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HowToPnP
Gelöschter Benutzer

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von HowToPnP am 21.03.2014 17:08

Ich bin nicht wütend, ich nutze nur gerne eindeutige Beispiele und eindeutige (manchmal etwas blumige) Worte. (Und meine Rechtschreibung ist nicht besonders)

Zu den Zeitstempeln: Das sind Aussagen von weniger als 10 Sekunden, bei denen man teilweise 3-4 Minuten sehen muss, um zu wissen worum es dabei genau geht. Darum hab ich das mal zusammengefasst.

Was den "Frauenhaus"-Ding angeht ... ok ,ich sagst mal so: 99,99% aller deutschsprachigen Menschen wissen was ein Freudenhaus und was ein Frauenhaus ist. Wenn mir also jemand schreibt "Das heißt Freudenhaus, nicht Frauenhaus" hat das im meinem Augen entweder einen Ton von "du hast ich verschriebenen hihi"" oder von "boah du bist so doof, du kennst das Wort gar nicht!" wenn ich da mit einem "vielleicht solltest du dich informieren bevor du was sagst" ankomme sollte da nicht sonderlich überraschens dein, oder?

Ich weiß ich bin der Einzige, der sich für diese Kleinigkeiten interessiert, aber für mich ist sowas nunmal Teil der Weltbildung. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2014 17:17.

Athair

98, Männlich

Beiträge: 445

Re: Die Beta Regeln zu DSA5 kann man nun (bald) kaufen

von Athair am 21.03.2014 16:47

Mein Eindruck war eher der, das Anregungen aus dem Fandom nach nicht-transparenten Kriterien gefiltert werden, bzw. dass der Umgang damit willkürlich nach Lust und Laune stattfindet. Die wenigsten Verlage benutzen so viele Rückmelde-Kanäle wie Ulisses für DSA. Andererseits hat man anderswo eher das Gefühl, dass das Gesagte/Geschriebene auch ernsthaft rezipiert wird. Einfach, weil es entsprechende Reaktionen auf Verlagsseite gibt.

Alternativtext

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Hexxchen

35, Weiblich

Beiträge: 655

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von Hexxchen am 21.03.2014 16:45

HowTo ich kann dich durchaus verstehen aber halte deine Reaktion/Verärgerung doch für unangebracht intensiv.

Wenn ich Geld für ein umfangreiches System wie DSA bezahle sollte ich erwarten können, dass es durchdacht ist. Is klar. Aber deshalb werd ich nicht gleich swütend. Dann haben se Pech und ich kaufe es nicht.
Und bitte erwarte nicht, dass überhaupt wer die Doku anschaut, nur um deinen Post besser zu verstehen. Ich habe beim lesen darauf gewartet, ob da mal eine Angabe kommt an welcher Stelle das ist. Das würde es erleichtern. aber ich opfere keine Stunde um mir das noch anzuschaun. Da komm ich ja zu nix mehr.
General Error hatte schon Impulse das Frauenhaus zu verbessern. Ich habe mich an mehreren Stellen deines Posts gefragt ob du wirklich das Wort schreiben wolltest, das du benutzt hast. Ich übergehe das normal aber deine reaktion habe ich automatisch mit sehr abwertendem Ton gelesen.


Ich möchte auf das Beispiel mit dem Schwert mal eingehen:

Vor einiger Zeit hat man mir in DSA 30 Dukaten für eine kleine Truhe geboten und dann weil ich nicht direkt ja gesagt habe 20 gegeben. Plus der Typ hat mir meine Geldbörse geklaut und mir wieder gegeben, was mich dazu gebracht hat das Geld im Rucksack zu verstauen. Nicht lange später kam es zu einem Überfall in unserem Lager und ich stand mit ca. 3 Dukaten da. Jeglicher wertvolle Kram darunter auch sentimentale Besitz wurde geplündert. Von Leuten die später vorbei kamen und die wir niemals finden werden. Auch die Gewürze für die ich zuvor einen Batzen Gold verpulvert hatte. Ich bin nur froh noch zu leben.^^ Is mir das Geld und mein wertvolles Kleid so pupsegal. Das einzige was etwas weh tut ist die Fibel mit den Rubinen, die mir von meinem Begleiter geschenkt wurde. Und das verkrafte ich durchaus solange mir die Geschichte Spaß macht. Und wenn Thorwaler ne dukate für Bauchfussel-Glücksbringer bieten und ich mich wegen nem 10-minütigen Lachflash muten muss, dann habe ich auch jeden Fall Spaß.


Tatsächlich finde ich es natürlich immer toll, wenn Dinge so durchdacht sind, dass diese in sich super logisch sind.
Aber von den meisten Systemen erwarte ich das nicht. Allein wegen der Größe schon. Es gibt immer die Möglichkeit für Hausregeln und Abwandlungen der Welt.
Entweder macht der Meister das gut (und lässt im Falle eines groben Fehlers mit sich reden) oder er macht es schlecht. Im letzten Falle ist das kein Meister unter dem ich spielen möchte. 
Sprich: wenn ich für das geile Schwert nur ein Kupferstück bekommen soll, dann wäre ich nicht böse deshalb. Dann würde ich den Meister drauf hinweisen, dass das absoluter Blödsinn ist. Wenn er mir dann logisch begründet, dass ich in diesem Dorf einfach nix für das Schwert bekommen werde, weil es hier keiner gebrauchen kann(war zumindest mein erster Gedanke bei deinem Beispiel) , is alles ok. Wenn nicht, dann weise ich ihn darauf hin, dass er da einen Schnitzer begeht, der mich nervt. Wiederholt sich das öfters, spiel ich nimmer mit ihm.

Die Arbeit des Geschichtenerzählens kann mir der verlag nicht abnehmen. Er liefert nichts weiter als ein Regelsystem und Ideen. Aber die welt: Die ist meine! 
Wenn ich unzufrieden mit dem Material bin muss ich eigenes erstellen oder improvisieren. Oder ich spiel nen anderes System. 

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HowToPnP
Gelöschter Benutzer

Re: 【Erschaffung des Imperiums】 Laborratten gesucht!

von HowToPnP am 21.03.2014 16:43

@A: Du hast das europäische Mittelalter vergessen

@Bozz: "Unholde sind Kreaturen, die von den gefallenen Göttern erschaffen wunrden und sind daher von Natur auch minderwertig und böse. Der einzige Weg, wie sie der göttlichen Ordnung dienen können, ist wenn wie unter der Leitung der Gläubigen niedere Arbeiten verrichten." Aussage der Kirche zu Unholden

Wenn du also irgendwo einen Ork spielen willst, dann abseits der Kirch ... also außerhalb der ziviliserten Welt 

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HowToPnP
Gelöschter Benutzer

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von HowToPnP am 21.03.2014 16:36

@GeneralError

Welche Stohmannargumente bitte? Wenn ich als Alchemist 200 Goldstücke investieren muss um einen Trank im Wert von 50 Goldstücken herzustellen, dann ist die Existenz eines Alchemisten in der Spielwelt, was die Logik angeht, auf einer Stufe mit einem Konsolenbefehl oder der magischen Kuhschleuder!

Du willst eine Lösung? kein Problem:
Der oben genannte Alchemist stellt eine Hälfte des Preises an Zutaten und die andere Hälfte wird durch seine Arbeit kompensiert: Also 25 GM Zutaten + 25 GM Arbeit = 50 GM Trank - Klingt logisch, oder?
Wenn ich das selbe auf den Esel anwende (50% Rohstoffe + 50% Arbeit) dann habe ich für die Aufzucht Kosten von 4GM. (Logisch, ein Zuchtpferd ist teurer, weil Futter Unterbringung und Besamung teurer sind und die Aufzucht komplizierter ist)
Die zweite Lösungwäre es, die Preise für das Futter zu senken, oder unterschiede zu machen (wie bei den Rationen) und Futter in gut, gewöhnlich und schlciht zu unterteilen.

Aber wie du dich vielleicht erinnerst, ich habe folgendes geschrieben:

Als Spielleiter stelle ich an mich selbst den Anspruch, dass meine Welt Sinn macht und als Spieler erwarte ich, dass mich der Spielleiter nicht wie einen Vollidioten behandelt!
Ich habe nicht gesagt "ich will das Mathematisch nachrechnen können". Meine Forderung war: Es soll Sinn machen!
Wenn man einen Gebrauchtesel kauft, dann ist es logisch, wenn die Kosten niedriger sind, weil er den Verlust des Bauern kompensiert. DAS ist Logik!

Logik (im Kontext des Rollenspiels) bedeutet, dass Dinge innerhalb der Spielwelt schlüssig sind. Wenn ein Paladin ein Neugebohrenes an der Nabelschnur schwingt um es als Streigflegel zu benutzen, dann die Mutter vergewaltigit und ein Waisenhaus niederbrennt ist es im Kontext der Spielwelt unlogisch und unrealistisch, wenn er trotzdem noch den Segen seines Gottes genießen würde. Genauso wäre es unlogisch, wenn ein Stufe 1 Magier innerhalb von Pathfinder Stufe 9 Zauber sprechen kann. Dabei ist es vollkommen egal dass es in der echten Welt Götter, Paladine, Magie oder Waisenhäuser gibt. Und genauso ist es egal, ob es vielleicht in irgendeiner Dimension möglich wäre. Es ist die Logik und der Realismus innerhalb der Spielwelt. Mir ist zu jedem Zeitpunkt klar, dass mein Charakter nicht echt ist und dass es sowas wie Magie nicht gibt, aber wenn die Spielwelt realistisch und sich selbst schlüssig wirkt, habe ich den Eindruck dass der Charakter eventuell existieren könnte. Und das ist der Moment, an dem Emotionen ins Spiel mit einfließen. Das ist der Moment in dem es mir wichtig ist ob mein Charakter stirbt, and dem es mir wichtig ist, was mit dieser ausgedachten Welt passiert. DANN habe ich richtiges Rollenspiel.
Wenn ich einfach nur dirch die gegen laufen und Zauber spammen will, weil es mir egal ist ob die Welt organisch wirkt, dann kann ich auch WOW spielen.

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Zachill

38, Männlich

Beiträge: 305

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von Zachill am 21.03.2014 16:32

Für mich is die Währung fast egal. Ob ich mit Goldmünzen, Pappierscheinen oder Flaschendeckel zahlen muss ist einfach eine Sache des Settings. Dazu muss einfach  noch das Verhältniss von Preis und Leistung und Belohnung stimmen. Wenn ich in einen Dungeon 5 Heiltränke brauche, dann muss ich auch Schätze im Wert von min. 5 Heiltränken finden und verkaufen können. Es kann ja sein, dass es in der Welt von Pathfinder mehr Gold und Silber gibt, als es in unserer realen Welt gibt, sodass Goldmünzen nicht so viel Wert sind wie bei uns.

Für mich passt's. 

Habt ihr fragen zu Pathfinder?
Kennt euch gut mit den Regeln aus?
Wollt Auslegung zu Spezialfällen lernen?
--> Regelfragen zu Pathfinder <--

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Athair

98, Männlich

Beiträge: 445

Re: Eure kurzen Fragen zum Forum

von Athair am 21.03.2014 16:23

Reiter "Account" -> Reiter "Mein Profil" -> Schaltfläche "Profil bearbeiten" (rechts oben) -> Bild hochladen (links und der aktuellen "Profilbild"-> Bild auswählen, das von den Seitenverhältnissen ungefähr dem Profilbild-Anzeigefenster entspricht -> Häkchen bei "Benutzungsbedingungen gelesen" -> hochladen = fertig.

Alternativtext

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Roland

-, Männlich

Beiträge: 211

Re: Die Beta Regeln zu DSA5 kann man nun (bald) kaufen

von Roland am 21.03.2014 16:12

Ok. durchaus nehme ich zurück.

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HowToPnP
Gelöschter Benutzer

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von HowToPnP am 21.03.2014 16:06

@19uhr30
Ein kleines Szenario: Deine Gruppe geht mit 4 Leuten in den Tempel der ewigen Götter um ihn von Dämonen zu befreien. Deine Gefährten fallen im Kampf, aber du kannst dem Avatar des Zorns töten und ihm sein Flammendes Breitschwert der Götter +40 abnehmen. Nach viel Blut und Tränen kommst du wieder im Dorf an und willst das Schwert verkaufen, du kriegst aber nur eine Kupfermünze dafür. Du würdest von Tisch aufstehen und nach Hause fahren. Du würdest nie wieder mit diesem Spielleiter eine Runde machen!
Wären die Preise für etwas dass die Helden betrifft (Waffen, Tränke, Zauber etc.) so schwachsinnig wie die Preise für "unwichtige" Sachen wie Tiere oder Nahrung, würde niemand einen Charakter in der Welt spielen wollen!

Mir sind solche Sachen wichtig, weil sochle Sachen in der Regel 1. sehr leicht zu beheben sind (würde man z.B. die Aufzucht von Tieren so behandeln wie andere Handwerke, gäbe es kein Problem) und 2. machen sie die Welt künstlich und falsch (warum sollte es Esel oder überhaupt Bauern geben, wenn sie nur draufzahlen müssen?) und 3. sind soche Sachen interessante Ansatzpunkte für Abenteuer. Fürsten die Bauern subventionieren, Salzkaravanen, die von der Küste bis zu weit entfernten Fürstentümern reisen, der Importhandelst zerstört die heimischen Preise, Bauernaufstände, Hungersnöte. Das sind alles Sachen, die man nutzen für interessante Abenteuer nutzen kann. Aber dazu müssen die in der Spielwelt (z.B. durch realistische Preise und Preisveränderungen) angekündigt werden, sonst ist das auf der selben Stufe wie die magische Kuhschleuder!

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GeneralError
Gelöschter Benutzer

Re: Die problematische Wirtschaft in Rollenspielen

von GeneralError am 21.03.2014 16:03

1. Cool, dann darf sich mein Stufe 1 Magier ja sich auch 12 Stufe 9 Zauber aussuchen und mein Paladin darf Konsolenbefehle benutzen, ist ja alles nur ein Spiel! Es nennt sich Realismus und Logik! Ein Stufe 1 Magier spricht Stufe 1 Zauber, Charaktere können nicht in die Matrix der Spielwelt eintauchen und der Preis eines Gegenstandes Übersteigt die Kosten der Herstellung! Selbst wenn wir den Goldstandard vollkommen ignorieren, macht es keinen Sinn, dass man ein Tier für ein Fünftel seiner Zuchtkosten verkauft. Als Spielleiter stelle ich an mich selbst den Anspruch, dass meine Welt Sinn macht und als Spieler erwarte ich, dass mich der Spielleiter nicht wie einen Vollidioten behandelt! 2. In diesem Kontext wird das auch als "Frauenhaus" bezeichnet. Wenn ich ein Video verlinke könnte es vielleicht helfen das Video zu sehen, wenn die Wortwahl seltsam erscheint.

(schrieb HowtoPnP)

Du verwechselst Realismus mit Plausibilität und Authentizität.
Ein Setting mit Magie ist nicht realistisch. Denn in der Realität gibts keine Magie (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt) und auch keine Cyberware.
Und du magst vielleicht keine Settings kennen, in der Stufe 1 Magiebegabte keine physikalischen Parameter beeinflussen können, aber das heisst nicht, dass es solche Settings nicht geben kann. Und was Logik hier überhaupt zu irgendwas Bezug haben soll, erschliesst sich mir auch nicht.
Man könnte zum Beispiel argumentieren, dass das Tier ein abgearbeitetes Arbeitstier und KEIN Zuchttier ist, und dann zerbröselt deine "Sinn"-Diskussion bereits zu Krümeln. Und der Spielleiter, der dich mit diesen Ansprüchen und Ansichten in seiner Gruppe ertragen muss, der tut mir echt leid, denn ich wette, dass du keine konstruktive Lösung für das von dir angerissene Problem vorzubringen hast. Kannst mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Und noch was: Ich schau mir nicht ein 45 min. langes Video an, um eine ethymologische Diskussion über das Wort "Frauenhaus" zu führen, erst recht nicht bei jemandem, der so renitent beratungsresistent zu sein scheint.

Den Kommentar mit den Konsolenbefehlen ignoriere ich mal, weil das offensichtliches Baiten ist, und ich bin kein Troll, als dass ich auf diese überaus plumpe Strohmannargumentation anspringe. Unterlass das.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.03.2014 16:04.
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