka ein. 


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